Gesundheit ohne Stress
Wie du mit deinem Körper Freundschaft schließt.
Erst wenn ernste Krankheiten drohen, merken wir hilflos, wie abhängig unser Glück vom Körper ist. Doch die größte Hilfe für den Körper liegt in deiner Hand – und ist gleichzeitig eine Herausforderung, der die meisten Menschen aus dem Weg gehen. Doch in Wirklichkeit ist es ganz einfach.
Über dieses Video:
Gestern Abend im Online-Satsang erzählte ein Mann, dass sein Körper seit einiger Zeit Symptome hat, die er sich nicht erklären kann. Der Arzt sagte ihm, es könnte harmlos sein oder sehr ernst – und die Untersuchung, die Klarheit bringen soll, findet erst in zwei oder drei Monaten statt. Nun sitzt er da mit dieser Ungewissheit und den Gedanken in seinem Kopf.
Seine Frage war der Anlass für dieses Video. Normalerweise spreche ich nicht über den Körper: denn für Tipps zu Krankheit und Gesundheit sind alle Menschen offen, aber den ersten Schritt, ohne den alles andere nichts nützt, überspringen die meisten – die Hingabe ans Leben , und das Entdecken, wer du in Wirklichkeit bist. Aber heute mache ich eine Ausnahme 🙂.
In diesem Video erzähle ich dir, warum gerade die Angst um den Körper ihn krank macht: Solange du glaubst, du seist dieser Körper, kämpfst du im Grunde um dein Überleben – und dieser Kampf ist es, der den Körper stresst. Und ich erzähle dir von meiner Erfahrung, dass diese Körper von selbst gesund werden wollen, und dass sie zum Heilen vor allem eines brauchen: Zeit – und dass wir ihnen nicht im Weg stehen.
Ich berichte dir von Begebenheiten aus meinem eigenen Leben – von Knien, die operiert werden sollten und es nie wurden, und von dem, was mein Körper mir über die Jahre zugeflüstert hat, wenn ich still genug war. Aber ich gebe dir keine Rezepte. Was dein Körper braucht, kann dir niemand sagen: kein Arzt, kein Buch, auch ich nicht. Diese Verantwortung kannst du nicht abgeben. Aber wie dieses Zuhören geht – ein Zuhören ohne Fragen, so wie man einem Menschen zuhört, den man liebt –, davon erzähle ich dir so gerne.
Vielleicht hat es dein Körper gerade schwer, oder du wartest wie dieser Mann auf eine Diagnose. Dann ist dieses Video für dich – nicht als medizinischer Rat, sondern als Ermutigung, deinem Körper das zu geben, was er am meisten braucht: deinen Frieden – und deine Hingabe ans Leben, denn ob der Körper gesund bleiben oder werden und wie lange er leben soll, das liegt nicht in unserer Hand. Damit in Frieden zu sein ist für den Körper das größte und heilsamste Geschenk.
Links zu den Themen in diesem Video:
(weiter unten gibt es die vollständige Abschrift).
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Angst um den Körper macht ihn krank
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Was der Körper zum Heilen braucht
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Komm zuerst in Frieden
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Was mein Körper mir zuflüstert
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Sich Zeit lassen mit nicht wissen
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Zeit und Liebe, die wichtigste Medizin
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Gott hat ihm Zeit geschenkt
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Wahres Zuhören lernen
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Wie lange der Körper lebt, ist nicht deine Angelegenheit
Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:
Angst um den Körper macht ihn krank
Link zum Thema im Video bei 0m31s
Guten Morgen.
Heute Morgen möchte ich ausnahmsweise einmal über den Körper sprechen.
Gestern Abend im Online-Satsang, da hatte ein Mann eine Frage.
Er berichtete, dass sein Körper seit einiger Zeit ein paar Symptome hatte, die er sich nicht erklären konnte. Und so ging er zum Arzt.
Der Arzt sagte: „Das ist etwas, das könnte sehr ernst sein, das müssen wir untersuchen lassen.
Aber die Untersuchung, die wird noch zwei oder drei Monate dauern, bis die stattfinden kann.”
Und nun sitzt dieser Mensch da mit dieser Aussage des Arztes, dass es völlig harmlos sein könnte, aber auch sehr ernst. Und er muss jetzt warten, viele Monate, mit der Ungewissheit und den Gedanken in seinem Kopf.
Und ich antwortete ihm im Satsang.
Und die Antwort hatte damit zu tun, dass das Wichtigste für ihn, aber auch für jeden anderen Menschen, auch für mich, das ist: zu erkennen, wer du wirklich bist.
Denn wir sind mit diesen Körpern identifiziert. Wir glauben: Das bin ich – und wenn dieser Körper krank wird, dann bin ich krank. Und wenn dieser Körper stirbt und verschwindet, dann sterbe ich, und ich verschwinde.
