The Key to Freedom
How you steer the direction of your life.
German with German subtitles.
You have no say in your life – and yet there is one decision that rests solely with you: which direction your life will take. The mind cannot understand how both of these things can be true at the same time – but this is precisely where the freedom we seek everywhere begins.
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About this Video:
The secret of life isn’t hard to find – it’s just hidden in a place where no one looks for it. An old fairy tale tells the story of how this came to be. God asks the animals for advice on where he can hide it from humans: the eagle suggests the highest mountain peaks, the whale the depths of the sea – but in the end, a blind mole has the better idea: a hiding place so good that we would never look there.
Instead, we search for the secret of happiness everywhere out there – in success, in security, in what we call love – and yet we can’t find it anywhere. And as long as we keep looking there, we carry something with us that is so taken for granted that we don’t even notice it: a No to the way things are – to ourselves, to our partner, to the world. We think, “First, this has to change; then I can find peace.”
But it is precisely this No that binds us to our thoughts, to fear, to struggle. In this video, we’ll discover together what this Nno really consists of, why it disappears all on its own as soon as you know where to look – and that this is much easier than our thoughts would have us believe.
And then comes the question so many ask: “If I no longer follow my thoughts – who steers my life?” There is, in fact, a helm – just one – but it works quite differently than we imagine. It has to do with where you direct your attention day by day; and the ship of life doesn’t turn all at once, but very gradually. The practice for this is called meditation: a daily reorientation that feels completely wrong at first, because we’re breaking a habit we share with everyone else.
owever, some people dismiss this idea right away: “I don’t have time for that anymore. I’m too old; my body is sick.” It is precisely these people I want to encourage. Because what looks like the biggest obstacle is actually a help – one that many others lack. I explain why that is in this video.
This path inward is infinitely shorter than our thoughts would have us believe. It doesn’t begin tomorrow or in some better life, but with coming to terms with this very moment – and for a moment, for the first time, you’re not living in a fantasy world, but here, in reality. It’s so simple, and yet this is precisely what the ego doesn’t want to hear. But it’s possible for everyone – and you can start today.
Complete German text:
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Das Geheimnis des Lebens
Link to topic in video at 0m29s
Guten Morgen.
Heute Morgen möchte ich mit dir über das Geheimnis des Lebens sprechen.
Ich hatte vor drei Tagen einen wunderschönen Online-Satsang bei einem Online-Kongress.
Da ging es darum, wie man aus dem Gedankenkarussell aussteigen kann, wie man die Gedanken loslassen kann und damit, wie man die Last dieses Lebens loslassen kann – die Sorgen, die Ängste.
Und die Antwort darauf und das Geheimnis des Lebens ist ganz einfach. Ich weiß, jetzt schreien wieder einige Menschen: „Das stimmt überhaupt nicht.” Doch, es stimmt.
Es ist so einfach.
Aber wir wollen es nicht hören.
Wir wollen es anders haben.
Das eine, was zu tun ist, damit wir in diesem Leben in Frieden kommen und glücklich werden und alles von selbst geschieht, das wollen wir nicht.
Und es ist so: das, was uns an die Gedanken bindet, das, was den Gedanken Macht gibt über uns, über dich, und das, was die Quelle deiner Angst und deiner Mühsal im Leben ist, das ist alles dasselbe – und das ist dein Nein dazu, wie es ist; das ist dein Es-anders-haben-Wollen: dich anders haben wollen, den Partner anders haben wollen, die Welt anders haben wollen.
Und dann sagt der Kopf: „Ja, aber die Welt ist schrecklich, die muss sich ändern.”
Und du sagst: „Ja, aber mit mir ist so viel verkehrt, ich muss anders werden, sonst kann ich nicht glücklich werden.
Erst muss die Welt in Frieden kommen, dann ist mein Leben gut, dann bin ich sicher, dann habe ich Frieden.” So denken wir. Und wir sind mit jeder Faser unseres Wesens davon überzeugt, dass das stimmt, was wir da denken.
Und deswegen können wir das Geheimnis des Lebens, das Einfache, das, was jeder kann, nicht hören.
Das, was dich an dein Leid bindet, ist dein Nein dazu, wie es ist.
Das, was dich an dein Leid bindet, ist dein Nein dazu, wie es ist. Nichts kann dich vor dieser Herausforderung retten. Es gibt alle möglichen wohlklingenden Strategien, das Leben zu überlisten und es so haben zu wollen, wie ich es will. Aber es hilft alles nichts. Nichts von all dem funktioniert auf Dauer wirklich.
Link to quote in video at 4m11s
Und nichts kann dich vor dieser Herausforderung retten.
Es gibt alle möglichen tollen Strategien, wie man sein Leben in die Hand nehmen und so gestalten kann, wie man es will. Es gibt alle möglichen wohlklingenden Strategien und Möglichkeiten, das Leben zu überlisten und es so haben zu wollen, wie ich es will – wie der da oben es will, die Gedanken, das Ego.
Aber es hilft alles nichts. Nichts von all dem funktioniert auf Dauer wirklich.
