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Invisible Heaven

How surrender opens your eyes.

German with German subtitles.

Life is a paradoxical dream from which there seems to be no awakening – those who try only dream more deeply. Yet it happens all the same, though the path leads in an unexpected direction: inward. Those who say “yes” unconditionally to what they experience here begin to see.

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About this Video:

There is a piece of advice that some wise people offer, one that sounds absurd at first: “Live without preference.” Say Yes to everything that is – to your feelings, to your circumstances, to your pain, to yourself. Everything within us resists this, because we’d much rather escape it all: out of the pain, out of the confinement, out of this life as it is. But in reality, it’s precisely this desire that entangles us ever more deeply.

In this video, I’ll explain why that is. I’ll talk about how small the world you live in really is: it consists of what your physical senses can perceive and what you think about it – and you can’t realize this, just as you don’t realize you’re dreaming when you’re dreaming at night. And I’ll explain why you can’t know or understand the truth: you can only experience it – and not even that on your own.

For here lies a hurdle that a person cannot clear on their own. And yet it happens – not because you manage to do it, but because someone touches you, someone who has long since stopped dreaming themselves. How this happens, and what “saying yes to everything” has to do with it, is what this video is about. Just this much: the path leads inward, not outward. My master Soham used to often use an image to illustrate this – the image of a funnel: when you stop struggling, when you stop desperately trying to climb up and escape the funnel, then you glide down as if by yourself – and fall out the bottom and are free.

At the end is a statement by Jesus that, for me, is like a key that opens the safe – so simple that it’s easy to overlook: “Why are you worried?” he asked you. It’s an invitation to dare to do the opposite for once: not to worry, but to say “yes” – and to see what happens on its own.

I don’t want to convince you of anything, and you don’t have to believe anything. But perhaps, as you listen, you’ll recognize something you’ve sensed for a long time but never took seriously. If you’re tired of fighting against your life and against yourself, then this video might be for you.

Complete German text:

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Lebe ohne Präferenzen

Guten Morgen.

Heute Morgen möchte ich darüber sprechen, warum es so schwer ist, den Himmel zu erkennen, der in und um uns ist.

Und ich möchte über einen Ratschlag sprechen, den du vielleicht schon gehört hast, aber der dir vielleicht völlig absurd vorkommt.

Viele Weise, viele Gurus sagen: „Lebe ohne Präferenzen.”

Ich sage dir manchmal: „Sage Ja zu allem: zu allem, was in dir ist, zu deinen Gefühlen und zu deinem Zustand, dazu, wie du dich wahrnimmst, aber auch zu dem, was du erlebst und was zu dir kommt, aus der Welt.”

Und das ist das Gleiche: Wenn du zu allem Ja sagst, dann lebst du ohne Präferenzen.

Wenn du keine Bewertungen hast, wenn du nicht sagst: „Das ist schlecht, das ist gut, das sollte sein, das sollte nicht sein, das will ich, das will ich nicht”, sondern wenn du ohne Präferenzen lebst, ganz und gar ohne Präferenzen, ohne etwas zu wissen: dann geschieht etwas Interessantes.

Du glaubst, du kennst die Welt. Du glaubst, du weißt, was hier läuft. Du glaubst, du weißt, wie die Dinge sind.

Du siehst Dinge, von denen du glaubst, die sind gut; andere, glaubst du, sind schlecht und sind ein Problem und ein Hindernis.

Du hast eine Meinung über dich und wie du bist.

Und gewissermaßen besteht die Welt, in der du lebst – ohne dass du das weißt und ohne dass du das wahrnehmen kannst –, aus den Dingen, die du über die Welt glaubst, die du über die Welt weißt, und aus deinen Präferenzen – daraus besteht sie. Aber du kannst das nicht sehen.

Wenn du etwas Bestimmtes möchtest und etwas anderes nicht, wenn du glaubst, etwas sei schlecht oder gut, dann bestimmt diese Präferenz, dieser Glaube, deine Wahrnehmung.

Es ist wie ein Filter, von dem wir nichts wissen.

Du traust deiner Wahrnehmung und weißt doch nicht, dass sie durch das beeinflusst wird, und zwar grundlegend beeinflusst wird, durch das, was du denkst.

Und unsere Wahrnehmung ist beschränkt auf diese drei Dimensionen, die unser Körper wahrnehmen kann, unsere Sinne.

Alles, was wir zu wissen glauben, beruht auf dieser Wahrnehmung unserer körperlichen Sinne: das, was du sehen, anfassen, riechen und hören kannst.

Und aus dem, was du glaubst, aus dem, was du willst, und aus dem, was deine körperlichen Sinne wahrnehmen können, entsteht in dir drin die Welt.

Und wenn du das so betrachtest, wenn du das weißt, dann bekommst du eine Ahnung davon, wie unendlich begrenzt deine Welt ist.

Alles, was deine Sinne nicht unmittelbar erfassen können, einfach weil sie körperlich beschränkt sind, und alles, was du noch nie gedacht oder gewusst hast, begrenzt die Welt, in der du lebst.

