Ohne Nein ist da niemand
Warum keiner Ja sagen kann.
Immer rate ich dir, Ja zu sagen zu dem, was ist – doch heute verrate ich dir mein Geheimnis: in Wirklichkeit ist dies unmöglich. Ein Ja kann man nicht tun. Doch einfach aufhören mit einer Gewohnheit, die du seit Ewigkeiten tust, das geht – und dein Leben wird einfach.
Über dieses Video:
Seit Jahren lade ich dazu ein, Ja zu sagen zu dem, was ist – zu dir selbst, zu deinen Gefühlen, zur Welt, so wie sie ist. In diesem Video verrate ich dir mein Geheimnis: das, was ich dir immer rate, ist unmöglich. Ja sagen kann man nicht tun, und man kann es auch nicht lernen; es wäre nur wieder eine Anstrengung im Kopf – denn wo ein Ja ist, da lauert hinter der nächsten Ecke immer auch ein Nein.
Aber es gibt etwas, womit du aufhören kannst: mit dem Nein. Dieser innere Widerstand gegen alles, was ist, besteht aus Gedanken – manchmal laut und deutlich, aber oft so subtil, dass du gar nicht bemerkst, dass du Nein sagst. Bekämpfen kannst du diese Gedanken nicht; damit machst du sie nur stärker. Aber du kannst ihnen das entziehen, wovon sie leben. Wie das ganz praktisch geht – so praktisch, dass jedes Kind es kann –, davon erzähle ich dir in diesem Video.
Und ich erzähle dir davon, was übrig bleibt, wenn das Nein von selbst verblasst: kein Ja, das man tut, sondern eine Offenheit – eine Offenheit, die ganz von selbst da ist, weil sie deine Natur ist. Diese Offenheit ist Liebe – kein Gefühl und keine Aktivität, sondern das, was da ist, wenn kein Widerstand mehr da ist, kein Wollen, kein Nein.
Das Schöne daran: Aufhören ist leicht. Etwas Neues zu lernen ist Arbeit; aber mit etwas aufzuhören, das anstrengend ist, das ist Ausruhen pur. Die einzige Arbeit, die bleibt, ist das Erinnern – immer wieder, denn die alte Gewohnheit geht von selbst wieder los, jeden Morgen aufs Neue. Und doch ist selbst dies kein Problem.
Also versuche nicht, Ja zu sagen – das ist zu viel Arbeit. Werde faul – zu faul, um Nein zu sagen. Und dann geschieht das, was du dir vielleicht schon seit langem ersehnst: das Leben wird einfach – unendlich einfach, und schön.
Du glaubst mir nicht? Das ist gut so, und es ist auch nicht nötig. Entdecke selbst, wovon ich spreche. Jeder Mensch kann das – auch du.
Links zu den Themen in diesem Video:
(weiter unten gibt es die vollständige Abschrift).
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Das Leben kann so einfach sein
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Es geht nicht darum, Ja zu sagen
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Was übrig bleibt, ist Liebe
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Was übrig bleibt, ist deine wahre Natur
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Zu faul, Nein zu sagen
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Mit dem Unsinn aufhören und hierher kommen
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Nichts ist ein Problem
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Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:
Das Leben kann so einfach sein
Link zum Thema im Video bei 0m32s
Guten Morgen.
Heute Morgen möchte ich mit dir darüber sprechen, wie einfach das Leben ist.
Wahrscheinlich kriege ich von dir jetzt sofort Widerspruch, und du sagst: „Nein, das Leben ist überhaupt nicht einfach.”
Aber das Leben kann einfach sein.
Das Leben kann unglaublich einfach sein – wenn wir aufhören, es uns schwer zu machen.
Wenn du meine Videos kennst, dann hast du mich schon oft sagen gehört, dass das Einzige, was wir lernen müssen, ist, Ja zu sagen zu dem, was ist: dass wir einfach akzeptieren, was ist, und zwar alles, alles an mir – meine Gefühle, meine Eigenschaften, meine Unfähigkeiten, meine Unmöglichkeiten – und alles an der Welt, am Partner, an den Kindern, an den Mitmenschen.
Und manchmal bekomme ich dann die Frage: „Wie geht das?
Wie kann man lernen, Ja zu sagen?”
