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Die Quelle der Wirklichkeit

Kehre zu ihr zurück – immer wieder.

Über dieses Video:

Schaust du dich in der Welt um, so scheint alles immer schlimmer zu werden: eine Krise jagt die andere, ein Krieg den nächsten, und wer die Nachrichten liest, kann kaum zu einem anderen Schluss kommen, als dass es keinen Ausweg gäbe. Doch dann meditierst du – und entdeckst eine andere Welt: eine Stille und Ewigkeit, in der es keine Probleme gibt.

Das Seltsame ist: beide Welten sind absolut überzeugend – aber nur, solange du in ihnen bist. Bist du in den Gedanken, erscheint dir alles, was du je in der Meditation erlebt hast, absurd. Ruhst du in dir, kannst du nur den Kopf schütteln darüber, dass du dir jemals Sorgen gemacht hast. Und von der einen Welt aus kannst du dich an die andere nicht erinnern: die Gedanken können den Himmel nicht sehen.

Und deshalb geschieht es anfangs immer wieder, dass wir den Himmel vergessen: obwohl wir eben noch in uns selbst ruhten, sind wir plötzlich wieder verloren in der Welt. Du musst immer wieder zurückkommen, immer wieder aufwachen, um immer wieder die Wirklichkeit zu erleben, die jenseits der Gedanken liegt.

In diesem Video erzähle ich dir von den drei Dingen, die dich immer wieder zurück in die Welt ziehen, und davon, warum gerade dann, wenn man am tiefsten berührt wird, das Alte zurückkommt, als hätten all die Jahre der Meditation nichts gebracht. Warum das kein Rückfall ist und warum dieses innere Wachsen in Wellen geschieht, so wie ein Baum erst durch die verschiedenen Jahreszeiten und Jahre wächst, davon berichte ich dir aus meiner eigenen Erfahrung.

Und ich erzähle dir, warum jeder Mensch die Welt gemäß seines inneren Zustandes erlebt, und wie sich deine Welt in dem Maße tatsächlich verändert, wie du nach innen gewandt lebst – doch nicht, weil du kämpfst, nicht, weil du irgendetwas veränderst, sondern scheinbar von selbst.

Wenn du in dir gerade einen dunklen Winter erlebst und glaubst, alles verloren zu haben, was du dir an innerem Frieden erarbeitet hast, dann ist dieses Video für dich. Du musst nichts können und nichts schaffen. Es reicht, einfach nur stur zu sein, dabei zu sein bei dem, wie es ist, und sich immer wieder nach innen zu wenden, zurück zur inneren Wirklichkeit – immer wieder.

Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:

Der Himmel jenseits der Gedanken

Guten Morgen.

Ich spreche in meinen Videos und Satsangs immer wieder davon, dass in Wirklichkeit alles gut ist und dass du diese Wahrheit in dir drin findest.

Und ich erzähle dir da von meinem eigenen Erleben, von meiner Wirklichkeit.

Aber wenn du dich in deinem Leben umschaust und in der Welt, dann siehst du etwas ganz anderes.

Du schaust dich in der Welt um, und es scheint, als würde alles immer schlimmer werden: eine Krise jagt die andere, ein Krieg jagt den anderen.

Und wenn du die Nachrichten liest, dann hörst du von Klimawandel, von der Entwicklung in der Gesellschaft, in der ganzen Welt, von KI und anderen Entwicklungen, die den Menschen Sorgen bereiten.

Und wenn man mit einem nüchternen Auge diese ganzen Analysen und Berichte sieht, dann kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass die Menschheit und dieser Planet auf eine Zeit zusteuert, wo alles zusammenbricht und zu Ende geht.

Und als vernünftiger Mensch muss man eigentlich zugeben, dass es keinen Ausweg gibt, wenn man ganz nüchtern betrachtet, wie die Menschen wirklich sind.

Natürlich könnte man alles anders machen.

Es gäbe in allen Bereichen des Lebens ganz andere Wege, mit den Problemen, mit den Menschen und mit dieser wunderschönen Erde umzugehen.

Aber wenn man sieht, wie der Mensch ist – nicht nur böse Menschen, nicht nur schlechte Menschen, sondern jeder Mensch, ich, du –, dann beschleicht einen die Gewissheit, dass es keinen Ausweg gibt.

Denn wenn sich der Mensch nicht ändert, dann ändert sich das, was er tut, auch nicht.

Und obwohl viele Menschen seit Menschengedenken sich dagegen stemmen und alles dafür tun, dass es besser wird, wird es scheinbar in allen Bereichen immer nur noch schlimmer.

Und daher kommt die Hoffnungslosigkeit, die viele Menschen beschleicht.

Und diese Entwicklung ist nicht neu.

Eigentlich geht es schon so seit langer Zeit.

Aber in letzter Zeit geht es schneller, und die Dynamik der Situation wird sichtbarer, und die Unvermeidbarkeit dessen, was kommt, wird sichtbarer für uns.

Und dann lernst du, dich nach innen zu wenden. Du lernst, die Gedanken zu ignorieren. Du lernst meditieren. Und Meditieren ist nichts anderes als absolut nichts zu tun: in dir zu ruhen, ohne Gedanken, ohne jegliche Gedanken, einfach leer, einfach still.

Meditieren ist nichts anderes als absolut nichts zu tun, in dir zu ruhen, ohne jegliche Gedanken, einfach leer, einfach still. Und dort entdeckst du etwas ganz anderes: etwas, auf das man nicht warten muss, was schon da ist, fertig, bereit für dich und für jeden, der sich in diese Richtung wendet.

Und dort entdeckst du etwas ganz anderes: etwas, auf das man nicht warten muss, was schon da ist, fertig, bereit für dich und für jeden, der sich in diese Richtung wendet.

Und wer dort ruht, wer dort lebt, wer mit der Aufmerksamkeit dorthin gewandt lebt, der lebt wie in einer anderen Welt – das, was Jesus Christus den Himmel nannte.

Von dort aus erlebt man diese Welt als das, was sie wirklich ist: wie ein Traum, gemacht aus den Gedanken, ohne Substanz.

Und für einen, der dort lebt, ist es offensichtlich, dass man in der Welt nichts tun kann, genauso wenig, wie du nachts, wenn du träumst, im Traum etwas machen kannst: alles geschieht einfach, und ganz gleich, wie sehr du dich in eine Richtung stemmst, es passiert ständig das Gegenteil. Und so ist diese Welt auch.

Aber wenn du morgens erwachst und der Traum vorbei ist, dann erkennst du, dass nichts in diesem Traum ein Problem war – du musstest nur aufwachen.