Und du bist überzeugt davon, durch und durch überzeugt, dass du Bescheid weißt, und dass Dinge, von denen du nichts weißt, die du nicht verstehst, die du nicht begreifen oder direkt wahrnehmen kannst, nicht existieren können.

Und dann lebst du in dieser Welt, die durch die Fähigkeiten dieses Wahrnehmungsapparates definiert ist, in der Welt dieses Körpers.

Und diese Welt des Körpers ist sehr klein und sehr gefährlich, denn dieser Körper ist sehr empfindlich. Er wurde geboren, und er wird sterben; er wird krank, ihm tut immer alles Mögliche weh.

Er hat absurde Bedürfnisse wie Durst und Hunger.

Und das ist unsere Welt als Mensch.

Und das Interessante ist, dass wir nichts glauben können und auch nichts glauben wollen, was nicht in diese innere Welt, die wir in unserem Gehirn gebaut haben, hineinpasst.

Egal, was uns jemand sagt: Wenn es nicht unsere direkte Erfahrung ist, dann tun wir es ab als Hirngespinst, als Verrücktheit.

Wir wissen es besser.

Wer sind wir ohne Verstehen?

Aber wenn du meditierst, hast du vielleicht schon das eine oder andere Mal eine seltsame Erfahrung gehabt.

Wenn du die Samarpan-Meditation machst, dann ruhst du mit deiner Aufmerksamkeit an dieser körperlichen Stelle hier am Scheitel des Kopfes und achtest auf nichts anderes. Du parkst dich dort sozusagen.

Und du achtest nicht auf die Gedanken, du achtest nicht auf den Körper.

Du wirst einfach leer und still, indem du mit deiner Aufmerksamkeit dort ruhst.

Und dann ist es manchmal, als würdest du alles vergessen, was du weißt, einfach weil du den Gedanken keinerlei Aufmerksamkeit mehr schenkst.

Du spürst immer noch den Körper, aber da du nichts mehr siehst und nichts mehr denkst und nichts mehr weißt, ist es, als könntest du diese Empfindungen, die du während der Meditation noch ganz vage und leise vom Körper empfängst, überhaupt nicht mehr einordnen.

Du spürst noch den Körper als diffuses Gefühl, aber mit der Zeit weißt du nicht mehr, wo dein Arm ist oder dein Bein, was diese Empfindung, die du gerade spürst, eigentlich bedeutet. Manchmal ist es, als würden all diese Empfindungen, die deine Nerven empfangen, verschwimmen.

Alles, was du vom Körper wahrnimmst, ist noch da, aber die Gedanken darüber, das Wissen darüber, die Interpretation dieser Eindrücke, verschwindet manchmal.

Und dann bekommst du eine Ahnung davon, dass du nichts darüber weißt, was das zu bedeuten hat, was du hier erlebst.

Dann schlägst du die Augen wieder auf und du siehst: „Ah, ich habe Arme, ich habe Beine.” Du siehst dich im Spiegel, und du erkennst: Du hast einen Kopf und Augen und eine Nase und einen Mund.

Aber all das sind im Grunde nur Eindrücke, die wir in unserem Hirn zusammensortieren, um zu verstehen.

Ohne dieses Verstehen, ohne dieses Verstehen-Wollen: Was sind wir da?

Du weißt es nicht.

Getrennt nur in drei Dimensionen

Ich möchte ein Beispiel geben.

Wir haben als Mensch das Gefühl, dass ich ein getrenntes Wesen bin. Ich in diesem Körper, der hier aufhört, da, wo die Haut ist, ist getrennt von dir.

Aber dann gibt es Menschen, die sagen: „Wir sind nicht getrennt; wir sind eins.”

Und das kannst du manchmal erleben, wenn du einem Menschen nahekommst, einem Guru zum Beispiel...

Du fühlst dich eins mit ihm und du kannst es dir nicht erklären. Und manchmal erlebst du, dass dieser Mensch, dieser Guru, dieser Christus, Dinge von dir weiß, die niemand wissen kann außer dir selbst. Er weiß, wie du dich fühlst, er weiß genau, was du denkst, er weiß, was du erlebt hast, als wäre er du: als gäbe es da überhaupt keine Trennung.

Jetzt stell dir einmal vor, du hast einen Papierwürfel mit seinen sechs Seiten; dieses dreidimensionale Objekt.

Jetzt tust du einfach einmal so, als wärest du kein dreidimensionales Wesen, sondern ein Wesen, das nur auf zwei Dimensionen wahrnehmen kann: kein Raum, sondern nur eine Linie.

Wenn du jetzt durch diesen Würfel eine Linie ziehst, dann besteht dieser Würfel für dich in deiner zweidimensionalen Wahrnehmung nur noch aus zwei Punkten: der eine Punkt, an dem die Linie in den Würfel eintritt, und der andere Punkt, an dem die Linie wieder austritt.

Dann bist du in deiner Wahrnehmung dieser eine Punkt.

Und du siehst weiter vorne und da hinten einen anderen Punkt, und der ist ganz klar von dir getrennt. Du kannst nichts anderes wahrnehmen, weil deine Wahrnehmungsfähigkeit auf diese zwei Dimensionen begrenzt ist.

