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The shortest of all Paths

You need no time – only trust.

German with German subtitles.

I keep saying: it just takes time. And yet what really matters doesn’t take any time at all – it’s done in a single moment. I’ll talk about where to find what really matters, and why you may have already found it a long time ago.

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About this Video:

For years I’ve been telling you the same thing: It just takes time – this arriving, this finding your way back to yourself, this reaching heaven that I love to talk about. And maybe you, too, are one of those who secretly believe you’re too late. The years have passed, life is half over – or more – and somewhere inside you, this one thought gnaws at you: I no longer have time for what really matters, for what it’s all really about. People write this to me time and again: “Mikael, I believe everything you say – but I’m already old; I don’t have any time left.”

But what really matters doesn’t take any time at all. It’s done in a single moment: now, immediately, today. Heaven doesn’t need time. Only one thing takes time – and it’s not what you think.

What holds us back isn’t a lack of years, but a lack of trust. And the truth is: you can’t trust. As long as you identify with this body, with these thoughts, you cannot trust at all – it would be absurd. But there is something within you that has nothing to do with this body and nothing to do with this world, something timeless that you may not even know about yet. Swamiji calls it the soul. I sometimes say: what you truly are is pure trust. And the closer you get to that, the more trust is simply there, all on its own.

This trust has nothing to do with faith. “Your faith has healed you,” it says in the Bible, but the word Jesus used actually means trust. Blind faith leads nowhere. Trust, however, is your own experience, a quiet knowing that comes from within you, even if your thoughts don’t understand it. And I’ll show you two ways to get closer to it: the absurd, wonderful practice of the Himalaya Samarpan Meditation in the morning – and the question of whose company you spend your time in. Because trust is contagious; every child in its mother’s arms knows that.

But perhaps you, too, are among those who have long since stopped waiting, without even realizing it – those who have been immersed in the right company for years, who meditate – and yet, out of old habit, still think, “I can’t do this.” So take a very close look, without listening to that old story you tell yourself: hasn’t that trust been there all along? Couldn’t you just say yes, without any problems, just like that? Then there’s only one thing left to do: forget everything you know, become still, and let yourself be carried – and start anew every  morning, as if it were the first time. You’re never finished, and yet you’ve long since arrived.

It’s a fun game we’re playing here.

Complete German text:

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Der Himmel braucht keine Zeit

Guten Morgen.

Heute Morgen möchte ich über einen Widerspruch sprechen, über einen Widerspruch in dem, was ich dir immer wieder erzähle.

Immer wieder sage ich dir: Es braucht einfach nur Zeit, dieses Ankommen, dieses Zurück-zu-dir-Finden, dieses Die-Seele-Finden oder, wie ich es oft gerne ausdrücke, in den Himmel kommen.

Alles, was du tun brauchst, ist, jeden Tag ein wenig zu üben, die Gedanken zu ignorieren, hier zu sein, nichts zu wollen und Frieden mit dir selbst zu schließen – genau das, was man bei der Himalaya-Samarpan-Meditation jeden Morgen für eine halbe Stunde übt.

Und es ist nicht schwierig, jeder kann das.

Und ich sage immer wieder: es braucht nur Zeit.

Viele Gurus sagen: zwölf Jahre; meditiere zwölf Jahre, so lange braucht es.

Aber wenn mir dann Menschen schreiben und sagen: „Mikael, ich glaube alles, was du sagst. Das Problem ist nur: ich habe keine Zeit mehr.

Ich bin schon alt”, dann sage ich: das ist kein Problem.

Das, worum es hier geht, braucht überhaupt keine Zeit.

Das, worum es hier geht, braucht überhaupt keine Zeit. Das ist in einem Augenblick erledigt. Alles, was du zu tun hast, ist, deine Gedanken gehen zu lassen, deine Wünsche gehen zu lassen, und einfach Ja zu sagen zu dem, was ist, zu dem, was in dir geschieht, zu dem, wie es für dich ist.

Das ist in einem Augenblick erledigt.