Wir sind mit diesen Körpern identifiziert. Wir glauben: Das bin ich. Wenn dieser Körper krank wird, dann bin ich krank; wenn dieser Körper stirbt, dann sterbe ich. Und wenn man das glaubt, dann ist das eine ernste Sache: dann hat man Angst, dann kämpft man ums eigene Überleben. Und dieser Ernst, dieser Kampf, der macht krank.
Link zum Zitat im Video bei 2m23s
Und wenn man das glaubt, dann ist das eine ernste Sache; dann hat man Angst; dann kämpft man ums eigene Überleben.
Und dieser Ernst, dieser Kampf, der macht krank.
Denn das, was du wirklich bist, das, was war, bevor dieser Körper geboren wurde, und das, was sein wird, wenn dieser Körper nicht mehr ist, das ist davon völlig unabhängig. Und wir können dies, was wir wirklich sind, wiedererkennen, während wir leben im Körper.
Das, was du wirklich bist, das, was war, bevor dieser Körper geboren wurde, und sein wird, wenn dieser Körper nicht mehr ist, das ist davon völlig unabhängig. Wir können dies wiedererkennen, während wir leben. Und wenn die Identifikation mit dem Körper wegfällt und die damit verbundene Angst, dann hat es der Körper viel leichter.
Link zum Zitat im Video bei 3m09s
Und wenn wir das erkennen und die Identifikation mit dem Körper wegfällt und die damit verbundene Angst und der damit verbundene Kampf, dann hat es der Körper viel leichter.
Und das ist das Wichtigste und der allererste Schritt.
Deswegen sagen die Meister im Himalaya, dass 95 Prozent aller Krankheiten des Körpers von hier kommen [aus dem Kopf]: Weil wir den Gedanken Aufmerksamkeit geben; weil wir glauben: Ich bin die Gedanken, ich bin der Körper, hier geht es um mein Überleben.
Die Meister im Himalaya sagen, dass fünfundneunzig Prozent aller Krankheiten des Körpers daher kommen, dass wir den Gedanken Aufmerksamkeit geben; weil wir glauben: ich bin die Gedanken, ich bin der Körper, hier geht es um mein Überleben.
Link zum Zitat im Video bei 4m05s
Und wenn du glaubst, du bist dieser Körper, dann hast du nur Stress im Leben, denn von Geburt an weißt du: Dieser Körper wird sterben. Wir versuchen alles, das zu ignorieren. Wir versuchen alles, nicht daran zu denken, aber natürlich weißt du es trotzdem.
Und dann kommt ein Arzt und sagt dir irgendeine Kleinigkeit über deinen Körper, und das verstärkt diese Angst, die du ohnehin schon dein Leben lang hast, und diesen Kampf.
Und das stresst den Körper ungemein.
Deswegen ist es das Allerwichtigste, wenn du etwas für deinen Körper tun willst: erkenne, wer du wirklich bist.
Und das sagte ich gestern im Satsang.
Aber es gibt da noch mehr dazu zu sagen, und deswegen habe ich mich entschlossen, heute Morgen noch einmal vor die Kamera zu gehen und noch ein bisschen mehr dazu zu sagen.
Denn auch diese Körper können ein wenig Hilfe gebrauchen.
Und normalerweise spreche ich darüber nicht, weil ich weiß, dass sich die meisten Menschen überhaupt nicht dafür interessieren, herauszufinden, wer sie wirklich sind. Diesen Weg, den nehmen nur sehr wenige auf.
Aber Tipps für den Umgang mit dem Körper, Tipps für den Umgang mit Krankheiten, für die sind alle Menschen offen. Und wenn ich darüber spreche, dann hören alle zu.
Aber sie vergessen den ersten Schritt, und deswegen vermeide ich es normalerweise, darüber zu sprechen. Aber heute mache ich eine Ausnahme. Ich habe einfach Lust dazu.
Diese Körper, in denen wir leben, sind Wunderwerke der Natur, und diese Körper wollen gesund sein.
Diese Körper, in denen wir leben, sind Wunderwerke der Natur, und sie wollen gesund sein. Es braucht eigentlich nicht viel, um ihm dabei zu helfen: hauptsächlich, nicht im Weg zu stehen. Wenn wir den Körper in Ruhe lassen, wird er von selbst gesund. Er braucht keine Hilfe beim Gesundwerden; wir müssen nur lernen, das sein zu lassen, was ihn krank macht.
Link zum Zitat im Video bei 7m02s
Es ist ihr natürlicher Betriebszustand, ein ständiges Arbeiten daran, wieder gesund zu werden.
Und es braucht eigentlich nicht viel, um ihm dabei zu helfen. Hauptsächlich bedeutet das, nicht im Weg zu stehen. Hauptsächlich bedeutet es, es dem Körper nicht unnötig schwer zu machen. Wenn wir den Körper in Ruhe lassen, wird er eigentlich von selbst gesund.
