Wenn Gott dich küsst
Vom Hoffen zur Gewissheit.
Hoffen heißt, auf etwas zu warten, das erst kommen soll. Gewissheit findest du nur in dir selbst: Wenn du auf niemanden mehr hörst, auch nicht auf deine Gedanken, still wirst und nichts mehr weißt – dann küsst dich Gott, und Worte wie Himmel und Seele füllen sich mit Leben.
Über dieses Video:
„Vater unser im Himmel” – diese Worte kennt fast jeder. Aber was dieser Himmel ist und wo er ist, das weiß kaum jemand; wir haben das Wort von unserer Kultur geerbt, ohne die eigene Erfahrung, um die es dabei geht. In diesem Video mache ich mit dir ein Experiment: ich ersetze in diesem alten Gebet ein einziges Wort – und plötzlich weist es dir die Richtung. Denn der Himmel, von dem Jesus sprach, ist nicht irgendwo da oben; er ist ganz nah; er ist innen.
Wir wandern zusammen durch dieses Gebet, Zeile für Zeile, und enthüllen, was sich darin verbirgt: dass die Welt ein Spiegel deines Innern ist – wie im Himmel, so auf Erden –, und dass es dort innen etwas nicht gibt, was uns draußen das Leben so schwer macht: Schuld – weder deine noch die der anderen.
Der Weg dorthin führt nicht über Wissen und nicht über Glauben, sondern über das Gegenteil: über das Nichtwissen. Ich erzähle dir, wie ich das in meiner Meditation erlebe – wie ich immer weniger weiß, je stiller ich werde, und was dann manchmal geschieht, ganz von selbst, ohne dass ich etwas dafür tue.
Und ich spreche über ein Missverständnis. Die Menschen haben Jesus verehrt, aber in Wirklichkeit verehrten sie nicht den Mann, auch wenn sie das glaubten. Sie verehrten das, was durch ihn floss und was sie in seiner Nähe plötzlich in sich selbst spüren konnten. Darauf hat er selbst immer wieder hingewiesen. Solch einen lebendigen Christus gibt es zu allen Zeiten, und wer solch ein Medium Gottes heute verehrt, meint nicht den Menschen, nicht den Körper, sondern den Gott, der durch ihn fließt.
Ich bin kein Christ, und ich möchte dich nicht bekehren – im Gegenteil: ich möchte, dass du nichts glaubst, auch mir nicht. Werde still und entdecke selbst. Dann bist du irgendwann keiner mehr, der hofft und glaubt; du wirst selbst zum Christus – zu einem, der weiß. Dafür bist du hier.
Links zu den Themen in diesem Video:
(weiter unten gibt es die vollständige Abschrift).
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Höre auf niemanden und entdecke selbst
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Vater unser im Innern
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Still werden am Kronenchakra
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Wenn Gott dich küsst
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Vom Hoffen zur Gewissheit
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Im Innern gibt es keine Schuld
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Werde selbst zum Christus
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Nur durch mich – was Jesus wirklich meinte
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Verehrt wird nicht der Mensch
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Nur die Unschuldigen werden geküsst
Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:
Höre auf niemanden und entdecke selbst
Link zum Thema im Video bei 0m30s
Guten Morgen.
Heute Morgen möchte ich dich an etwas erinnern oder zu etwas ermutigen, nämlich, dass du auf niemanden hörst.
Höre auf niemanden, auch nicht auf deine eigenen Gedanken, auch nicht auf das, was du denkst und meinst, sondern werde still und entdecke selbst.
Höre auf niemanden, auch nicht auf deine eigenen Gedanken, auch nicht auf das, was du denkst und meinst, sondern werde still und entdecke selbst. Vergleiche dich mit niemandem.
Link zum Zitat im Video bei 0m58s
Vergleiche dich mit niemandem, und höre niemandem zu, der dir etwas über dich sagt, dich beurteilt oder dich als falsch hinstellt – auch nicht deinen eigenen Gedanken, auch nicht dem, was du über dich selbst denkst und glaubst, sondern werde still und entdecke selbst, wer du bist.
Höre auch nicht auf mich und vergleiche dich auch nicht mit mir.
Ich mache ein Video nach dem anderen, aber ich tue das nur, um dich zu inspirieren; um dich ein wenig zu ermutigen, dich selbst auf den Weg zu machen.
Das, was dich führt, und das, was dich lehrt, das ist deine eigene Erfahrung, das sind deine eigenen Entdeckungen, jeden Tag neu.
Und wenn ich dir manchmal ans Herz lege, zu meditieren, dann ist das im Grunde die Ermutigung, die Aufforderung, dich selbst auf die Entdeckungsreise zu machen.
Denn Meditieren heißt still werden, den Gedanken keine Aufmerksamkeit geben: weder deinen eigenen noch den Gedanken um dich herum: denen von anderen Menschen.
Und dann beginnst du selbst zu entdecken und zu erleben.