Alles, was du zu tun hast, ist, deine Gedanken gehen zu lassen, deine Wünsche gehen zu lassen, deine Vorstellungen gehen zu lassen, und einfach Ja zu sagen zu dem, was ist, zu dem, was in dir geschieht, zu dem, was du fühlst, zu dem, wie es für dich ist.

Wenn du zu dem Ja sagst, ganz und gar, wenn keine Vorstellungen in deinem Kopf sind, wo du hinwillst, wie es sein sollte oder wie du sein solltest, wenn du eins bist damit, wie es jetzt ist, weil du keine Gedanken daran hast, dass es irgendwie anders sein sollte oder dass es irgendwo hingehen sollte, dann bist du in Frieden.

Dann kostest du den Himmel, jetzt, sofort.

Das ist nicht schwierig.

Man braucht es nicht zu lernen. Man tut es, oder man tut es nicht.

Du kannst nicht vertrauen

Und doch gibt es da etwas, was uns normalerweise genau daran hindert. Du setzt dich zum Meditieren hin, und du lässt all deine Gedanken gehen und ruhst einfach nur in dir. Aber sofort melden sich die Gedanken wieder, an das Wichtige, an das Dringende.

All das, was du glaubst, besucht dich, sobald du versuchst, still zu werden und die Gedanken zu ignorieren.

Da merkst du dann die Macht dieser subtilen Gedanken in dir, dieser Überzeugungen, dieser uralten Ansichten über das Leben, die gar nicht von dir kommen, die du einfach übernommen hast von anderen Menschen und von der Welt.

Und obwohl es so einfach ist, die Gedanken zu ignorieren, und obwohl es so einfach ist, nichts zu wollen, viel einfacher, als es ist, Wünsche zu haben, wollen wir nicht – weil wir den Gedanken glauben; weil uns schlicht und einfach das Vertrauen fehlt in das, was ist.

Die Gedanken sagen uns unser Leben lang, dass es anders sein muss, dass ich anders sein muss, und auch die Welt.

Alle Menschen glauben das, und deswegen wir selbst auch.

Und das, das ist das Einzige, was Zeit braucht: dieses Vertrauen, das dir fehlt, wachsen zu lassen.

Du kannst nicht vertrauen.

Wenn du ein normaler Mensch bist, der den Gedanken glaubt, der dem glaubt, was du weißt, der das glaubt, was er gelernt hat und was er sieht, was er in den Nachrichten sieht und in der Zeitung liest: solch ein Mensch kann nicht vertrauen. Es ist unmöglich. Es wäre absurd.

Und es ist dir unmöglich, Vertrauen zu lernen.

Aber es gibt etwas in jedem Menschen, das Vertrauen pur ist. Swamiji nennt es die Seele.

Ich sage manchmal: das, was du wirklich bist, das ist Vertrauen pur. Dieser Körper ist vergänglich. Er wird sterben, vielleicht schon morgen, wer weiß.

Wie also könnte dieser Körper vertrauen, dieser Geist, dieser Verstand, diese Gedanken?

Er wird vergehen, und in Wirklichkeit gibt es ihn gar nicht.

Wie könnte der vertrauen?

Alles hier in der Welt ist vorübergehend, ist im nächsten Augenblick schon anders oder weg.

Nichts von dem, was wir hier erleben, können wir vertrauen.

Alles in dieser Welt kommt und geht, einschließlich dieses Körpers und einschließlich dieses Kopfes mit allem, was darin ist.

Und doch gibt es etwas in jedem Menschen, das nichts mit diesem Körper zu tun hat, nichts mit dieser Welt, und das zeitlos ist, das, was auch jetzt da ist und schon immer da war und immer da sein wird, unberührt von dem, was dieser Körper in diesem Leben erlebt, und unberührt von dem, was in der Welt geschieht, und vollkommen unberührt von dem, was du denkst, glaubst und willst.

Und doch gibt es etwas in jedem Menschen, das nichts mit diesem Körper und der Wrelt zu tun hat, zeitlos, unberührt von dem, was dieser Körper erlebt, und unberührt von dem, was in der Welt geschieht, und vollkommen unberührt von dem, was du denkst, glaubst und willst. Das in dir, was du wirklich bist, das ist Vertrauen pur.