Der Körper braucht keine Hilfe beim Gesundwerden.
Wir müssen es nur lernen, das sein zu lassen, was ihn krank macht.
Und deswegen ist der erste Schritt, wenn du dich um diesen schönen Körper kümmern möchtest: Erkenne, wer du wirklich bist. Werde still in dir. Lerne, den Gedanken in deinem Kopf, den Worten in deinem Kopf, überhaupt keine Aufmerksamkeit zu schenken. Lerne, hier im Augenblick zu leben, ohne Gedanken.
Wenn du dich um diesen schönen Körper kümmern möchtest, erkenne, wer du wirklich bist. Werde still in dir. Lerne, den Gedanken und den Worten in deinem Kopf keine Aufmerksamkeit zu schenken. Lerne, hier im Augenblick zu leben, ohne Gedanken. Das ist die größte Entlastung für den Körper, und dann kann er seine Wunder bewirken.
Link zum Zitat im Video bei 8m09s
Das ist die größte Entlastung für den Körper, und dann kann er seine Wunder bewirken.
Was der Körper zum Heilen braucht
Link zum Thema im Video bei 9m00s
Ich möchte dir ein paar Geschichten erzählen. Die erste Geschichte ist von mir selbst.
Vor vielen Jahren, es muss wohl 20 oder 25 Jahre her sein, da hatte ich plötzlich Schmerzen in den Knien, und die wurden innerhalb relativ kurzer Zeit so schlimm, dass ich kaum noch laufen konnte. Ich war damals schon bei Soham, meinem spirituellen Meister, bin mit ihm herumgereist, war Teil seiner Crew und habe immer mitgeholfen beim Aufbau des Satsangs in einer Stadt und beim Wiedereinpacken. Ich musste ganz schön schwer schleppen. Es tat mir sehr gut.
Und das war ein wirkliches Handicap, denn ich konnte mich kaum noch bewegen. Ich konnte fast nicht mehr laufen.
Und so bin ich zu einem Spezialisten gegangen, zu einem Facharzt, einem Orthopäden. Der hat sich das angeschaut und meinte: „Ja, die Sache ist eindeutig.
Ihre Menisken sind in Mitleidenschaft gezogen, die sind kaputt, und wir werden operieren müssen.”
Aber ich bin von Natur aus skeptisch bei allem und möchte wissen, was wirklich Sache ist. Und ein paar Tage später traf ich meine Mutter, und ich habe Glück: Meine Mutter ist eine verrückte Frau, die schon immer alles anders gemacht hat als andere Menschen.
Und der erzählte ich das, und sie sagte: „Bevor du irgendetwas machst... ich zeige dir einmal eine Übung, eine ganz einfache Übung.” Und dann hat sie mir eine vollkommen simple, einfache Übung gezeigt, die dauert eine Minute. Die habe ich dann ein paar Mal am Tag für einige Tage gemacht. Alle Schmerzen waren weg und sind seitdem nie wieder gekommen.
Das war vor 25 Jahren.
Der Arzt hätte mich operiert, hätte mir künstliche Knie eingesetzt.
Und er hat es nicht böse gemeint. Mit dem, was dieser Arzt wusste, in seiner Welt, war das die richtige Diagnose und die richtige Therapieempfehlung.
Ein anderer Mensch mit einem anderen Blickfeld kennt andere Dinge, und ich bin heute noch glücklich mit den Knien, überhaupt kein Problem.
Eine andere Geschichte ist von einem Mann, den ich seit vielen Jahrzehnten kenne, eigentlich auch ein Meister.
Und der war eines Tages beim Arzt wegen irgendeiner Sache.
Und dann sah diese Ärztin auf seiner Haut Flecken, und die sagte: „Das müssen wir unbedingt untersuchen, das könnte Krebs sein.” Und er sagte: „Nein, lassen Sie das in Ruhe.
Das ist alles okay, ich will da keine Diagnose.”
Aber während sie ihn weiter untersuchte, ohne dass er es merkte, entnahm sie ein kleines Stück Hautprobe von seinem Körper und hat es zur Diagnose eingeschickt, eine Diagnose, die er gar nicht wollte. Und die Diagnose war positiv: Krebs.
Und sie rief ihn an und sagte: „Wir müssen da etwas tun, sofort.”
Und er sagte: „Nein.”
Das war und ist ein Mensch, er lebt heute noch, der gelernt hat, nicht zu denken, der gelernt hat, seinen Gedanken nicht zu glauben und auch nicht denen des Arztes.
Und diese Begebenheit ist, ich glaube, fast 30 Jahre her.
Dieser Mensch lebt heute noch und hatte nie Krebs.
Wenn wir diesen Körpern Zeit lassen, und wenn wir diesen Körpern Frieden bringen – unseren Frieden –, dann ist so viel möglich.