Manche Menschen schreiben mir dann, dass das Einzige, was sie haben, Widerstand ist gegen alles.
Manchmal bemerkst du, dass du ein automatisches Nein hast gegen alles, was geschieht, gegen jede Veränderung.
Und ein ganz mysteriöser Weg, dieses Ja zu lernen, ist die Samarpan-Meditation, von der ich so gerne spreche.
Wenn man die praktiziert, dann verbringt man eine halbe Stunde einfach damit, die Gedanken zu ignorieren und hier oben zu ruhen, mit der Aufmerksamkeit am Kronenchakra, am Scheitel des Kopfes, einfach an dieser körperlichen Stelle da oben, am Schädel.
Du weißt gar nicht, wie dir geschieht, aber mit der Zeit, mit den Wochen und Monaten, wird dein Leben immer, immer leichter...
ganz allmählich, ganz langsam. Du weißt gar nicht, wieso. Du merkst gar keine Veränderung.
Es geht nicht darum, Ja zu sagen
Link zum Thema im Video bei 4m40s
Ich muss dir mein Geheimnis verraten, ich muss dir etwas zugeben: Das, was ich dir immer rate – Ja zu sagen zum Leben, Ja zu sagen zu dir selbst –, das geht gar nicht.
Das kann man nicht tun. Man kann es auch nicht lernen.
Ja sagen ist ja im Grunde auch nur wieder eine mentale Aktivität, irgendein esoterisches Tun.
So mancher denkt dann: „Ja, jetzt rede ich mir halt ein, dass ich Ja sage.” Aber das nützt dir auch nichts, und irgendwo hast du da auch recht.
Wo ein Ja ist, da ist auch ein Nein.
Wo ein Ja ist, da ist auch ein Nein. Aber es gibt etwas, was du aufhören kannst, und das ist dieses Nein. Wenn du aufhörst, Nein zu sagen und in deinem Kopf überhaupt nichts mehr tust, ohne diesen inneren Widerstand deines Wesens gegen das, was ist, dann bleibt das übrig, was natürlicherweise da ist, von selbst.
Link zum Zitat im Video bei 5m28s
Aber es gibt etwas, was du aufhören kannst, und das ist dieses Nein.
Wenn du aufhörst, Nein zu sagen und einfach in dir drin, in deinem Kopf, überhaupt nichts mehr tust...
Ohne dieses Nein, ohne diesen inneren Widerstand deines Wesens gegen das, was ist, wenn du überhaupt nichts mehr tust und das Nein aufhört, dann bleibt das übrig, was natürlicherweise da ist, von selbst.
Und das ist möglich: aufhören, Nein zu sagen. Und wie geht das?
Das Nein ist eine mentale Aktivität, Gedanken, mehr oder weniger subtil. Manchmal hast du ganz eindeutige Gedanken und denkst: „Nein, das will ich nicht.” Aber oft merkst du gar nicht, dass du Nein sagst, da oben im Kopf.
Manchmal sind diese Gedanken, dieser Widerstand, dieses Anders-haben-Wollen ganz, ganz still, ganz subtil.
Und wenn du jetzt fragst: „Ja, wie geht denn das jetzt? Aufhören, Nein zu sagen?” – Das ist jetzt machbar und einfach.
Das Nein besteht aus Gedanken, aus dieser ständigen Aktivität da oben im Kopf.
Wenn du jetzt aufhörst, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben – genau das, was du in der Samarpan-Meditation übst, jeden Tag ein kleines bisschen –, dann ist es, als würdest du dich von dem abwenden, was Nein sagt.
Du kannst die Gedanken nicht anhalten, das geht nicht.
Wenn du das probieren würdest, würdest du sie im Grunde nur stärker machen, weil du ihnen dadurch Aufmerksamkeit gibst. Aber wenn du ihnen deine Aufmerksamkeit einfach entziehst und überhaupt nicht mehr darauf achtest, sie nicht mehr ernst nimmst, nicht mehr auf sie hörst, dann können die Nein sagen, so viel sie wollen: es interessiert dich nicht mehr – und das Nein wird schwächer und verliert jegliche Kraft. Und dann ist es so, als würdest du nicht mehr Nein sagen: wenn du beginnst, deine Gedanken zu ignorieren.
