Guten Abend liebe Leserin, lieber Leser,

ich sitze gerade im Zug auf der Rückfahrt von einigen wunderbaren Tagen in Oberösterreich, wo ich bei den Nicht-Dualität-Tagen von Jetzt-TV fünf Satsangs geben durfte. Am Ende dieses Newsletters erzähle ich dir ein wenig davon.

In 10 Tagen sitze ich bereits wieder im Zug und fahre dieselbe Strecke  „rückwärts” 🙃 – zurück zum Herbstretreat. Ich freue mich schon so sehr auf diese besondere Zeit. Im Retreat sein zu dürfen ist für mich ein großer Segen. Wenn auch du Lust verspürst: weiter unten gibt es weitere Infos zu diesem Retreat in wundervoller Umgebung.

Obwohl die vergangenen Tage im Seminarhof Schleglberg sehr intensiv und berührend waren, habe ich doch Zeit gefunden, die Aufzeichnung des letzten Online-Satsangs vom 1. September sowie das neue Video „Gott ist dir zu langweilig” zu veröffentlichen. Mehr dazu hier.

Außerdem lade ich dich ganz herzlich ein zum Online-Satsang am kommenden Sonntagabend ab 20 Uhr. Ich freue mich sehr auf dich und alle anderen! Außerdem stehen inzwischen die weiteren Online-Satsang-Termine bis Mitte Dezember fest. Im Termin- und Retreat-Update findest du alle Informationen hierzu.

Hier alle Themen dieses Newsletters:

Hinweis: bei manchen Geräten sind die Links des Inhalts­verzeich­nisses ohne Funktion. Ich kann daran leider nichts ändern.

Nächster Online-Satsang: So. 13.9., 20 Uhr

Am kommenden Sonntagabend um 20 Uhr findet der nächste Online-Satsang statt, diesmal auf dem YouTube-Kanal von Jetzt-TV sowie über Zoom. Der Satsang dauert eineinhalb Stunden.

Ich freue mich sehr, wenn du dabei bist! Im Satsang kannst du mir, wenn du möchtest, eine Frage stellen. Das geht schriftlich im Chat von YouTube oder Zoom, oder auch direkt mündlich über Zoom.

Dieser Event ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Komm einfach dazu! Ich freue mich sehr auf dich. Die Live-Übertragung gibt es wie immer auf YouTube und über Zoom:

Nächster Online-Satsang

Sonntag, 13. September, 20 - 21:30 Uhr

über den
YouTube-Kanal von Jetzt-TV
sowie in
diesem Zoom-Meeting

Weitere Infos

Wenn Du eine Frage hast, die Du mir stellen möchtest, aber nicht live dabei sein kannst, so schreib mir einfach – per Email, aber sehr gerne auch per Brief. Deine Frage wird dann vorgelesen, wenn es die Zeit erlaubt, oder ich antworte in einem der folgenden Videos. Ich antworte auf jede Frage – auch wenn es manchmal etwas dauert. Auf der Frag-mich-Seite meiner Website findest du meine Kontaktinfos.

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Und nun freue ich mich, dir die Aufzeichnung des letzten Online-Satsangs und ein weiteres Video vorstellen zu können:

🎥 Neue Aufzeichnung:

Online-Satsang von Di. 1. September 2026

Wie folgt man einem Seelenplan, den man nicht kennt? Was bedeutet ein Traum, der einen nicht mehr loslässt? Und wie soll man sich selbst treu sein, wenn man dieses Selbst noch gar nicht entdeckt hat? So verschieden die Fragen dieses Abends waren – fast alle wollten dasselbe: verstehen, was da mit uns geschieht.

Doch genau das ist nicht nötig. Der Plan der Seele steht längst fest; wir müssen ihn nicht kennen – und wir könnten es auch nicht. Ein Traum, der uns aufwühlt, muss nicht gedeutet werden: was er zeigt, arbeitet längst in uns. Und was wir eigentlich suchen, kennen wir als Mensch gar nicht; deshalb lässt es sich weder suchen noch finden. Und doch geschieht Finden – wie, davon erzählt dieser Abend.