Und immer, wenn ich irgendetwas sage, was deinen eigenen Erfahrungen widerspricht, dann vergiss es einfach, das, was ich sage.
Höre auf niemanden.
Zu Beginn dieses Videos, im Vorspann, steht da: „Entschuldigung, geht's hier zum Himmel?”
Ich möchte jetzt ein wenig über diese Entdeckungsreise sprechen, einfach um dir Mut zu machen, einfach um dich zu inspirieren.
Ich kann dir nicht sagen, was du entdecken wirst auf dieser Reise.
Und ich erzähle dir auch nur sehr wenig konkret über das, was ich entdecke, um dich nicht von dir selbst abzulenken.
Aber es gibt ein paar Hinweise, die vielleicht hilfreich sind, denn wir sind geprägt von unserer Kultur, von unserer Religion, in der wir aufgewachsen sind.
Und wir haben bestimmte Vorstellungen über viele Dinge, ohne zu wissen, dass wir Vorstellungen haben. Wir glauben bestimmte Dinge und nehmen sie als wahr an, ohne selbst die Erfahrung gemacht zu haben, worum es dabei überhaupt geht.
Und zu Beginn dieses Videos steht da der Satz „Entschuldigung, geht's hier zum Himmel?”, denn dieses Wort ist in unserer Kultur ein Synonym für dieses Ziel, was man als Mensch hat, ohne zu wissen, worum es sich dabei überhaupt handelt, wo dieser Himmel ist, was dieser Himmel ist und wozu man da überhaupt hin soll. Und doch hat jeder Mensch ein leises Gefühl in sich über das, worum es da geht.
Aber das, was uns geprägt hat, das, was wir gelernt haben und gehört haben, von der Kultur, von der Religion, von anderen Menschen, das gibt uns ein bestimmtes Bild, und dieses Bild möchte ich gerne erschüttern, kaputt machen, damit du dann neu sehen kannst; damit du merkst: „Moment mal, ich weiß ja überhaupt nicht, was das ist. Ich muss mich selbst auf den Weg machen.”
Vater unser im Innern
Link zum Thema im Video bei 9m04s
Als Junge habe ich im Konfirmationsunterricht oder wenn wir gelegentlich in der Kirche waren, was nicht oft vorkam in unserer Familie, das Vaterunser gebetet.
Und die erste Zeile dieses Gebetes geht so: „Vater unser im Himmel, dein Reich komme.”
Und ich möchte mit dir jetzt ein Experiment machen.
Ich möchte jetzt mit dir dieses Wort Himmel durch ein anderes Wort ersetzen.
Jesus sprach oft davon, wo Gott zu finden sei. Er sprach nie von Gott, er sprach immer vom Vater, und dieses Wort gefällt mir gut. „Vater” ist ein Wort für das, wo ich herkomme, eine Bezeichnung für das, was mich gemacht hat, was mich ausmacht, was ich bin.
Jede Tochter ist so wie ihre Mutter und wie ihr Vater.
Und Jesus sagte immer wieder auf seine Weise, dass dieser Vater, diese Quelle, wo du herkommst, das, was dich gemacht hat, in dir ist und dort zu finden ist: nicht im Tempel, nicht in der Kirche, nicht irgendwo da draußen, auch nicht da oben, sondern in dir.
Jesus sagte immer wieder auf seine Weise, dass dieser Vater, diese Quelle, wo du herkommst, das, was dich gemacht hat, in dir ist und dort zu finden ist: nicht im Tempel, nicht in der Kirche, nicht irgendwo da draußen, auch nicht da oben, sondern in dir.
Link zum Zitat im Video bei 10m28s
Und das weist dir die Richtung für deine Entdeckungsreise.
Wenn du jetzt betest: „Vater unser im Innern, dein Reich komme”, dann weißt du, in welche Richtung du dich wenden kannst, wenn du diese Quelle entdecken möchtest.
„Himmel” ist abstrakt. Das Wort Himmel ist für Menschen, die noch nicht bereit sind, sich selbst auf den Weg zu machen.
Das Wort Himmel ist für Menschen, die noch nicht bereit sind, sich selbst auf den Weg zu machen. Dieses Wort oder die Religion, die diese Geschichten bewahrt, ist wie ein Banktresor, in dem man etwas Wertvolles aufbewahrt, auf sichere Weise, damit es nicht verloren geht, so lange, bis man es braucht.
Link zum Zitat im Video bei 11m40s
Dieses Wort oder die Religion, die diese Geschichten bewahrt, ist wie ein Banktresor, in dem man etwas Wertvolles aufbewahrt, auf sichere Weise, damit es nicht verloren geht, so lange, bis man es braucht.
Und so ist die Religion, so ist die Kirche, so ist die religiöse Kultur.
Das bewahrt uns alte Bilder und Ausdrücke, die die Wahrheit nicht enthalten können, so lange, bis du bereit bist, dich selbst auf den Weg zu machen.
Dann entdeckst du selbst.
Ich könnte also auch zu Beginn der Videos schreiben: „Entschuldigung, geht's hier nach innen?”