Was übrig bleibt, ist Liebe
Link zum Thema im Video bei 9m05s
Und wenn dieses Nein verblasst, wenn diese Gedanken nicht mehr wichtig sind für dich, wenn du leer wirst...
Wenn dieses Nein verblasst, wenn diese Gedanken nicht mehr wichtig sind für dich, wenn du leer wirst... was dann übrig bleibt, ist deine wahre Natur. Dann bin ich wie ein offenes Tor für alles. Alles kann kommen, alles kann gehen. Ich bin einfach Offenheit und brauche mich um nichts zu kümmern, denn alles darf geschehen oder auch nicht.
Link zum Zitat im Video bei 9m05s
Was dann zurückbleibt, ist das, was deine Natur ist: das, was du bist, wenn du nichts tust, wenn du keine Aktivität im Kopf hast, keine Verstandesaktivität; wenn du nicht denkst.
Und das, was dann übrig bleibt, deine wahre Natur...
ich empfinde es als natürliche Offenheit allem gegenüber, was ist.
Wenn ich nicht mehr Nein sage, dann bin ich wie ein offenes Tor für alles.
Alles kann kommen; alles kann gehen, wenn es gehen möchte.
Ich bin einfach Offenheit und brauche mich um nichts zu kümmern, denn alles darf kommen, alles darf gehen, alles darf geschehen oder auch nicht.
Und das ist dir möglich: die Rückkehr zu diesem natürlichen Zustand, der von selbst eintritt, weil er natürlich ist, wenn du aufhörst, etwas anders haben zu wollen; wenn du aufhörst, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben, die das, was ist, bewerten und sich etwas anderes vorstellen.
Wenn du Ja sagst, dann sagst du eigentlich nur Ja, weil da ein Nein ist. Du sagst: „Ja, okay, von mir aus. Eigentlich will ich es nicht, aber jetzt sage ich halt einmal Ja, weil der Mikael immer sagt, wir sollen Ja sagen.”
Das ist natürlich totaler Unsinn.
Aber wenn du ganz genau hinschaust, in dich hinein, wenn du beobachtest, woher dieser Widerstand kommt, dieses Nein, dann wirst du feststellen, dass es einzig und allein die Gedanken sind.
Und wenn du denen deine Aufmerksamkeit entziehst und überhaupt nicht mehr auf sie achtest und es dir einerlei ist, ob sie da sind oder nicht und was sie sagen, dann ist da nichts mehr.
Dann ist es, als würde das Nein verdampfen.
Und was übrig bleibt, ist Raum, Platz, Offenheit.
Man könnte es auch ein Ja nennen, aber kein Ja, das man aktiv tut, sondern ein Ja, das daraus besteht, dass nichts anderes mehr übrig bleibt.
Wenn der, der Nein sagt, verschwindet, bleibt da Offenheit, und das ist die ursprüngliche Natur deiner Seele, das ist die Natur Gottes, das ist Liebe: die Abwesenheit von Nein, die Abwesenheit von Bewertung, die Abwesenheit von Vorstellung – das ist Liebe.
Wenn der, der Nein sagt, verschwindet, bleibt da Offenheit, und das ist die ursprüngliche Natur deiner Seele, das ist die Natur Gottes, das ist Liebe: die Abwesenheit von Nein, die Abwesenheit von Bewertung, die Abwesenheit von Vorstellung – das ist Liebe.
Link zum Zitat im Video bei 13m01s
Liebe ist auch etwas, was man nicht tun kann, genauso wenig wie du ein Ja tun kannst.
Liebe kann man nicht tun. Es ist absurd zu sagen: „Ich liebe dich”, denn Liebe ist keine Aktivität, sondern Offenheit für alles, die da ist, wenn kein Widerstand da ist, keine Bewertung, kein Wollen. Diese Offenheit könnte man als Liebe bezeichnen. Wenn der, der will, der Nein oder Ja sagen kann, verschwindet... was dann bleibt, ist Offenheit, Liebe, Ja.
Link zum Zitat im Video bei 13m49s
Es ist vollkommen absurd zu sagen: „Ich liebe dich”, denn Liebe ist keine Aktivität.