Und das in dir, was du wirklich bist, was du schon immer warst und von dem du nichts weißt, das ist Vertrauen pur.

Du kannst also nicht vertrauen, solange du dich für einen Körper hältst, solange du deinen Gedanken glaubst.

Aber je näher du deinem wahren Kern kommst, desto mehr Vertrauen ist einfach da.

Du kannst nicht vertrauen, solange du deinen Gedanken glaubst. Aber je näher du deinem wahren Kern kommst, desto mehr Vertrauen ist einfach da. Und nur darum geht es in diesem Leben: dem nahe zu kommen. Wenn du dieses Vertrauen kennst, dann brauchst du keine Zeit. Du sagst einfach: „Ja, Herr, ja, Leben: dein Wille geschehe.”

Und nur darum geht es in diesem Leben: dem nahe zu kommen.

Wenn du dieses Vertrauen bereits spürst, wenn du dieses Vertrauen kennst, dann brauchst du keine Zeit.

Du sagst einfach: Ja, Herr, ja, Leben, dein Wille geschehe.

Und mit diesem Ja, mit diesem Annehmen von allem, was du erlebst, von allem, was du fühlst, kommt Frieden zu dir, immer mehr, immer mehr, sofort, heute.

Es geht also überhaupt nicht darum, dass du an dir arbeiten musst. Du schaust dich morgens im Spiegel an und siehst dich, du siehst aus wie immer, und du denkst: „Ich schaffe das nie, ich kann mich nicht ändern, ich kann nicht erleuchtet werden und heilig und gut und richtig und all diese verkorksten Sachen in mir loswerden.” Und du hast recht.

Im Grunde können wir diese Körper nicht ändern, ganz gleich, wie sehr wir es versuchen.

Das ist die Wahrheit.

Aber Ja dazu zu sagen, wie es ist, wie dieser Körper ist und dieser lustige Kerl und wie die Welt ist, und Ja vor allen Dingen dazu zu sagen, wie ich mich und alles andere erlebe, wie ich mich fühle, einfach hier sein mit dem, wie ich erlebe – das kann jeder, jetzt.

Wenn du zu diesem Vertrauen fähig bist, gibt es überhaupt kein Problem.

Vertraue einfach und sage Ja.

Vertrauen ist nicht Glauben

Aber ich spreche nicht von Glauben.

Wir haben da ein kleines Problem in unserer christlichen Tradition, denn in der Bibel steht: „Dein Glaube hat dich geheilt”.

Und wie so oft liegt die Wahrheit im Subtilen.

In der ursprünglichen Sprache, in der Jesus sprach, hat das Wort, das er verwendete, zwei Bedeutungen: Vertrauen und Glauben.

In der englischen Sprache kann man das auch sehr schön sehen. Da heißt es: „Your faith healed you.” Faith kann Vertrauen bedeuten oder Glauben.

Und wir modernen Menschen übersetzen Glauben mit „an etwas glauben”, mit meinen Gedanken, obwohl ich darüber nichts weiß. Ich glaube einfach: all meine Erfahrung sagt, das ist Unsinn, aber ich glaube halt, weil irgendjemand, den ich respektiere, sagt, dass es doch so ist.

Aber das nützt nichts.

Blinder Glaube, so nennt man das, der führt nirgendwo hin.

Vertrauen ist etwas, was das eigene Erleben ist. Es hat nichts mit Gedanken zu tun, nichts mit Glauben.

Vertrauen ist eigenes Erleben ist. Es hat nichts mit Gedanken zu tun, nichts mit Glauben. Entweder du vertraust oder nicht. Vertrauen heißt im Grunde: du weißt aus dir selbst heraus, so ist es, auch wenn du es überhaupt nicht verstehst. Vertrauen ins Leben heißt: Du weißt, alles, was geschieht, ist gut für mich.

Entweder du vertraust – oder nicht.

Sei ehrlich zu dir selbst.

Vertrauen heißt im Grunde, du weißt aus dir selbst heraus: So ist es, auch wenn du es überhaupt nicht verstehst.