Wenn du aber in drei Dimensionen wahrnehmen könntest, dann würdest du ganz klar sehen, dass diese zwei Punkte zu ein und demselben Körper gehören, eindeutig, zweifellos.

Und so ist es mit uns auch.

Im Körper haben wir die Fähigkeit, drei Dimensionen wahrzunehmen.

In diesen drei Dimensionen bin ich von dir getrennt.

Aber wenn es noch eine weitere Dimension gibt, die wir mit den körperlichen Sinnen nicht wahrnehmen, nicht begreifen können, in der wir verbunden sind, dann erklärt dir das, was diese Gurus dir manchmal sagen.

Du weißt davon aber nichts.

Ich möchte dich durch das, was ich dir gerade erzähle, dafür sensibilisieren, dass das, was du für die Wahrheit hältst, für die Wirklichkeit, absolut darauf beschränkt ist, was dieser Körper wahrnehmen kann.

Das halten wir für die Wirklichkeit. Das ist unsere Wirklichkeit.

Es gibt zum Beispiel Tiere, die andere Frequenzen hören können als wir Menschen. Es gibt Tiere, die andere Lichtfrequenzen sehen können als wir Menschen. Für die ist die Welt eine andere.

Sie sehen andere Farben. sie hören Dinge, von denen wir nichts wissen.

Unsere Wahrnehmung ist in Wirklichkeit so, so klein, so begrenzt.

Aber da wir nur das wissen, was wir wahrnehmen können, ist das unsere ganze Welt.

Wir wissen von nichts anderem, und wir halten nichts anderes für möglich.

Das Echo der Wahrheit

Und wenn du meditierst, dann machst du im Grunde etwas sehr Seltsames.

Du wendest dich von deinen Sinnen ab: du schließt die Augen, du schließt die Ohren, du schließt die Nase. Du achtest nicht mehr auf deine Körperempfindungen und achtest nicht mehr auf das, was du über die Welt und über dich und über das, was du empfindest und wahrnimmst, denkst.

Und weil du deine Aufmerksamkeit nicht mehr auf die Gedanken richtest, weißt du nichts mehr.

Du weißt noch nicht einmal mehr, wer du bist. Du weißt noch nicht einmal mehr, was dieser Körper ist.

Es dauert eine Weile, deswegen empfehlen die Gurus, eine halbe Stunde zu meditieren. Es braucht zehn oder 20 Minuten, bis die Aufmerksamkeit ganz allmählich immer mehr loslässt und wirklich dort ruht, wo es still ist.

Dann weißt du gar nichts mehr.

Und weil du deine Sinne und all das Wissen, was daraus entstanden ist, all deine Gedanken, ignorierst und gefühlt ganz nackt hier bist, beginnst du plötzlich, anderes wahrzunehmen, höchst subtil: nichts, was man sehen kann, nichts, was man hören kann, nichts, womit die Sinne etwas anfangen können, nichts, womit die Gedanken etwas anfangen können.

Und da bekommst du eine Ahnung von der Dimension, aus der wir kommen.

Du erlebst das Echo der Wahrheit.

Die Welt ist so viel größer als dein Traum

Ich möchte dir noch ein Beispiel geben, einfach um dir ein Gefühl dafür zu geben, wovon ich spreche.

Vielleicht hast du heute Nacht geträumt.

Im Traum war alles echt.

Die Welt in deinem Traum war ganz klein, nur ein oder zwei Themen, die aber haben dich vollkommen eingenommen.

Vielleicht hattest du vor etwas Angst, und in dem Traum gab es nichts anderes als diese Angst und den Versuch, ihr zu entkommen.

Vielleicht hast du etwas ganz anderes geträumt, aber die Welt in diesem Traum war begrenzt auf das, was du geträumt hast. Nichts anderes war möglich, nichts anderes gab es.

Und dann wachst du auf am Morgen, und plötzlich erkennst du, dass die Welt unendlich viel größer ist, und dass das, was du da geträumt hast, ein kleiner Tropfen war in einem Ozean, vollkommen unbedeutend – und du hast ihn so ernst genommen.

Und diese Explosion, diese Erweiterung der Welt, die du erlebst, wenn du morgens aufwachst aus einem kleinen, engen Traum, das ist es, was geschieht, wenn du alles vergisst, was du weißt, wenn du alles vergisst, was dieser Körper wahrnehmen kann, und einfach nur still wirst und aufwachst.

Aber solange du in der Welt bist, kannst du das, was ein Guru sagt, überhaupt nicht verstehen.

Du sagst: „Das ist alles Quatsch; das gibt es nicht” – genauso, wie du dir im Traum nicht vorstellen kannst, dass in Wirklichkeit die Welt und dein Leben vollkommen anders ist.

Aber diese Wahrnehmung ist höchst subtil.

Man muss das, was man zu wissen glaubt, verlassen, hinter sich lassen.

Man muss im Grunde bereit sein, überhaupt nichts mehr zu wissen.

Und dann, ganz allmählich, wenn man das immer wieder übt, dieses Loslassen von dem, was ich weiß, von dem, was ich will, dann wird man ganz allmählich wacher, empfindsamer, und beginnt, das wahrzunehmen, von dem wir eigentlich gar nichts wissen können.

