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Heimkehr in die Stille

Leben ohne Angst und Last, dem Echo der Gedanken.

Über dieses Video:

Angst ist für viele Menschen ein stiller Begleiter des Lebens: Angst vor der Zukunft, vor Fehlern, vor Verlust, vor Bestrafung durch das Leben – eine tief liegende Angst vor dem Leben selbst. Und so wird das ganze Leben zur Last.

Dann versucht man, die Angst und Last zu analysieren oder zu „bearbeiten“, aber selbst nach jahrelanger Therapie kehren sie wieder – aber was, wenn sie gar nicht durch Erlebnisse oder Umstände entstehen, sondern durch etwas viel Grundsätzlicheres?

Wovon ich in diesem Video berichte, ist nicht neu. Schon Jesus sprach von der Vergebung deiner Sünden und davon, dass er deine Lasten von dir nimmt. Aber wie sollte diese Erlösung funktionieren? Wie hat er das gemeint? In der östlichen Spiritualität werden andere Worte benutzt: hier spricht man von Karma, das man loszuwerden hat. Beides meint in Wirklichkeit dasselbe, und ich zeige dir, wie das ganz praktisch funktioniert.

In Wirklichkeit sind Gedanken die Ursache all unserer Probleme, und ich lade dich in diesem Video dazu ein, dies für dich selbst zu entdecken, denn nur deine Erfahrung zählt. Und eigentlich ist es ganz leicht, die Gedanken zu ignorieren – und doch auch nicht, denn sie fühlen sich so unverzichtbar an, so wichtig und hilfreich. 

Und so spreche ich in diesem Video auch über die oft irritierende Phase am Anfang des spirituellen Weges: warum innere Stille und Leere sich zunächst fremd oder gar bedrohlich anfühlen kann – und weshalb genau dort eine tiefe, stille Lebendigkeit verborgen liegt, nach der wir uns eigentlich so sehnen.

Dieses Video richtet sich an Menschen, die spüren, dass sie nicht noch mehr Antworten und Analysen brauchen, sondern eine tiefere Erfahrung von Freiheit, Vertrauen und innerem Frieden. Es lädt dazu ein, etwas ganz Einfaches zu entdecken – das jedoch das Erleben des Lebens grundlegend verändert. Dies ist einem jeden Menschen möglich.

Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:

Angst vor dem Leben

Guten Morgen.

Ich freue mich, dass ich wieder vor der Kamera sitze.

Ich hatte jetzt über eine Woche Pause. Mich hat, wie viele andere Menschen auch, diese Wintergrippe gepackt, aber jetzt bin ich wieder auf den Beinen.

Ich möchte heute Morgen in diesem Video über etwas sprechen, was jeder Mensch kennt: über die Angst. Und es scheint, als würde die Angst ein fester Bestandteil des Lebens sein, oder zumindest dieser Körper.

Ich möchte dir erzählen und mit dir darüber sprechen, wo diese Angst herkommt und wie man ein Leben leben kann, in dem die Angst keine Rolle spielt: diese Last des Lebens; dieses Gefühl, das Leben sei ein Problem und eine Last.

Über dieses Thema schreiben mir viele Menschen. Eigentlich geht es bei fast allen Fragen im Kern um dieses Thema: um diese Angst vor dem Leben; um die Angst, was kommen mag – die Angst vor der Zukunft –, aber auch ganz konkret um die Angst, die man jetzt spürt, in diesem Moment, in diesem Körper.

Und stellvertretend für die vielen Menschen, die mich dazu fragen, möchte ich zu Beginn dieses Videos einen Brief vorlesen, der mich erreicht hat.

Das ist ein echter, handgeschriebener Brief.

Ich schätze es sehr, „richtige” Briefe zu bekommen. Ich schätze natürlich E-Mails auch, aber so ein handgeschriebener Brief hat mehr Gefühl. Wenn ich den lese, spüre ich den Menschen, der mir schreibt, viel unmittelbarer, als es in einer Email möglich ist. Deswegen lade ich alle Menschen dazu ein, mir auch Briefe zu schreiben und nicht nur E-Mails, und wer mir einen Brief schreibt, bekommt für von mir auch einen handschriftlichen Brief zurück.

Ich lese jetzt zunächst einmal diesen Brief vor.

„Lieber Mikael, nochmals ganz herzlichen Dank für deine wunderbaren, so hilfreichen Satsangs. Nun habe ich selber doch auch eine Frage. Auf den Punkt gebracht heißt sie: wie gehe ich mit tiefsitzenden, das Leben meist unbewusst beherrschenden Ängsten um? Bedingt durch einen äußeren Umstand ist mir klar geworden, dass gefühlt jede Zelle meines Körpers mit Angst besetzt ist. Kurz zu dem, wodurch dieses Gefühl so stark an die Oberfläche gekommen ist.

Ich bin zurzeit dabei, eine kleine Eigentumswohnung, die ich vor langer Zeit zur Einkommensabsicherung gekauft hatte, zu veräußern, und nun scheint sich ein Käufer gefunden zu haben.

Seit ich das erfahren habe, findet im Kopf ein wahres Feuerwerk an Ängsten statt – Ängste vor allen Katastrophen, die man sich denken kann, sozusagen als Strafe, dass mir etwas Positives widerfährt, so nach dem Motto: das steht mir nicht zu, und ich muss dafür einen hohen Preis zahlen. Dadurch ist mir dieses Mal sehr, sehr deutlich geworden, dass mein ganzes Leben durch im Hintergrund wirkende Ängste bestimmt wird, und dies schon mein ganzes Leben lang.

Bezeichnenderweise habe ich diese Nacht von Krieg und Bombendrohungen geträumt. Intellektuell glaube ich zu wissen, woher diese Ängste kommen. Ich habe ja auch schon ein Dutzend Therapien gemacht. Seit diesem Jahr mache ich die Samarpan-Meditation fast regelmäßig, auch wenn ich zu denen gehöre, die sagen, bei mir funktioniert das nicht, weil von der ersten bis zur letzten Minute nur ein Gedankenkarussell im Kopf stattfindet. Wie kann ich mit diesen Ängsten besser umgehen, sodass sie nicht mehr mein Leben komplett beherrschen?” Danke für diesen Brief.