Wenn du morgens erwachst und der Traum vorbei ist, erkennst du, dass nichts in diesem Traum ein Problem war. Du musstest nur aufwachen. Und ebenso gibt es für den, der innen lebt, dort, wo keine Gedanken sind, wo das ist, was jetzt schon bereit ist, jetzt schon fertig, überhaupt keinen Grund, sich wegen der Welt Sorgen zu machen.

Und für einen Menschen, der innen lebt, dort, wo keine Gedanken sind, dort, wo das ist, was immer da ist, was jetzt schon bereit ist, jetzt schon fertig, jetzt schon gut – für diesen Menschen ist das offensichtlich, und es gibt überhaupt keinen Grund, sich wegen der Welt Sorgen zu machen.

Zwei Welten, beide überzeugend

Und vielleicht kennst du das auch.

Vielleicht kennst du das, wenn du meditierst und es dir gelingt, die Gedanken zu ignorieren und du einfach in dich hineinfällst: Da erlebst du das – mit Gewissheit.

Aber wenn du dann wieder in deinem normalen Zustand bist – in Gedanken – und an die Zukunft denkst und die Vergangenheit siehst, dann ist alles absolut überzeugend, wieder so, wie ich eingangs beschrieben habe: hoffnungslos, offensichtlich zum Untergang verdammt.

Und so leben wir im Wechsel in diesen zwei völlig verschiedenen Realitäten, die jede für sich absolut überzeugend ist.

Bist du in der Welt der Gedanken, ist es absolut überzeugend, wie es hier ist, und alles, was du einmal in einer Meditation erlebt hast oder einfach dann, wenn du in dir ruhst, erscheint absurd.

Und wenn du in dir ruhst, jenseits von Gedanken, jenseits von Körper und Welt, dann ist es absolut eindeutig, dass nichts anderes zählt und alles da heraus kommt.

Und du kannst einen Menschen, der in der Welt lebt und von diesem Innen nichts weiß, nicht davon überzeugen, dass es etwas anderes gibt.

Da muss ein Wunder geschehen, damit solch ein Mensch sich nach innen wendet.

Und diese Wunder geschehen immer wieder.

Und genauso wenig kannst du einen Menschen, der innen lebt, einen Guru, einen Jesus oder dich, wenn du dort lebst, davon überzeugen, dass das, woran alle glauben, irgendeine Substanz hätte.

Deine Aura verändert die Welt

Und das Seltsame ist, dass für den, der innen lebt, im Himmel, und der mit seiner Aufmerksamkeit dort ist und sich nicht sorgt um die Welt , die Welt sich verändert – real verändert.

Die Heiligen im Himalaya beschreiben es so, dass jeder Mensch eine Aura hat, wie ein Energiefeld um den Menschen herum.

Und je nachdem, wie dieses Energiefeld geschaffen ist, geschehen die Dinge in der Welt dieses Menschen.

Und wenn du in der Welt der Gedanken lebst, in der Welt da draußen, wenn du mit deiner Aufmerksamkeit da draußen bist und dort dein Glück und deine Sicherheit suchst, dann hat deine Aura eine ganz bestimmte Frequenz, eine bestimmte Energie, eine weltliche Farbe sozusagen: gefärbt von Gedanken, von Zukunft und Vergangenheit, von Angst und Unsicherheit, von Ego.

Und in dieser Aura, in dieser Welt, geschieht das, was du kennst, das, was alle kennen.

Aber wenn du lernst, dich nach innen zu wenden und immer mehr dort lebst, verändert sich in dem Maße auch dieses Energiefeld um dich herum.

Und obwohl du dir immer weniger Gedanken machst um dich und um die Welt, obwohl du dir selbst abhanden kommst und dir die Welt abhanden kommt – ich kann es nicht anders ausdrücken –, und du im Grunde nur noch innen lebst, wird die Welt um dich herum völlig verändert, weil deine Energie, deine Aura, eine andere ist, wenn du innen lebst, mit Gott verbunden, mit deiner Seele verbunden.

Und dann ist deine Welt anders: hell, schön, unendlich berührend – aber nicht, weil du dich darum sorgst, nicht, weil du sie verändern möchtest, sondern im Gegenteil, weil du dort lebst, wo es still ist und gedankenlos.

Jetzt fragst du: „Ja... wie komme ich dahin? Das will ich auch.”

Ja, und das geht wirklich sehr einfach. Und in diesem Video möchte ich darüber sprechen, was notwendig ist, um dorthin zu gelangen: zu diesem Himmel, von dem Jesus immer sprach, zu diesem Innen, zu diesem Angekommensein, von dem die Gurus sprechen.

Und zunächst einmal ist es ganz einfach: Du wendest dich nach innen, an diesen Ort in dir, der jenseits der Gedanken lebt.

Man nennt das Meditieren. Das ist die praktische Übung, das einmal auszuprobieren.

Du nimmst dir ein paar Minuten Zeit pro Tag, eine halbe Stunde, und obwohl du glaubst, dein Leben ist unendlich wichtig und du hast überhaupt keine Zeit für so einen Unsinn, probierst du es einfach aus.

Dann wendest du dich nach innen, und für eine halbe Stunde ignorierst du die Gedanken und ruhst stattdessen mit deiner Aufmerksamkeit einfach hier am Kronenchakra. Das ist die Samarpan-Meditation, von der ich so gerne erzähle.

Das ist alles.

Du beginnst, zum ersten Mal in deinem Leben in diese neue Richtung zu schauen, obwohl du überhaupt nicht weißt, wozu das gut sein soll.

Und du machst es jeden Tag, wochenlang, monatelang, jahrelang, und immer wieder erlebst du das, wovon ich dir hier erzähle. Du erlebst es selbst, immer wieder, für Momente oder länger.

Aber immer wieder bist du zurück in der Welt, total in der Welt verloren und versunken, und du ängstigst dich und du glaubst an die Welt und kannst dir überhaupt nicht vorstellen, dass Meditation irgendeinen Sinn und Zweck hat.

Immer wieder aufwachen

Und ich erzähle in allen meinen Videos und Satsangs von Meditieren und davon, wie das geht. Das möchte ich in diesem Video nicht tun. Ich möchte jetzt über etwas anderes sprechen.

Ich möchte davon sprechen, dass es notwendig ist, das immer zu tun, immer, jeden Tag.

Es ist nicht so, dass du als Mensch, der in dieser Welt lebt, beginnst zu meditieren, und dann macht es schwupp und du lebst im Himmel.