Und doch ist es möglich.

Die Wahrheit kann man nur erleben

Aber jetzt gibt es hier etwas, was man wissen muss.

Ich sagte eingangs, dass deine Welt begrenzt ist durch die Wahrnehmungsfähigkeiten dieses Körpers, in dem du gerade lebst.

Und deswegen ist es unmöglich, sich vorzustellen, was darüber hinausgeht.

Wir versuchen es aber trotzdem, und dann geraten wir in Schwierigkeiten.

Wenn du deine Vorlieben, deine Präferenzen, loslässt, wenn du sagst: „Okay, ich möchte lernen wahrzunehmen, was wirklich ist”, wenn du aufhörst zu wählen, wenn du aufhörst, die Dinge, die du wahrnimmst, in gut und schlecht, in richtig und falsch einzuteilen, wenn du aufhörst, das, was du wahrnimmst, einzuteilen in „das will ich” und „das will ich nicht”, dann fühlt sich das nackt an, unsicher.

Dann weißt du gar nichts mehr.

Und wir versuchen normalerweise, uns darum herumzumogeln.

Und wir tun das, indem wir uns etwas vorstellen: eine andere Welt, einen Himmel, ein Paradies, eine andere Dimension.

Und die Vorstellungskraft ist zu allem fähig.

Aber es sind nur Gedanken, wieder begrenzt durch die kleinen Fähigkeiten dieses Körpers.

Und das passiert so schnell, dass wir uns selbst übers Ohr hauen und das Nacktsein, das Nichtswissen und Niemandsein eintauschen gegen ein schönes Bild im Kopf.

Deswegen sagen die Gurus: „Man kann über die Wahrheit nichts wissen.”

Man kann über die Wahrheit nichts wissen. Gott kann man nicht kennen, man kann ihn nur erleben. Man kann die Wahrheit erleben, wenn man ganz still wird, ganz leer, nichts weiß, wenn man nicht nur das vergisst, was man weiß, sondern auch das vergisst, was diese körperlichen Sinne, auf die wir so fokussiert sind, wahrnehmen können.

Die Christen sagen: „Gott kann man nicht kennen.”

Man kann nichts über ihn wissen – man kann ihn nur erleben. Man kann die Wahrheit erleben, wenn man ganz still wird, ganz leer, nichts weiß...

wenn man nicht nur das vergisst, was man weiß, sondern auch das vergisst, was diese körperlichen Sinne, auf die wir so fokussiert sind, wahrnehmen können. Wenn wir so still werden in uns, dass selbst der Körper bedeutungslos wird und seine Sinne, dann, ganz subtil, ganz still, beginnst du, das wahrzunehmen, was diesen dreidimensionalen Traum umhüllt und trägt. Dann beginnst du, das wahrzunehmen, worin all dies entsteht, geschieht und verschwindet.

Wir können deswegen nicht das, wovon ich spreche, suchen, weil wir es nicht erkennen können.

Wir können uns nicht auf den Weg dorthin machen, weil nichts, was wir wissen und wahrnehmen, dazu fähig wäre, sich in diese Richtung zu bewegen.

Jeder Versuch, das, wovon ich spreche, zu begreifen, führt zurück in das, was du kennst, in deine Gedanken.

Wir können es nicht direkt erreichen. Was man tun kann, ist, das, was ich kenne, zu vergessen; das, was ich glaube, zu ignorieren: die Gedanken. Das ist gemeint damit, wenn die Gurus sagen: „Lebe ohne jede Präferenz.”

Der siebte Sinn wächst nur von selbst

Wenn du das, was du scheinbar erlebst, was für dich so überzeugend ist, so solide, so echt, weil es deine Sinne dir sagen...

Wenn du all das, was du hier erlebst als Mensch, mit hundertprozentig aufrichtigem Ja akzeptierst, ohne jede Präferenz, ohne Widerstand, wenn du es einfach lässt, wie es ist, dann verliert diese Welt, die aus deinen Wahrnehmungen besteht, ihre Bedeutung. Nur dann wird sie weich, dann wird sie durchlässig, dann löst sie sich auf.

Wenn du all das, was du hier erlebst, als Mensch, als Körper, als Mann, als Frau, als Kind, mit hundertprozentig aufrichtigem Ja akzeptierst, ohne jede Präferenz, ohne Widerstand, ohne jede Vorliebe, wenn du es einfach lässt, wie es ist, als hättest du damit nichts zu tun...

Wenn du in dem, was du erlebst, als Körper, als Mensch, immer stiller wirst, weil nichts von dem, was du erlebst, dich irgendwie negativ berührt oder irgendeine Art von Widerstand in dir hervorruft oder irgendeine Art von Sehnen, dann verliert diese Welt, die aus deinen Wahrnehmungen besteht, ihre Bedeutung – nur dann. Dann wird sie weich; dann wird sie durchlässig; dann löst sie sich auf.