Ja, wir haben Angst vor dem, was kommt. Wir haben Angst davor, dass wir etwas Schlimmes gemacht haben und dafür bestraft werden. Und wenn was Schönes geschieht, haben wir auch Angst, weil wir sicher sind: das haben wir nicht verdient und auch dafür werde ich bitter bezahlen müssen.

Wie man es dreht und wendet – wir machen aus allem etwas, wovor wir Angst haben.

Und dann wollen wir wissen: woher kommt diese Angst? Wir wollen verstehen, was sie bedeutet. Wir wollen uns verstehen. Dann machen wir Therapie.

Ich habe das auch gemacht in meinem Leben. Ich habe einige Therapien hinter mir – aber das ist schon lange her –, und sie haben mir dabei geholfen, die Ängste, die ich damals hatte, zu verstehen.

Aber die Angst vor dem Leben haben sie mir nicht genommen, denn danach kommen neue Ängste. Es scheint ein endloses Spiel zu sein, ein endloser Kreislauf.

Aber an die wahre Ursache der Ängste, an die Quelle, wo all diese Ängste, die immer wieder kommen, herkommen, an die kommen wir nicht dran.

Wir machen aus allem etwas, wovor wir Angst haben. Dann wollen wir wissen: woher kommt diese Angst? Wir machen Therapie, aber die Angst vor dem Leben nimmt sie uns nicht, denn danach kommen neue Ängste, ein endloser Kreislauf. An die wahre Ursache, an die Quelle, wo all diese Ängste herkommen, an die kommen wir nicht dran.

Warum ich über Jesus spreche

Und ich möchte zu Beginn meiner Antwort an den Schreiber dieses schönen Briefes über Jesus sprechen. Ich spreche so oft über Jesus nicht deswegen, weil ich besonders christlich wäre. Es ist gar nicht so, dass ich mit Christus eine besondere Verbindung habe.

Ich spreche deswegen so gern über diese Figur Jesus, weil ich in dieser christlichen Kultur aufgewachsen bin und viele Geschichten kenne über Jesus, Geschichten, die Jesus selbst erzählt hat, und Dinge, die Jesus gesagt hat. Und diese Dinge berühren mich, denn... Vielleicht kennst du das auch: du hörst etwas, und es ist, als könntest du die Wahrheit darin spüren, obwohl du überhaupt nicht verstehst, wie das überhaupt möglich sein soll.

Und wir Menschen im Westen sind mit diesen Geschichten, mit diesen Sätzen von Jesus Christus, aufgewachsen. Sie berühren uns, ohne dass wir sie verstehen. Und deswegen spreche ich so gerne darüber, denn erst jetzt verstehe ich, wovon Jesus sprach. Erst jetzt verstehe ich, was er überhaupt gemeint hat. Aber es ist nicht so, dass Jesus einzigartig war. Jesus war ein Guru, ein großer Guru, ein wunderbarer Mensch – aber nicht einzigartig.

Es gab viele Gurus vor ihm und viele nach ihm, und zu jeder Zeit, auch in deinem Leben, jetzt, gibt es Gurus auf der Welt, die den Menschen das nahebringen, wovon Jesus damals vor 2000 Jahren schon sprach.

Uns berühren die Geschichten von Jesus Christus, ohne dass wir sie verstehen. Aber es ist nicht so, dass Jesus einzigartig war. Er war ein großer Guru – aber nicht einzigartig. Zu jeder Zeit, auch in deinem Leben, jetzt, gibt es Gurus auf der Welt, die den Menschen das nahebringen, wovon Jesus damals vor 2000 Jahren schon sprach.

Und Jesus sagte, dass durch ihn deine Sünden vergeben werden; dass durch ihn die Last deines Lebens von dir genommen wird; dass er dir die Angst nimmt; dass er dir die Hoffnung gibt, das Vertrauen ins Leben.

Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir ging es früher immer so, dass ich solche Dinge gehört habe, und in mir geschah zweierlei. Das eine war: „Oh ja, das wünsche ich mir” – fast, als wäre da etwas in mir, was das weiß, dass das stimmt, was er da sagt; dass das wirklich möglich ist. Aber gleichzeitig konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, was das überhaupt bedeutet, ganz konkret, ganz praktisch. Wie funktioniert das, dass Jesus meine Sünden vergibt, dass Jesus mir die Last des Lebens nimmt? Wie soll das funktionieren?

Und die einzige Erklärung, die ich früher hatte, war: ja gut, wenn ich an Jesus „glaube”, dann wird das irgendwann geschehen. Aber damit war ich keinen Schritt weiter. Ich weiß ja noch nicht einmal, was es bedeuten soll: „an Jesus glauben”.

Mir war das zu intellektuell. Wie war das zu...

Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll. Irgendetwas daran hat mich einfach nicht befriedigt. Irgendetwas daran fehlte, so, als ob die Menschen, die heute über diese Dinge sprechen, gar nicht wissen, worum es da überhaupt geht.

Und erst, als ein lebendiger Jesus – ein anderer Guru, der heute lebt –, in mein Leben kam, erst da begann ich, zu verstehen, wovon auch Jesus sprach.

Und jetzt weiß ich, wie man ohne Angst und ohne Sünde leben kann, und ich weiß, was Jesus damals gemeint hat mit diesen Dingen. Deswegen spreche ich so gerne darüber.

Zum ersten Mal gedankenlos

Der Guru, der in mein Leben kam vor vielen Jahren, heißt Swamiji. Das ist der Guru, der die Samarpan-Meditation in die Gesellschaft bringt, von der ich so gerne erzähle und die ich seit Jahren praktiziere. Und er sagt, dass alle Probleme in unserem Leben daher kommen, dass wir den Gedanken Aufmerksamkeit geben.

Und als normaler Mensch kannst du dir überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll, ohne Gedanken zu leben. Es ist, als würde man selbst aus Gedanken bestehen; als würde das, was das Leben sicher macht und steuert und auf Kurs hält, die Gedanken sein. Wir sind uns sicher, dass die Gedanken das sind, was uns hilft und vor dem Schlimmsten bewahrt.