Ich habe einmal einen Wissenschaftler, der auf Krebs spezialisiert ist, sprechen hören, und er sagte: Dass Körper Krebs bekommen, ist völlig normal, und der Körper kümmert sich darum, und der Krebs geht wieder. Das Schlimme, was geschehen kann, ist, wenn der Krebs diagnostiziert und behandelt wird. Dann wird es wirklich schwierig.
Komm zuerst in Frieden
Link zum Thema im Video bei 15m07s
Es ist nun so, dass es keine Garantie gibt, dass diese Körper gesund werden oder bleiben. Was ich hier sage, bedeutet nicht, dass du nur das Richtige tun musst, und du wirst nicht krank. Das sage ich nicht.
Du weißt nicht, was das Schicksal deines Körpers ist.
Manche Körper werden ernsthaft krank und sterben an der Krankheit.
Wann du stirbst und wie du stirbst, steht heute schon fest – das sagen die Meister im Himalaya.
Du brauchst dir also keine Gedanken und Sorgen darüber machen.
Und es gibt keine Garantie, dass dein Körper nicht krank wird. Aber wenn du wissen willst, was du tun kannst, um es dem Körper so einfach und leicht wie möglich zu machen, dann sage ich dir: Mach dir keine Sorgen.
Denke nicht.
Und wenn du dann Symptome hast oder eine Diagnose, dann ist das Beste, was du tun kannst, damit in Frieden kommen.
Und dann sieh, was geschieht.
Komme du in dir zunächst in Frieden. Und wenn du in dir still geworden bist und wieder gedankenlos nach dem Tornado der Gedanken, der losgeht, wenn ein Arzt dir so etwas sagt wie das, was dieser Mann gesagt bekam, dann, dann schau, was du tun möchtest.
Und das kannst nur du entscheiden. Diese Botschaft Gottes, diese Botschaft deines Körpers, was zu tun ist, bekommst du.
Und vielleicht sagt dein Körper: „Hey, lass uns da hingehen. Ich will operiert werden.” Aber vielleicht sagt er auch: „Hey, lass mich in Ruhe.”
Und dann kann es sein, dass der Körper von selbst alles regelt.
Es kann sein, dass der Körper krank wird und stirbt. Das weißt du nicht. Aber da du in Frieden bist mit dir, dem Körper und allem, was geschieht, ist das alles kein Problem.
Und während du dir Zeit nimmst, in Frieden zu kommen, und während du zurückkehrst zu deiner inneren Gelassenheit, entdeckst du all die Dinge, die du für deinen Körper tun kannst.
Er sagt es dir subtil: durch Eingebungen, durch Zufälle, durch Gefühle.
Und auf der körperlichen Ebene gibt es so viel, was wir tun können, um es dem Körper leichter zu machen.
Aber was es ist, was dein Körper von dir will, das wird dein Körper dir sagen.
Was mein Körper mir zuflüstert
Link zum Thema im Video bei 19m03s
Ich werde dir jetzt sagen, was mein Körper mir über die Jahre so alles zugeflüstert hat. Ich werde dir von den Dingen berichten, die ich ausprobiert habe. Aber das sind keine Wunderrezepte, die ich dir jetzt sage. Ich berichte dir von dem, was ich erlebt habe. Höre du auf das, was dir eingeflüstert wird von deinem Körper. Wenn du in Frieden gekommen bist, wenn du still bist, wenn du deinen Körper liebst, egal ob er krank ist oder gesund, dann sagt er dir, wie du ihm zur Seite stehen kannst, wenn du möchtest.
Ich erinnere mich, das ist jetzt vielleicht zehn Jahre her, ich weiß es nicht mehr so genau... Zu der Zeit war es für mich völlig normal, Fleisch zu essen und Alkohol zu trinken.
Ich habe jeden Tag mindestens ein Glas Wein getrunken, und ich mochte das. Ich liebte Wein.
Und ich hatte im Grunde jeden Tag ein Steak, und ich liebte das.
Es schmeckte mir.
Aber dann kam eine Zeit, wo es meinem Körper immer schlechter ging, und ich wusste nicht, was es ist.
Irgendwie spürte ich, dass etwas zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät. Ich spürte: der Körper ist nicht glücklich.
Aber ich wusste überhaupt nicht, was ich tun soll. Ich hatte keine eindeutigen Symptome, die ein Arzt hätte diagnostizieren können. Es ging mir einfach schlecht. Die Energie des Körpers wurde immer weniger.
Und dann war ich bei einem Heilpraktiker, weil ich vor vielen, vielen Jahren zuvor einmal gelernt hatte, dass es wirklich sehr, sehr gut ist für den Körper, wenn man Darmspülungen macht; wenn man den Körper erleichtert, indem man gelegentlich den Darm vollkommen leert.
Und als es mir so schlecht ging, da erinnerte ich mich daran, an die Zeit, als ich das tat. Ich erinnerte mich daran, wie gut es meinem Körper getan hatte. Und so beschloss ich, das jetzt zu tun. Das war meine erste Intuition, als ich erlebte, wie es meinem Körper ging. Ich habe mir keine Sorgen gemacht.