Sie ist immer noch da, du nimmst immer noch alles wahr, du schreitest immer noch durch die Welt, du arbeitest in dieser Welt, du liebst und hast Schmerzen, aber du nimmst sie nicht mehr wichtig, weil du nichts mehr darüber denkst. Du bist stilles, ewiges Sein, das wahrnimmt.

Und in dieser Abwesenheit von Festhalten an dem, was wir glauben, wollen und wissen, da tut sich – von selbst – dieser siebte Sinn auf.

Da wird das spürbar, was außerhalb von dieser kleinen Welt liegt, die gemacht ist durch das, was wir wahrnehmen und denken.

Und daran muss man sich gewöhnen.

Wer das entdecken möchte, muss jedes Ziel loslassen, jedes Entdeckenwollen, jede Eile, und einfach hier sein.

Aufwachen braucht Zeit

Wenn du das hörst, bekommst du vielleicht einen Geschmack davon, wovon ich spreche, und vielleicht bekommst du auch einen Geschmack davon, warum das Zeit braucht.

Es braucht überhaupt keine Zeit, im Himmel zu sein oder diese andere Dimension wahrnehmen zu können. Was Zeit braucht, ist, sich abzugewöhnen, mit der gesamten Aufmerksamkeit, die wir haben, auf die Sinne und die Gedanken zu gehen.

Das ist das Einzige, was Zeit braucht: das zu üben, unsere Aufmerksamkeit an einem Punkt zu halten oder immer wieder dorthin zurückzukehren, der nichts mit Gedanken zu tun hat, nichts mit Sinnen, nichts mit dem Körper.

Es braucht Zeit zu üben, nichts zu wollen, nichts zu wählen, nichts für richtig und falsch zu halten.

Es ist, als müsste man da langsam herauswachsen. Es ist, als würde man sich wie eine Raupe verpuppen und zum Schmetterling werden, und irgendwie braucht das Zeit.

In Wirklichkeit braucht es natürlich überhaupt keine Zeit, aber es ist, wie wenn du nachts träumst.

Es ist ein langer, langer Kampf, den du da führst gegen irgendwelche absurden Umstände, bis du endlich aufwachst und feststellst, dass du schon immer hier warst.

Manchmal schläft man für eine Minute ein und hat einen Traum, der sich anfühlt wie eine Ewigkeit.

Das ist das, was wir hier tun.

Und das Aufwachen geschieht, indem du den Traum, den du erlebst, das, was für dich absolut wirklich erscheint, jetzt, hier, vollkommen akzeptierst – vollkommen, mit allen Konsequenzen, immer wieder, immer wieder aufs Neue.

Wenn du keine Präferenzen hast, dann wirst du fähig zur Wahrnehmung dessen, was ist.

Sobald du eine Präferenz hast, sobald du irgendetwas wählst, wirst du taub und kannst nicht mehr wahrnehmen.

Und wenn du dich auf den Weg machst in diese Richtung, wenn du das übst, wenn du meditierst, dann wirst du immer wieder erleben, wovon ich spreche.

Du wirst erleben, wie du mit den Monaten und Jahren auf ganz erstaunliche Weise wie in das hineinwächst, was du wirklich bist.

Und du wirst gleichzeitig erleben, wie du immer wieder begonnen hast, doch wieder aus dem, was du da wahrnimmst, eine neue Welt zu basteln, neue Gedanken, eine neue Vorstellung.

Es ist, als ob man dieses Loslassen der Gedanken, dieses nicht mehr Ernstnehmen der Gedanken, dieses bereit zu sein, nichts zu wissen, sondern immer wieder neu hier zu sein, immer wieder lernen muss, immer wieder aufs Neue, immer auf einem noch subtileren, leiseren Niveau.

Und dazu lade ich dich ein.

Und deswegen ist das Meditieren mit der Samarpan-Meditation so unendlich hilfreich, weil das, wovon wir hier sprechen, das Aufwachen, das Erkennen des Himmels, der du schon bist, direkt nicht möglich ist.

Es geht nur indirekt, indem wir das, wo wir sind – wo wir zu sein glauben –, indem wir das, was wir zu sein glauben, indem wir das, was wir erleben und fühlen, ganz und gar annehmen.

Dann können wir beginnen, auch das Subtile wahrzunehmen.

Nur dann.

Der Weg führt hinein, nicht heraus

Der Weg führt sozusagen hinein, nicht heraus.

Der Weg führt sozusagen hinein, nicht heraus. Wenn du hier raus willst, wirst du dir eine andere Welt vorstellen. Die aber führt in noch mehr Wahnsinn. Aber wenn du aufhörst, dich selbst und deinen Schmerz loswerden zu wollen, wenn du aufhörst, irgendetwas anders haben zu wollen, entdeckst du eine Wirklichkeit, die nicht in unseren Kopf passt.

Wenn du hier heraus willst, dann wirst du dir eine Welt vorstellen, eine andere Welt. Die ist aber nicht besser als die: die ist auch hier oben drin. Die führt in den Wahnsinn; in noch mehr Wahnsinn.