Aber wenn du beginnst, das, was ist, einfach so sein zu lassen und mitzumachen, indem du sagst, „Okay, so ist es – ja”, und indem du dich so sein lässt, wie du bist, so verkehrt, wie du dich fühlst, so unzulänglich, wie du dich fühlst, so traurig oder unglücklich oder verzweifelt, wie du dich fühlst, mit all diesen Gefühlen...
Wenn du dazu Ja sagst, „Okay, so ist es für mich, einverstanden” – wenn du das tust, haben plötzlich die Gedanken ihre Anziehungskraft verloren.
Plötzlich bist du hier in diesem Augenblick.
Es gibt keine Zukunft mehr, weil du nichts mehr anders haben möchtest.
Es gibt keine Vergangenheit mehr, weil du all deine Gefühle, die du hast, akzeptierst.
Und alles ist anders.
Es ist so einfach.
Aber in diesem Akzeptieren, in diesem Aufhören, Nein zu sagen dazu, wie es ist, da verschwindet das Ego, dieses Ich, das will und kämpft.
Dieses Ich besteht aus Gedanken, und es sind die Gedanken, die dich immer wieder davon überzeugen, dass dieses Einfache, dieses Einfach-hier-Sein, absurd ist, verkehrt, kindisch.
Und dann glaubst du wieder den Gedanken, du bist wieder in deiner Hölle und fragst dich wieder: „Wie komme ich da heraus?”
Aber es ist so einfach.
Viele Menschen haben das schon gehört, was ich hier sage. Es ist ja nichts Neues. Jeder Guru, jeder Heilige spricht genau davon, jeder auf seine Weise.
Und du hörst es, und tief in dir drin kannst du spüren, dass das stimmt.
Und doch machen wir uns dann wieder auf die Suche nach einem anderen Weg, einem Weg, der uns davor bewahrt, zu dem Ja sagen zu müssen, was ich gar nicht haben will – und schon sind wir wieder in Gedanken.
Aber es ist ganz einfach, und deswegen sage ich immer wieder dasselbe, in jedem Video, in jedem Satsang.
Deswegen bin ich so ein Langweiler: weil ich darauf bestehe, dass alles andere unnötig ist. Du kannst dir all die Umwege sparen, all die vielversprechenden Strategien, wie du doch Herr deines Lebens sein kannst, Herrin deines Lebens, und alles bestimmen und alles so gestalten und formen, wie du es möchtest.
Das kannst du dir alles sparen.
Du kannst dir alles Hoffen sparen, du kannst dir die Angst sparen, und einfach hier sein, indem du aufhörst, Nein zu sagen dazu, wie es für dich ist.
Und dann ist es einfach.
Meditation – die neue Gewohnheit
Link to topic in video at 10m43s
Und dann, in diesem schönen Online-Satsang, den ich eben erwähnte, wurde ich gefragt: „Ja, wie kann man das lernen? Wie kann man dieses Aufhören, Nein zu sagen, lernen?”
Denn unser Leben lang schon leben wir so, und viele Leben davor haben wir schon so gelebt. Es ist eine alte Gewohnheit, eine, die wir mit allen Mitmenschen teilen. Und deswegen ist sie so stark, diese Gewohnheit, und so unsichtbar, weil es für alle Menschen normal ist, nicht nur für dich.
Und wie bei jeder Gewohnheit ist es im Grunde nicht schwierig, sich etwas Neues anzugewöhnen. Man muss es einfach nur üben.
Dieses Üben nennt man Meditation.
Meditation ist im Grunde nichts anderes, als sich hinzusetzen, die Augen zu schließen und für eine halbe Stunde den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben.
Und dann braucht man eine Stelle, einen Zufluchtspunkt sozusagen für die Aufmerksamkeit. Wo soll die hin, wenn du nichts tust? Du sitzt da, nichts zu tun, die Augen sind geschlossen, die Ohren sind geschlossen: wohin jetzt mit der Aufmerksamkeit?
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit irgendwo anders zu parken als bei den Gedanken. Es gibt die Atemmeditation, die wunderbar ist. Da folgt man mit der Aufmerksamkeit einfach dem Atem, und schon sind wir nicht mehr bei den Gedanken.
Es gibt die „Große-Zeh-Meditation”, wo wir einfach mit unserer Aufmerksamkeit beim großen Zeh sind, und das klappt wunderbar. Und immer, wenn du merkst, dass du doch wieder in den Gedanken bist, kehrst du zurück zu dieser Stelle, die du dir ausgesucht hast, wo du mit deiner Aufmerksamkeit stattdessen sein möchtest.
Im Grunde spielt es keine Rolle, wo deine Aufmerksamkeit ruht, Hauptsache nicht bei den Gedanken, und dann übst du das.
Und die Meditation, die ich seit neun Jahren praktiziere – das ist die Samarpan-Meditation –, da ruht man mit der Aufmerksamkeit am Scheitel des Kopfes, hier oben.
Und diese Stelle ist eine ganz besondere Stelle, denn sie verbindet dich mit dem, was du in Wirklichkeit bist, jenseits dieses Körpers, jenseits der Gedanken, jenseits dieses Ich-Gefühls, das aus den Gedanken kommt.