Als normaler Mensch kannst du dir überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll, ohne Gedanken zu leben. Es ist, als würde man selbst aus Gedanken bestehen; als würde das, was das Leben sicher macht und steuert und auf Kurs hält, die Gedanken sein. Wir sind uns sicher, dass die Gedanken das sind, was uns hilft und vor dem Schlimmsten bewahrt.

Man kann sich... ich spüre die Grippe doch noch ein wenig... Und man kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Man traut es sich auch überhaupt nicht, das auszuprobieren, weil es sich so nackt und gefährlich und verrückt anfühlt, die Gedanken zu ignorieren, die einen doch ein Leben lang scheinbar geleitet haben.

Aber dann, wenn ein lebendiger Guru ins Leben kommt, wenn man einen lebendigen, echten Meister trifft, dann passiert etwas ganz Erstaunliches: man wird plötzlich selbst gedankenlos, einfach, weil man in der Nähe dieses anderen lebenden Menschen sitzt.

Man traut sich nicht, das auszuprobieren, weil es sich nackt und gefährlich anfühlt, die Gedanken zu ignorieren, die einen ein Leben lang scheinbar geleitet haben. Aber wenn ein lebendiger Meister ins Leben kommt, passiert etwas Erstaunliches: man wird plötzlich selbst gedankenlos, einfach, weil man in der Nähe dieses anderen Menschen sitzt.

Und dann erlebt man zum ersten Mal einen Zustand von Freiheit: frei von Angst, frei von Problemen. So ging es mir, als ich vor über 25 Jahren meinen Meister Soham getroffen habe. Ich saß in meinem ersten Satsang bei ihm. Ich kannte ihn überhaupt noch nicht. Scheinbar durch Zufall war ich dort bei ihm gelandet. Und ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen... Ich saß in diesem Satsang – ich wusste überhaupt nicht, was ich da soll und worum es da überhaupt geht –, er kam herein, setzte sich an seinen Platz, und ich wurde still in mir.

Und zum ersten Mal hatte ich keine Probleme mehr. Ich wusste gar nicht, wie das möglich ist. Alles war weg.

Und das geschah, weil da ein Mensch in meine Nähe kam, der ohne Gedanken lebt, und dadurch wurde es auch in mir – für kurze Zeit, für die Zeit, in der ich bei ihn saß – auch still, als hätte ich mich, ohne dass mir das bewusst war, von den Gedanken abgewandt und hingewandt zu seiner Stille, die er in sich trägt.

Er kam herein, und ich wurde still in mir. Zum ersten Mal hatte ich keine Probleme mehr. Alles war weg. Und das geschah, weil da ein Mensch in meine Nähe kam, der ohne Gedanken lebt, und dadurch wurde es auch in mir still, als hätte ich mich, ohne dass mir das bewusst war, von den Gedanken abgewandt und hingewandt zu seiner Stille, die er in sich trägt.

Und da habe ich zum ersten Mal erlebt: „Wow, es ist doch möglich, im Innern still zu sein, ohne Gedanken, und ich falle nicht auseinander, ich sterbe nicht, mein Leben hört nicht auf – im Gegenteil: plötzlich habe ich keine Probleme mehr.” Später, als ich wieder alleine war, begann ich natürlich wieder den Gedanken, die in mir sind, Aufmerksamkeit zu geben, und damit kamen natürlich auch alle Probleme und auch alle Ängste wieder. Aber es war ein Anfang. Zum ersten Mal hatte ich erlebt: das ist möglich. Das Unvorstellbare hatte ich selbst erlebt. Ja..

Und da habe ich zum ersten Mal erlebt: „Wow, es ist doch möglich, im Innern still zu sein, ohne Gedanken, und ich falle nicht auseinander, ich sterbe nicht, mein Leben hört nicht auf – im Gegenteil: plötzlich habe ich keine Probleme mehr.” Zum ersten Mal hatte ich erlebt: das ist möglich. Das Unvorstellbare hatte ich selbst erlebt.

Die Quelle der Probleme und der Angst

Die Gedanken sind die Quelle all unsere Probleme und auch die Quelle unserer Gefühle und die Quelle unserer Angst. Und du kannst jetzt beginnen, die Geschichte der Angst zu analysieren... Was habe ich erlebt, was diese Angst ausgelöst hat? Was kann ich tun, damit es nicht noch einmal passiert? Aber wie gesagt: damit dreht man sich im Kreis: wenn man die eine Geschichte aufgelöst hat, kommt die nächste. Das liegt in der Natur der Gedanken.

Aber du kannst auch an die Quelle der Probleme gehen, die Wurzel des Problems herausreißen, damit nicht immer wieder Neue kommen. Und die Wurzel des Problems ist, dass wir gewohnt sind, den Gedanken, die in uns geschehen, natürlicherweise Aufmerksamkeit zu geben. Ich sage „natürlicherweise”, und ich meine damit nicht, dass Gedanken natürlich sind. Die Gurus sagen: Gedanken sind vollkommen unnatürlich. Aber für uns ist es normal. Für uns Menschen ist es natürlich, den Gedanken Aufmerksamkeit zu geben. Das meinte ich damit...

Gedanken sind die Quelle all unsere Probleme und unserer Angst. Du kannst die Angst analysieren, aber damit dreht man sich im Kreis. Aber du kannst auch die Wurzel des Problems herausreißen, damit nicht wieder neue kommen, und die Wurzel ist, dass wir gewohnt sind, den Gedanken, die in uns geschehen, Aufmerksamkeit zu geben.

Wir können lernen, den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben, und je länger wir das tun, mit den Jahren, verlieren die Gedanken ihre Macht. Uns ist fast, als würden sie verschwinden. Wenn wir in die Richtung der Gedanken schauen, finden wir Gedanken, aber wenn wir in eine andere Richtung schauen, weg von den Gedanken, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nicht auf die Gedanken richten, dann ist es, als wären sie nicht mehr da – und dann regieren sie unser Leben nicht mehr. Dann regieren sie dich selbst nicht mehr.

Wir können lernen, den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben, und mit den Jahren verlieren sie ihre Macht. Dann regieren sie unser Leben nicht mehr. Dann regieren sie dich selbst nicht mehr.

Der Briefeschreiber fragte am Schluss: „Wie kann ich mit diesen Ängsten besser umgehen, sodass sie nicht mehr mein Leben komplett beherrschen?” Ja, das ist doch die Frage.