Auch die weltlichste Frage führte dorthin: was tun, wenn man in einer Beziehung lebt und ein Kollege plötzlich seine Gefühle für dich gesteht? Die Gefühle sind nicht das Problem – das Problem ist die Geschichte, die der Kopf sofort daraus baut: was das bedeutet, was man nun tun oder entscheiden müsste... Ohne diese Geschichte gibt es erstaunlich wenig zu entscheiden.

Es ging auch um die Sorge um andere: um ein Kind in der Klinik, dessen Weg man weder kennt noch mitgehen kann, und um Angehörige, die von Gott und Meditation nichts wissen wollen. Kann man diesen Menschen helfen? Ja – aber ganz anders als gedacht: die größte Hilfe für sie ist der Frieden, den du mit dir selbst findest.

Und immer wieder ging es um Erwartungen: an den Geburtstag, an den eigenen inneren Zustand, an das, was die Meditation wiederbringen soll. Wer hofft, wird enttäuscht – und selbst das ist ein Geschenk: der Schmerz zeigt, wo wir noch in Gedanken leben. Zufriedenheit dagegen – nichts wollen, was nicht ist – ist der Türöffner nach innen.

Ein Zitat dieses Abends trägt das alles. Ein indischer Guru, gefragt, ob er sich wirklich um alles kümmere, antwortete: „Du kennst meinen Namen: warum sorgst du dich?” Er wusste, wie lange diese Verbindung schon bestand; der Schüler nicht.

Ich kam an diesem Abend gerade vom Ort der Meditation zurück, von zehn Tagen mit Swamiji, für die mir bis heute die Worte fehlen. Vielleicht gehört auch das zu diesem Abend: das Wichtigste lässt sich nicht wissen, nur leben. Danke für diesen Satsang.

Das Foto ist ein Link zum Video auf meiner Website:

Online-Satsang von Di. 1. September 2026

1. September 2026 | 01:40:02 | Online-Satsang

Online-Satsang vom 1. September 2026

Themen: Zurück vom Ort der Meditation. Bleib bei dir, dann gibt es kein Problem. Wenn es weh tut, ist es das Ego. Alles geschieht ohne die Gedanken. Zufriedenheit ist der Türöffner. Der Seelenplan, den du nicht kennen musst. Die größte Unterstützung als Mutter. Das Vertrauen der Seele. Wer hofft, wird enttäuscht werden. Träum sind nicht zum Verstehen da. Du kannst weder suchen noch finden. Ich meine immer die Samarpan-Meditation. „Du kennst meinen Namen: warum sorgst du dich?” Glaube nur, was du selbst erforschst. Sich selbst treu sein ist ein Tanz. Die Wahrheit ist fürs Ego uninteressant.

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🎥 Neues Video:

Gott ist dir zu langweilig: warum es so schwer ist, glücklich zu sein.

Wenn man dich fragte, was du dir vom Leben wirklich wünschst, würdest du wahrscheinlich sagen: Frieden – Freiheit von Sorgen, Freiheit von Problemen. Aber schau einmal hin, was du mit deinem Feierabend machst: du schaust Nachrichten, in denen Probleme gewälzt werden, oder einen Film, der von Konflikt und Drama lebt; oder du triffst Freunde und redest mit ihnen – über Probleme. Ein Buch, in dem nur Frieden herrscht, würde kein Mensch lesen; wir fänden es langweilig.

In diesem Video spreche ich darüber, warum es so schwer ist, glücklich zu sein – und die Antwort ist eine andere, als man vermuten würde. Denn es sind nicht die Probleme der Welt, die uns vom Himmel fernhalten. Es ist unsere Aufmerksamkeit: sie ist auf das Aufregende trainiert, und deshalb übersiehst du den Ort in dir, an dem alles gut ist. Gott ist bewegungslose Normalität – und für so etwas haben unsere inneren Augen keinen Blick. Schon den Menschen um Jesus erging es so: sie warteten auf Wunder und Zeichen, und den Frieden, der mitten unter ihnen war, übersahen sie.

Doch dann, in der Nähe eines Meisters oder Gurus, sind wir plötzlich mühelos in diesem Frieden – und doch verschwindet der scheinbar wieder, sobald man zu Hause ist und wieder allein meditiert. Daran ist nichts verkehrt; es muss so sein – solange, bis unsere inneren Augen auch in unserem eigenen Leben überall den Frieden erkennen, der uns umgibt.