Aber wenn du aufhörst, hier weg zu wollen, wenn du aufhörst, dich selbst loswerden zu wollen, deinen Schmerz loswerden zu wollen, wenn du aufhörst, irgendetwas anders haben zu wollen, angefangen mit dir selbst, aber auch mit der Welt, dann entdeckst du eine Wirklichkeit, die nicht in unseren Kopf passt, wo wir einfach nur den Kopf schütteln und sagen: „Das gibt es doch gar nicht. Wie ist das möglich?

Wie ist das nur möglich?”

An dem, was du hier wahrnimmst, auf dieser körperlichen Ebene, in dieser körperlichen Dimension, ändert sich scheinbar nichts, und doch wird alles anders.

Ich weiß nicht, ob das, was ich dir hier erzähle, für dich irgendeine Art von Sinn macht.

Hoffentlich nicht.

Ich möchte dir nichts erklären.

Ich möchte durch das, was ich sage, dem, was du schon spürst, eine Art von Legitimität geben.

Wenn du mir zuhörst, sagst du vielleicht: „Ah, ich kenne das, wovon er spricht.

Ich habe es nur nie wahrgenommen.

Ich habe andere Dinge wichtiger genommen.”

Es ist ganz faszinierend, weißt du: Wenn wir nichts mehr wichtig nehmen und sozusagen zu einer Art von wahllosem Bewusstsein werden, tritt die Wahrheit – oder ich könnte sagen: das Einzige, was wirklich wichtig ist, obwohl es Wichtigkeit in dieser Dimension nicht gibt – von selbst in den Vordergrund.

Aber solange wir in dieser Welt des Körpers leben, kennen wir nichts anderes als Wichtigkeit, Dringlichkeit, Probleme.

Und deswegen lade ich dich ein zu dieser Art eines radikalen Innehaltens.

Die Hürde, die keiner überspringen kann

Dieses Innehalten bedeutet nicht, sich ab heute in eine Ecke zu setzen und nichts mehr zu tun.

Es ist ein inneres Innehalten.

Es ist überhaupt kein Problem, den ganzen Tag beschäftigt zu sein. Ich bin den ganzen Tag beschäftigt.

Meine Tage sind voller und länger denn je, aber innen bin ich stiller und regloser denn je.

Und deswegen lebe ich in einer anderen Welt als früher, eine Welt, die vollkommen anders beschaffen ist, nach anderen Gesetzen funktioniert; eine Welt, wo es kein Ich gibt, das etwas will oder nicht will.

Im Grunde lernen wir, uns selbst nicht mehr ernst zu nehmen.

Und dazu lade ich dich ein, immer wieder. Und ich lade dich immer wieder dazu ein, immer wieder aufs Neue, weil genau das notwendig ist: immer wieder aufs Neue einfach hier sein, nichts wissen, nichts wollen, nichts wählen.

Dann wird mit der Zeit von selbst das offensichtlich, was wirklich ist.

Und ich möchte noch einmal wiederholen: Es geht nicht darum, irgendwohin zu kommen.

Es geht nicht darum, irgendwohin zu kommen, in den Himmel zu kommen, irgendwelche neuen Potenziale zu befreien – all diese Dinge, die so toll klingen. Der Weg hin zur Entdeckung der Wahrheit besteht darin, ganz hier zu sein, wo du bist, ganz das zu sein, was du bist. Also das Gegenteil von esoterisch, das Gegenteil von spirituell.

Es geht nicht darum, irgendwelche Türen aufzumachen und andere Dimensionen zu entdecken.

Es geht nicht darum, in den Himmel zu kommen.

Es geht nicht darum, irgendwelche neuen Potenziale zu befreien – all diese Dinge, die so toll klingen.

Der Weg hin zur Entdeckung der Wahrheit besteht darin, ganz hier zu sein, wo du bist, ganz das zu sein, was du bist – das, was du zu sein scheinst.

Also das Gegenteil von esoterisch, das Gegenteil von spirituell.

Es hat nichts mit Vorstellungskraft zu tun, nichts mit Wollen, sondern das, was ist, immer noch mehr sein zu lassen, wie es ist – angefangen mit dir selbst, angefangen mit deinen Gefühlen, angefangen mit deinem Partner, mit deinem Job, mit deinen Kollegen, mit deinen Krankheiten, mit den schönen Dingen, mit allem.

Du sinkst immer mehr dort hinein, wo du schon bist, indem du aufhörst zu wählen; indem du aufhörst zu wollen.

Und dann entdeckst du, in dem Maße, wie du das lernst, immer mehr, wie die Wirklichkeit funktioniert.

Das aber ist etwas, was die Gedanken nicht wollen. Das Verstehen in uns will das nicht.

Dieses Ich-Gefühl, das aus Begreifen, Verstehen, Wollen und Nicht-Wollen besteht, möchte gerne weiter wichtig bleiben.

Das ist die einzige Hürde.

Und kein Mensch kann diese Hürde selbst überspringen.

Du kannst nicht wollen, dich selbst zu ignorieren.

Und doch, irgendwann im Leben, bist du an dem Punkt, wo es geschieht.

Wenn du dieses Video anschaust, bist du an diesem Punkt längst vorbei, sonst wärst du nicht hier.