Liebe ist auch kein Gefühl. Ja, wir haben manchmal romantische Gefühle oder schöne Gefühle und bezeichnen sie als Liebe, aber das hat mit Liebe überhaupt nichts zu tun, und das weißt du auch, denn fünf Minuten später fühlst du dich schon wieder anders.
Liebe ist etwas, was fließt. Liebe ist eine Offenheit für alles, eine Bereitschaft, die da ist, wenn kein Widerstand da ist, keine Bewertung, kein Wollen.
Und diese Offenheit, von der ich spreche, könnte man auch als Liebe bezeichnen, als Liebeszustand.
Wenn der, der will, verschwindet, wenn der, der Nein sagen oder Ja sagen kann, verschwindet...
was dann bleibt, ist Offenheit, Liebe, Ja.
Und der, der Nein sagt, der, der bewertet, verschwindet, wenn wir aufhören, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben.
Dann wird es still, dann wird es leer, dann wird es einfach.
Und deswegen ist das Leben so einfach. Du brauchst nichts Neues zu lernen. Du brauchst nicht jetzt zu lernen, etwas Neues zu tun und wie das funktioniert und welche Schritte du da tun musst. Im Grunde müssen wir nur mit etwas aufhören, was wir unser Leben lang schon tun, und davor viele, viele Leben auch schon: aufhören, Widerstand zu leisten; aufhören, uns etwas anderes vorzustellen als das, was ist; aufhören, diesen ganzen Gedanken Aufmerksamkeit zu geben, diesen Nein-Gedanken, diesen Anders-Gedanken, diesen Ich-will-aber-Gedanken.
Und deswegen ist das Leben so einfach. Du brauchst nichts Neues zu lernen. Wir müssen nur mit etwas aufhören: aufhören, Widerstand zu leisten; aufhören, uns etwas anderes vorzustellen als das, was ist; aufhören, diesen Gedanken Aufmerksamkeit zu geben, diesen Nein-Gedanken, diesen Ich-will-aber-Gedanken.
Link zum Zitat im Video bei 15m44s
Und wenn du das tust – aufhören, diesen Gedanken Aufmerksamkeit zu geben, aufhören zu wollen –, dann verschwindet diese Person, dieses Ich, das sonst so real erscheint, als würde das einfach verdampfen und nichts mehr übrig bleiben.
Was übrig bleibt, ist deine wahre Natur
Link zum Thema im Video bei 17m14s
Und das ist es, was wir üben, wenn wir meditieren.
Wenn du dich dem Scheitelpunkt hier oben, an der obersten Stelle deines Kopfes, zuwendest, geschehen zwei Dinge automatisch, ohne dass du davon weißt, ohne dass du weißt, wie es geht. Du wendest dich ab von den Gedanken, denn die sind hier [beim Stirn-Chakra], nicht da oben. Da ist kein Platz dafür.
Und damit wendest du dich automatisch, ohne dass du das weißt, von diesem Nein ab, das wir als Ego die ganze Zeit haben.
Man könnte auch sagen: das Ego besteht aus Nein.
Und du wendest dich deiner ursprünglichen Natur zu.
Du wendest dich deiner Seele zu, du wendest dich Gott zu, der in dir lebt. Aber du weißt davon nichts. Du weißt nicht, was die Seele ist. Das ist auch wieder so ein spiritueller Ausdruck. Du weißt nicht, was Gott sein soll.
Du weißt nicht, was damit gemeint ist: „deine ursprüngliche Natur”.
Aber das Schöne ist, dass du darüber auch überhaupt nichts wissen musst.
Indem du dich einfach mit deiner Aufmerksamkeit da oben an den Scheitel setzt, immer wieder, jeden Tag für eine halbe Stunde, wendest du dich in Richtung von dem, was du noch nicht kennst; was du einfach noch nicht wahrnehmen kannst.
Und das wird stärker. Das bekommt mehr Raum in deinem Bewusstsein.
Und je mehr du dich abwendest von den Gedanken und je mehr du dich dem zuwendest, was du noch gar nicht kennst – deiner wahren Natur –, desto mehr verschwindet dieser Widerstand, desto mehr verblasst dieses Ego.