Jesus war Praktiker: er war ein Handwerker, und er war auch spirituell ein Handwerker.
Er hat immer ganz direkt gesprochen, und das gefällt mir, denn ich bin auch Praktiker, ich bin pragmatisch.
Irgendwelche spirituellen Konzepte helfen mir nicht wirklich.
Irgendwelche Bilder, Philosophien, irgendwelche Erklärungen nützen mir nichts; die bringen mich nur in Gedanken.
Ich möchte selbst entdecken, ich möchte selbst erleben.
Und deswegen gefällt mir die Samarpan-Meditation, von der ich so viel erzähle, so gut, denn da muss ich nichts wissen. Ich muss nichts glauben.
Und deswegen gefällt mir die Samarpan-Meditation so gut, denn da muss ich nichts wissen. Ich muss nichts glauben. Ich muss nichts können. Es ist ein Wegweiser für die eigene Entdeckung. Diese Meditation ist eine ganz einfache, praktische Übung, die einem hilft, zu beginnen, selbst zu entdecken. Der ganze Rest geschieht von selbst.
Link zum Zitat im Video bei 14m25s
Ich muss nichts können.
Es ist ein Wegweiser für die eigene Entdeckung.
Diese Meditation ist eine ganz einfache, praktische Übung, die einem hilft, zu beginnen, selbst zu entdecken.
Der ganze Rest geschieht von selbst.
Still werden am Kronenchakra
Link zum Thema im Video bei 15m09s
Ich möchte jetzt hier nicht viel über diese Meditation sprechen, das tue ich ja eh immer, und auf meiner Website findest du Informationen dazu, wie du die lernen kannst – die geht ganz einfach, da gibt es nicht viel zu lernen – und woher sie kommt.
Und dann sitzt du da und beginnst zu meditieren, und du wirst still im Inneren, weil du dem Lärm, den Gedanken, für eine halbe Stunde keine Aufmerksamkeit gibst.
Dann wirst du still, und du weißt nichts mehr.
Du vergisst alles, was du gewusst hast, und du ruhst in Richtung Innen.
Bei dieser Meditation ruht man mit der Aufmerksamkeit am Scheitel – hier oben, an der obersten Stelle des Kopfes, die Stelle, die die Inder das Kronenchakra nennen.
Da ist es still. Ich nenne diesen Punkt auch gerne den Stillepunkt des Körpers, und je stiller es wird und je weniger du weißt, desto mehr entdeckst du, ohne zu wissen, was es ist, was du entdeckst.
Ich nenne diesen Punkt auch gerne den Stillepunkt des Körpers Je stiller es wird und je weniger du weißt, desto mehr entdeckst du, ohne zu wissen, was es ist, was du entdeckst. Und von dort kommt alles, von dort kommt deine Führung, dein Gott, dein Leben.
Link zum Zitat im Video bei 16m13s
Und von dort kommt alles, von dort kommt deine Führung, dein Gott, dein Leben.
Wenn Gott dich küsst
Link zum Thema im Video bei 17m05s
Ich möchte dir erzählen, wie ich das kürzlich in meiner Meditation erlebt habe, denn viele Menschen schreiben mir ihre Erfahrungen vom Meditieren und sagen: „Ja, ich kann das nicht, ich mache das alles falsch.”
Die einzige Anweisung, die es für diese Meditation gibt, ist, dass du mit deiner Aufmerksamkeit zum Kronenchakra gehst und den Gedanken keine Wichtigkeit beimisst und die einfach sein lässt.
Und immer, wenn du merkst, dass du mit deiner Aufmerksamkeit wieder woanders bist, zum Beispiel in den Gedanken, dann kehrst du einfach zum Scheitelpunkt da oben an deinem Kopf mit deiner Aufmerksamkeit zurück.
Mehr ist es nicht. Aber dann sagen mir Menschen: „Ich kann das nicht.”
Bei dieser Meditation kann man, wenn man will, zu Beginn die Hand hier oben drauflegen und so ein bisschen kreisen lassen, dann spürt man diese Stille körperlich, und dann ist es zu Beginn ganz leicht, die Aufmerksamkeit dort zu behalten.
Aber sie sagen dann: „Ja, nach kurzer Zeit spüre ich das nicht mehr, und ich weiß überhaupt nicht, was ich tue.”
Ja – mir geht es genauso.
Ich setze mich hin und schließe die Augen, und ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit zum Scheitel, und da ruhe ich einfach.
Aber je stiller ich werde, je mehr ich dort ruhe, desto weniger weiß ich, und desto weniger weiß ich, wo ich überhaupt bin mit meiner Aufmerksamkeit.
Ich weiß überhaupt nicht, was ich da spüre und ob ich irgendetwas spüre, und nach einer Weile ist es, als wüsste ich überhaupt nichts mehr und als spürte ich überhaupt nichts mehr.