Das Leben ist wie ein Trichter

Dieses Leben ist wie ein Trichter.

Mein geliebter Meister Soham hat dieses Bild früher oft verwendet.

Wenn wir uns auf den spirituellen Weg machen, sind wir davon überzeugt, dass wir hier heraus müssten, heraus aus der Enge unserer Vorstellungen, heraus aus der Enge dieses Körpers. Wir hören, dass wir in Wirklichkeit gar nicht dieser Körper sind. Wir wollen hier heraus.

Aber wenn du das willst, dann rennst du, ohne dass du das weißt, noch tiefer in die Gedanken hinein, immer noch tiefer. Dort gibt es keinen Ausweg.

Es ist, als würden wir versuchen, die Wände des Trichters hinaufzuklettern, um dann aus diesem Trichter zu entkommen. Aber diese Wände sind schlüpfrig wie die Wände einer Sanddüne. Du versuchst, dort hochzuklettern, aber je mehr du versuchst, dort hochzuklettern, desto schneller rutschst du herunter.

Und das versuchen wir ein Leben lang, und das versuchen wir viele, viele Leben lang, auf alle erdenkliche Arten und Weisen.

Und irgendwann, nach sechs, sieben, acht, neun, zehn Leben als Mensch, wenn wir alles ausprobiert haben, was uns in den Sinn kommt, und uns nichts mehr einfällt, wenn wir am Ende unserer Weisheit angelangt sind, am Ende der Fahnenstange, dann hören wir auf zu kämpfen, dann hören wir auf, die Wände des Trichters hinaufzuklettern.

Irgendwann, wenn wir alles ausprobiert haben und uns nichts mehr einfällt, wenn wir am Ende unserer Weisheit angelangt sind, hören wir auf zu kämpfen und die Wände des Trichters hinaufzuklettern. Dann beginnen wir, uns in diese Welt hineinsinken zu lassen, nicht als Opfer, sondern bereitwillig – und fallen unten aus dem Trichter heraus.

Dann beginnen wir, uns in diese Welt hineinsinken zu lassen, aber nicht als Opfer, nicht weil wir sagen: „Okay, jetzt ist mir alles egal”, sondern bereitwillig, ganz und gar hier: „Ja”.

Wir sinken immer mehr hier hinein, in das, wo du schon bist – und dann fallen wir nach unten aus dem Trichter heraus.

Sag Ja, und der Traum endet

Das Gleiche kannst du ausprobieren, praktisch ausprobieren, mit den Träumen.

Vielleicht hast du Träume, die immer mal wiederkommen, die immer ein ähnliches Thema haben, meistens Themen, die uns plagen. Wir haben vor irgendetwas Angst, wir laufen vor irgendetwas weg, irgendetwas will uns vernichten oder erwischen oder umbringen oder wehtun. Irgendetwas möchte immer wieder geschehen, vor dem wir panische Angst haben.

Jeder kennt diese Träume.

Und manchmal gibt es Zeiten im Leben, da kommen die immer wieder, und du versuchst alles, diese Träume loszuwerden.

Aber probiere einmal etwas anderes.

Versuche, mit dem, was im Traum geschieht, vollkommen einverstanden zu sein. Übe das sozusagen, während du wach bist.

Dann träumst du wieder.

Nach und nach wird die Bereitschaft im Traum größer, das zu erleben im Traum.

Und wenn du im Traum bereit bist, das, was da geschieht, anzunehmen, hört der Traum einfach auf. Es ist unglaublich.

Das ist das, was wir hier tun.

Wir werden wieder und wieder und wieder geboren als Mensch, in diese kleine, begrenzte Realität, die doch so erstaunlich ist und so unendlich.

Und jedes Mal, wenn wir diesen Traum als Mensch beginnen, halten wir das für die Realität, für alles, was es gibt. Und wir haben Angst, und immer wieder kommen wir in diesem Leben an den Punkt, wo wir glauben: „Das muss anders werden, ich muss hier heraus, ich darf nicht sterben, ich darf keine Schmerzen erleiden, dies und jenes darf auf keinen Fall geschehen.”

Und dann sterben wir und wachen wieder auf, und ganz allmählich, mit jeder neuen Wiedergeburt, werden wir bereiter, das, was wir hier erleben, vollkommen anzunehmen.

Und wir tun das, weil das der Weg für uns als Gott ist, uns selbst zu erkennen.

Das ist wie mit den Träumen, die du als Mensch hast.

Je bereiter du wirst, den Traum anzunehmen, ganz gleich wie angsteinflößend oder schmerzhaft er zu sein scheint, je mehr du das tust, desto mehr hilft dir der Traum, aufzuwachen und als Mensch zu verstehen, wer du wirklich bist.

Der Traum, der dir so Angst macht, hilft dir, in Frieden zu kommen mit dem, was du außerhalb des Traumes erlebst.

Dieses Menschsein hilft dir, als das, was du und wir alle zusammen wirklich sind, zu erkennen, zu erleben.

Also nimm an, was du hier erlebst.

Das heißt, das ist eine ganz praktische Aufgabe: Wähle nicht; lebe ohne Präferenz.