Du brauchst mit den Ängsten selbst nicht umgehen. Du kümmerst dich um das, was die Ängste hervorruft – und das sind die Gedanken. Auf den ersten Blick ist es gar nicht offensichtlich. Auf den ersten Blick ist es, als würden einem die Gedanken dabei helfen, mit den Ängsten umzugehen, mit diesem schwierigen Leben umzugehen, und erst, wenn man es selbst ausprobiert... Du hörst, wie dieser Guru sagt: „die Gedanken sind die Ursache aller Probleme im Leben”.

Du hörst es und du denkst: „Oh, das muss ich ausprobieren. Wenn das stimmt... das wäre cool.” Und dann fängst du an, es auszuprobieren. Du fängst an, zu lernen, den Gedanken keine Aufmerksamkeit mehr zu geben. Und erst, wenn du es selbst probierst, entdeckst du ganz allmählich, wie die Probleme einfach verschwinden. Du weißt gar nicht, wie das möglich ist, weil das Leben sich nicht ändert. Du änderst dich auch nicht. Aber dein Erleben ändert sich zunehmend.

Du brauchst mit den Ängsten nicht umgehen. Du kümmerst dich um das, was sie hervorruft – und das sind die Gedanken.

Ich habe heute vor nichts mehr Angst. Dieser Körper ist immer noch ziemlich lustig. Ich kann nicht sagen, dass in den Zellen dieses Körpers keine Angst mehr stecken würde, aber... ich habe keine Angst mehr. Dieser Körper ist erstaunlich entspannt mit diesem Leben geworden, obwohl sich mein Leben nicht geändert hat.

Ich habe mich auch nicht geändert. Ich bin nicht plötzlich fähig geworden, das Leben zu meistern und alle Probleme zu bewältigen. Mein Leben ist nicht plötzlich frei von Herausforderungen und Unsicherheit und irgendwie vorhersehbar geworden – nein, nichts dergleichen. Und dennoch ist da keine Angst mehr; dennoch ist mein Leben keine Last mehr.

Ich habe vor nichts mehr Angst. Doch ich habe mich nicht geändert. Ich bin nicht plötzlich fähig geworden, das Leben zu meistern und alle Probleme zu bewältigen. Mein Leben ist nicht plötzlich frei von Herausforderungen und Unsicherheit geworden – nein, nichts dergleichen. Und dennoch ist da keine Angst mehr; dennoch ist mein Leben keine Last mehr.

Der einzige Unterschied zwischen mir und dir ist der, dass ich meinen Gedanken keine Aufmerksamkeit gebe; dass ich sie nicht ernst nehme; dass ich ihnen nicht zuhöre; dass ich sie nicht anschaue; dass ich noch nicht einmal in diese Richtung blicke. Und das lerne ich durch Samarpan-Meditation, jeden Tag neu, immer wieder.

Der einzige Unterschied zwischen mir und dir ist der, dass ich meinen Gedanken keine Aufmerksamkeit gebe; dass ich sie nicht ernst nehme; dass ich ihnen nicht zuhöre; dass ich sie nicht anschaue; dass ich noch nicht einmal in diese Richtung blicke. Und das lerne ich durch Samarpan-Meditation, jeden Tag neu, immer wieder.

Ich möchte dir ein Beispiel geben aus meinem eigenen Leben. Wenn ich diese Videos mache...

Ich kann das nicht. Ich kann Videos nicht machen. Ich kann das, was hier gesprochen wird, nicht „machen”. Ich habe keine Ahnung, was ich hier sage. Jedes Wort kommt von selbst, jedes einzelne.

Und wenn ich...

Wenn die Zeit kommt, wo ich merke: „ah, jetzt möchte wieder ein Video geschehen” – das kündigt sich von selbst an –, dann ist mir zunächst richtig mulmig zumute, fast, als würde ich es vermeiden wollen, das nächste Video zu tun, einfach deswegen, weil ich überhaupt nicht weiß, wie das gehen soll. Wenn ich darüber nachdenken würde, dann wäre es echt ein Problem: ich weiß nicht, wie man über das Leben spricht. Ich weiß nicht, wie man über die Wahrheit spricht.

Aber ich spüre: „Ah, das nächste Video will gemacht werden.” Ich spüre das Thema. Ich spüre, worüber gesprochen werden wird, zum Beispiel in diesem Video über die Angst vor dem Leben und über die Last des Lebens und wie man davon frei wird. Ich spüre das. Ich spüre, dass das kommt; dass es jetzt fällig ist... aber ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Ich weiß überhaupt nicht, wie das gehen soll. Und wenn ich anfange, darüber nachzudenken, dann verheddere ich mich in meinem Kopf und es wird alles total kompliziert und schwierig, und ich hätte regelrecht Angst davor.

Denn ich kann das nicht. Aber was ich kann, ist, diesen Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben. Ich denke überhaupt nicht darüber nach, was das bedeutet, jetzt dieses Video zu machen.

Ich habe kein Konzept. Ich setze mich hierher und fange an zu sprechen, und lasse es einfach geschehen. Und das geht. Das kann ich tun.

Aber wenn ich darüber nachdenke, dann wäre das ein Problem; dann wäre das etwas, was ich gar nicht will, weil ich es nicht kann.

Und deswegen kann ich diese Videos nur deswegen machen, weil ich nicht darüber nachdenke; weil ich meinen Gedanken keine Aufmerksamkeit gebe; weil ich sie ignoriere, immer wieder, immer wieder aufs Neue.

Wie ein Guru dir deine Sünden nimmt

Ja, wie also hat es Jesus angestellt, den Menschen ihre Sünden zu nehmen? Wie hat Jesus es geschafft, den Menschen die Angst zu nehmen, die Last des Lebens?

Das habe ich mich früher immer gefragt: wie schafft er das, mir das wegzunehmen, und was macht er dann damit?

Hat er irgendwo ein großes Sündenlagerhaus, wo die alle aufgehoben werden, diese Sünden, diese Ängste, diese Last?

Aber er tat nichts dergleichen.

Aber indem er durch sein Hiersein, durch sein gedankenlos sein, durch sein im Moment leben, zu den Menschen ging, dadurch wurden die Menschen in seiner Nähe gedankenlos – und die Last war weg. Die Menschen konnten sich nicht erklären, wie das möglich ist. Die einzige Erklärung ist für sie gewesen: er hat mir meine Last genommen, er hat mir meine Angst genommen, meine Sünde.