Du kannst jederzeit nach innen. Du kannst jederzeit dort leben, von dem ich gerade berichte.

Du kannst jederzeit nach innen – aber du kannst nicht, weil du an die Welt da draußen glaubst. Du glaubst dem Traum. Du willst nicht aufwachen, weil du glaubst, das führe zu nichts. Du träumst so sehr, dass du das Wachsein vergessen hast und nichts von einem Morgen weißt. Der Traum ist absolut überzeugend – genau wie diese Welt.

Es braucht keine Zeit, nichts muss geschehen, es ist alles bereit.

Aber du kannst nicht, weil du an die Welt da draußen glaubst. Du glaubst dem Traum.

Du willst nicht aufwachen, weil du glaubst, das führe zu nichts, das sei verrückt, das wäre absurd.

Und das Einzige, was sich ändern muss, ist deine tiefe Überzeugung, dass es nichts weiter gibt als diese Welt.

Du träumst so sehr, dass du das Wachsein vergessen hast, genau wie jede Nacht, wenn du träumst. Wenn du im Traum bist, im Schlaf, weißt du nichts von einem Morgen.

Der Traum ist absolut überzeugend, genau wie diese Welt.

Ja, und du beginnst zu meditieren, du beginnst, dich nach innen zu wenden, du beginnst, inneren Frieden zu erleben, und dann erlebst du, wie du das alles wieder vergisst und zurück bist in der Welt, in deinen Gedanken, in deiner Misere.

Und wovon ich jetzt zu dir sprechen möchte und wozu ich dich ermutigen möchte, ist das Einzige, was notwendig ist: und das ist, immer wieder aufzuwachen. Damit meine ich: immer wieder zu meditieren, immer wieder sich nach innen zu wenden, immer wieder zu erleben: „Ah, da bin ich.”

Dann weißt du, was echt ist.

Und ich sprach eingangs darüber, dass beides, die Welt hier draußen und der Himmel im Innern, absolut überzeugend sind – wenn du dort bist.

Wenn du gerade in dir ruhst, ist es vollkommen klar: das ist wahr.

Aber wenn du träumst, wenn du in der Welt bist und in Gedanken, dann ist es absolut klar, dass nur das wirklich ist und alles andere Hirngespinste sind.

Du kannst den Himmel von den Gedanken aus nicht sehen, es geht nicht.

Du kannst den Himmel von den Gedanken aus nicht sehen; es geht nicht. Und wenn du im Himmel bist, jenseits der Gedanken, ist alles, woran du dich erinnerst von der Welt, absurd, und du kannst nur den Kopf schütteln, wie du dir jemals Gedanken und Sorgen hast machen können.

Und wenn du im Himmel bist, jenseits der Gedanken, ist alles, woran du dich erinnerst von der Welt, absurd, und du kannst nur den Kopf schütteln, wie du dir jemals Gedanken und Sorgen hast machen können.

Und der Weg aus der Welt hin in den Himmel erfordert nur eins von dir: dass du immer wieder bereit bist, dich aufzumachen nach innen, egal wie absurd, egal wie seltsam.

Der Weg aus der Welt hin in den Himmel erfordert nur eins von dir: dass du immer wieder bereit bist, dich aufzumachen nach innen, egal wie absurd, egal wie seltsam. Dann wird es immer mehr in dir, die Welt verliert ihre Macht, und du lebst innen, obwohl du in der Welt bist, arbeitest, liebst, kochst und isst und schläfst und träumst.

Und dann wird es immer mehr in dir, und die Welt verliert ihre Macht.

Nach wenigen Jahren hat die Welt keine Macht mehr über dich, und du lebst innen, obwohl du in der Welt bist, obwohl du arbeitest, obwohl du liebst, obwohl du kochst und isst und schläfst und träumst, lebst du innen, und alles ist anders.

Wachsen geschieht in Wellen

Und jetzt möchte ich dir von etwas berichten, was du auf diesem Weg erleben wirst.

Du wirst erleben, wie friedvoll und vollkommen problemfrei dein Innen ist.

Und du wirst erleben, wie du die Welt durchschaust.

Du wirst erleben, wie du dich änderst und alles einfacher wird.

Du wirst erleben, dass du stiller wirst und deinen Gedanken nicht mehr glaubst. Und du wirst erleben, dass du alles mit viel mehr Klarheit wahrnehmen kannst und sich die Dinge ändern, einfacher werden und verbessern.

Du wirst erleben, wie du immer stiller und immer bewusster wirst und dein Leben immer einfacher. Du wirst erleben, wie schlechte Gewohnheiten wegfallen und das Gute und Richtige von selbst geschieht.

Aber dann erlebst du auch Dinge, die unerwartet sind; die dich verwirren.

Du wirst erleben – und ich berichte von meiner eigenen Erfahrung, davon, was ich selbst immer wieder erlebt habe und erlebe...

Du wirst erleben, dass du gerade dann, wenn du besonders tief in dir angelangt bist, wenn du besonders von der Gnade des Himmels berührt worden bist und das Innere, den Himmel, erlebst wie nie zuvor, obwohl du überhaupt nicht weißt, wie das möglich sein soll: dass dann, gerade dann, all das Alte, von dem du geglaubt hast, dass es weg ist, und von dem du dir gewünscht hast, dass es weg ist, wiederkommt.

Du wirst erleben, dass all das, was dir Schwierigkeiten bereitet hat oder was du für verkehrt hältst – an dir oder in deinem Leben – wiederkommt, als hätte das, was du da seit Jahren tust, das Meditieren, das Sich-nach-innen-Wenden, nichts gebracht.

Und ich berichte dir davon, weil das geschehen wird und weil das dazugehört.

Ich erlebe es immer wieder: gerade dann, wenn ich ganz besonders beschenkt werde, geschieht genau das. Man könnte es Rückfall nennen, aber es ist kein Rückfall.

Es ist ganz anders.

Schau: je stiller du wirst in dir, desto mehr nimmst du den Lärm wahr.

Je stiller du wirst in dir, desto mehr hörst du den Lärm. Je reiner du in dir wirst, desto mehr spürst du das Unreine. Je heller es in dir wird, desto mehr erkennst du das Dunkle. Wenn es in dir dunkel ist, siehst du keine Dunkelheit. Aber wenn du hell wirst, siehst du die Dunkelheit in dir. Wenn du gedankenfrei wirst, erkennst du die Gedanken umso mehr.

Je reiner du in dir wirst, desto mehr spürst du das Unreine.