Wähle nicht, lebe ohne Präferenz. Sag einfach Ja zu allem, und du wirst erleben, wie deine Welt immer größer und immer noch größer wird. Mit jedem Ja, mit jedem Annehmen, mit jedem Einfach-hier-Sein ohne jede Präferenz wächst der Horizont deines Wesens immer mehr – ins Unendliche.

Sag einfach Ja zu allem, und du wirst erleben, wie deine Welt immer größer und immer noch größer und immer noch größer wird.

Mit jedem Ja, mit jedem Annehmen, mit jedem ohne jede Präferenz Einfach-hier-Sein wächst der Horizont deines Wesens immer mehr – ins Unendliche.

Probiere es aus – glaube mir nicht.

Einer berührt dich, und du wachst auf

Es besteht überhaupt keine Hoffnung für uns als Mensch, aus dieser begrenzten Wahrnehmung, die wir haben, aufzuwachen.

Es ist unmöglich, und doch geschieht es.

Jemand kommt und berührt dich.

Schau, nachts träumst du und du hast einen Albtraum.

Du wälzt dich und stöhnst, ohne es zu wissen.

Und dein Liebster oder, wenn du ein Kind bist, deine Mutter oder dein Vater kommt zu dir ans Bett, legt die Hand auf dich, berührt den träumenden Körper und beruhigt den träumenden Körper und streicht dem träumenden Körper übers Gesicht und sagt: „Alles ist gut.”

Und im Traum spürst du das. Der Traum ist immer noch vollkommen wirklich, aber plötzlich entspannst du, lässt los und wachst auf.

So ist es hier in dieser Welt auch.

Du kannst nicht aufwachen; es ist unmöglich.

Aber da, wo du wirklich bist, da ist jemand, der dich gerade sanft berührt, der dich liebt und sagt: „Hey, alles ist gut.”

Plötzlich wirst du fähig, aufzuwachen. Plötzlich wirst du fähig, Ja zu sagen, obwohl du das nicht kannst und obwohl alles in deinem Traum sagt: „Es ist unmöglich.”

Es ist verrückt, aber jemand, der dich kennt, berührt dich, und alles wird anders.

Das ist es, was jetzt gerade in deinem Leben geschieht.

Was sorgst du dich?

Es gibt einen Satz von Jesus Christus, der für mich wie ein geheimer Schlüssel ist, der den Tresor öffnet, und er beschreibt das, was ich dir gerade in diesem Bild nahezubringen versuchte.

Es gibt einen Satz von Jesus Christus, der wie ein geheimer Schlüssel zum Tresor ist. Er sagte mit seiner unendlichen Liebe: „Was sorgst du dich?” Wenn du aufhörst, dich zu sorgen, sondern einfach hier bist, bereit zu allem, und die Sorgen nicht ernst nimmst, die du dir machst, dann beginnst du zu sehen, ganz allmählich.

Er sagte: „Was sorgst du dich?”

Mit seiner unendlichen Liebe hat er das gesagt: „Was sorgst du dich?”

Und wenn du aufhörst, dich zu sorgen, sondern einfach hier bist, bereit zu allem, bereit, dich fressen zu lassen vom Tiger, der dich im Traum verfolgt, bereit, vom Dach zu stürzen – so sind meine Träume oft... Ich bin irgendwo, wo es ganz rutschig ist, und wenn ich nicht wirklich aufpasse, rutsche ich ab und falle in die Tiefe.

Wenn du einfach bereit bist, hier zu sein und die Sorgen nicht ernst zu nehmen, die du dir machst die ganze Zeit, die Sorgen über deinen Körper, über dein Leben, über die Welt, dann beginnst du zu sehen, ganz allmählich.

Der Weg ist also nicht, gegen das, was wir erleben, zu kämpfen.

Der Weg ist also nicht, gegen das, was wir erleben, zu kämpfen. So kannst du nicht aufwachen aus einem Traum. Das Kämpfen gehört zum Traum dazu. Der Traum ist Kämpfen. Wenn du aufhörst zu kämpfen und dir Sorgen zu machen, wenn du aufhörst, irgendetwas anders haben zu wollen, verliert der Traum seine Substanz von selbst.

So kannst du nicht aufwachen aus einem Traum.

Das Kämpfen gehört zum Traum dazu. Der Traum ist Kämpfen.

Wenn du aufhörst mit dem Kämpfen, wenn du aufhörst, dir Sorgen zu machen, wenn du aufhörst, irgendetwas anders haben zu wollen, verliert der Traum seine Substanz – von selbst.

Und dann wird der Traum vollkommen anders; dann wird der Traum zum Aufwachen.

Ja... Und weil das gegen alles geht, was du glaubst, erinnere ich dich immer wieder.

Ich lege dir immer wieder meine Hände auf die Schulter, auf die Stirn und sage: „Hey, alles ist gut.

Alles ist gut.”

Der Rest geschieht von selbst.

Ich steige nicht in deinen Traum ein.

Ich sage dir einfach: „Alles ist gut.”

Und etwas in dir, das weiß, dass das stimmt, wird berührt.

Danke, dass du da bist.

Ich liebe dich.