Je mehr du dich abwendest von den Gedanken und je mehr du dich dem zuwendest, was du noch gar nicht kennst – deiner wahren Natur –, desto mehr verschwindet dieser Widerstand, dieses Ego. Und ohne dass du das merkst, wirst du leer, und das Einzige, was übrig bleibt, ist diese Offenheit allem gegenüber, diese Liebe allem gegenüber.
Link zum Zitat im Video bei 19m15s
Und ohne dass du das merkst, wirst du leer.
Und wenn du leer wirst, ist das Einzige, was übrig bleibt, diese Offenheit allem gegenüber, diese Liebe allem gegenüber.
Zu faul, Nein zu sagen
Link zum Thema im Video bei 20m15s
Und das ist eine höchst subtile Angelegenheit. Wenn du die Meditation bereits kennst und versuchst, sie zu praktizieren, dann erleben nicht wenige Menschen Frustration und ärgern sich, weil sie nicht so meditieren können, wie sie sich das vorstellen oder wie sie glauben, dass man es tun sollte. Manche Menschen schreiben mir, dass sie keinen Erfolg damit haben, dass sie das nicht können, dass es nicht funktioniert.
Aber es geht nicht darum, etwas zu tun. Es geht überhaupt nicht darum, etwas zu erreichen.
Im Grunde geht es einfach nur darum, einmal für ein paar Momente nichts zu tun, nichts zu erreichen, nichts zu wollen, und einfach nur hier zu sein.
Das ist nicht schwer, das kann jeder.
Wir können uns nicht vorstellen, dass wir das können. Die Gedanken sagen: „Das geht nicht.”
In Wirklichkeit sagen die: „Ich will das nicht”, denn sie wollen deine Aufmerksamkeit.
Tu es aber einfach trotzdem.
Und deswegen ist diese Meditation so schön, weil sie so praktisch ist: Du brauchst nichts Spirituelles wissen. Du brauchst nichts verstehen. Du brauchst nichts über Chakren wissen. Du brauchst nichts können. Einfach nur diese ganz praktische Angelegenheit: deine Aufmerksamkeit, diesen inneren Ort, an dem du dich befindest, hierhin zu bringen, an diese körperliche Stelle, da, wo du deine Hand darauflegen kannst. Deswegen ist das so praktisch. Deswegen legt man zu Beginn dieser Meditation, wenn man möchte, die Hand da oben drauf, drückt ein bisschen, und dann spürt man diese Stelle besser.
Es ist eine ganz praktische Angelegenheit: jedes Kind kann das tun.
Und wenn du das tust, diese einfache Sache, die genauso einfach ist wie dich zwicken oder an der Nase fassen, die kann jeder, und die bewirkt all das, wovon ich hier spreche.
Und du brauchst doch nicht einmal irgendetwas darüber wissen.
Es ist so einfach, nicht mehr Nein zu sagen.
Es ist so einfach, damit aufzuhören, denn es ist Arbeit, es ist mühsam, es ist anstrengend, zu denken. Es ist anstrengend, etwas anders haben zu wollen.
Es ist unendlich anstrengend, sich über die Dinge Gedanken zu machen.
Aber damit aufzuhören, ah...
das ist angenehm, leicht, einfach.
Also versuche nicht, Ja zu sagen. Versuche nicht, Ja zu dir selbst zu sagen oder zu deinen Gefühlen oder zu deinem Partner oder zu der Welt. Das ist viel zu viel Arbeit. Vergiss alles, was ich jemals darüber gesagt habe.
Also versuche nicht, Ja zu sagen. Versuche nicht, Ja zu dir selbst zu sagen oder zu deinen Gefühlen oder zu deinem Partner oder zur Welt. Das ist viel zu viel Arbeit. Sei einfach zu faul, Nein zu sagen. Sei einfach zu faul, Widerstand zu leisten. Ruh dich aus und lass die Dinge sein, wie sie sind. Das ist der einfache Weg.
Link zum Zitat im Video bei 23m57s
Sei einfach zu faul, Nein zu sagen.
Sei einfach zu faul, Widerstand zu leisten.
Höre einfach damit auf. Ruh dich aus und lass die Dinge geschehen, wie sie geschehen; lass die Dinge sein, wie sie sind.
Das ist der einfache Weg.