Aber in Wirklichkeit hat er dir für kurze Zeit deine Gedanken genommen.

Wie hat Jesus es geschafft, den Menschen die Angst zu nehmen, die Last des Lebens? Er tat nichts dergleichen. Aber indem er durch sein Hiersein, durch sein gedankenlos sein, zu den Menschen ging, dadurch wurden die in seiner Nähe gedankenlos – und die Last war weg. In Wirklichkeit hat er dir für kurze Zeit deine Gedanken genommen.

Und wenn du deinen Gedanken keine Beachtung mehr schenkst, was dann passiert ist, dass du keine Vergangenheit mehr hast. Alles, was du je getan hast, ist weg – wenn du nicht daran denkst.

Wenn du deinen Gedanken keine Beachtung mehr schenkst, dann ist da keine Zukunft mehr, und die Angst vor der Zukunft ist weg – denn die kommt mit den Gedanken.

Wenn du den Gedanken keine Aufmerksamkeit mehr schenkst, dann ist es, als wäre da niemand mehr. Man entdeckt, dass alles, was mich ausmacht – wie ich bin, wer ich bin –, im Grunde nur Gedanken sind.

Wenn du deinen Gedanken keine Beachtung schenkst, hast du keine Vergangenheit mehr und keine Zukunft, und die Angst vor der Zukunft ist weg – denn die kommt mit den Gedanken. Wenn du den Gedanken keine Aufmerksamkeit schenkst, ist da niemand mehr. Man entdeckt, dass alles, was mich ausmacht, im Grunde nur Gedanken sind.

Ich könnte also sagen: wenn du deinen Gedanken keine Beachtung schenkst, ist nie etwas geschehen und da ist keiner, der je etwas gemacht hat, und zurück bleibt dieser Augenblick, ohne alte Last, ohne Angst vor der Zukunft, still, einfach, und ohne jedes Problem.

Ich könnte also sagen: wenn du deinen Gedanken keine Beachtung schenkst, ist nie etwas geschehen und da ist keiner, der je etwas gemacht hat, und zurück bleibt dieser Augenblick, ohne alte Last, ohne Angst vor der Zukunft, still, einfach, und ohne jedes Problem.

Und das geschieht, wenn du gedankenlos wirst. Es ist nicht wirklich so, dass man keine Gedanken mehr hat – die sind anfangs immer noch da. Aber wenn du nicht mehr in diese Richtung blickst, wenn du die Gedanken ignorierst, sie nicht ernst nimmst und ihnen überhaupt keine Bedeutung beimisst, dann geschieht das.

Und das ist das, was durch einen lebendigen Jesus geschieht, und um das zu erleben, muss man einem lebendigen Jesus begegnen.

Der Jesus von vor 2000 Jahren tut's nicht. Wenn man...

Darauf kann man lange warten, bis der einem die Sünden nimmt. Dann ist es wirklich eine intellektuelle Übung. Das sind dann die Menschen, die ein Leben lang darauf warten, dass irgendetwas passiert.

Nein, es ist etwas, was jetzt hier passiert, mit dir.

Um das zu erleben, muss man einem lebendigen Jesus begegnen. Der Jesus von vor 2000 Jahren tut's nicht. Man kann lange warten, bis der einem die Sünden nimmt. Dann ist es eine intellektuelle Übung. Das sind dann die Menschen, die ein Leben lang darauf warten, dass irgendetwas passiert. Nein – es ist etwas, was jetzt hier passiert, mit dir.

Ja...

Für die Christen ist es der Begriff der Sünde und der Last.

Diese Worte beschreiben, was die Gedanken anrichten, und diese Worte beschreiben die Lösung: die Gedanken ignorieren. Im Osten, in Indien zum Beispiel, werden andere Worte verwendet. Da spricht man über Karma. Aber im Grunde ist es genau das Gleiche. Du lernst, deine Gedanken nicht mehr zu beachten, und damit fällt alles alte Karma weg: die alten Taten, die alten Sünden, auch die guten Taten – alles, was war, fällt weg, denn die Vergangenheit sind nur Gedanken. Und damit fällt auch die Zukunft weg, und du bist einfach nur noch hier, frei von Karma, frei von Sünde, frei von Last.

Für Christen ist es die Sünde und die Last. Im Osten spricht manvon Karma. Du lernst, Gedanken nicht zu beachten, und damit fällt alles Karma weg: die alten Sünden und auch die guten Taten – alles, was war, fällt weg, denn die Vergangenheit sind nur Gedanken. Und damit fällt auch die Zukunft weg, und du bist hier, frei von Karma, frei von Sünde, frei von Last.

Wenn es doch so einfach wäre

Aber ja, wenn's doch so einfach wäre, sagst du jetzt.

Es ist ganz interessant... Solange wir glauben, was die Gedanken sagen, solange sind wir davon überzeugt, dass ich etwas Schlechtes getan habe und deswegen das Gute nicht verdiene, oder wir glauben, dass das Leben gefährlich ist oder die Welt schlecht, aufgrund all der Dinge, die wir wissen, die wir erlebt haben. Wir sind uns sicher: das stimmt.

Und uns ist nicht bewusst, dass das Bild, was wir von dem haben, was wir das Leben nennen, dass unsere Erinnerungen, in Wirklichkeit nur Interpretationen unserer Gedanken sind, nichts anderes.

Solange wir glauben, was die Gedanken sagen, solange sind wir davon überzeugt, dass ich etwas Schlechtes getan habe und deswegen das Gute nicht verdiene, oder wir glauben, dass das Leben gefährlich ist oder die Welt schlecht. Uns ist nicht bewusst, dass das nur Interpretationen unserer Gedanken sind, nichts anderes.

Wir erleben das Leben durch den Filter unserer Gedanken – und was wir dann sehen, ist: Probleme, schlechte Dinge, die wir getan haben, gute Dinge, die wir getan haben. Wir sehen das 'ich', das etwas tut.