Je heller es in dir wird, desto mehr erkennst du die dunklen Stellen und Bereiche. Wenn alles in dir dunkel ist, so wie früher, siehst du keine Dunkelheit. Wenn alles in dir laut ist, ist nichts laut für dich.

Wenn alles für dich voller Schmerz und Angst ist, gibt es für dich keinen Schmerz und keine Angst. Es ist einfach nur normal.

Aber wenn du still wirst, dann beginnt der Lärm in dir zu schmerzen. Wenn du hell in dir wirst, dann siehst du die Dunkelheit in dir. Wenn du gedankenfrei wirst, dann erkennst du die Gedanken umso mehr.

Und ich erlebe das so, dass diese Entwicklung, dieses Reifen, dieses Ankommen ,geschieht wie in Wellen.

Das Leben ist keine gerade Linie, sondern das Leben wächst in Wellen, in Jahreszeiten.

Das Leben ist keine gerade Linie. Es wächst in Wellen, in Jahreszeiten. Ein Baum wächst nicht jeden Tag gleich. Aber in diesem Zyklus wächst der Baum von Jahr zu Jahr immer höher, immer breiter, immer stärker, die Wurzeln immer tiefer. Und so wachsen wir Menschen nach innen, in Wellen, in Jahreszeiten, aber uns ist es nicht bewusst.

Ein Baum wächst nicht jeden Tag gleich.

Es gibt eine Zeit des Tiefschlafs, wo nichts geschieht – der Winter: keine Entwicklung, keine Bewegung, keine Säfte, die fließen; man fühlt sich fast tot.

Und dann kommt das Frühjahr, die Sonne wird wärmer, die Säfte beginnen zu fließen und Wachstum beginnt.

Schnell und freudvoll wächst alles. Und dann kommt der Sommer und man sonnt sich im Gewachsenen.

Aber dann kommt der Herbst.

Es wird kalt und dunkel. Man versteht die Welt nicht mehr. Dann kommt der Winter und nichts bewegt sich mehr. Alles ist verloren.

Und dann kommt die Sonne wieder und das Frühjahr. Aber in diesem Zyklus wächst der Baum von Jahr zu Jahr immer mehr, immer höher, immer breiter, immer stärker, die Wurzeln immer tiefer.

Und so wachsen wir Menschen nach innen: in Wellen, in Jahreszeiten; aber uns ist es nicht bewusst. Wir können das anfangs nicht erkennen. In den ersten fünf oder zehn Jahren dieses Weges bist du überzeugt davon, wenn die Sonne scheint: „Ah, ich habe es geschafft. Ich bin angekommen, ich bin erleuchtet: so wird es jetzt für immer sein.”

Aber dann kommt der Herbst. Plötzlich wird alles dunkel in dir, und du hast alles verloren, scheinbar.

Und dann einfach weiter meditieren, jeden Morgen, sich immer wieder nach innen wenden, auch wenn da alles gefroren ist scheinbar, keine Sonne, nur Eis – dazu ermutige ich dich.

Ich erlebe es selbst immer wieder.

Und nach einigen Jahren, wenn du diesen Weg nach innen begonnen hast, wenn du mit dem Meditieren begonnen hast, wenn du den Himmel ein wenig kennenlernst, wenn du von Gott geküsst wirst, immer wieder, und du es einige Jahre erlebt hast und viele Zyklen durchlebt hast von Aufwachen und wieder alles verlieren in dir drin, dann dämmert es dir ganz allmählich, dass so dieses Wachsen funktioniert – und du machst dir keine Gedanken mehr darüber, du machst dir keine Sorgen mehr darüber, du glaubst nicht mehr, du seist auf dem falschen Weg.

Aber am Anfang glaubst du das, und deswegen spreche ich heute zu dir davon.

Mach einfach weiter mit dem, von dem du erlebt hast, dass es gut und richtig ist: Meditiere jeden Tag, egal wie es ist.

Nimm alles an, was im Leben geschieht, egal was es ist.

Mach dir keine Gedanken über irgendetwas, ob gerade die Sonne scheint, ob gerade die Wärme des Sommers herrscht in dir oder der Herbst kommt oder der Winter.

Mach dir keine Gedanken.

Nimm alles in dir an und wende dich immer wieder nach innen, immer wieder.

Im Grunde rate ich dir hier, das, was du erlebst, nicht als Anzeichen dafür zu nehmen, ob das, was du tust, richtig ist.

Im Grunde rate ich dir hier, das, was du erlebst, nicht als Anzeichen dafür zu nehmen, ob das, was du tust, richtig ist. Denn das, was du erlebst, ändert sich die ganze Zeit. Und diese Rhythmen gehören dazu: das Helle wie das Dunkle, Frühling wie Herbst, Sommer wie Winter.

Denn das, was du erlebst, ändert sich die ganze Zeit.

Und diese Rhythmen gehören dazu: das Helle wie das Dunkle, Frühling wie Herbst, Sommer wie Winter.

Und es gibt etwas in dir, das weiß, dass es so ist.

Es ist diese Kraft, die dich zum ersten Mal dazu gebracht hat, überhaupt nach innen zu schauen; überhaupt einmal zu meditieren; überhaupt solch Verrückten zuzuhören, wie ich es bin.

Und diese Kraft, die dich nach Hause zieht, die ist immer da, auch im Winter.

Das Einzige, was notwendig ist, ist, diesen anderen Stimmen in dir, den Gedanken, nicht zu glauben und einfach weiterzumachen.

Und dann ist es unvermeidlich, dass du nach Hause kommst in den Himmel; dass dieser Baum immer höher wächst von Jahr zu Jahr.

Der Baum macht sich keine Sorgen, wenn er im Herbst die Blätter verliert.

Er gibt sie bereitwillig her. Er weiß: das ist notwendig. Er weiß, das ist gut.

Und dann ruht er im Winter ganz still in der Dunkelheit. Er weiß: die Sonne kommt wieder.

Gerade im Segen kommt das Alte zurück

Ich habe das erst neulich erlebt.

Ich habe ein sehr bemerkenswertes Frühjahr erlebt und habe erlebt, wie ich dieses Innen mehr erlebe denn je.

Und dann kam Guru Purnima – vor zwei oder drei Wochen war das –, wo man mit dem Guru, für mich bedeutet das mit Swamiji, ein paar Tage zusammen ist.

Und ich habe das schon oft erlebt, dass solche gesegneten Zeiten ihre Schatten vorauswerfen in der Zeit; dass Dinge beginnen zu geschehen, lang bevor so eine Begegnung geschieht.