Vertrauen ins Leben heißt: Du weißt: „Alles, was geschieht, ist gut für mich. Ich kann zu allem Ja sagen, es gibt überhaupt kein Problem” – auch wenn die Gedanken es nicht verstehen. Aber du weißt es einfach aus dir selbst heraus.

Wenn du dieses Vertrauen hast, dann sagst du einfach Ja.

Aber glaube meinen Worten nicht: sei ehrlich zu dir selbst. Es ist besser, nicht zu vertrauen, wenn du nicht vertraust, anstatt dir etwas vorzumachen.

Denn wenn du feststellst: „Ich habe dieses Vertrauen nicht, ich glaube überhaupt nicht, dass alles, was hier geschieht, gut ist, hier ist alles nur verkehrt und gefährlich und schrecklich”, dann ist es das Beste, dass du dir selbst genau das eingestehst. Sei da, wo du bist. Und das ist wichtig, denn wenn du da bist, wo du bist, und du ehrlich bist zu dir selbst, dann kannst du auch erkennen, was notwendig ist.

Und deswegen spreche ich heute Morgen darüber.

Denn wenn du erkennst, „Ich habe dieses Vertrauen, von dem der Mikael da spricht, überhaupt nicht, das ist alles Blödsinn, aber ich hätte es gerne”, dann kann ich dir verraten, wie du dieses Vertrauen in dir findest.

Und es muss echt sein. Mach dir nichts vor.

Und es gibt zwei Möglichkeiten dafür.

Tue etwas vollkommen Absurdes

Das eine ist: du beginnst zu meditieren. Das ist diese Himalaya-Samarpan-Meditation, von der ich immer spreche. Die meine ich, wenn ich sage: fang an zu meditieren.

Und in dieser Meditation tust du etwas vollkommen Absurdes: Du setzt dich hin, schließt die Augen, und du ignorierst für eine halbe Stunde deine Gedanken. All das, was du normalerweise glaubst, all das, was du normalerweise für wichtig und dringend hältst, ignorierst du. Du tust genau das Gegenteil von dem, was du sonst immer versuchst, und du ruhst einfach hier. Du ignorierst deinen Kopf und deine Gedanken und ruhst in dieser Stille in dir.

in dieser Meditation tust du etwas vollkommen Absurdes: du ignorierst deine Gedanken. Und obwohl du überhaupt nicht weißt, wozu das gut sein soll, und obwohl auch überhaupt nichts Spektakuläres passiert, schon gar nicht Vertrauen, förderst du damit ganz allmählich die Nähe zu etwas, von dem du heute noch nichts weißt: die Seele.

Das geht natürlich nicht lange gut, denn die Gedanken haben Macht, und die lernst du kennen, wenn du versuchst zu meditieren, aber das macht nichts.

Immer, wenn es dir auffällt, ignorierst du sie wieder, diese hartnäckigen, lauten, dringenden Gedanken.

Und obwohl du überhaupt nicht weißt, wozu das gut sein soll, und obwohl auch überhaupt nichts Spektakuläres passiert, schon gar nicht Vertrauen, förderst du damit ganz allmählich die Nähe zu etwas, von dem du heute noch nichts weißt: die Seele, von der ich vorhin sprach; das, was du wirklich bist. Von dem weißt du vielleicht überhaupt nichts, aber das macht nichts.

Du kennst es nicht, du weißt nicht, in welche Richtung du gehen sollst, du weißt nicht, wo du das finden könntest, aber einfach indem du das ignorierst, was dich normalerweise so sehr in Anspruch nimmt: deine Gedanken...

einfach, indem du nur versuchst, sie zu ignorieren für eine halbe Stunde und stattdessen in dir ruhst, im Kronenchakra – das ist die Stelle, in der sich unsere Aufmerksamkeit für eine halbe Stunde ausruht, während wir diese Meditation tun...

einfach dadurch, dass du das jeden Morgen machst, ganz gleich wie deine Erfahrung ist, ganz gleich was du da erlebst oder nicht erlebst, kommst du ganz allmählich dem näher, was du heute noch überhaupt nicht kennst und was doch das ist, was du in Wirklichkeit bist und das einfach nur vertraut.