Und dann damit still sein, auch darüber nicht nachdenken, auch die Gedanken, die dann kommen: „Ah, ich mache es falsch, ich sollte jetzt das spüren oder das tun oder dort sein”, auch die gehen lassen, einfach wieder mit der Aufmerksamkeit da hochgehen, so gut man kann, ganz still, ohne Bewertung, ohne etwas zu wissen... Und dann ruhe ich da wieder, ohne irgendetwas zu wissen, ohne irgendetwas zu spüren, immer wieder, immer wieder.
Und dann werde ich immer noch stiller und weiß immer noch weniger über mich und über das, was ich hier tue und über das, was ich da spüre oder auch nicht.
Und dann kommen irgendwelche Vorstellungen über das, was ich da spüre oder über das, was ich spüren sollte.
Und dann lasse ich auch diese Gedanken wieder gehen und weiß noch weniger und werde noch stiller.
Und irgendwann, manchmal, ohne dass ich darauf warte, ohne dass ich daran denke, denn ich habe es längst vergessen, beginne ich diese Stelle dort oben am Scheitel meines Kopfes wieder zu spüren, aber jetzt neu.
Ich erlebe es so: Wenn ich mich hinsetze und mit dem Meditieren beginne, dann tue ich etwas. Ich setze mich hin mit der Absicht, mit meiner Aufmerksamkeit dort oben zum Scheitel zu gehen und dort zu bleiben, und das tue ich dann. Aber wenn ich da ruhe mit meiner Aufmerksamkeit und alles vergesse und nichts mehr weiß, dann ist es auf gewisse Weise so, dass ich noch nicht einmal mehr das tun kann, obwohl ich es immer wieder ganz sanft probiere.
Ich vergesse alles, was ich spüren sollte oder könnte oder tun sollte oder könnte.
Und irgendwann beginnt das, was ich zu Beginn der Meditation getan habe, von selbst zu geschehen.
Meistens dauert es 20 Minuten, 25 Minuten, manchmal eine halbe Stunde.
Dann beginnt es von selbst zu geschehen, dass meine Aufmerksamkeit dort ruht und ich meinen Scheitelpunkt dort oben am Kopf spüre, aber jetzt von selbst, neu, mit einer ganz neuen Art von Gefühl.
Dann ist es, als würde nicht ich meditieren, sondern als würde ich geküsst werden von Gott, geküsst von der Liebe, geküsst von meiner Seele, ohne dass ich weiß, was das bedeutet, ohne dass ich weiß, wie das sich anfühlt oder aussieht.
Dann ist es, als würde nicht ich meditieren, sondern als würde ich geküsst werden von Gott, geküsst von der Liebe, geküsst von meiner Seele, ohne dass ich weiß, was das bedeutet. Und doch geschieht es – als würde die Tür zu diesem Innen, das man nicht verstehen und begreifen kann, sich von selbst öffnen.
Link zum Zitat im Video bei 22m59s
Und doch geschieht es – als würde die Tür zu diesem Innen, das man nicht verstehen und begreifen kann, sich von selbst öffnen.
Wie das ist, wie sich das anfühlt, wie ich das erlebe, ist immer wieder neu und anders.
Und für dich ist es auch immer neu und anders und hat nichts mit dem zu tun, was ich dir hier sage.
Aber so entdecke ich ganz allmählich, mit den Monaten und Jahren, die Wirklichkeit.
Wovon ich dir hier berichte, ist nicht die Wirklichkeit, nicht die Wahrheit. Ich berichte dir von einem Werkzeug.
Wovon ich dir hier berichte, ist nicht die Wirklichkeit, nicht die Wahrheit. Ich berichte dir von einem Werkzeug, von einem Hammer, den ich benutze. Aber was ich damit tun kann, das kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur sagen: „Nimm diesen Hammer in die Hand, dieses Werkzeug, und dann schau, was in deinem Leben damit geschieht.”
Link zum Zitat im Video bei 24m39s
Ich berichte dir von einem Hammer, den ich benutze und wie ich ihn in der Hand halte. Aber was ich damit tun kann, das kann ich dir nicht sagen.
Ich kann dir nur sagen: „Nimm diesen Hammer in die Hand, dieses Werkzeug, und dann schau, was in deinem Leben damit geschieht.”
Dieser Himmel, dieses Innen – man kann es nicht beschreiben. Man kann dort nicht hingehen, man kann darüber nichts wissen, aber man kann es erleben, wenn man sich auf den Weg macht, jeder für sich.
Dieser Himmel, dieses Innen, man kann es nicht beschreiben. Man kann dort nicht hingehen. Man kann darüber nichts wissen, aber man kann es erleben, wenn man sich auf den Weg macht, jeder für sich. Und wenn man beginnt, es selbst zu erleben, dann füllen sich diese Worte – Himmel, Innen, Seele – plötzlich mit Leben, durchs eigene Erleben.
Link zum Zitat im Video bei 25m20s
Und wenn man beginnt, es selbst zu erleben, dann, plötzlich, füllen sich diese Worte – Himmel, Innen, Seele – plötzlich mit Leben, durchs eigene Erleben.