Und ich erlebte das diesmal auch wieder auf zweierlei Arten gleichzeitig. Auf der einen Seite habe ich erlebt, wie ich immer mehr zu mir komme, mehr denn je, und auf der anderen Seite habe ich erlebt, wie ich alles „falscher” mache denn je; wie ich schlechte Gewohnheiten wieder aufgreife, die ich längst abgelegt hatte.

Und beides passiert gleichzeitig, und das ist normal.

Und was ich dann tue ist: nicht dagegen kämpfen; mir keine Gedanken darüber machen. Ich nehme es einfach hin, wie es ist.

Ich erlebe mich auf zwei völlig verschiedene Art und Weisen gleichzeitig, und beides nehme ich, wie es ist, als hätte es mit mir überhaupt nichts zu tun.

Wir kommen nicht in den Himmel, weil wir immer besser werden.

Wir kommen nicht in den Himmel, weil wir immer besser werden. Wir verlieren nicht unser Ego, weil wir immer mehr das Richtige tun. Das ist das, was wir glauben. Aber in Wirklichkeit lernen wir, alles, was geschieht, anzunehmen, als hätte es mit mir nichts zu tun. Es geschieht einfach.

Wir verlieren nicht unser Ego, weil wir immer mehr das Richtige tun.

Das ist das, was wir glauben.

So legen sich die Gedanken das zurecht. Aber in Wirklichkeit ist es anders. In Wirklichkeit lernen wir, alles, was geschieht, anzunehmen, als hätte es mit mir nichts zu tun.

Es geschieht einfach.

Und dazu gibt uns das Leben Gelegenheit – und zu den gesegneten Zeiten ganz besonders.

Und so habe ich diesmal wieder …

Ich habe zum Beispiel erlebt, dass ich wieder angefangen habe, Koffein zu trinken: Tee und Kaffee.

Und wenn du meine Videos und Satsangs kennst, weißt du, dass das für diesen Körper verheerend ist.

Dieser Körper hat ein Problem mit Koffein, der baut das nicht ab, und wenn ich Koffein trinke, dann schlafe ich nicht mehr richtig, und dann entgleist alles.

Aber...

ich weiß nicht, etwa zwei Wochen, bevor Guru Purnima war, habe ich ein unglaublich berührendes Zitat von einem alten Guru gelesen, mit dem ich sehr verbunden bin, und der hat mir gesagt: „Trink Tee, trink Kaffee, das ist wichtig.”

Und ich habe es einfach gemacht, wochenlang. Wochenlang habe ich jeden Tag Tee oder Kaffee getrunken, mit Begeisterung. Ich habe fast überhaupt nicht mehr geschlafen. Alles wurde immer schlimmer, aber ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht.

Darum geht es. Und in dieser Zeit habe ich gleichzeitig vollkommen neue Erfahrungen mit der Meditation und mit meiner Seele gehabt, dank dieser Zeit mit Swamiji.

Aber auch da: erleben, als hätte es mit mir nichts zu tun.

Ich erlebe seit einigen Monaten, wie ich Social Media wieder Aufmerksamkeit gebe, und das ist verheerend für die Chitta, für die Aufmerksamkeit.

Und das einfach geschehen lassen, nicht zu kämpfen, nicht darüber nachdenken, als hätte es mit mir nichts zu tun, tagelang, wochenlang, monatelang, ohne zu wissen, wie lange dieser Herbst und dieser Winter dauert.

Und dann, von selbst, weil du nicht kämpfst und nichts verändern möchtest, ändert sich alles wieder.

Aber es hat mit dir nichts zu tun, und das ist die Magie, die von selbst geschieht.

Jetzt gerade trinke ich überhaupt keinen Kaffee und Tee mehr, und es ist so schön, aber ich habe nicht damit aufgehört.

Zum ersten Mal in meinem Leben ist es mir absolut einerlei, ob ich Kaffee trinke oder nicht, ob ich gut schlafe oder nicht.

Es interessiert mich nicht mehr.

Das ist eine völlig neue Freiheit.

Sei stur wie ein Fels

Und das ist etwas, was der Verstand nicht begreifen kann.

Deswegen mein Rat an dich: Mach dir keine Gedanken darüber, wie du bist und was gerade geschieht.

Lass dich nicht entmutigen. Sei stur; sei wie ein Fels. Der Fels sagt: „Ich bleibe hier, egal, was kommt.” Es ist so, wie es ist. Ich bin, wie ich bin, es geht mich nichts an, ich bin hier.

Lass dich nicht entmutigen.

Sei stur, sei wie ein Fels.

Der Fels sagt: „Ich bleibe hier, egal, was kommt.”

Es ist so, wie es ist: Ich bin, wie ich bin. Es geht mich nichts an. Ich bin hier.

Und dieses Hiersein, das übst du einfach, indem du meditierst, egal, was daraus erwächst, egal, was kommt.

Es gab einmal einen Heiligen, der hat gesagt: „Wie du das anstellst, diesen Weg, welche Art von Weg du gehst, welche Methode, welche …

spielt überhaupt keine Rolle.

Nur eines zählt: dass du dranbleibst.

Alles andere spielt keine Rolle.”

Und man kann es nicht glauben; man kann sich nicht daran erinnern.

Man kann es nicht glauben; man kann sich nicht daran erinnern. Wenn du wieder in Gedanken bist, hast du alles vergessen davon, wie es ist, ohne Gedanken zu sein und innen zu sein. Deswegen muss man immer wieder zurückkommen, es immer wieder neu erleben – immer wieder, immer wieder.

Wenn du wieder in Gedanken bist, hast du alles vergessen davon, wie es ist, ohne Gedanken zu sein und innen zu sein.

Deswegen muss man immer wieder zurückkommen, es immer wieder neu erleben – immer wieder, immer wieder. Deswegen mache ich so viele Videos; deswegen gebe ich Satsang. Ich sage ja immer das Gleiche: Du brauchst im Grunde immer nur wieder dieselbe Erinnerung, immer wieder nur dieselbe Ermutigung. Mehr ist nicht notwendig. Es ist nicht so, dass es da unglaublich viel zu wissen gäbe auf diesem Weg.

Es ist nicht so, dass es da zehn Levels von Geheimnissen gibt, die dir nach und nach enthüllt werden.

Nein.

Du erkennst die richtige Richtung einmal: die geht nach innen. Dann einfach dranbleiben.

Keine Levels, einfach nur Sturheit und Geduld – aber nicht, weil du mir glaubst, sondern weil du es selbst erlebst, immer wieder.

Dann weißt du, wovon ich spreche.