Im Grunde ist es egal, wie du das übst, aber diese Meditation hat für mich in meinem Leben alles verändert. Deswegen empfehle ich sie so gern.
Ja, und wenn du das tust, jeden Tag – das ist das Wichtige, jeden Tag: du brauchst nicht lange zu meditieren, eine halbe Stunde reicht, aber jeden Tag –, dann lernst du diese neue Gewohnheit, dass du, anfangs für Augenblicke, ohne Gedanken sein kannst.
Und man muss sich daran gewöhnen, denn es fühlt sich völlig falsch an, völlig verkehrt. Und wir sind, ohne dass wir das wissen, davon überzeugt, dass es die Gedanken sind, die alles gut machen und die uns führen in die richtige Richtung.
Das ist eine emotionale Angelegenheit, eine zutiefst emotionale Herausforderung: den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben, obwohl alles in einem sich so anfühlt, als wären die wichtig und richtig.
Und wenn du das tust, dann, ganz allmählich, lernst du, einfach hier zu sein, ohne die Gedanken.
Und wenn du das tust, dann lernst du ganz allmählich, einfach hier zu sein, ohne die Gedanken. Und wenn du den Gedanken keine Aufmerksamkeit mehr gibst, stellst du erstaunt fest, dass dieses Nein, das du dir abgewöhnen wolltest, nicht mehr da ist. Denn dieses Nein besteht aus nichts anderem als aus Gedanken.
Link to quote in video at 15m37s
Und wenn du den Gedanken keine Aufmerksamkeit mehr gibst, stellst du erstaunt fest, dass dieses Nein, das du dir abgewöhnen wolltest, nicht mehr da ist – denn dieses Nein besteht aus nichts anderem als aus Gedanken.
Deswegen ist es so einfach. Du brauchst einfach nur zu üben, den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben. Du brauchst einfach nur zu üben, die Gedanken zu erkennen, wie sie dich immer wieder verführen, ihnen Aufmerksamkeit zu geben, und dann woanders hinzugehen mit dieser Aufmerksamkeit.
Und plötzlich ist das Nein weg, und du bist hier mit dem, wie es ist.
Und alles ist anders.
Deine Aufmerksamkeit – Lenkrad des Lebens
Link to topic in video at 16m55s
Und dann gibt es Menschen, die mich fragen: „Ja, aber wenn ich meinen Gedanken keine Aufmerksamkeit mehr gebe, wer steuert dann mein Leben?
Wer stellt sicher, dass es in die richtige Richtung geht?
Wer navigiert hier? Wer hat das Steuer in der Hand?”
Und ich sage oft, dass du in deinem Leben nichts zu sagen hast; dass alles vorherbestimmt ist und dass du dir die ganze Mühe sparen kannst, das Leben gerade zu biegen, zu manipulieren, zu manifestieren.
Ich weiß, es ist eine ungeheure Verführung: dieser Glaube, dieses Versprechen, das manche Menschen dir geben, dass du dein Leben bestimmen kannst.
Und dann kommt da einer und sagt: „Vergiss das; sei einfach mit dem, wie es ist.” Und das klingt total unattraktiv.
Und die Vorstellung, dass du alles so machen kannst, wie du es dir vorstellst, diese Vorstellung ist sehr anziehend.
Aber es macht sie nicht mehr wahr; es ist nicht die Wahrheit.
Wenn du das glaubst, dann probiere es einfach aus.
Und irgendwann, wenn du festgestellt hast, dass es nicht funktioniert, dann erinnere dich daran, wie einfach es ist.
Es gibt aber dennoch eine Möglichkeit, wie du dein Leben steuern kannst, aber das funktioniert ganz anders, als wir uns das normalerweise vorstellen.
Wenn du möchtest, kannst du die Richtung deines Lebens in die Hand nehmen.
Es ist möglich, aber nicht so, wie du glaubst.
Die Gedanken, deine Wünsche, das, was du gerne haben möchtest, oder das, wie du es gerne haben möchtest, diese Vorstellungen – wenn du diesen Gedanken und diesen Vorstellungen Aufmerksamkeit schenkst, bringt dich das immer noch mehr in Richtung eines Lebens in Gedanken, und das bedeutet unweigerlich: in Angst, in Problemen, im Kampf.
Wenn du dem, was das Leben anders haben möchte – den Gedanken – Aufmerksamkeit gibst, dann geht dein Leben immer noch mehr in diese Richtung des Kämpfens gegen das Leben, in Richtung dieses Lebens ohne Vertrauen ins Leben; dann nimmt dein Leben immer noch mehr diese Richtung an, wo du überzeugt davon bist, dass du kämpfen musst und dass du es machen musst.
Das ist unendlich anstrengend, und es führt zu nichts.
Dadurch, wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst, bestimmst du, in welche Richtung sich dein Leben wendet.
Und man muss ganz genau hinschauen, um zu verstehen, was man da tut.