Und da kommen deine Gedanken und sagen: „Moment einmal, aber das ist wichtig, und das ist wichtig, und das kann auf keinen Fall so bleiben, und dazu kann ich auf keinen Fall Ja sagen.”
Ignoriere die Gedanken, wende dich einfach von ihnen ab, bring deine Aufmerksamkeit weg von den Gedanken, zurück zu dieser Stelle hier oben.
Du kannst mit den Gedanken nicht diskutieren.
Wenn sie dir sagen, „Moment einmal, das ist aber wichtig!”, und du dann darüber nachdenkst, warum das eigentlich gar nicht wichtig ist und warum der Mikael eigentlich recht hat, dann drehst du dich im Kreis. Du wirst niemals da ankommen, wo du hinwillst.
Aber wenn du sie einfach ignorierst, wenn du einfach das Nein ignorierst, wenn du einfach das „Ja, aber” ignorierst, das du ständig im Kopf hast, und einfach dort ruhst, in dir, an diesem Ort, den auch du hast, hier, wo es still ist, wo kein Nein Platz hat, da ist es anders.
Und es ist so einfach und so natürlich, dass man, wenn man es erlebt, manchmal ganz fassungslos ist, warum man das nicht immer macht: dort zu ruhen und mit dem ganzen restlichen Unsinn einfach aufzuhören.
Deswegen ist ein Buddha so entspannt.
Swamiji, das ist der indische Meditationsmeister, der die Samarpan-Meditation aus dem Himalaya bringt, der wurde vor einiger Zeit einmal von einem Kind etwas gefragt.
Immer wenn er hier ist und für die Erwachsenen einen Diskurs gibt, achtet er auch darauf, dass er Zeit für die Kinder hat und den Kindern Gelegenheit gibt, ihm Fragen zu stellen.
Und eines der Kinder fragte ihn: „Wie ist es eigentlich so, Guru zu sein?”
Eines der Kinder fragte ihn: „Wie ist es eigentlich so, Guru zu sein?” Sind Kinder nicht herrlich? Seine Antwort war sehr bezeichnend. Er sagte: „Sehr, sehr entspannend.” Ja: nicht denken, nichts tun da drinnen, dem Nein, dem Widerstand keine Aufmerksamkeit zu geben, einfach nichts zu tun da drinnen, ist unendlich entspannend.
Link zum Zitat im Video bei 27m41s
Sind Kinder nicht herrlich? Und seine Antwort war sehr bezeichnend. Er sagte: „Sehr, sehr entspannend.”
Ja: nicht denken, nichts tun, da drinnen, dem Nein, dem Widerstand keine Aufmerksamkeit zu geben, einfach nichts zu tun da drinnen, ist unendlich entspannend.
Mit dem Unsinn aufhören und hierher kommen
Link zum Thema im Video bei 28m36s
Aber unser Leben lang schon, und unzählige Leben davor, sind wir es gewohnt, umherzurennen da oben [im Kopf].
Die ganze Zeit denken wir über irgendetwas nach.
Die ganze Zeit prüfen wir nach: „Will ich das, will ich das nicht? Ist das in Ordnung? Darf das sein? Sollte das sein?”
Die ganze Zeit hören wir aus der Zeitung, aus dem Fernsehen, aus dem Internet, von unseren Nachbarn, Freunden und vom Partner, dass die Dinge so nicht richtig sind und anders sein sollen.
Und wir selbst denken so, die ganze Zeit.
Und deswegen ist es nur natürlich, dass das immer wieder kommt.
Du hörst mich hier sprechen und du sagst: „Ah, das klingt wie eine gute Idee, das probiere ich aus.” Und dann erlebst du selbst in dir drin, wie einfach das geht, das, wovon ich spreche, und wie schön das ist, wie natürlich. Man fühlt sich einfach nur wohl, als wäre man zu Hause angekommen.
Aber ehe du dich versiehst, geht diese alte Mühle wieder los: der Lärm im Kopf, die Gedanken, die Meinungen, das Nein – einfach, weil wir es gewohnt sind.
So wie jede sich bewegende Masse eine Trägheit hat und es Kraft erfordert, die Bewegung eines Gegenstandes zu bremsen, so erfordert es auch eine gewisse Entschlossenheit, diese Gewohnheit abzulegen, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben.