Aber all das sind nur die Gedanken. Aber wir können es uns nicht vorstellen. Und deswegen ist es uns anfangs unmöglich, die Gedanken zu ignorieren – weil wir sicher sind: wir brauchen sie. Wir wissen nicht, dass die Gedanken das Problem sind. Wir glauben, die Gedanken sind die Lösung.

Wir erleben das Leben durch den Filter unserer Gedanken – und was wir dann sehen, ist: Probleme, schlechte Dinge, die wir getan haben, gute Dinge, die wir getan haben. Wir sehen das 'ich', das etwas tut. Aber all das sind nur die Gedanken.

Und noch einmal: erst, wenn es dir selbst widerfährt, dass du es erlebst, wenigstens für einen Augenblick frei von Gedanken zu sein, dann ahnst du zum ersten Mal die Wahrheit.

Deswegen ist es uns anfangs unmöglich, die Gedanken zu ignorieren – weil wir sicher sind: wir brauchen sie. Wir wissen nicht, dass sie das Problem sind. Wir glauben, sie sind die Lösung. Erst, wenn es dir selbst widerfährt, wenigstens für einen Augenblick frei von Gedanken zu sein, dann ahnst du zum ersten Mal die Wahrheit.

Und um dorthin zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die eine ist, dass ein Meister oder Guru in dein Leben tritt. Du sitzt bei ihm oder du hörst ihm zu, und du weißt überhaupt nicht, wie dir geschieht – aber plötzlich wirst du leer und still, fast gegen deinen Willen, einfach so. Ohne dass du das willst, ohne dass du das vorhast, bist du plötzlich für ein paar Momente ohne Gedanken. Und dann erlebst du, wie das ist.

Aber das kann man nicht machen. Du kannst nicht auf die Suche nach einem Meister gehen oder auf die Suche nach einem Guru. Das passiert einfach von selbst. Plötzlich erlebst du das.

Und der andere Weg ist der Weg der Meditation.

Und wenn ich von Meditation spreche, dann spreche ich immer von der Samarpan-Meditation. Das ist die einzige Meditation, die ich kenne – und ich habe viele ausprobiert –, die das bringt, wovon ich hier spreche. Und in dieser Meditation macht man etwas ganz, ganz Simples. Man hat kein Ziel. Man will nichts erreichen. Man will nichts ändern. Man macht nur eine einzige Sache: man ruht mit der Aufmerksamkeit im Kronenchakra, hier oben, für eine halbe Stunde.

Wenn du das tust... das ist einfach diese körperliche Stelle hier oben. Es ist nichts Esoterisches; etwas ganz Normales; einfach am Scheitel dort oben. Man braucht es auch nicht 'Kronenchakra' nennen. Und wenn man das tut, kann man in der Zeit die Gedanken nicht beachten. Die Gedanken wohnen ein Stockwerk tiefer, hier, auf der Ebene des nächsten Chakras, des Stirnchakras.

Und indem du dich hinsetzt und mit der Aufmerksamkeit dort oben ruhst, an diesem Stillepunkt, wo man keine Gedanken wahrnimmt, da erlebt man, manchmal, für Momente, diesen Raum, der keine Gedanken kennt. Und dann, später, nach der Meditation, stellt man ganz erstaunt fest, dass man da keine Probleme hatte; dass es fast war, als wäre da niemand, und schon gar nicht Vergangenheit, schon gar nicht Zukunft.

Indem du mit der Aufmerksamkeit dort oben ruhst, an diesem Stillepunkt, erlebt man manchmal diesen Raum, der keine Gedanken kennt. Später, nach der Meditation, stellt man ganz erstaunt fest, dass man da keine Probleme hatte; dass es fast war, als wäre da niemand, und schon gar nicht Vergangenheit, schon gar nicht Zukunft.

Gedankenlosigkeit wirkt, ohne dass du davon weißt

Aber es ist so, wie der Briefeschreiber es so schön ehrlich sagt... Man setzt sich hin und meditiert, und im Grunde erlebt man die ganze Zeit nur, wie laut die Gedanken sind. Man hat fast das Gefühl, als würde man nicht eine einzige Sekunde der Gedankenlosigkeit erleben. Aber das macht nichts. Weißt du, es ist so...

Wenn du gedankenlos wirst, weißt du darüber im Grunde nichts. Während du gedankenlos bist, das ist wunderbar, aber wenn du wieder in Gedanken bist, ist es, als könntest du dich daran nicht mehr erinnern. Aber diese Zeit der Gedankenlosigkeit tut trotzdem ihre Wirkung – ohne dass du davon weißt, ohne dass du damit etwas 'machst'.

Wenn du gedankenlos wirst, weißt du darüber nichts. Während du gedankenlos bist, ist es wunderbar, aber wenn du wieder in Gedanken bist, ist es, als könntest du dich daran nicht mehr erinnern. Aber diese Zeit der Gedankenlosigkeit tut trotzdem ihre Wirkung – ohne dass du davon weißt, ohne dass du damit etwas 'machst'.

Ganz allmählich, mit den Jahren, ändert sich alles in dir. Die Gedanken werden immer unwichtiger, verlieren ihre Macht, du wirst immer stiller. Dein Leben wird immer „von-selbst-er”, will ich einmal sagen. Es wird immer normaler, dass das Leben sich von selbst entfaltet und du gar nichts tust dafür. Und das ist ein Effekt davon, dass die Gedanken immer weiter in den Hintergrund treten. Aber das geht von selbst, mit der Zeit. Man kann es nicht tun.

Allmählich, mit den Jahren, werden die Gedanken immer unwichtiger. Du wirst immer stiller. Dein Leben wird immer „von-selbst-er”: es wird immer normaler, dass es sich von selbst entfaltet und du gar nichts tust dafür. Das ist ein Effekt davon, dass die Gedanken immer weiter in den Hintergrund treten. Aber das geht von selbst, mit der Zeit. Man kann es nicht tun.

Wenn ich mich recht entsinne... Ich muss noch einmal kurz in den Brief hineinschauen. Ja...

„Seit diesem Jahr mache ich die Samarpan-Meditation fast regelmäßig.

Die Gedanken sind ungeduldig.

Wenn du in Gedanken lebst, und das tun fast alle Menschen, dann willst du die schnelle Lösung.