Das größte Hindernis ist die Welt

Und das größte Hindernis auf diesem Weg, dranzubleiben, ist die Welt – ich sprach eingangs davon.

Die Welt überzeugt dich davon, dass deine Aufgabe da draußen liegt, nicht da drinnen; dass es wichtig ist, für Frieden zu kämpfen, fürs Klima zu kämpfen, für die Natur zu kämpfen und gegen die bösen Politiker zu kämpfen und was es nicht so alles gibt, womit man sich da draußen betätigen kann.

Ich sage nicht, dass das, was du in der Welt tust, unnütz sei. Tu das, was du möchtest.

Aber wisse, dass das, was wichtig ist und das Einzige, was Veränderung bewirkt, das ist, was innen geschieht.

Das Einzige, was Veränderung bewirkt, das ist, was innen geschieht. Und das ist das, was du glasklar erkennst, wenn du innen ruhst. Du siehst, dass alles, was du da draußen erlebst, seinen Ursprung in dir hat – alles. Je stiller du wirst, je regloser du wirst in dir drin, desto stiller und friedlicher und schöner wird die Welt um dich herum.

Und das ist das, was du glasklar erkennst, wenn du innen ruhst.

Du siehst, dass alles, was du da draußen erlebst, seinen Ursprung in dir hat – alles.

Und du erlebst es selbst.

Je stiller du wirst, je regloser du wirst in dir drin, desto stiller und friedlicher und schöner wird die Welt um dich herum.

Und wenn du innerlich unruhig bist, wenn du in Gedanken lebst, dann ist die Welt da draußen für dich ruhelos, und ein Problem jagt das andere.

Und wenn du das einige Jahre erlebst, dämmert es dir langsam, wie diese Wirklichkeit funktioniert.

Und das Zweite, was es dir schwer macht, dranzubleiben, ist, dass alle anderen Menschen um dich herum nichts davon wissen.

Du kannst davon nicht erzählen, denn dann halten dich die Menschen für bekloppt.

Es ist ein Weg, den man alleine geht.

Es ist ein Weg, den man alleine geht. Und dazu muss man bereit sein. Das heißt nicht, dass du im Leben alleine bist, aber das, was dir wichtig ist – dieses Eine, von dem du weißt: darauf kommt es an –, das musst du alleine tun. Damit meine ich: obwohl alle anderen um dich herum etwas anderes glauben, musst du dem glauben, was du selbst erlebst.

Und dazu muss man bereit sein. Das heißt nicht, dass du im Leben alleine bist, aber das, was dir wichtig ist, dieses Eine, von dem du weißt, darauf kommt es an, das musst du alleine tun.

Und damit meine ich: obwohl gefühlt alle anderen um dich herum etwas anderes glauben, musst du dennoch dem glauben, was du selbst erlebst. Es ist nicht so, dass du irgendeinem Hirngespinst glaubst; du erlebst es immer wieder selbst.

Und dennoch hat das, was andere Menschen denken, eine ganz erstaunliche Macht über uns.

Deswegen ist es so hilfreich, andere Menschen zu kennen, die auch diesen Weg gehen.

Das macht es leichter, viel, viel leichter. Deswegen empfiehlt zum Beispiel Swamiji, regelmäßig, mindestens einmal im Monat, besser einmal in der Woche, sich mit anderen Menschen zu treffen und gemeinsam zu meditieren.

Das stärkt deine Entschlossenheit immer wieder, dranzubleiben und immer wieder weiterzumachen.

2026 – das Jahr der Herausforderungen

Und das Dritte, was es schwer macht, ist, dass scheinbar der Ruf der Welt da draußen immer lauter wird.

Wir erleben gerade ein ganz besonderes Jahr, das Jahr 2026.

Auch die Entwicklung der Welt geschieht in Wellen, und vor etwa fünf Jahren, als Corona in der Welt geschah, war das eine enorme Herausforderung auf vielen, vielen Ebenen für alle Menschen.

Und dann entspannte sich alles wieder.

Und jetzt kommt wieder ein Jahr – wir sind gerade mittendrin –, in dem es richtig zur Sache geht.

Die Gurus haben lange vorher schon gesagt, dass es genauso sein wird, und du erlebst es, egal, wo du hinschaust: ob es das Wetter ist oder die Kriege, die Brutalität der Menschen, die Entwicklung in der Wirtschaft oder in der Technik mit KI zum Beispiel, die Entwicklung in der Gesellschaft, in der Politik mit Wahlen: überall scheint es gerade unendlich dringlich zu sein, dass doch jetzt endlich etwas geschehen möge, was das alles löst.

In diesem Jahr ist der Ruf der Welt, die Verführung, die deine Aufmerksamkeit mit Macht nach außen zieht, größer denn je. Und gleichzeitig ist die Hilfe, die da ist, um nach innen zu gehen, stärker, als sie es jemals auf diesem Planeten war.

Und ich sagte vorhin: Wenn du in der Welt bist mit deiner Aufmerksamkeit, in Gedanken, dann ist das absolut überzeugend. Aber wenn du innen lebst, jenseits der Gedanken, in dieser Stille, die immer für dich da ist, dann ist das absolut überzeugend. Und in diesem Jahr, in der Zeit, die wir jetzt gerade erleben, ist beides besonders extrem.

Wenn du dich nach außen wendest, wirst du mit Macht nach außen gesaugt, und es ist überzeugender denn je, dass nichts anderes wichtig ist, als da draußen zu kämpfen.

Aber wenn du dann innen bist, ist es einfacher denn je, innen zu sein, und schöner denn je. Und es ist so ein Segen und so eine Gnade, dass das jetzt möglich ist.

Es ist, als wäre dir der Himmel näher, als er es je zuvor war. Und vielleicht kannst du das erleben.

Aber gleichzeitig ist die Welt, wenn du dafür offen bist, näher denn je – das, was dich mit Macht wegzieht von dir selbst.

Deswegen ist es zu diesen Zeiten, zu Zeiten, wie wir sie jetzt gerade erleben, in diesem Jahr, ganz besonders wichtig und hilfreich, wenn du einfach stur bist und jeden Tag nach innen gehst.

Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Es wird noch sehr interessant.

Wende dich einfach immer wieder nach innen. Mehr brauchst du nicht tun.

Die Wunder geschehen von selbst.

Die Veränderung geschieht von selbst

Wenn du gerade in einer Phase bist, in der du scheinbar alles falsch machst, in der du scheinbar alles verloren hast, was du schon einmal erlangt hast an inneren Schätzen: Mach dir keine Gedanken.