Und Menschen, die das beginnen, die berichten mir nach einigen Monaten und sagen: „Mikael, ich verstehe es überhaupt nicht, aber etwas verändert sich. Ich weiß nicht, wie das möglich ist, aber etwas wird still, etwas wird ruhig. Ich weiß gar nicht, wo das herkommt.”

Wähle deine Gesellschaft weise

Und das zweite, was du tun kannst, um dieses Vertrauen in dir zu finden und zu fördern, ist, dass du darauf achtest, in welche Gesellschaft du dich begibst.

Denn die Art und Weise, wie wir sind als Mensch, wie wir denken oder nicht denken, wie wir vertrauen oder nicht vertrauen, diese Energie, diese Grundschwingung unseres Wesens, ist höchst ansteckend.

Diese Grundschwingung unseres Wesens ist ansteckend. Du hörst mir zu, und vielleicht vertraust du gerade, obwohl du das für absurd hältst. Dann bist du mit anderen zusammen, die dem Leben nicht vertrauen, und auch du hast Angst. Denn wie wir denken, dass wir denken, ist ansteckend. Aber auch Nichtdenken und Vertrauen ist ansteckend.

Jetzt zum Beispiel: du hörst mir zu, und vielleicht vertraust du gerade, obwohl du das für völlig absurd hältst. Vielleicht wirst du gerade still, obwohl du davon überzeugt bist, dass das zu nichts führt und du dazu auch gar keine Zeit hast. Du hörst aber trotzdem zu.

Etwas überträgt sich, einfach so, automatisch, von selbst, einfach dadurch, dass wir für kurze Zeit zusammen sind.

Und so ist es mit anderen Menschen auch. Dann bist du wieder mit anderen Menschen zusammen, die zweifeln und Angst haben und überhaupt nicht wissen, warum man diesem Leben vertrauen sollte.

Und dann hast auch du Angst und zweifelst und glaubst, dass alles, was du hier hörst, einfach nur vollkommener Schwachsinn ist.

Denn wie wir denken, ist ansteckend.

Dass wir denken, ist ansteckend. Aber auch Nichtdenken ist ansteckend. Vertrauen ist unglaublich ansteckend.

Jedes Kind weiß das.

Das Kind hat Angst und fühlt sich total unsicher in dieser Welt, aber wenn es auf dem Schoß der Mutter sitzt oder auf dem Arm des Vaters getragen wird, dann überträgt sich die Kraft und das Vertrauen der Mutter und des Vaters auf das Kind, und das Kind ist glücklich. Die Angst verschwindet.

Und so ist es auch, wenn du im Satsang bist oder wenn du mit einem Menschen zusammen bist, der in diesem Vertrauen lebt.

Plötzlich ist es dir möglich, das zu spüren und selbst zu erleben, weil du zumindest für kurze Zeit in der Gesellschaft eines solchen Menschen bist.

Und das kannst du entscheiden: mit wem möchtest du zusammen sein? Wie verbringst du deine Zeit? In welcher Energie? Bei welchem Mensch?

Vieles können wir nicht entscheiden.

Du gehst jeden Tag in die Arbeit, und da sind die Menschen halt so, wie sie sind.

Du gehst einkaufen und bist umgeben von Menschen, die nichts von dem wissen, wovon hier die Rede ist.

Aber dann hast du zwischendurch viel, viel Zeit, und du kannst dich entscheiden: mit wem möchte ich diese Zeit verbringen? Mit meinen Gedanken oder mit meinem Inneren?

Möchte ich die Zeitung lesen oder Fernsehen schauen?

Dort verbringst du Zeit mit Menschen, die nichts anderes kennen als Gedanken und Misstrauen und Kampf.

Oder ruhe ich in mir selbst oder lese die Worte von einem Heiligen oder Guru, der Vertrauen pur ist?

Und dann ist das ansteckend und ändert dich und trägt dich in eine neue Richtung.

Diese zwei Dinge, die kannst du tun.