Es war für mich damals schon völlig normal, das zu tun, was ich dir gerade rate: still zu sein mit dem, wie es ist; in Frieden zu sein damit, wie es ist, und den Körper zu lieben, so wie er ist, auch krank, auch unglücklich.
Und dann, zufällig sozusagen, erinnerte ich mich an diese Zeit. Das ist der Körper, der sagt: „Hey, vielleicht ist das eine gute Idee.”
Also ging ich da hin. Ich bekam die Darmspülung. Es tat sehr gut, aber während ich dort warten musste, zehn Minuten lang, lag im Wartezimmer ein Buch herum. Ich nahm das Buch in die Hand, las darin und wusste: Das ist für mich.
Dieses Buch lag zufällig da – eines dieser Zufälle, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Und dann habe ich in den Wochen danach das gemacht, was in diesem Buch da stand, und es hat meine Sensibilität für den Körper erhöht, und innerhalb weniger Tage, glaube ich, hörte ich auf, Fleisch zu essen – nicht weil im Buch irgendetwas über Fleischessen stand: mein Körper hat es mir signalisiert.
Sobald wir anfangen, dem Körper zu helfen, und der Körper still wird, sagt er uns umso klarer, was er will.
Von einem Tag auf den anderen war meine Lust auf Fleischessen weg – einfach so. Und es kam nicht von hier oben: ich war bereit, weiterzumachen mit dem Unsinn.
Und dann ging es meinem Körper zunehmend besser. Und nicht viel später, ich weiß nicht, ein Jahr später, fiel plötzlich die Lust, Wein zu trinken, vollkommen weg, einfach so – aber nicht, weil ich gelesen hatte, wie schädlich das sei.
Ich hatte nichts weiter getan, als so still wie möglich zu sein, so gedankenlos wie möglich zu sein, und meinen Körper zu spüren und zu lieben, so wie er ist.
Und dann spricht er von selbst.
Sich Zeit lassen mit nicht wissen
Link zum Thema im Video bei 25m13s
Was er dir sagt, ist vielleicht etwas vollkommen anderes. Ich rate dir nicht, mit dem Fleischessen aufzuhören. Ich rate dir: Werde still, liebe dich selbst, ignoriere die Gedanken, liebe deinen Körper, wie er heute ist.
Was dein Körper dir sagt, ist vielleicht etwas vollkommen anderes. Ich rate dir nicht, mit dem Fleischessen aufzuhören. Ich rate dir: Werde still, liebe dich selbst, ignoriere die Gedanken, liebe deinen Körper, wie er heute ist. Akzeptiere die Angst, akzeptiere den Tod, sei in Frieden mit allem. Dann kannst du zuhören.
Link zum Zitat im Video bei 25m13s
Akzeptiere die Angst, akzeptiere den Tod, sei in Frieden mit allem. Dann kannst du zuhören.
Ich habe erst jetzt, in letzter Zeit, wieder so eine Phase hinter mir, wo ich über Wochen und Monate das Gefühl hatte, dass meinem Körper irgendetwas nicht passt, zunehmend. Und ich tue mittlerweile alles, was ich kann, aus Freude, was diesem Körper gut tut.
Aber irgendetwas hat ihn geplagt.
Ich denke da nicht darüber nach. Ich erlebe jeden Tag, wie sich dieser Körper fühlt, ganz neutral, ohne mir Gedanken darüber zu machen. Aber ich nehme es wahr. Das ist kein Sand-in-den-Kopf-Stecken … nein: Kopf-in-den-Sand-Stecken.
Es ist kein „ein Problem ignorieren und Wegschauen”, was ich dir rate. Ich rate dir das Gegenteil: Ignoriere die Gedanken. Wenn du das tust, dann kannst du still sein und wirklich hier sein, und dann bist du mit dem, was ist. Du nimmst alles wahr, was du empfindest und wie es deinem Körper geht. Du hast überhaupt keine Ahnung, was du tun sollst. Du hast überhaupt keine Ahnung, womit du es zu tun hast, und du bist auch mit dieser Ungewissheit in Frieden.
Und damit lässt du dir dann einfach Zeit. So mache ich das.
Und so habe ich wochenlang – vielleicht auch monatelang, ich habe es vergessen –, erlebt, wie sich dieser Körper und wie ich mich fühle, ohne es zu verstehen.
Und dann, eines Tages, hatte ich plötzlich keine Lust mehr, so viel zu essen, wie ich esse. Ich esse nicht wirklich sehr viel.
Normalerweise beginnt mein Tag mit einem grünen Smoothie gegen elf oder halb zwölf, dann zwei Stunden später, Mittagessen und dann Abendessen.
Aber ich hatte plötzlich überhaupt keine Lust mehr, so viel zu essen.