Sei da, wo du bist, bereitwillig, und wende dich immer wieder nach innen.

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Welt zerfällt und es schlimmer ist denn je, wenn du eigentlich Grund zur Sorge hättest: Wende dich nach innen, jedes Mal wieder, immer wieder.

Das Einzige, was du tun musst, ist hier sein. Du musst das, was geschieht, nicht ändern.

Das Einzige, was du tun musst, ist hier sein. Du musst das, was geschieht, nicht ändern – du kannst es auch nicht verändern. Aber wenn du einfach hier bleibst, da, wo du bist, und dich immer wieder nach innen wendest, egal, wie du das erlebst, geschieht überall das Richtige von selbst. Die Veränderung geschieht von selbst, nicht durch dich.

Und ich will dir ein Geheimnis verraten: Du kannst es auch nicht verändern.

Aber wenn du einfach hier bleibst, da, wo du bist, und dich immer wieder nach innen wendest, egal, wie du das erlebst, geschieht überall das Richtige von selbst.

Die Veränderung geschieht von selbst, nicht durch dich. Der Baum macht die Jahreszeiten nicht.

Er ist einfach dabei, und du machst deine Jahreszeiten nicht.

Du bist nicht derjenige, der es bewirkt, dass du immer mehr innen leben kannst. Und du bist auch nicht derjenige, der dafür verantwortlich ist, dass du da draußen lebst und alles falsch machst.

Deswegen kannst du entspannen. Du kannst einfach dabei sein.

Der Frühling kommt, immer wieder, auch jetzt.

Egal wie kalt es ist, egal wie dunkel, bleib einfach hier, da wo du bist. Wende dich immer wieder nach innen.

Ignoriere immer wieder die Gedanken, immer wieder aufs Neue und immer noch einmal aufs Neue.

Der Frühling kommt, und dann auch wieder ein Sommer und wieder ein Herbst und wieder ein Winter.

Aber du wächst immer mehr.

Das ist der Weg, mit der Welt umzugehen und mit diesem Leben.

Das ist der Weg, mit deiner Angst und Verzweiflung umzugehen.

Die Weisen wissen das. Jesus wusste das. Deswegen sagte er: „Was sorgst du dich?”

In gewisser Weise könnte man sagen, dass alles, was geschieht, nur für dich geschieht.

Und wenn du es annimmst, was geschieht, wenn du die Jahreszeiten annimmst und durchlebst, bereitwillig, dann wächst du. Du wirst gewachsen.

Es geschieht einfach.

Und das erkennst du und erlebst du selbst ganz praktisch immer mehr, je mehr du dich nach innen wendest, je mehr du meditierst, ohne Ziel, ohne Zweck.

Wenn ich „meditieren” sage, dann spreche ich immer von der Samarpan-Meditation.

Die ist anders als Meditationen, die du vielleicht kennst.

Und das „andere” – das, was anders ist –, besteht darin, dass es in dieser Meditation kein Ziel gibt.

Du tust einfach immer wieder das Gleiche: die Gedanken ignorieren und einfach im Kronenchakra zu ruhen, egal warum, egal was ist. Es hat kein Ziel.

Man setzt sich nicht hin, um nach einer halben Stunde sich auf eine bestimmte Art zu fühlen oder etwas Bestimmtes zu erleben.

Nein; wir üben es, hier zu sein mit allem, was da ist, da drin. Wir üben es, uns nach innen zu wenden und die Gedanken zu ignorieren. Das ist alles. Und so unscheinbar das klingt, dieses Eine, wenn es immer wieder praktiziert wird und immer wieder und immer noch einmal und jeden Tag, verändert alles.

Es verändert dich.

Es verändert die Welt – deine Welt.

Und das bringt dich in den Himmel.

Jeder Mensch hat seine Welt

Und lass dich nicht davon irritieren, dass andere Menschen eine ganz andere Welt erleben.

Schau, es ist so: jeder Mensch erlebt die Welt gemäß seines eigenen inneren Zustandes.

Jeder Mensch erlebt die Welt gemäß seines inneren Zustandes. Wenn deine Aufmerksamkeit in der Welt ist, dann ist die bedrohlich und unvorhersehbar. Aber wenn du innen lebst, jenseits der Gedanken, lebst du in einer Welt, die ist stabil, ewig, still. Zwei Menschen können nebeneinander leben, der eine in dieser Welt und der andere in der anderen.

Wenn du ein Mensch bist, der den Gedanken Aufmerksamkeit gibt und dessen Aufmerksamkeit da draußen ist in der Welt, wenn du ein Mensch bist, der sich selbst und seine Seele nicht kennt, dann erlebst du die Welt auf eine ganz bestimmte Weise. Dann ist die Welt sehr bedrohlich, sehr angsteinflößend, unvorhersehbar, instabil, gewalttätig und wild.

Aber wenn du ein Mensch bist, der innen lebt, jenseits der Gedanken, dann lebst du in einer Welt, die ist stabil, die ist ewig, die ist still, schön.

Und zwei Menschen können direkt nebeneinander leben, und der eine lebt in dieser Welt und der andere in der anderen.

Und deswegen sagte ich vorhin: Das ist ein Weg, den gehst du allein.

Du musst bereit sein, in deiner Welt zu leben, auch wenn die Welt der Menschen um dich herum eine ganz andere ist.

Und wir Menschen sind Gruppentiere, wir sind Gesellschaftswesen.

Wir neigen dazu, eine gemeinsame Wirklichkeit zu erschaffen.

Daran sind wir gewöhnt, weil kaum ein Mensch eine eigene Wirklichkeit hat.

Und diese Neigung, diese Tendenz in uns, die ist zutiefst verunsichernd, wenn du beginnst, innen zu leben.

Du erlebst den Himmel, du lebst in dir, und alles ist gut. Aber da andere Menschen, manchmal Menschen, die du respektierst und sehr geschätzt hast, wenn die ganz anderes erleben, dann kann das sehr verunsichernd sein.

Du erlebst den Himmel, du lebst in dir, und alles ist gut. Aber wenn andere, die du respektierst und geschätzt hast, anderes erleben, dann kann das sehr verunsichernd sein. Wir sind so sehr bereit, uns selbst für verrückt und verkehrt zu halten, und das, was andere sagen und erleben, als wahr anzusehen. Das ist das größte Hindernis auf diesem Weg.

Wir sind so sehr bereit, uns selbst für verrückt zu halten und für verkehrt, und das, was andere sagen und erleben, als wahr anzusehen.

Das ist das größte Hindernis auf diesem Weg.