Und ich erzähle davon, wie während dieses Lernens die Probleme des Lebens verschwinden – aber nicht, weil du dich wegen ihnen sorgst, sondern nebenbei, als Nebenprodukt von etwas ganz anderem. Und trotzdem hat man auf diesem Weg nach innen nicht selten das Gefühl, dass immer neue Herausforderungen auftauchen, je weiter man kommt, und so mancher zweifelt dann an sich selbst. Aber dies ist ganz natürlich: denn immer, wenn es heller wird in uns, erkennt man neues, das noch akzeptiert und geliebt werden will.

Dieses Video ist eine Einladung, dich selbst zu prüfen: ob das, wonach deine Aufmerksamkeit sucht, mit dem übereinstimmt, was du dir wünschst. Und es ist eine Ermutigung, in eine neue Richtung zu schauen – sanft, nebenbei, ohne dass du an dir oder deinem Leben irgendetwas ändern müsstest.

Das Foto ist ein Link zum Video auf meiner Website:

Gott ist dir zu langweilig: warum es so schwer ist, glücklich zu sein.

2. September 2026 | 01:11:21 | Nr. 74

Gott ist dir zu langweilig
Warum es so schwer ist, glücklich zu sein.

Alle sagen, sie wollen Frieden – doch kaum einer hält es aus, wenn es einmal still und friedlich wird. Was, wenn nicht die Probleme der Welt dich vom Himmel fernhalten, sondern etwas viel Näheres – etwas in dir, etwas, das du ändern kannst? 

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👉🏻 Jetzt anmelden – es sind noch Plätze frei 🙃

Herbstretreat 2026 in Oberösterreich

Von Sonntag, 20. - Sonntag, 27. September 2026 findet zum zweiten Mal der Herbstretreat im Hof Schleglberg in Oberösterreich statt. Wenn ich dorthin komme, ist es für mich ein wenig wie nach Hause kommen. Ich fühle mich dort einfach sehr willkommen.

Internationaler Herbst-Retreat mit Dhyan Mikael vom 29. November - 6. Dezember 2025 in Oberösterreich

Das Haus ist bekannt für seine hervorragende Küche. Gekocht wird sowohl traditionell als auch vegetarisch – für jeden ist etwas dabei – und in heraus­ragender Qualität. Alles wird frisch gekocht, und viele Zutaten werden direkt am Hof oder lokal angebaut. Individuelle Sonderwünsche sind nach Absprache möglich.

Mehr Infos zum Seminarhof und viele Fotos gibt es auf der Herbstretreat-Seite auf meiner Website.

Informationen zum Seminarhof Schleglberg

Im hellen und stillen Dachgeschoss des Hauses „Viefalt” des Seminarhofs Schleglberg findet der Herbstretreat 2026 statt. Der Raum ist hell, still und barrierefrei erreichbar.

Kostenlos auf Spendenbasis

Dieser Retreat findet kostenlos auf Spendenbasis statt. Wenn es dir Freude macht, mich durch eine Spende für den Retreat zu unterstützen, ist das sehr hilfreich für mich. Die empfohlene Spende für diesen Retreat beträgt 350 Euro (25 € / Satsang). Es steht dir frei, mehr oder weniger zu geben. Unterkunft und Verpflegung wird direkt beim Seminarhaus gebucht und bezahlt.

Der Seminarhof Schleglberg hat für den Retreat gerade noch einige zusätzliche Zimmer bereitstellen können. Auch Zelten und Wohnen im Camper ist dort wunderbar möglich. Außerdem ist es möglich, preiswert im Schlafsaal zu nächtigen.

Retreat-Info-Kontakt

Für Informationen und die Anmeldung zum Retreat kannst du dich wenden an:

Simone Maria

Email: support@dhyanmikael.de

Telefon: +43 (0)664 / 217 68 11

Telefonzeiten: 19 - 21 Uhr

Alle Infos zum Herbstretreat

Retreat – Unterstützung für die große Reise des Lebens

Selbst auf eine nur kurze Reise bereitet sich jeder Mensch gewissenhaft vor und denkt an jede erdenkliche Kleinigkeit. Doch auf die große Reise des Lebens bereitet sich niemand vor. Die meisten kennen noch nicht einmal das Ziel, geschweige denn, was sie unterwegs brauchen werden.