Du kannst den Tag damit beginnen, dich von dem abzuwenden, was nicht vertrauen kann – die Gedanken –, und du ruhst einfach in dir für eine halbe Stunde. Und das ist die beste halbe Stunde, die du dir nur vorstellen kannst. Und dann lebst du den Rest des Tages, so wie du bist.

Wähle deine Gesellschaft weise.

Die Gesellschaft in dir: möchte ich mit meinen Gedanken Zeit verbringen, oder mit der Stille in mir, mit dem, was nichts weiß, nichts will?

Und womit umgebe ich mich?

Was lasse ich in mich herein? Welche Worte lese ich?

Worauf schaue ich mit meinen Augen? Wem höre ich zu?

All das bestimmt, in welche Richtung du dich als Mensch entwickelst.

Das entscheidet, ob die Angst und das Misstrauen wächst oder ob du dem in dir näher kommst, was schon immer vertraut hat und immer vertrauen wird.

Und je mehr du diesem Vertrauen nahe kommst, je mehr du einfach Ja sagen kannst zu allem, ganz gleich was deine Gedanken davon halten, desto mehr ändert sich alles von selbst.

Bist du nicht längst angekommen?

Und die Menschen, die mir das gesagt haben, was ich eingangs zu Beginn dieses Videos erwähnt habe, diese Menschen, die sagen: „Aber Mikael, ich habe keine Zeit.

Was soll ich nur tun?”...

diese Menschen können vertrauen, ich weiß es, ich kenne sie.

Die baden nicht nur seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten in der richtigen Gesellschaft; die meditieren.

Aber wir haben diese Gewohnheit zu glauben: „Ich kann das nicht.”

Wir merken gar nicht, wie wir uns verändern.

Mir geht es genauso.

Mein eigenes Erleben ist, dass ich mich in den letzten vierzig oder sechzig Jahren überhaupt nicht verändert habe.

Und doch ist alles anders.

Und deswegen ist mein Rat an dich: schau einmal genau hin.

Hast du nicht längst dieses Vertrauen, schon lange?

Ist es nicht einfach nur die alte Gewohnheit, das, was die Gedanken jeden Tag wieder und wieder und wieder erzählen, diese alte Geschichte von dir?

Aber wenn du nicht auf die Gedanken hörst, wenn du nicht auf diese Geschichte von dir hörst und wie du bist, wenn du nichts weißt über dich und über alles andere auch, schau nach: ist da nicht einfach dieses Vertrauen?

Könntest du nicht einfach Ja sagen, ohne Probleme, einfach so?

Ist es nicht das, was du ohnehin die ganze Zeit schon tust?

Dann gibt es nur noch eins: Vergiss alles, was du weißt, und schau ganz genau hin, wie es jetzt ist – immer wieder neu, in jedem Augenblick neu, jeden Morgen neu, nach jedem Atemzug neu.

Wir übersehen, dass wir längst anders geworden sind. Wir übersehen, dass wir längst nicht mehr warten.

Wir übersehen, dass wir längst anders geworden sind, längst nicht mehr warten: dass wir längst angekommen sind. Alles, was zu tun ist, ist: Ja sagen, still werden, nichts wissen und sich tragen lassen von diesem Vertrauen, dieser Stille, egal wohin. Du bist nie angekommen, nie fertig. Und doch bist du jetzt schon hier, jetzt schon angekommen, jetzt schon fertig.

Wir übersehen, dass wir längst angekommen sind.

Alles, was zu tun ist, ist: Ja sagen, still werden, nichts wissen, absolut nichts wissen und sich tragen lassen von diesem Vertrauen, von dieser Stille, egal wohin.

Und dann morgen früh wieder neu beginnen, als wäre es das erste Mal: Ja sagen, nichts wissen, alles neu entdecken, jeden Tag neu.

Du bist nie angekommen, du bist nie fertig.

Und gleichzeitig bist du jetzt schon hier, jetzt schon angekommen, jetzt schon fertig.

Es ist ein lustiges Spiel, was wir hier spielen.

Danke, dass du da bist.

Ich liebe dich.