Und du kannst andere davon nicht überzeugen, nur durch eines: dadurch, wie du bist. Du kannst niemandem sagen: „Mach dir doch keine Sorgen; was du da erlebst, ist alles nicht wahr.” Das nützt nichts. Die schicken dich sonst in die Psychiatrie, wenn du das tust.

Aber wenn du einfach immer stiller wirst und immer glücklicher in dir, dann gibt es manchmal Menschen, die bemerken das und die fragen dann: „Hey, was machst du, dass du so glücklich bist?” Und dann, manchmal, vielleicht, kannst du davon erzählen.

Es gibt niemanden auf dieser ganzen Welt, der dich darin ermutigt, diesen Weg nach innen zu gehen – nur ich und andere Verrückte, wie ich es bin; nur ein Guru, nur ein Meister tut es.

Alle anderen leben in einer anderen Welt.

Und darin ist nichts verkehrt: das ist die Angelegenheit eines jeden einzelnen Menschen.

Die einzige Sicherheit

Aber wisse: Du kannst andere Menschen nicht davon überzeugen, nur dich selbst.

Darauf kommt es an: dass du diese Sturheit hast.

Deswegen gibt es die Geschichte vom schwarzen Schaf, vom verlorenen Sohn, denn so fühlt es sich an: Du bist völlig allein.

Alle anderen halten dich für verrückt, und doch weißt du: „Hey, nichts anderes macht Sinn.”

Und dann lebst du zunehmend immer mehr in einer Welt, die anders ist als die Welt der anderen Menschen.

Deine Aura hat eine andere Farbe.

In deine Welt kann nur das eindringen, was zu dir passt, und alles wird anders.

Das ist die einzige Sicherheit in dieser Welt. Wenn du dir Sorgen machst, wie du diese Welt ganz praktisch überstehen sollst mit all den Entwicklungen, die es darin gibt, dann ist das der Weg.

Werde du zu einer Quelle des Lichts und des Friedens – in dir. Du brauchst nicht herumzugehen und Menschen zu bekehren.

Das funktioniert nicht.

Wende du dich nach innen.

Lebe du im Himmel.

Und dadurch ändert sich deine Energie – hier, in diesem Leben. Die Aura dieses Körpers wird anders.

Und was dir geschieht und was du erlebst, sind völlig andere Dinge als das, was dein Nachbar, dein Freund, deine Familie erlebt.

Du erlebst manchmal die gleichen Dinge wie andere Menschen, aber du erlebst sie vollkommen anders. Für dich ist es dann ein Segen, ein Geschenk.

Für einen anderen Menschen ist das Gleiche vielleicht eine Tragödie oder Grund, sich Sorgen zu machen.

Wer kann das verstehen?

Dazu ermutige ich dich: Meditiere jeden Tag; gehe deinen Weg, egal was passiert.

Glaube an das, was du selbst erlebst. Glaube nichts von dem, was dir andere sagen.

Wende dich nach innen, immer wieder.

So überstehst du 2026, und so kommst du in den Himmel, ganz nebenbei.

Wenn du dich für die Samarpan-Meditation interessierst: die kommt nicht von mir. Ich erzähle nur deswegen davon, weil ich sie seit langer Zeit mache und sie mein Leben vollkommen verändert hat.

Diese Meditation kommt aus dem Himalaya.

Sie ist sehr, sehr alt. Aber bisher war die Welt noch nicht reif für diese einfache Meditation. Aber jetzt ist es so weit, und seit einigen Jahrzehnten bringt Swamiji, der Guru, mit dem ich bin, diese Meditation in die Gesellschaft. Sie kostet nichts, jeder kann sie tun, sie geht ganz einfach, jeder kann sie lernen. Wenn du dich dafür interessierst, kannst du auf meiner Website auf der Seite Samarpan-Meditation – ich glaube, jetzt heißt sie Himalaya-Samarpan-Meditation – Infos zu dieser Meditation finden.

Auf dieser Seite auf meiner Website habe ich dir Links zusammengetragen zu den Originalinformationen. Wie gesagt, die Meditation kommt nicht von mir. Ich leite dich nur an die Stellen weiter, wo es die Originalinformationen gibt. Es gibt hier im deutschsprachigen Raum einen wunderbaren gemeinnützigen Verein, der diese Meditation hier verbreitet. Die haben auch eine Website. Den Link dazu findest du auf meiner Website. Ja, wenn du Lust hast, wenn du Offenheit dafür verspürst, fang das an. Es geht ganz leicht.

Es gibt nichts Besseres.

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Die Satsangs, die Videos, die Morgenmomente, die ich jeden Tag verschicke, alles ist umsonst, sogar die Retreats. Das ist alles auf Spendenbasis, ganz einfach deswegen, weil das, wovon ich hier erzähle, nicht mir gehört.

Es ist kein „Produkt” von mir. Es ist keine von mir gemachte Weisheit.

Ich gebe einfach nur das weiter, was offensichtlich ist.

Es wurde auch mir geschenkt, und deswegen kann ich es nur weiter verschenken an die Menschen, die offen dafür sind. Aber aus ganz praktischen Gründen ist es für mich sehr, sehr hilfreich, wenn es Menschen gibt, die mich dabei finanziell unterstützen, weil im Grunde meine ganze Zeit und Kraft und alles, was ich an finanziellen Mitteln habe, da hineingeht, um das, was ich hier tue, zu tun. Wenn du Lust hast, mich dabei zu unterstützen, dann freue ich mich sehr, und auf meiner Webseite, auf der Spende-Seite, findest du Informationen darüber, wie das geht.

Am einfachsten ist es für mich, wenn Menschen eine Mitgliedschaft auf Steady abschließen, dann bekomme ich jeden Monat einen gewissen Betrag, den kannst du wählen aus verschiedenen Möglichkeiten, die es da gibt. Und das hilft mir sehr, diese Arbeit zu planen und zu machen.

Aber wie gesagt, alles ist kostenlos. Verpflichtet bist du zu nichts.

Du bist hier einfach willkommen. Ich freue mich so sehr, dass du da bist.

Dies ist ein gutes Leben, dieses Leben ist ein Wunder.

Dieses Leben ist ein Wunder. Erkenne das, indem du dich nach innen wendest. Dieses Leben ist das größte Geschenk, das du je bekommen hast. Es ist Zeit, es auszupacken.

Erkenne das, indem du dich nach innen wendest.

Dieses Leben ist das größte Geschenk, das du je bekommen hast.

Es ist Zeit, es auszupacken.

Danke, dass du da bist.

Danke.

Ich liebe dich.