Meditation ist die Vorbereitung für diese große Reise, indem du deiner eigenen Seele allmählich immer näher kommst, und Retreat ist für dich die unschätzbare Gelegenheit, dabei Unterstützung und Ermutigung zu erleben. Wenn du Lust und Freude darauf verspürst, lade ich dich ein: komm! Es ist das beste Geschenk, das du dir machen kannst.


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Termin- & Retreat-Update

Hier die Terminübersicht der nächsten drei Monate sowie alle derzeit geplanten Retreats, Online-Intensives und Live-Events, die hervorgehoben dargestellt werden. Sämtliche Termine und Detailinfos gibt es auf meiner Website hier.

Ein unterstrichenes Datum ist ein Link zur Info-Seite des Events auf meiner Website. Nun sind auch die Retreats für 2027 anklick- und ab sofort auch buchbar.

September

So. 13.9., 20 Uhr

Online-Satsang

So. 20.9. - So. 27.9.

Herbstretreat, Hof Schleglberg (Oberösterreich)

Mi. 30.9., 20 Uhr

Online-Satsang

Oktober

Do. 15.10., 20 Uhr

Online-Satsang

Fr. 30.10., 20 Uhr

Online-Satsang

November

Fr. 13.11., 20 Uhr

Online-Satsang

Sa. 28.11., 20 Uhr

Online-Satsang

Dezember

So. 13.12., 20 Uhr

Online-Satsang

Weitere Termine 2027

So. 7.2. - So. 14.2.

Winterretreat, Hof Schleglberg (Oberösterreich)

Mo. 10.5. - Mo. 17.5.

Pfingstretreat, Schloss Bettenburg (Unterfranken)

So. 12.9. - So. 19.9.

Herbstretreat, Hof Schleglberg (Oberösterreich)

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Alle Retreat-Infos

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Der winzigkleine Unterschied

Ich sitze im Zug auf der Heimreise von den Nicht-Dualität-Tagen in Oberösterreich zurück nach hause. Obwohl ich dort nur zwei Tage lang Satsang gab, vertiefte sich die Energie für mich von Satsang zu Satsang immer mehr, und im fünften Satsang fühlte ich mich wie tief versunken in der inneren Leere – so tief, dass ich mich fühlte wie nach einem langen Retreat, und am Ende des Satsangs brauchte ich einige Momente, um zu begreifen, dass dies das Ende dieser wunderbaren Zeit war.

Nun reise ich durch die Welt, die wie immer in heller Aufregung ist, wofür sich die immer gleichen Anlässe finden, ich aber bin noch immer ganz still und verbunden an einem Ort, der keine Aufregung kennt, nur Frieden, und von dem aus man ohne jeden Zweifel sieht, wie alles genau seinen vorhergesehenen und notwendigen Gang geht – ob wir es verstehen mögen oder nicht.

Unerreichbar und doch näher als nah

Und mir wird gerade ganz besonders deutlich, wie weit weg, ja wie unerreichbar dieser innere Friede, dieser Himmel, von der Welt aus zu sein scheint, wenn man von den Gedanken aus schaut. Aber für mich, der lieber innen lebt, ist er näher als ein Katzensprung – „näher als nah”, wie mein spiritueller Meister einmal vor vielen Jahren in einem Satsang sagte: wer in diesem Himmel lebt, ist mitten in der Welt, viel mehr als alle anderen, und doch nicht von ihr.

Und er ist nicht unerreichbar, dieser Friede. Der Unterschied zwischen einem Menschen, der in und an der Welt verzweifelt, und einem, der in diesem Himmel lebt, ist klein – nur ein winziges Detail: er richtet seine Aufmerksamkeit nicht in die Welt hinaus, sondern in die entgegengesetzte Richtung, nach innen – auf das, was Jesus „Gott” nannte.

Es ist, als hieltest du das Lenkrad in der Hand, mit der du selbst die Richtung bestimmst, in die es weitergeht: ist dir die Welt, die Ebene des Körpers, wichtig, so wird sie immer wesentlicher in dir und in deinem Leben, und damit alles, was diese Welt bestimmt. Wenn aber das Innere dein Streben und Ziel deiner Aufmerksamkeit ist, so wird der Friede und der Himmel immer mehr.