Es gibt Menschen, die sagen: Wenn du all deine Kraft, all deine Aufmerksamkeit darauf verwendest, in deinem Beruf erfolgreich zu werden, in der Vision, die du hast, wie du Geld verdienen kannst oder erfolgreich sein kannst, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass du das schaffst. Und wahrscheinlich stimmt das sogar.
Aber schau genau hin, was du da tust. Du wendest dich in eine Richtung des Kampfes.
Und vor allen Dingen wendest du dich in eine Richtung, du wendest dich Dingen zu, die allesamt vergänglich sind. Ja, vielleicht hast du Erfolg für ein paar Augenblicke, für ein paar Jahre.
Dann fällt alles wieder weg. Spätestens wenn das Leben des Körpers, in dem du gerade steckst, zum Ende kommt, ist das alles wieder weg, und du stehst wieder da, wo du heute bist, nackt und machtlos.
Wenn du dich den Gedanken und deinen Vorstellungen zuwendest, dann wendest du dich dem Zeitlichen zu, dem Vergänglichen.
Wenn du dich den Gedanken und deinen Vorstellungen zuwendest, dann wendest du dich dem Zeitlichen zu, dem Vergänglichen. Deswegen sagen viele Weisen: Dann wendest du dich dem zu, was nicht echt ist, denn nur das, was ewig ist, ist echt.
Link to quote in video at 22m56s
Deswegen sagen viele Weisen: dann wendest du dich dem zu, was nicht echt ist, denn nur das, was ewig ist, ist echt.
Wenn du aber jetzt deine Aufmerksamkeit weg von den Gedanken richtest auf das, was hier ist, diese Gegenwart, die immer hier ist, ganz gleich wie sie ist, dieses Sein, auf diesen Raum, der alles enthält, einschließlich deines Bewusstseins, dieser Raum, der immer da ist, nicht dieser dreidimensionale Raum, sondern dieser Raum des Seins – dann spürst du den Hauch der Ewigkeit.
Wenn du aber deine Aufmerksamkeit weg von den Gedanken richtest auf das, was hier ist, die Gegenwart, die immer hier ist, ganz gleich wie sie ist, dieses Sein, auf diesen Raum, der alles enthält, einschließlich deines Bewusstseins, nicht dieser dreidimensionale Raum, sondern dieser Raum des Seins – dann spürst du den Hauch der Ewigkeit.
Link to quote in video at 23m27s
Und wenn du das tust, dann wendet sich dein Leben in diese Richtung.
Es wird für dich immer leichter, in dieser Zeitlosigkeit zu ruhen: in der Zeitlosigkeit des Seins.
Das ist das, wovon Jesus sprach, als er sagte, dass du dich dem zuwenden sollst, was du mitnehmen kannst, das, was bleibt, wenn du gehst, wenn dieser Körper zum Ende kommt: Gott.
Und das ist nun ganz spannend: wenn du übst, deine Aufmerksamkeit weg von den Gedanken zu nehmen und hin zu dem, was ich oft Innen nenne, zu dem, was man nicht verstehen kann... Wenn du mit deiner Aufmerksamkeit während der Samarpan-Meditation hier am Scheitel ruhst, am Kronenchakra, in dieser Stille dort, in dieser Leere, dann dreht sich das Schiff deines Lebens langsam auf diesen neuen Kurs, dorthin, wo alles einfach ist, wo alles selbst geschieht, ganz allmählich. Es wird immer leichter.
Und das ist das, was wir in der Hand haben – diese Entscheidung: in welche Richtung soll das Schiff meines Lebens fahren? Weiter nach außen oder weiter nach innen?
Das ist die Entscheidung: in welche Richtung soll das Schiff meines Lebens fahren? Nach außen oder nach innen? Wenn du nach außen fährst, wirst du immer weiter in die Unsicherheit, in die Angst, ins Vergängliche fahren. Oder du gehst in Richtung Innen, und je mehr du das tust, desto stiller, friedlicher und zufriedener wird dein Leben, von selbst.
Link to quote in video at 26m28s
Und wenn du nach außen fährst, dann wirst du immer weiter in die Unsicherheit, in die Angst, in das Vergängliche fahren.
Ja, vielleicht hast du Erfolg in der Liebe, beim Geldverdienen, bei Anerkennung oder Macht.
Aber all das ist Kindergarten, das sind Spielsachen, die morgen schon vergehen werden.
Oder du gehst in Richtung Innen, und je mehr du das tust, desto stiller und friedlicher und zufriedener wird dein Leben, immer mehr, von selbst.
Diese zwei Möglichkeiten hast du.
Und wir lassen uns so gerne verführen von den Versprechungen der vergänglichen Welt, und das macht ja auch Spaß. Es macht Spaß, erfolgreich zu sein, es macht Spaß, Liebe zu erleben und Freude und Genuss, und an all dem ist überhaupt nichts verkehrt.
Wenn es da ist, genieße es, aber mach es nicht zum Ziel deines Lebens.
Mach es nicht zum Ziel deiner Aufmerksamkeit.
Ich genieße alles in meinem Leben, was da ist, auch die Dinge, die mein Kopf gar nicht haben will.