Und dann macht das, was ich hier erzähle, vielleicht ein wenig Sinn, oder das, was du von Gurus hörst oder Heiligen, von Jesus.
Vom Hoffen zur Gewissheit
Link zum Thema im Video bei 27m14s
Und wenn du dann betest, dann entdeckst du die uralte Weisheit in diesen alten Gebeten, von denen heute kaum jemand etwas weiß: „Vater unser im Innern, geheiligt werde dein Name.”
Das heißt: du bist alles, du – das, was da innen wellt und lebt.
„Dein Reich komme, dein Wille geschehe.”
Das heißt: das, was dort im Inneren erfahrbar wird, das Namenlose und Formlose, das Unbegreifbare – das ist das, was alles regiert, aus dem alles kommt, das alles in der Hand hält.
Dann geht das Gebet weiter: „Wie im Himmel, so auf Erden” – wie im Innern, so hier draußen.
Und diese zwei Zeilen gefallen mir besonders.
Auf der einen Seite sagen sie: so wie ich im Inneren erlebe, so erlebe ich auch im Außen.
So wie ich im Inneren erlebe, so erlebe ich im Außen. Wenn ich im Inneren kämpfe, hadere und mich ängstige, dann erlebe ich die Welt ebenso. Deswegen sagen manche Heiligen, dass die Welt ein Spiegel des Innern ist. Wenn es in mir still ist, ohne Kampf, Widerspruch und Gedanken, dann ist es da draußen auch still und voller Frieden und Schönheit.
Link zum Zitat im Video bei 29m03s
Wenn ich im Inneren kämpfe und hadere und mich ängstige, dann erlebe ich die Welt auf die gleiche Art und Weise.
Wenn es in meinem Inneren laut ist, voller Gedanken, voller Kampf, voller Widersprüche, dann ist die Welt für mich genauso.
Deswegen sagen manche Heilige, dass die Welt ein Spiegel des Innern ist.
Und das drückt diese Zeile im Vaterunser auch aus.
Und wenn es in mir still ist und kein Kampf und kein Widerspruch, keine Gedanken, dann ist es da draußen auch still und voller Frieden und Schönheit.
Und diese Zeilen – wie im Inneren, so im Außen, wie im Himmel, so auf Erden – sagen noch etwas Zweites: Alles, was du tun brauchst, ist, das zu empfangen, was von innen kommt.
Alles andere da draußen, im Leben, im Körper, kommt da her.
Deswegen sagen wir in diesem Gebet: wie im Inneren, so überall sonst auch.
Kümmere dich ums Innere, wende dich nach innen, empfange von dort, und der Rest geschieht von selbst.
An anderer Stelle sagt Jesus: „Setze Gott an die erste Stelle; alles andere folgt dem nach.” Und das sagt genau das Gleiche, nur in den Worten von Jesus selbst.
Das Einzige, was du zu tun brauchst, ist, still werden im Inneren und nach innen gewandt sein, auf niemanden hören, sondern selbst erleben, da drin – und alles geht seinen rechten Gang, alles ist gut.
Das Einzige, was du zu tun brauchst, ist, still werden im Inneren und nach innen gewandt sein, auf niemanden hören, sondern selbst erleben, da drin – und alles geht seinen rechten Gang, alles ist gut.
Link zum Zitat im Video bei 31m59s
Dann geht das Vaterunser weiter: „Unser tägliches Brot gib uns heute.”
Ich übersetze das: Von dort kommt alles, was wir brauchen.
Vater unser im Innern – von dort, wo du bist, von dort kommt das Brot, das wir essen, die Luft, die wir atmen, die Liebe, die uns nährt, die Hand, die uns trägt.
Dieses Gebet ist, grammatikalisch gesprochen, in einer hypothetischen, zukunftsweisenden Form: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, unser tägliches Brot gib uns.”
Vielleicht wurde es von Menschen so niedergeschrieben, die das selbst nicht erlebt haben und deswegen dieses Gebet in Form einer Hoffnung ausgedrückt haben. Aber eigentlich spricht ein Mensch, der dieses Gebet von Herzen spricht, mit Gewissheit: Dein Reich kommt, dein Reich ist da, das Innere regiert.
Der Wille des Inneren geschieht, jetzt und schon immer. Das Brot, das wir brauchen, kommt von dort, schon immer.
Im Innern gibt es keine Schuld
Link zum Thema im Video bei 34m47s
Und dann geht das Gebet weiter: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.”
Dort im Innern, wenn ich dorthin gewandt bin und nicht nach außen, nicht zu meinen Gedanken und zu denen der anderen Menschen: Dort verschwindet meine Schuld.
Dort bin ich heil, rein – und alle anderen auch.
Wer dorthin gewandt lebt, verliert seine Schuld und erkennt, dass niemand anders je schuldig war: dass man selbst als Mensch und alle anderen Menschen auch vielleicht unfähig sind, unvermögend, aber nicht schuldig.