Und gewissermaßen ist die Lösung all deiner Probleme wirklich einfach und geht wirklich schnell: in dem Moment, wo du nicht in Gedanken bist, sondern einfach hier, ist alles anders. Aber es bleibt nicht so – einfach, weil wir es so sehr gewohnt sind, in Gedanken zu leben. Und bis sich das ändert, das braucht Zeit. Es ist nicht schwierig. Es ist, als würden wir einfach eine neue Gewohnheit lernen.

Wir sind es gewohnt, in Gedanken zu leben, einfach deswegen, weil das alle tun. So haben wir es gelernt.

Und jetzt lernen wir etwas Neues, eine neue Gewohnheit, und das braucht einfach ein wenig Zeit. Es dauert nicht lang, aber ein paar Jahre sind es dann schon.

Wenn du in Gedanken lebst, willst du die schnelle Lösung. Und die Lösung all deiner Probleme geht wirklich schnell: in dem Moment, wo du nicht in Gedanken bist, ist alles anders. Aber es bleibt nicht so – weil wir es gewohnt sind, in Gedanken zu leben. Und bis sich das ändert, das braucht Zeit. Es ist nicht schwierig, aber ein paar Jahre sind es dann schon.

Und genauso wie die Gedankenlosigkeit des Gurus ansteckend ist, genauso sind auch die Gedanken der Menschen ansteckend. Und deswegen leben wir so, wie wir leben. Wir wurden geboren, und alle Menschen um uns herum denken die ganze Zeit. Also haben wir es auch gelernt.

Aber ein Mensch, ein einziger Mensch, der anders ist, ein einziger Mensch, der still ist in sich, der reicht – und er zieht dich in seine Stille. So kraftvoll ist die Wahrheit; so kraftvoll ist Gott.

So wie die Gedankenlosigkeit des Gurus ansteckend ist, so sind auch die Gedanken der Menschen ansteckend. Wir wurden geboren, und alle Menschen um uns herum denken die ganze Zeit. Also haben wir es auch gelernt. Aber ein einziger Mensch, der still ist in sich, reicht – und er zieht dich in seine Stille. So kraftvoll ist die Wahrheit; so kraftvoll ist Gott.

Also: wenn du ein Jahr lang meditierst, gib dir Zeit. Meditiere weiter, jeden Tag, für den Rest deines Lebens, und alles wird sich von selbst entfalten. Mehr ist nicht notwendig. Du brauchst dich nicht um die Gefühle kümmern. Du brauchst nichts tun mit der Angst, damit sie nicht weiter dein Leben bestimmt.

Gib dir Zeit. Meditiere weiter, jeden Tag, für den Rest deines Lebens, und alles wird sich von selbst entfalten. Mehr ist nicht notwendig.

Du brauchst auch nichts mit den Gedanken tun, damit sie nicht weiter dein Leben bestimmen. Du musst nur eines mit deiner Aufmerksamkeit tun: sie wegwenden von den Gedanken. Das ist alles.

Und das üben wir, wenn wir meditieren, jeden Tag. Und dann geschehen Wunder.

Du brauchst dich nicht um die Gefühle kümmern, nichts tun mit der Angst und den Gedanken, damit sie nicht weiter dein Leben bestimmen. Du musst nur eines mit deiner Aufmerksamkeit tun: sie wegwenden von den Gedanken. Das ist alles. Und das üben wir, wenn wir meditieren, jeden Tag. Und dann geschehen Wunder.

Es braucht Zeit, bis man im Dunkeln sieht

Ich möchte noch einen zweiten Brief vorlesen auch ein schöner handschriftlicher, und das ist wunderschön: jeder Brief ist anders, so, wie jeder Mensch anders ist – die Schrift... alles ist anders. Es ist so schön.

Aus diesem Brief möchte ich einen Absatz vorlesen.

„Mit der Liebe zu sein, ist für mich sehr einfach und auch das Natürlichste. Hingegen erlebe ich die Leere eher irritierend und schwierig.” Ich möchte gerne über diesen Absatz sprechen, über diesen Brief – vielen Dank dafür – denn dieser Satz berührt das, warum es für uns so schwierig ist – so scheinbar schwierig –, die Gedanken sein zu lassen.

Du kommst einem lebendigen Guru nahe, du wirst gedankenlos, und plötzlich ist alles einfach. Und auch das gedankenlos sein scheint das Natürlichste der Welt zu sein.

Aber es hat einen Preis – einen hohen Preis. Du schreibst: „in der Liebe zu sein ist das Natürlichste, aber die Leere, die ist irritierend.” Wenn man sich von den Gedanken abwendet, ist es, als würde nichts übrig bleiben – einfach nur Leere. Ja, da ist keine Vergangenheit mehr, und auch keine Zukunft. Ja, da sind keine Probleme mehr – aber auch sonst nichts. Es ist, als würde von 'mir' nichts übrig bleiben.

Du kommst einem Guru nahe, wirst gedankenlos, und plötzlich ist alles einfach. Das gedankenlos sein scheint das Natürlichste der Welt zu sein, aber es hat einen Preis. Es ist, als würde nichts übrig bleiben – einfach nur Leere; keine Vergangenheit mehr und keine Zukunft. Ja, da sind keine Probleme mehr – aber auch sonst nichts, als würde von 'mir' nichts übrig bleiben.

Da ist keine Angst mehr – aber auch keine Liebe.

Da ist nichts Schreckliches mehr – aber auch nichts Schönes mehr. Alles ist weg, als wäre das Leben plötzlich leer und bedeutungslos und nichtssagend; uninteressant.

Es ist fast unangenehm, diese Leere, diese Bedeutungslosigkeit, diese Abwesenheit von allem, was man kennt und sehen und fühlen und begreifen kann.

Und das wollen wir nicht. Wir wollen lieber in der 'Liebe' sein – aber das sind auch nur Gedanken.

Da ist keine Angst mehr – aber auch keine Liebe. Da ist nichts Schreckliches mehr – aber auch nichts Schönes. Alles ist weg, als wäre das Leben plötzlich leer. Es ist fast unangenehm, diese Abwesenheit von allem, was man sehen, fühlen und begreifen kann. Das wollen wir nicht. Wir wollen lieber in der 'Liebe' sein – aber das sind auch nur Gedanken.