Dann wird alles einfach.
Das Leben da draußen, das Leben der Vergänglichkeit ist so schwierig und so mühsam, weil alles vergänglich ist, und du weißt das.
Das Leben da draußen, das Leben der Vergänglichkeit, ist so schwierig und so mühsam, weil alles vergänglich ist, und du weißt das. Und das Leben in Richtung Innen ist so einfach und so leicht, weil alles da ist, was du brauchst, und du dich um nichts zu kümmern brauchst.
Link to quote in video at 29m04s
Alles, was du je erreicht hast, ist schon wieder weg, bis auf ganz wenige Dinge, die gerade da sind.
Und das Leben in Richtung Innen ist so einfach und so leicht, weil alles da ist, was du brauchst, und du dich um nichts zu kümmern brauchst.
Zum ersten Mal in der Wirklichkeit
Link to topic in video at 29m44s
Und wovon ich spreche, das sind praktische Dinge. Es ist nichts Esoterisches, es ist nichts Abgehobenes, nichts, was du glauben musst, sondern etwas, was du ausprobieren kannst.
Ich spreche vom praktischen Leben, von dem berichte ich dir hier.
Und das praktische Leben im Vergänglichen, das kennst du.
Ich weiß, dass du weißt, dass dich das auf Dauer nicht glücklich macht, sonst wärst du nicht hier.
Du hast schon erkannt, dass irgendetwas mit diesem Leben, so wie du es siehst, so wie du dir es vorstellst, nicht stimmen kann, sonst würdest du nicht daran verzweifeln.
Und du denkst: „Da muss es doch einen Weg geben. Das muss doch auch anders gehen.”
Und du hast natürlich recht.
Aber dieser andere Weg, den können wir erst dann beschreiten, dieses Nach-innen-Gehen können wir erst dann wagen, wenn die Versprechungen der vergänglichen Welt ihre Anziehungskraft für uns verloren haben: die Anziehungskraft der Gedanken.
Und da sind wir wieder bei der Frage, die mir vor drei Tagen gestellt wurde: Wie geht das? Wie kann man die Anziehungskraft der Gedanken, die Anziehungskraft der vergänglichen Welt, loswerden?
Wie kann man das ändern? Und das geht ganz einfach.
Und ich sagte es vorhin schon mehrfach: Sag nicht Nein dazu, wie es ist. Sei mit dem, wie es ist. Sei mit dem, wie du bist.
Und wenn du damit einverstanden bist, dann bist du frei: dann ist deine Aufmerksamkeit frei, dorthin zu gehen, wo du sie haben willst.
Dann ist sie nicht mehr gebunden an die Gedanken. Dann kannst du meditieren, und dann kannst du deine Aufmerksamkeit nach innen richten, auf das Ewige.
Und ich sagte eben, ich spreche von etwas ganz Praktischem.
Ich spreche nicht davon, diesem Leben zu entsagen und in einer Fantasiewelt zu leben.
Im Gegenteil: 99 Prozent der Menschen leben in einer Fantasiewelt, in Gedanken, und sie wissen nichts davon.
99 Prozent der Menschen leben in einer Fantasiewelt – in Gedanken – und sie wissen nichts davon. Aber wenn du die Gedanken sein lässt und aufhörst, Nein zu sagen dazu, wie die Welt ist und du, lebst du zum ersten Mal nicht in der Fantasiewelt. Zum ersten Mal bist du hier, in der Wirklichkeit. So zu leben ist einfach und macht unendlich zufrieden, und glücklich.
Link to quote in video at 33m00s
Aber wenn du die Gedanken sein lässt und aufhörst, Nein zu sagen dazu, wie es ist, wie die Welt ist, und du, dann lebst du zum ersten Mal einen Augenblick nicht in der Fantasiewelt. Zum ersten Mal bist du hier, in der Wirklichkeit.
Und so zu leben ist einfach.
So zu leben macht unendlich zufrieden, und so zu leben macht glücklich. Die Gedanken verstehen es nicht.
Die Gedanken können nur sagen: „So kann kein Mensch glücklich werden – mit dieser Welt, mit dem, wie ich bin, mit meiner Krankheit, mit meiner Psyche, mit meinen Traumata, mit den Kriegen, mit all den Problemen.”
Das sagen die Gedanken, die ganze Zeit.
Aber das Gegenteil ist wahr, und glauben wirst du das erst, wenn du es selbst ausprobierst, vorher nicht. Und dazu ermutige ich dich immer wieder.
Das Geheimnis ist im Menschen verborgen
Link to topic in video at 34m34s
Ich habe neulich eine schöne Geschichte gehört, ein Märchen, und in dieser Geschichte ging Gott zu den Tieren und sagte: „Hey, Tiere, ich brauche eure Hilfe, denn ich habe hier diese neue Schöpfung, den Menschen, und es gibt etwas, was ich vor diesem Menschen verstecken muss, damit er seinen Weg gehen kann.
Aber ich weiß nicht, wo ich das verstecken kann, damit er es nicht findet.”