Und das erkennt man, wenn man nach innen geht.
Wenn du in Gedanken lebst, lebst du in der Welt der Bewertungen, in der Welt von Gut und Böse.
Wenn du in Gedanken lebst, lebst du in der Welt der Bewertungen, in der Welt von Gut und Böse. Wenn du dich nach innen wendest, betrittst du ein Reich, wo es das nicht gibt. Dort gibt es keine Schuld – weder deine noch die anderer.
Link zum Zitat im Video bei 36m32s
Wenn du dich nach innen wendest, betrittst du ein Reich, wo es das nicht gibt.
Dort gibt es keine Schuld – weder deine noch die anderer.
Da erkennst du das: dass es auch da draußen keine Schuld gibt, nur Menschen, die es nicht besser wissen und die es nicht besser können und die dafür nichts können.
Und dann der Schluss: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.”
Ich möchte auch diese zwei Zeilen grammatikalisch ein wenig ändern, um dir zu erschließen, was sie bedeuten.
Wenn du nicht als Hoffender betest, sondern als einer, der Gewissheit hat, dann betest du als Dank, mit Gewissheit.
Und dann kannst du sagen: „Ja, Gott, Herr, du führst mich in diesem Leben durch diesen Körper ständig in Versuchung, das Innere zu vergessen.
Und doch, oh Wunder, erlöst du mich dadurch von meiner Blindheit und bringst mich nach Hause.”
Dieses Gebet ist eine Beschreibung dessen, womit wir es hier zu tun haben in diesem Leben.
Man muss nur ein Wort durch das andere ersetzen und die Grammatik ein wenig ändern; dann wird es offensichtlich.
Und das erlebst du selbst.
Dieses Gebet ist keine Mitteilung von einem Menschen an einen anderen, um dem anderen zu sagen, was er zu glauben hätte.
Es ist ein Entdeckungsbericht eines Menschen, der sich in Richtung Himmel gewandt hat, nach innen, und der berichtet, was er dort erlebt.
Er berichtet mit Klarheit davon, was er erkennt: wie dieses Leben und die Welt funktionieren, und dass die Quelle von allem dort innen verborgen liegt.
Und dieser Bericht, dieses Gebet, ist eine Aufforderung an dich, es selbst zu entdecken.
Werde selbst zum Christus
Link zum Thema im Video bei 41m39s
Ich bin kein Christ.
Ich erzähle diese Dinge nicht, um dich zu bekehren.
Mir ist nicht daran gelegen, aus dir einen Christen zu machen oder einen gläubigen Menschen, im Gegenteil.
Ich möchte nicht, dass du etwas glaubst, und ich möchte auch nicht, dass du mir glaubst.
Ich möchte einfach, dass du neugierig bist und denkst: „Also, das will ich jetzt aber selbst wissen, wie das wirklich funktioniert.
Ich muss wissen, ob das stimmt.”
Ein Christ ist jemand, der dieses Gebet als Hoffnung spricht: „Bitte, Gott, gib mir mein täglich Brot.”
Und dann machst du dich auf die Reise nach innen. Du beginnst vielleicht zu meditieren oder du gehst einen anderen Weg, aber alle Wege führen nach innen, in den Himmel.
Und vielleicht machst du dich auf den Weg, weil du Christ bist und weil du davon gehört hast, was Jesus gesagt hat, und weil du irgendwann begonnen hast zu sagen: „Okay, das will ich auch.”
Und dann machst du dich auf den Weg, und du entdeckst das Innen, und du beginnst, selbst zu erleben.
Und dann wirst du selbst zum Christus.
Und dann wirst du selbst zum Christus. Du bist kein Christ mehr, du bist keiner mehr, der glaubt oder hofft oder betet. Du wirst zu einem, der weiß: dessen Gebet ein Bericht ist, eine Bestätigung, ein Dank für das, was ist.
Link zum Zitat im Video bei 44m00s
Du bist kein Christ mehr; du bist keiner mehr, der glaubt oder hofft oder betet.
Du wirst zu einem, der weiß; einer, dessen Gebet ein Bericht ist, eine Bestätigung, ein Dank für das, was ist.
Ich möchte dich nicht zu einem Christen machen, ich bin selbst keiner.
Aber ich spreche über diese christlichen Bilder und über dieses christliche Gebet und über diesen wunderbaren Guru der christlichen Kirche, über Jesus, weil ich in dieser Kultur aufgewachsen bin, wie vielleicht du auch, und weil mir deswegen diese Bilder, diese alten Energien, einfach nahe sind.
Das sind sie, ganz gleich, was man davon hält.
Und deswegen, weil sie uns nahe sind, können sie hilfreich sein und dich dazu inspirieren, selbst nachzuschauen, worum es dabei überhaupt geht.
Und wenn du das möchtest, dann geht das ganz einfach: Höre auf niemanden.