Und jetzt lasse ich im Grunde eineinhalb Mahlzeiten einfach weg. Warum, weiß ich nicht.
Das passierte von selbst.
Ich esse jetzt eine ganz, ganz kleine Mahlzeit mittags, meistens einen Smoothie, aber nicht immer, manchmal auch etwas anderes; eigentlich nur so eine halbe Mahlzeit. Und abends esse ich eine normale Mahlzeit, relativ früh am Abend. Und das ist alles.
Und die Energie meines Körpers hat sich komplett verändert.
Es ist, als hätte ich ein neues Leben.
Und nicht nur die Energie kehrte zurück.
Andere Symptome, die da waren und denen ich keine große Beachtung geschenkt hatte, in den Gelenken, in den Muskeln, die verbessern sich. Der Körper ist einfach total glücklich.
Ich tue das nicht, um abzunehmen. Dieser Körper ist nicht wirklich übergewichtig, ich bin eher zu dünn.
Ich begann damit, ohne zu wissen warum. Es geschah von selbst.
Ich habe kein schlaues Buch gelesen, das gesagt hat, dass man weniger essen soll. Mein Körper hat es mir gesagt, nachdem ich lange Zeit ganz still bei ihm war.
Ich sage nicht, dass du jetzt weniger essen sollst. Ich gebe dir nur Beispiele dafür, was möglich ist. Es ist so viel möglich; es gibt so viele Möglichkeiten, diesen Körper zu unterstützen, von denen wir in unserer modernen Kultur überhaupt nichts mehr wissen.
Es ist so viel möglich; es gibt so viele Möglichkeiten, diesen Körper zu unterstützen, von denen wir in unserer modernen Kultur überhaupt nichts mehr wissen. Aber alles fängt damit an, dass du still wirst, dass du dir Zeit lässt, unendlich viel Zeit, und dann werden die Dinge klar: dann wird klar, was zu tun ist.
Link zum Zitat im Video bei 30m44s
Aber alles fängt damit an, dass du still wirst, dass du dir Zeit lässt, unendlich viel Zeit, und dann werden die Dinge klar: dann wird klar, was zu tun ist.
Zeit und Liebe, die wichtigste Medizin
Link zum Thema im Video bei 31m21s
Und das habe ich immer wieder erlebt mit diesem Körper: wie Zeit und Liebe die wichtigsten Zutaten sind.
Vor, ich weiß nicht, eineinhalb Jahren, vielleicht sind es auch schon zweieinhalb Jahre, ich habe es vergessen, wurde mein Körper zunehmend steif. Ich konnte mich nicht mehr richtig frei bewegen, so wie ich es früher gewohnt war. Und natürlich sagen dann die Ärzte: „Ja, so ab 60 passiert das einfach.”
Aber ich konnte mich nicht mehr gut bücken, ich hatte Rückenprobleme.
Und es wurde eigentlich immer schlimmer. Ich kam mir richtig alt vor.
Und dann habe ich alle möglichen Übungen ausprobiert, weil ich im Internet recherchiert habe, aber ehrlich gesagt, hat es das alles eigentlich nur noch schlimmer gemacht.
Ich habe in meinem Übereifer meinem Körper damit eigentlich eher geschadet. Und dann habe ich irgendwann aufgegeben und habe gesagt: „Ich habe keine Ahnung.”
Und dann wurde ich damit still und habe meinen Körper geliebt, so wie er ist, und war ganz bei ihm. Wie gesagt, es ist kein Kopf-in-den-Sand-Stecken.
Und dann, ganz allmählich, nach zwei Jahren, ganz allmählich, mit ganz wenigen Kleinigkeiten, die sich dann änderten... Ich bekam plötzlich Lust auf ein oder zwei ganz simple, einfache, harmlose Übungen, und damit begann Verbesserung.
Und jetzt, das ging vor gar nicht so langer Zeit, vor zwei Monaten, los, und inzwischen ist dieser Körper so viel beweglicher und jünger geworden. Ich weiß gar nicht, wie das möglich ist. So viele Dinge kommen zusammen, die ich nicht kenne und von denen ich nichts weiß.
Aber ich habe gelernt, dass eine der wichtigsten Zutaten, die dieser Körper braucht, um sich selbst wieder zu gesunden, Zeit ist: Zeit und Stille, innere Stille.
Und dann bekomme ich von meinem Körper die richtigen Impulse zur richtigen Zeit. Wenn ich es eilig habe, geht gar nichts.
Und ich habe es immer wieder erlebt, mit allen möglichen Wehwehchen, mit allen möglichen Symptomen, dass Zeit ein wichtiger Faktor ist – und mit Zeit meine ich viele, viele Monate.
Manche Dinge begleiten mich ein Jahr lang, eineinhalb Jahre lang, und dann, ganz allmählich, gehen sie wieder.