Dann sagte der Adler: „Gib dieses Geheimnis mir. Ich werde es auf die höchsten Berggipfel bringen.
Dort wird es der Mensch niemals finden.”
Und Gott dachte einen Moment nach und sagte: „Nein, das wird nicht reichen. Dort wird es der Mensch finden.”
Dann sprach ein Wal und sagte: „Gib mir das Geheimnis. Ich werde es in die Tiefen der Meere tragen, dorthin, wo der Mensch nie hin kann. Dort wird er es nie finden.”
Und Gott sprach: „Nein, das wird nicht reichen.
Auch dort wird es der Mensch finden.”
Und dann sprach ein blinder Maulwurf und sagte: „Ich glaube, ich habe eine Idee.
Versteck es im Menschen selbst. Dort wird er nie nachschauen. Dort wird er nie suchen.”
Und Gott sagte: „Gute Idee, so machen wir das.”
Und der blinde Maulwurf, der hatte recht.
Seit Tausenden von Generationen suchen wir das Geheimnis des Glücklichseins.
Seit Generationen suchen wir das Geheimnis des Glücklichseins, suchen wir unser Zuhause, den Himmel, überall da draußen: in körperlichen Freuden, in sogenannter Liebe, in Erfolg, in Macht, in Sicherheit, in allen nur erdenklichen Erfahrungen und Erlebnissen. Überall suchen wir – nur nicht in uns. Das erscheint uns vollkommen absurd.
Link to quote in video at 36m44s
Seit Tausenden von Generationen suchen wir unser Zuhause, den Himmel, überall da draußen, überall, in körperlichen Freuden, in sogenannter Liebe, in Erfolg, in Macht, in Sicherheit, in allen nur erdenklichen Erfahrungen, in allen nur erdenklichen Situationen und Erlebnissen.
Überall suchen wir – nur nicht in uns.
Das erscheint uns vollkommen absurd.
Das, was diesen Körper steuert, dieses Gehirn, diese Gedanken, ist nach außen gewandt.
In dieser physischen Welt macht es total Sinn.
Deine Sinne, dein Streben, was aus den Gedanken entspringt, und die Gedanken selbst sind nach außen gewandt – nicht weil mit dir etwas nicht stimmt, sondern weil es einfach normal ist.
Aber um das Geheimnis des Lebens zu lüften, müssen wir uns in eine Richtung wenden, die für das, was diesen Körper steuert und ausmacht, völlig absurd erscheint: nach innen, weg von den Sinnen, weg von den Gedanken.
Und sobald wir das tun, finden wir es.
Und ich möchte noch einmal wiederholen, auch auf die Gefahr hin, dass es wirklich langweilig ist: Die Freiheit, die Möglichkeit, die Fähigkeit, sich in diese neue Richtung, die doch so einfach und naheliegend ist, zu wenden, die hast du nur dann, wenn du das, was dich die ganze Zeit zieht, die Welt da draußen, und dazu gehört auch dieser Körper und du selbst, so akzeptierst, wie es ist.
Solange du haderst, solange du wünschst, solange du irgendetwas anders haben möchtest, bist du an diese äußere Welt gebunden wie Fesseln, wie Ketten.
Und die Freiheit, die wir suchen von dieser Welt, besteht darin – also, es ist nicht richtig formuliert –, sie liegt verborgen in der Akzeptanz des Lebens und der Welt, wie sie ist.
Die Freiheit, die wir suchen von dieser Welt, liegt verborgen in der Akzeptanz des Lebens und der Welt, wie sie ist. Das ist das Paradox, das die Gedanken nicht verstehen können.
Link to quote in video at 40m12s
Das ist das Paradox, das die Gedanken nicht verstehen können.
Denn solange du etwas anders haben möchtest, solange du Nein sagst, solange du glaubst, erst muss etwas anders werden, so lange bist du in Gedanken.
Und die können sich nie nach innen wenden – nur du.
Die Wahrheit braucht keine Zeit
Link to topic in video at 41m26s
Und es gibt noch etwas, was ich gelegentlich gefragt habe, erst neulich wieder.
Und es betrifft dieses scheinbare Paradox, dass das Finden der Wahrheit, das Erleben der Wahrheit, so einfach ist und keine Zeit braucht.
Du kannst jetzt, in diesem Augenblick, alles akzeptieren, wie es ist. Du wirst still, von ganz allein.
Von ganz allein wirst du nach innen gezogen, und von ganz allein bist du zu Hause.
Es braucht keine Zeit. Das geht jetzt.
Und doch ist es ein fortwährendes und immer wieder aufs Neue Bereitsein, die Welt und mich selbst so zu lassen, wie sie ist und wie ich bin: immer wieder neu dazu bereit sein, alles zu lassen, wie es ist, und einfach hier zu sein.
Und dieses immer wieder aufs Neue, das fällt uns schwer. Jetzt in diesem Augenblick, wo wir miteinander darüber sprechen, da ist es einfach.
Wenn du jemandem zuhörst, für den es selbstverständlich ist, so zu leben, da ist es einfach.