Fahrschule der Aufmerksamkeit

Doch wenn du versuchst, dieses Lenkrad zu benutzen, so erlebst du, dass die Aufmerksamkeit ein störrisches Wesen hat: sie tut am liebsten das, was sie seit Jahrzehnten und seit vielen Leben tat, und beißt sich fest an den Gedanken und der Welt.

Die „Fahrschule der Aufmerksamkeit” ist die Samarpan-Meditation: eine halbe Fahrstunde pro Tag reicht, und ganz allmählich lernt sie, dass etwas ganz anderes viel interessanter ist, und ganz ohne Stress und Prüfungsangst beginnt dein Leben, eine völlig neue Richtung einzuschlagen. Mehr braucht es nicht – nur das an jedem Tag; das und Geduld –, und das kann jeder üben, der mag.

In den Satsangs dieses Wochenendes, ganz besonders in den beiden von gestern, konnte ich erleben, wie hilfreich die Zeit im Satsang dafür ist: eine Teilnehmerin bezeichnete es als „Zeit des Auftankens”. Man badet im „Innen” und wird verbunden mit der eigenen inneren Kraft, und plötzlich ist alles wieder leicht und natürlich.

Retreat – Zeit des Auftankens

In zwei Wochen beginnt genau an dem Ort, von dem ich eben abgereist bin, der Herbstretreat, und ein Retreat ist genau das: eine Zeit des Auftankens, eine Zeit der Verbindung mit etwas in dir, was im Alltag noch nicht immer spürbar ist. Und obwohl ich darauf bestehe, dass du nichts anderes brauchst als die Samarpan-Meditation, um das Lenkrad der Aufmerksamkeit neu auszurichten, ist es doch unendlich hilfreich, sich dafür diese Zeit zu gönnen.

Der Seminarhof Schleglberg hat für den Retreat gerade noch einige zusätzliche Zimmer bereitstellen können. Auch Zelten und Wohnen im Camper ist dort wunderbar möglich. Wenn sich deine Seele angesprochen fühlt, so komm: hier gibt es Platz genug für sie, und das gilt nicht nur für die Zimmer. Die Betreiber des Hauses sind Satsang und Meditation ganz besonders zugewandt, und das spürt man überall an diesem Ort: hier fühle ich mich wie zuhause.

Live-Satsangs haben für mich eine ganz eigene, ganz besondere Energie. Wenn du dir selbst einen Eindruck davon machen möchtest, so findest du die Aufzeichnungen meiner Satsangs von den Nicht-Dualität-Tagen des vergangenen Jahres hier. Die Aufzeichnungen der letzten Tage werden durch Jetzt-TV in den nächsten Monaten nach und nach veröffentlicht, und immer wenn eine neue Aufzeichnung verfügbar wird, erfährst du in diesem Newsletter davon.

Kehr um und sieh nach

Die Satsangs eines Retreats werden übrigens ebenfalls aufgezeichnet, jedoch nicht veröffentlicht, sondern nur den Teilnehmern zugänglich gemacht, um diesen besonderen Raum zu schützen, der in einem Retreat entsteht. Denn nicht selten werden in den Satsangs eines Retreats sehr persönliche Themen berührt.

Abreise heute morgen: insgesamt viermal werde ich im September auf diesem idyllischen Bahnsteig des Haltepunktes Wendling/Haag stehen.

Bei mir zuhause warten jedoch zunächst zehn intensive Arbeitstage, bevor ich wieder die Koffer packen und zum Retreat abreisen darf. Im Moment sitze ich in einem ICE in München, der seit einer halbe Stunde darauf wartet, abfahren zu dürfen. Während andere Fahrgäste über die Verspätungen schimpfen, bin ich dankbar – dankbar, am Leben zu sein, und dankbar für jeden Augenblick. Ich liebe Zugfahren und habe es nicht eilig: ich bin schon zuhause. Und du bist es auch – und wenn du mir nicht glaubst: kehr um und sieh nach...

Ich sende dir herzliche Grüße von diesem gesegneten Ort. Ich freue mich so sehr, dass es dich gibt 💞.

In Liebe,

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