Und ich tue alles dafür, was ich kann, aber meistens habe ich keine Ahnung, was ich tun soll, und das Einzige, was ich tun kann, ist, liebevoll und still damit zu sein.
Dann passieren irgendwie die richtigen Dinge in diesem Körper von selbst.
Und ich sage nicht, dass es verkehrt ist, zum Arzt zu gehen. Verstehe mich nicht falsch. Ich sage überhaupt nichts gegen die Ärzte.
In vielen Fällen sind sie ein unendlicher Segen.
Aber die eigentlichen Hausaufgaben sind deine eigenen, und das haben wir verlernt.
Wir haben verlernt, auf uns selbst zu hören, auf diesen Körper, auf die Stille in uns, auf die Gedankenlosigkeit in uns. Und wenn du still bist in dir und gedankenlos, wenn du deinen Körper liebst und in Frieden bist mit allem, was er dir serviert, und du dann zum Arzt gehen willst, dann tu das, auf jeden Fall.
Aber vergiss nicht den ersten Schritt: Das ist das Entscheidende.
Ich könnte jetzt stundenlang erzählen von Dingen , die wir modernen Menschen vergessen haben, die unendlich hilfreich sind für diese Körper; Atmung zum Beispiel: Wenn du lernst, wenig zu atmen, fast nichts, wird der Körper so gesund.
Weniger essen, weniger hier hineintun [in den Kopf], hier oben leer werden, im Bauch leer werden, in den Lungen leer werden – und wir blühen auf.
Aber das haben wir verloren.
Gott hat ihm Zeit geschenkt
Link zum Thema im Video bei 37m13s
Ja, und die Inspiration zu diesem für mich eher ungewöhnlichen Video heute Morgen war die Frage dieses Mannes gestern Abend im Satsang. Und das Interessante ist, dass Gott diesem Mann Zeit gegeben hat. Der Arzt hat ihm zwei Sachen gesagt: „Das könnte etwas wirklich Ernstes sein.” Und: „Wir werden es erst in zwei oder drei Monaten wissen.”
Und das ist genial.
Jetzt hat er Zeit.
Er hat drei Monate geschenkt bekommen, in denen er üben kann, in Frieden zu sein, überhaupt nicht zu denken, seinen Körper zu lieben, Frieden zu schließen mit allem, und dann zuzuhören: zuhören, was sein Körper sagt. Diese Zeit hat er geschenkt bekommen.
Und Zeit ist das eine, was diese Körper brauchen. Die sind zu Wundern fähig, diese Körper, aber sie brauchen Zeit.
Meine persönliche Erfahrung mit meinem Körper ist, dass er sich im Grunde um alles selbst kümmert.
Ich gehe regelmäßig zum Zahnarzt, da gibt es ab und zu einmal etwas zu bohren.
Aber alles andere kann er eigentlich recht gut selbst.
Aber ich muss dazu sagen, dass ich auch in Frieden damit bin, krank zu werden oder zu sterben.
Es ist nicht meine Angelegenheit, was geschieht.
Und in diesem Gleichmut, in diesem Frieden, hat es der Körper so leicht.
Das ist das Wichtigste.
Alles andere kommt danach.
Wahres Zuhören lernen
Link zum Thema im Video bei 40m01s
Und das Zweitwichtigste, was ich dir noch mit auf den Weg geben möchte, wenn du dich für dieses Thema interessierst, vielleicht weil dein Körper es schwer hat: Verabschiede dich von allem, was du weißt. Verabschiede dich von allem, was die Leute sagen.
Verabschiede dich davon, was die Ärzte sagen, aber verabschiede dich auch davon, was irgendwelche spirituellen Leute sagen. Glaube nichts.
Verabschiede dich davon, was die Ärzte sagen, aber auch davon, was spirituelle Leute sagen. Glaube nichts. Erforsche das Leben selbst. Höre zu, was dein Körper dir rät. Für jeden Körper ist das etwas anderes. Du musst zuhören, du musst hier sein im Augenblick: dann kannst du von deinem Körper lernen, und vom Leben.
Link zum Zitat im Video bei 40m25s
Fang ganz von vorne an.
Erforsche das Leben selbst.
Schau, was das Leben dir rät. Schau, höre zu, was dein Körper dir rät.
Für jeden Körper ist das etwas anderes, und heute ist das, was dein Körper dir rät, etwas anderes als das, was er dir vor zwei Jahren geraten hätte oder in zwei Jahren raten wird.
Du musst zuhören, du musst hier sein im Augenblick: dann kannst du von deinem Körper lernen, und vom Leben.
Deswegen gebe ich dir auch keine konkreten Ratschläge.
Deswegen sage ich dir nicht, was mir geholfen hat, weil sich das bei meinem Körper auch die ganze Zeit ändert.
Auch ich tue genau das, was ich dir rate: Ich bin in Frieden, so gut ich kann.