Höre auf niemanden. Sei still, ganz still, und spüre dein Selbst. Das nennt man Meditation. Meditation ist nichts Religiöses; es ist einfach nur eine Übung, mehr nicht. Dann küsst dich Gott, dann küsst dich die Liebe, deine Seele. Dann bist du auch ein Christus, ein Buddha. Dafür bist du hier. Das ist dein Erbe. Das ist die Möglichkeit.
Link zum Zitat im Video bei 45m54s
Werde still, ganz still, und entdecke selbst.
Das nennt man Meditation. Meditation ist nichts Religiöses; es ist einfach nur eine Übung, mehr nicht.
Dann küsst dich Gott, dann küsst dich die Liebe, deine Seele.
Dann bist du auch ein Christus, ein Buddha. Dafür bist du hier.
Das ist dein Erbe. Das ist die Möglichkeit.
Nur durch mich – was Jesus wirklich meinte
Link zum Thema im Video bei 47m35s
Und ich möchte gerne am Schluss dieses Videos noch über einen Widerspruch sprechen, den viele Menschen empfinden und der ihnen Schwierigkeiten bereitet, wenn sie sich selbst auf den Weg machen wollen, vom Christ hin zum Christus.
Denn Jesus hat angeblich gesagt: „Nur durch mich kommst du zum Herrn.”
Und die Christen interpretieren das so, dass nur er, Jesus, dieser eine Mensch, in der Lage ist, dich dazu zu befähigen, zum Herrn zu gelangen, zu Gott – nach innen zu gehen –, und niemand vor ihm und niemand nach ihm.
So verstehen es die Menschen, die diese Worte lesen oder hören.
Aber das ist nicht das, was er sagte.
Was er sagte, ist Folgendes.
Er sagt da zu dir: Alles in deiner Welt, alles, was du kennst, führt dich nur weg vom Innen, führt dich nur nach außen.
Deine Gedanken, das, was andere Menschen denken und sagen, das, was du in der Synagoge oder in der Kirche hörst, das, was andere Menschen interpretieren und glauben, und das, was in der Welt geschieht und dich verführt: all das führt dich weg vom Innen, all das führt dich weiter weg, weiter nach außen.
Und er sagte: Ich bin hier in deiner Welt das Einzige, was dir den Weg in Richtung Herr – so sprach er – zeigt, in Richtung Innen.
Er sagte nie, dass es nie wieder einen anderen gibt, der auch das tut, oder dass es nie vorher so jemanden gegeben hätte. Er sprach zu den Menschen ganz direkt, ganz praktisch. Er sagte: „Hey du, in deiner Welt bin ich der Einzige, der dich in diese Richtung dreht, schubst, zieht. Alle anderen ziehen dich in die andere Richtung.”
Und das stimmt.
Und so ist es heute auch.
Alles zieht dich nach außen: deine Gedanken ziehen dich nach außen, die der anderen Menschen ziehen dich nach außen, und alles, was du in der spirituellen Welt hörst und liest und was dir gesagt wird, zieht dich letztlich auch nur in Gedanken und nach außen.
Nur ein lebendiger Mensch, den du spüren und erleben kannst und der innen lebt, löst in dir eine Sehnsucht aus und ein Gespür für dieses Unbekannte: eine Sehnsucht und ein Gespür, das nichts mit Verstehen und nichts mit Gedanken zu tun hat, nichts mit Gefühlen, nichts mit diesem Körper und nichts mit der Welt.
Und dazu braucht es einen lebendigen Christus; und den gibt es zu allen Zeiten.
Für jeden Menschen gibt es so einen, überall.
Verehrt wird nicht der Mensch
Link zum Thema im Video bei 53m04s
Die Menschen haben Jesus verehrt und angebetet, weil sie durch ihn das Innere spüren konnten.
Das ist das, was sie angebetet haben: das, was für sie durch ihn spürbar wurde. Sie haben nicht den Körper, den Mann „Jesus”, verehrt, sondern die Christus-Energie, die durch ihn floss und die auch durch sie selbst floss, aber die sie nie spüren konnten. Aber mit ihm, in seiner Nähe, wenn sie ihn hörten oder sahen oder an ihn dachten, da spürten sie es plötzlich in sich selbst.
Deswegen haben sie ihn verehrt, geliebt und angebetet.
Und so ist es heute auch.
Wenn ich von meinem Meister spreche oder von meinem Guru, dann spreche ich nicht von dem Körper, von dem Menschen, den man sehen kann.
Man verneigt sich nicht vor einem anderen Menschen.
Man dankt keinem Menschen, man verehrt keinen Menschen, sondern der, der selbst erlebt, wovon ich hier spreche, verehrt das, was durch diesen lebendigen Christus spürbar wird.
Man verehrt Gott, das Leben, in Form dieses Mediums, das es dir ermöglicht, nach innen zu gehen und etwas zu erahnen und zu spüren, was du sonst nie kennst.
Und Jesus selbst hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht um ihn geht; dass es nichts mit ihm zu tun hat, mit ihm als Mensch, mit ihm als Jesus, mit ihm als Körper mit zwei Armen und zwei Beinen.