So wie jede sich bewegende Masse eine Trägheit hat und es Kraft erfordert, ihre Bewegung zu bremsen, so erfordert es auch eine gewisse Entschlossenheit, diese Gewohnheit abzulegen, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben. Das ist die einzige Arbeit, die wir zu tun haben: immer wieder aufhören mit dieser Gewohnheit, immer wieder.
Link zum Zitat im Video bei 30m19s
Das ist die einzige Arbeit, die wir zu tun haben: immer wieder aufhören mit dieser Gewohnheit, immer wieder. Sie geht von selbst wieder los.
Jeden Morgen geht sie los. Du wachst auf, du schlägst die Augen auf, und sofort gehen die Gedanken los. Deswegen ist es auch so angenehm, gleich morgens direkt nach dem Aufwachen zu meditieren. Du kannst meditieren, wann immer du willst, aber gleich morgens finde ich es am angenehmsten: dann wird gleich zu Beginn des Tages diese alte Gewohnheit unterbrochen. Und dann fällt es leichter, während des Tages das auch immer wieder zu tun, immer wieder, zahllose Male, tausendmal, millionenmal.
Und mit etwas aufzuhören, das ist leicht, das erfordert keine Anstrengung. Etwas anzufangen, etwas zu lernen, das ist schwierig, das ist Arbeit. Aber einfach damit aufzuhören, mit diesem Unsinn, mit diesem anstrengenden Unsinn, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben und zu allem Nein zu sagen: das ist leicht.
Etwas anzufangen, etwas zu lernen, das ist schwierig, das ist Arbeit. Aber einfach damit aufzuhören, mit diesem Unsinn, mit diesem anstrengenden Unsinn, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben und zu allem Nein zu sagen: das ist leicht. Man muss nur darauf achten; man muss sich nur daran erinnern.
Link zum Zitat im Video bei 32m00s
Man muss nur darauf achten; man muss sich nur daran erinnern. Und immer wenn es dir auffällt – „Oh, was mache ich hier eigentlich?” –, kannst du wieder damit aufhören, und hierher zurückkommen, wo Ruhe herrscht.
Und dann ist da wieder diese Offenheit, diese Liebe zu allem.
Das ist möglich. So kannst du leben, in jedem Augenblick.
Wenn du im normalen Leben bist, mit den Menschen, die normalerweise um dich herum sind, dann wirst du feststellen, dass du ganz automatisch, ohne dass du das willst, vergisst, still zu sein in dir; wie du automatisch wieder so denkst wie immer, und das für dich die natürlichste Sache der Welt zu sein scheint.
Aber dann, wenn du wieder meditierst, dann entdeckst du immer wieder aufs Neue, wie natürlich und schön dieses Andere ist, dieses Innehalten, dieses Aufhören mit Nein-Sagen.
Oder wenn du im Satsang bist oder ein Video von irgendeinem Verrückten anschaust, der so lebt, dann spürst du in dir drin: „Oh ja, oh ja, das kenne ich, das will ich, das ist gut.”
Und es ist überhaupt gar kein Problem, dass diese beiden Welten, so erscheinen sie, gleichzeitig für dich existieren: einmal diese alte Welt, die du so gut kennst, die Welt der Gedanken, das, wo du automatisch hineinrutschst, sobald du mit einem Menschen zusammen bist oder einfach nur wach bist...
Und dann wieder diese andere Welt, die du auch erlebst: da, wo alles still ist, wo es kein Nein gibt, wo die Gedanken unwichtig sind und nur absurd erscheinen; da, wo es dir gut geht, ganz natürlicherweise.
Nichts ist ein Problem
Link zum Thema im Video bei 35m00s
Es ist, als ob es diese beiden Welten gleichzeitig gibt.
Und manchmal fällt es dir auf, und du kannst zurückkehren zu dir selbst, hierher.
Und dann verschwindet die alte Welt, und du bist wieder ganz hier, und das erscheint dir wie das Natürlichste der Welt – und das ist es auch.
Und ehe du dich versiehst, bist du wieder da, wo du immer warst.
Aber kämpfe auch dagegen nicht. Mach dir auch darüber überhaupt keine Gedanken.