Ich lasse mir Zeit, so gut ich kann, und ich höre zu.
Und es ist immer wieder etwas anderes, immer wieder neu, immer wieder überraschend.
Wir haben die Neigung, die Verantwortung für unseren Frieden und unsere Gesundheit abzugeben an andere. Das heißt praktisch: Wir holen uns Rat von jemand anderem. Wir wollen, dass uns jemand sagt: „So geht es.” Und das, was dieser andere Mensch sagt, stimmt wahrscheinlich auch – für ihn, zu einer bestimmten Zeit, oder für seine Patienten, wenn es ein Arzt ist.
Aber dann gibt es andere Menschen, die raten genau das Gegenteil – und es ist richtig für sie, zu einer bestimmten Zeit oder für deren Patienten zu einer bestimmten Zeit.
Und wenn du all dem zuhörst, wirst du nur verwirrt, und du weißt überhaupt nicht mehr, was du tun sollst.
Werde still, lebe ohne Gedanken, komme in Frieden und liebe diesen Körper.
Dann hörst du ihm zu, aber mit Geduld. Weißt du, du kannst dich nicht hinsetzen und sagen: „Okay, Körper, jetzt sag mir, was Sache ist. Jetzt!” So funktioniert das nicht. Das ist kein Zuhören.
Das Zuhören, von dem ich spreche, funktioniert so: Du bist offen für alles, für den Tod, für Gesundheit, für alles.
Du bist da, hier, im Augenblick, mit deinem Körper.
Du wartest auf nichts, du wartest auf keine Eingebung, du wartest auf nichts, was der Körper dir zeigt oder sagt. Du bist einfach hier.
Und wenn dein Körper oder Gott dir irgendwann einmal etwas ganz still zuflüstert, dann bist du da und hörst es.
Das ist wie der Umgang mit deiner Geliebten, mit deiner Partnerin, mit deinem Partner.
Das ist wie der Umgang mit deiner Geliebten. Wenn du sie wirklich liebst, stellst du ihr keine Fragen. Du lässt sie einfach, wie sie ist. Du willst nichts wissen, was sie nicht ohnehin von selbst sagt. Aber du bist ganz da, ganz offen, und liebst sie. Und wenn sie dann eines Tages etwas sagt, dann hörst du es. Diese Art von Liebe, diese Art von Zuhören, meine ich.
Link zum Zitat im Video bei 44m31s
Wenn du den Partner wirklich liebst, stellst du ihm keine Fragen.
Du lässt ihn einfach, wie er ist. Du willst nichts wissen, was er nicht ohnehin von selbst sagt.
Aber du bist ganz da, ganz offen, und liebst ihn oder sie. Und wenn sie dann eines Tages etwas sagt, dann hörst du es.
Diese Art von Liebe, diese Art von Zuhören, meine ich.
Und meistens sagt der Körper überhaupt nichts, will einfach in Ruhe gelassen werden, will Zeit haben und heilen.
Und es gibt so viel zu lernen.
Und es passiert alles von selbst, wenn du still wirst und in Frieden bist, mit dir und mit allem.
Wie lange der Körper lebt, ist nicht deine Angelegenheit
Link zum Thema im Video bei 45m51s
Ja...
Wie es deinem Körper geht, ist nicht deine Angelegenheit.
Wie lange er lebt, ist nicht deine Angelegenheit. Du hast in Wirklichkeit mit diesem Körper nichts zu tun. Das ist das Wichtigste: das zu entdecken.
Alles andere kommt danach.
Und wenn du dich darum kümmerst, zu entdecken, wer du wirklich bist, zu entdecken, dass du nicht dieser Körper bist, zu entdecken, dass du mit diesem Körper in Wirklichkeit gar nichts zu tun hast... Dieser Körper ist wie ein Auto, in das du dich hineinsetzt und irgendwohin fährst.
Du bist mit dem Auto nicht identifiziert – obwohl es Menschen gibt, die das auch schaffen –: so ist unsere Beziehung mit diesem Körper.
Und wenn du weißt, wer du wirklich bist, dann sind all diese Dinge um den Körper herum spannend und schön, auch die schwierigen.
Ja, genug davon.
Also höre auf niemanden, auch nicht auf mich.
Werde still, höre zu, und sei in Frieden – das wäre mein Rat.
Und bevor ich dieses Video schließe, möchte ich noch anmerken, dass ich kein Arzt bin. Ich gebe dir hier keine medizinischen Ratschläge. Ich habe davon keine Ahnung.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, dir meine eigene Erfahrung im Leben zu erzählen: meine Erfahrung mit Gott, mit dem Leben, mit diesem Körper.
Und ich ermutige dich, deine eigenen Erfahrungen zu machen und deinen Weg zu gehen.
Was du tust, ist deine Angelegenheit.
Ich freue mich so sehr, dass du da bist.
Alles ist gut; wisse das.
Ich liebe dich.