Die Leute wussten davon nichts. Die haben wirklich ihn verehrt als Mensch. Und er sagt: „Nein, nein, nicht ich habe dich geheilt.
Das, was in dir geschieht, dein Vertrauen, dein Glaube, deine Liebe, das in dir, was geschieht, weil ich da bin, das heilt dich. Aber mit mir hat es nichts zu tun.” Das hat er immer wieder gesagt.
Und jeder echte Guru sagt das Gleiche. Er sagt: „Mit mir hat es nichts zu tun.”
Jeder echte Guru sagt das Gleiche. Er sagt: „Mit mir hat es nichts zu tun.” Swamiji, der Guru, der die Samarpan-Meditation in die Welt bringt, sagt das Gleiche: „Schau nicht auf mich. Es ist nicht gut, wenn du auf mich schaust, auf diesen Menschen hier.” Achte auf das, was fließt, die Energie, das, was du in dir spüren kannst.
Link zum Zitat im Video bei 56m09s
Swamiji, der indische Meditationsmeister, der Guru, der die Samarpan-Meditation in die Welt bringt, er sagt das Gleiche. Er sagt: „Schau nicht auf mich.
Es ist nicht gut, wenn du auf mich schaust, auf diesen Menschen hier, auf diesen Mann.”
Achte auf das, was fließt, die Energie, das, was du in dir spüren kannst.
Und diese Energie, diese Christus-Energie, die fließt zu allen Zeiten, und die findet zu allen Zeiten ihr Medium, ihr lebendiges Medium, durch das es immer mehr Menschen möglich wird, diese Richtung selbst auch einzuschlagen, diese Richtung zum Himmel, nach innen.
Nur die Unschuldigen werden geküsst
Link zum Thema im Video bei 57m41s
Und für mich ist es jeden Tag immer wieder die gleiche Erfahrung.
Wenn ich mich in diese Richtung wenden möchte, kann ich nichts wissen.
Ich bin niemand, ich bin nichts. Ich habe keine Ahnung, und ich entdecke das, wovon ich hier spreche, immer wieder neu.
Ich kann nichts glauben, was mir irgendjemand sagt. Ich glaube auch nichts, was Swamiji sagt.
Immer wieder muss ich es selbst entdecken. Das heißt nicht, dass ich niemandem zuhöre.
Ich höre ihn gern. Ich lese ihn gern.
Ich höre meinen Meister gern.
Aber dann lese ich da etwas, was mich berührt – a aber glauben kann ich nur das, was ich selbst erlebe.
Und immer wieder muss ich selbst neu nachschauen: „Wow, wie ist es für mich? Wie ist es in meinem Innern? Dorthin gehe ich jetzt.
Dort schaue ich nach.”
Und dann werde ich ganz still, und ich weiß überhaupt nichts mehr, und ich ignoriere meine Gedanken und alles, was ich weiß.
Und dann enthüllt sich das aufs Neue.
Ja, das ist im Grunde das Einzige, was du wissen musst: Höre auf niemanden.
Du musst dich selbst auf den Weg machen. Du kommst nicht darum herum.
Nur das, was du selbst entdeckst und erlebst, hat Wert; und jeder kann es entdecken, jeder.
Nur das, was du selbst entdeckst und erlebst, hat Wert; und jeder kann es entdecken, jeder. Es braucht nur ein kleines bisschen Zeit und die Bereitschaft, nichts zu wissen, alles zu vergessen – und das an jedem Morgen neu.
Link zum Zitat im Video bei 1h00m09s
Es braucht nur ein kleines bisschen Zeit und die Bereitschaft, nichts zu wissen, alles zu vergessen – und das an jedem Morgen neu.
Wenn du gestern eine wunderbare Erfahrung hattest, vergiss sie; wenn du gestern eine schreckliche Erfahrung hattest, vergiss sie, und entdecke diesen Morgen neu, nach innen gewandt, dort, wo es still ist.
Wenn du gestern eine wunderbare Erfahrung hattest, vergiss sie. Wenn du gestern eine schreckliche Erfahrung hattest, vergiss sie, und entdecke diesen Morgen neu, nach innen gewandt, dort, wo es still ist. Und wenn du ganz still bist und überhaupt nichts mehr weißt, wenn du keine Ahnung hast, dann küsst dich Gott.
Link zum Zitat im Video bei 1h00m47s
Und wenn du ganz still bist und überhaupt nichts mehr weißt und du keine Ahnung hast, dann küsst dich Gott.
Dann berührt dich deine Seele.
Körperlich spüren tue ich das hier, jetzt.
Das ist das, was mit Unschuld gemeint ist, wenn Jesus von diesen Dingen spricht: nur die Unschuldigen, die mit dem rechten Gewand, die, die nichts wissen, die, die ihren Gedanken nicht glauben, die Ahnungslosen – was bedeutet: die, die innen still sind und leer –, die können dorthin; die werden geküsst von der Liebe.
Danke, dass du da bist.
Ich liebe dich.