Sobald es dir auffällt, hörst du auf, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben, und du bist wieder hier.
Auch das ist kein Problem.
Auch das Verlorensein in Gedanken ist kein Problem.
Sobald du es bemerkst, hörst du auf mit dem Kampf, hörst du auf mit dem Denken darüber, dass das jetzt so schlecht sei – und du bist wieder hier.
Nichts ist ein Problem.
Ja sagen kannst du nicht. Das ist zu viel Arbeit.
Ja sagen kannst du nicht. Das ist zu viel Arbeit. Aber du kannst aufhören, Nein zu sagen. Nein, das sind Gedanken; von denen kannst du dich abwenden. Dann wird das Leben ohne Nein normal. Du wirst zur lebendigen Offenheit. Was übrig bleibt, ist die wahre Natur, aus der wir bestehen als Mensch: Offenheit, Liebe.
Link zum Zitat im Video bei 36m41s
Aber du kannst aufhören, Nein zu sagen.
Du kannst aufhören, dem Nein Aufmerksamkeit zu geben.
Nein, das sind Gedanken; von denen kannst du dich abwenden.
Und das kannst du üben, wenn du die Samarpan-Meditation machst, jeden Tag. Und dann, ganz allmählich, wird das Leben ohne Nein normal.
Dann wirst du zur lebendigen Offenheit allem gegenüber.
Diese Offenheit ist Liebe. Deswegen erscheint uns einer wie Jesus Christus wie die verkörperte Liebe: da ist kein Nein, keine Bewertung. Was übrig bleibt, ist die wahre Natur, aus der wir bestehen als Mensch: Offenheit, Liebe.
Das kannst du spüren – bei anderen, die so sind, und in dir.
Unterstütze mich, wenn es dir Freude macht
Link zum Thema im Video bei 38m29s
Ich freue mich so sehr, dass du da bist.
Danke, dass du da bist.
Wenn du noch nicht genug hast von mir und diesen Videos, dann lade ich dich dazu ein, meinen Newsletter zu abonnieren; den schreibe ich dir immer dann, wenn es ein neues Video gibt oder eine neue Aufzeichnung eines Satsangs. In den Newslettern erzähle ich dir auch immer ein kleines bisschen davon, was mich gerade bewegt und was in meinem Leben geschieht. Manche Menschen finden es ganz interessant.
Den Newsletter kannst du auf meiner Website kostenlos abonnieren. Ich versende auch einmal am Tag die „Morgenmomente für deine Seele” – das sind kleine E-Mails mit einem Zitat aus einem der Videos oder Satsangs, und die erinnern dich, gleich morgens wenn du möchtest, nach deiner Meditation, an das, was möglich ist, daran, dass man so leben kann, wie ich es dir hier erzähle.
Alles ist kostenlos für dich, alle Videos, alle Satsangs – auch die Retreats sind auf Spendenbasis –, und ich möchte es so haben.
Ich brauche nichts von dir, ich will nichts von dir.
Ich möchte, dass du hier einfach nur willkommen bist.
Hier brauchst du für nichts bezahlen.
Aber aus ganz praktischen Gründen bin ich dankbar, wenn es einige Menschen gibt, die Lust haben und Freude daran haben, mich finanziell zu unterstützen – nicht, weil das, was ich hier tue, etwas kostet für dich, sondern einfach aus Freude –, und dann kann das alles auch praktisch wunderbar funktionieren. Wenn du dazu Lust hast, dann kannst du auf meiner Webseite auf der Spende-Seite vorbeischauen, da erzähle ich dir, wie es geht.
Du kannst zum Beispiel eine Mitgliedschaft auf Steady abschließen, das ist für mich sehr, sehr hilfreich, aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten, wie du mich finanziell unterstützen kannst.
Aber alles hier ist für dich.
Du brauchst dich zu nichts verpflichtet fühlen: du bist frei.
Und wenn du beginnst, die Samarpan-Meditation zu machen, dann wirst du auch frei von dir selbst, und dann wird das Leben einfach.
Und das zu bezeugen und dich daran immer wieder zu erinnern, dafür bin ich hier in deinem Leben.
Danke, dass ich hier sein darf bei dir.
Ich liebe dich.