Wenn du dich daran erinnerst: „Ah, ja, ich brauche nur einverstanden sein mit dem, was Gott mir serviert”, dann ist es einfach.
Aber diese Bereitschaft in jedem Augenblick zu haben, sich in jedem Augenblick daran zu erinnern: das müssen wir üben.
Und wenn du das jeden Morgen übst, einfach indem du meditierst, dann wird es immer einfacher, immer selbstverständlicher, von Tag zu Tag.
Und ich habe oft schon gesagt: Es braucht nur ein paar Jahre, zehn, 20 Jahre, und es ist für dich vollkommen selbstverständlich und normal, den Gedanken, die da sind, keine Aufmerksamkeit mehr zu geben. Und es ist für dich vollkommen selbstverständlich, das Leben zwar zu genießen, aber überhaupt nicht wichtig zu nehmen. Du lebst innen, du bist zu Hause, und für dich gibt es überhaupt gar kein Paradox und keinen Widerspruch.
Deine Krankheit ist die Hilfe
Link to topic in video at 44m45s
Und dann sagen mir Menschen: „Mikael, diese Zeit, von der du sprichst, die habe ich nicht mehr.”
Vielleicht sagt der Mensch: „Ich bin schon alt, ich habe keine 20 Jahre mehr.” Oder jemand sagt: „Mein Körper ist krank.
Ich werde es nicht mehr lange können, ich habe nicht mehr viel Zeit.”
Aber du brauchst dir überhaupt keine Sorgen machen.
Schau, es ist ganz einfach.
Das, was du da gerade erlebst – die Erkenntnis, dass das Leben des Körpers, in dem du gerade steckst, zu Ende geht – das gibt dir die Kraft und die Fähigkeit und die Motivation, dieses Eine, was nötig ist, zu tun: ja zu sagen, nicht Nein zu sagen, die Dinge sein zu lassen, wie sie sind, dich sein zu lassen, wie du bist, und einfach nach innen zu gehen.
Das, weswegen du glaubst, dass du es nicht schaffen kannst, weil du Zeit brauchst, gibt dir die Fähigkeit, die Kraft, die Motivation, es jetzt zu tun.
Dann brauchst du die 20 Jahre nicht mehr.
Diese Krankheit, die du vielleicht hast und von der du glaubst, sie sei ein Problem, weil sie dir keine Zeit mehr lässt, das zu üben – die ist deine Übung; die macht es schneller für dich, einfacher, jetzt hier zu sein, weil du etwas erkennst, was die meisten Menschen noch nicht erkennen: die Vergänglichkeit dieser körperlichen Existenz. Für dich ist sie greifbar geworden, wegen deines Alters, wegen deiner Krankheit.
Diese Krankheit, die du vielleicht hast und von der du glaubst, sie sei ein Problem, weil sie dir keine Zeit mehr lässt, das zu üben, die ist deine Übung; die macht es schneller für dich, einfacher, jetzt hier zu sein, weil du etwas erkennst, was die meisten Menschen noch nicht erkennen: die Vergänglichkeit dieser körperlichen Existenz.
Link to quote in video at 46m20s
Das macht es so viel leichter und so viel schneller.
Deine Krankheit hilft dir, jetzt hier zu sein, nicht morgen.
Deine Krankheit hilft dir zu erkennen, dass es morgen nicht gibt und du genauso gut heute anfangen kannst.
Deswegen brauchst du dir überhaupt keine Sorgen machen. Du bekommst genau die Hilfe und genau die Kraft, die du brauchst, um jetzt das zu lernen, was zu lernen ist: einfach hier sein; akzeptieren.
Deswegen brauchst du dir keine Sorgen machen. Du bekommst genau die Hilfe und Kraft, die du brauchst, um jetzt zu lernen, was zu lernen ist: hier sein; akzeptieren. Dann bist du frei. Wenn du einfach akzeptierst, dass dieser Körper bald sterben wird, hilft dir das auf magische Weise bei dem, wofür du hier bist, in diesem menschlichen Leben.
Link to quote in video at 47m27s
Dann bist du frei.
Wenn du einfach akzeptierst, dass der Körper, in dem du lebst, bald sterben wird, dann hilft dir das auf magische Weise bei dem, wofür du hier bist, in diesem menschlichen Leben. Wenn du die Krankheit deines menschlichen Körpers, die du als Problem siehst und als schlecht und als Tragödie, akzeptierst, dann hilft sie dir dabei, das zu erkennen, womit so viele Menschen zu große Schwierigkeiten haben: die Nichtigkeit des körperlichen Lebens, die Vergänglichkeit des körperlichen Lebens.
Und das hilft dir dabei, die Kraft zu finden und die Entschlossenheit, heute Ja zu sagen und nach innen zu gehen.
Dann brauchst du keine Zeit.
Alles im Leben ist diese Hilfe dafür – alles.
Alles, was dich zur Verzweiflung bringt, alles, was dich ängstigt, erinnert dich daran: „Fang jetzt an, jetzt. Warte nicht länger, höre nicht länger auf die Gedanken, lebe nicht länger in einer Traumwelt.
Komm zurück hierher.”
Es ist wirklich so einfach.
Das Einzige, was notwendig ist, ist deine Bereitschaft, hier zu sein mit dem, was ist, so wie es jetzt ist. Ich tue nichts anderes in jedem Augenblick.
Wenn du diese eine Sache übst und tust, geschieht alles von selbst.
Du brauchst nichts wissen. Du brauchst keine Kurse machen. Du bist einfach hier.
Der zärtliche Stoß Gottes
Link to topic in video at 50m24s
Und weil es so unglaublich ist und weil alles in dir das Gegenteil behauptet und weil alles, was du von da draußen hörst, von anderen Menschen und von der Welt, das Gegenteil zu bestätigen scheint, bin ich hier.
Weil alles in dir das Gegenteil behauptet und weil alles, was du von da draußen hörst, das Gegenteil zu bestätigen scheint, bin ich hier. Ich bin die Stimme deiner Seele, die dich daran erinnert, was wirklich ist.
Link to quote in video at 50m24s
Ich bin die Stimme deiner Seele, die dich daran erinnert, was wirklich ist. Das weißt du auch. Du musst dich nur gelegentlich daran erinnern.
Dann vergessen wir wieder, und dann werden wir wieder erinnert: durch Satsang, durch ein Video, durch irgendeinen Spinner, der Sachen sagt, die man eigentlich gar nicht glauben kann. Du wirst erinnert durch das Leben, das dir sagt: „Nein, hier geht es nicht weiter”; durch die Krankheit, die dich daran erinnert: „Nein, hier geht es nicht weiter. Kehr um.”
Deswegen kannst du deine Krankheit lieben.
Deswegen kannst du deine Krankheit lieben. Sie ist der zärtliche Stoß Gottes, der dich in die richtige Richtung wendet. Deswegen kannst du deinen alten Körper lieben, der dich unmissverständlich daran erinnert, worum es geht. Deswegen kannst du die Absurditäten dieser Welt lieben. Sie führen dir glasklar vor Augen, dass das nicht die richtige Richtung ist.
Link to quote in video at 51m30s
Sie ist der zärtliche Stoß Gottes, der dich in die richtige Richtung wendet.
Deswegen kannst du deinen alten Körper lieben, der dich unmissverständlich daran erinnert, worum es geht.
Deswegen kannst du die Absurditäten dieser Welt dankbar lieben.
Sie führen dir glasklar vor Augen, dass das nicht die richtige Richtung ist.
Und das Fantastische, das Magische an diesem ganzen Spiel, das wir hier als Seele spielen, ist das: Je mehr du dich nach innen wendest und diese verrückte, vergängliche Welt nicht ernst nimmst, desto schöner wird diese verrückte, vergängliche Welt; desto mehr wendet sich alles auf eine Weise, die du dir nicht erklären kannst.
Die Dinge, die für dich unerträglich waren, werden plötzlich erträglich, fast leicht.
Andere Dinge ändern sich einfach, und du weißt überhaupt nicht, wie es möglich ist.
Aber alles beginnt damit, dass du die Welt und dich selbst akzeptierst, so wie sie sind.
Alles beginnt damit, dass du etwas tust, was deinen Gedanken und deiner Intuition vollkommen absurd vorkommt.
Und nur deswegen, weil unsere eigenen Gedanken uns immer wieder davon wegbringen wollen, braucht es Zeit; nur deswegen braucht es Erinnerung; nur deswegen braucht es ein wenig Übung.
Und alles in deinem Leben hilft dir dabei – alles.
Unterstütze mich, wenn es dir Freude macht
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Wenn du dazu noch Fragen hast, wenn du das nicht glauben kannst oder wenn du ein Problem hast, das dich wirklich an deinem Seelenweg hindert: schreib mir. Ich freue mich, von dir zu hören. Besonders freue ich mich über richtige, handgeschriebene Briefe, aber E-Mails beantworte ich natürlich auch.
Ich brauche lange, um zu antworten – so ist es im Moment einfach –, aber ich antworte immer. Und ich freue mich, von dir zu hören.
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Alles, was du von mir hörst, alles, was von mir kommt, ist kostenlos auf Spendenbasis. Es ist mir ein Herzensanliegen und wichtig, dass du alles anschauen und anhören kannst, was du möchtest.
Ich bin aber dennoch sehr glücklich und froh darüber, wenn es Menschen gibt, die mich finanziell bei dem, was ich hier tue, unterstützen, denn alles, was ich habe, mein ganzes Leben, alles an Kraft und Zeit und Geld, verwende ich dafür, dich zu erinnern, immer wieder, weil es mir solche Freude bereitet – und weil es gut für mich ist.
Und wenn du mir dabei finanziell helfen möchtest, freue ich mich sehr. Wenn du das tun möchtest, findest du auf meiner Website auf der Spende-Seite Informationen dazu, wie das geht.
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Aber fühl dich frei: hier bist du zu nichts verpflichtet. Hier bist du frei. Hier ist alles für dich.
Ich freue mich einfach, dass du hier bist.
Danke, dass du da bist, du schöne Seele.
Ich liebe dich.