Und wenn man es trotzdem wagt... wenn man trotzdem wagt, gedankenlos zu werden, immer wieder.... Man kann nicht wirklich gedankenlos werden, das ist nicht möglich. Was man tun kann, ist, sich von den Gedanken immer wieder abzuwenden: die Aufmerksamkeit woanders hinzurichten.

Und dann ist es, als würden die Gedanken nach und nach verschwinden. Wenn man das trotzdem tut, obwohl das, was dann bleibt, so irritierend ist, für manche fast beängstigend, dann, ganz allmählich, entdeckt man das wahre Leben.

Und wenn man es trotzdem wagt, gedankenlos zu werden, immer wieder, dann ist es, als würden die Gedanken nach und nach verschwinden. Wenn man das trotzdem tut, obwohl das, was dann bleibt, so irritierend ist, für manche fast beängstigend, dann, ganz allmählich, entdeckt man das wahre Leben.

Es ist, als würdest du im hellen Sonnenlicht stehen und dann in einen dunklen Raum treten, und zunächst einmal siehst du nichts. Alles ist absolut dunkel, du kannst nichts erkennen, denn deine Augen waren das grelle Sonnenlicht gewöhnt, und jetzt siehst du nichts.

Aber es dauert nicht lang und die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit, und du beginnst, zu sehen. Mit jeder Minute siehst du mehr. Und so ist es mit unserer inneren Wahrnehmung.

Wir sind es gewohnt, im Lärm der Gedanken zu leben, und wir wissen gar nichts davon, weil es so normal ist für uns.

Und dann, wenn wir aus dem Lärm der Gedanken in die Stille treten, ist da nichts. Es fühlt sich fast tot an, total unattraktiv. Man weiß gar nicht, was man da soll. Alles dunkel.

Aber je länger man meditiert, je länger man sich dieser Stille aussetzt, dieser Leere, desto feiner und empfindsamer wird man, und man beginnt zu sehen: die inneren Augen öffnen sich.

Wir sind es gewohnt, im Lärm der Gedanken zu leben, und wissen nichts davon, weil es so normal ist für uns. Wenn wir dann in die Stille treten, ist da nichts. Es fühlt sich fast tot an, unattraktiv. Alles dunkel. Aber je länger man meditiert und sich dieser Stille aussetzt, desto empfindsamer wird man, und man beginnt zu sehen: die inneren Augen öffnen sich.

Und was man dann erlebt, sind keine großen Gefühle, kein Glück, keine Freude, sondern ein stilles Sein, eine unerklärliche, unsichtbare, unbegreifliche Zufriedenheit, eine unendlich stille Lebendigkeit – ein Sein.

Und alles, was dafür notwendig ist, ist, dass man empfindsam wird. Wir sind unendlich unempfindsam geworden durch viele Leben in Gedanken.

Und was man dann erlebt, sind keine großen Gefühle, kein Glück, keine Freude, sondern ein stilles Sein, eine unerklärliche, unsichtbare, unbegreifliche Zufriedenheit, eine unendlich stille Lebendigkeit – ein Sein. Und alles, was dafür notwendig ist, ist, dass man empfindsam wird.

Es ist, als ob unsere Ohren von lauter Rockmusik taub geworden sind. Aber wenn es ganz lange still ist, dann beginnst du, immer mehr zu hören, immer mehr. Selbst die leisesten Geräusche hörst du wieder – aber es dauert eine Weile.

Wir sind unendlich unempfindsam geworden durch viele Leben in Gedanken. Es ist, als ob unsere Ohren von lauter Rockmusik taub geworden sind. Aber wenn es ganz lange still ist, dann beginnst du, immer mehr zu hören, immer mehr. Selbst die leisesten Geräusche hörst du wieder – aber es dauert eine Weile.

Ich war einmal Raucher vor vielen, vielen Jahren. Die letzte Zigarette habe ich, glaube ich, vor 40 Jahren geraucht, oder vor 42 Jahren. Es ist schon lange her. Und damals war ich ein starker Raucher für kurze Zeit. Einige Jahre lang habe ich mindestens eine Schachtel am Tag geraucht, meistens zwei. Und mein Körper hat zum Glück so krass darauf reagiert, dass ich irgendwann aufhören musste zu rauchen.

Und dann ergab es sich, dass ich wirklich von einem Tag auf den anderen nicht mehr geraucht habe. Und ich erinnere mich noch, obwohl es so lange her ist, wie ich etliche Monate später... Ich hatte, ich weiß nicht, 4 Jahre, 5 Jahre geraucht, und dann, nachdem das Rauchen weggefallen war, etwa ein halbes Jahr später, erinnere ich mich, wie ich zum ersten Mal wieder etwas Feines gerochen habe.

Ich wusste gar nicht, dass meine Nase vollkommen taub geworden war durch das ständige Rauchen. Davon wusste ich nichts. Aber als zum ersten Mal wieder eine leise Geruchsempfindung spürbar wurde, da war das wie ein Wunder. Es war wie: „Wow, ich rieche... wow!” Das war wirklich beeindruckend für mich. Und dann hat es nicht mehr lange gedauert, und meine Nase wurde immer feiner, und heute riecht sie wieder alles, selbst die feinsten Gerüche.

Und so ist es mit unserer inneren Empfindsamkeit auch.

Das wahre Leben ist höchst subtil, ganz leise, ganz still, und wir können es nicht riechen, wir können es nicht sehen, wir können es nicht hören, weil wir taub sind, blind, betäubt, von einem Leben in Gedanken. Es ist so laut in diesem Kopf und in dieser Welt.

Und so ist es mit unserer inneren Empfindsamkeit auch. Das wahre Leben ist höchst subtil, ganz leise, ganz still, und wir können es nicht riechen, wir können es nicht sehen, wir können es nicht hören, weil wir taub sind, blind, betäubt, von einem Leben in Gedanken.

Wir sind so betäubt von den unendlichen Eindrücken der Welt, weil wir unsere Aufmerksamkeit ständig auf die Gedanken und auf die Welt gerichtet haben, dass wir von dem, was in uns geschieht, jenseits der Gedanken – in uns ist nicht hier unten, in uns beginnt hier, deswegen meditiert man auf diese Stelle –, dass wir dafür überhaupt keine Sensibilität mehr haben.

Und wenn wir uns von den Gedanken abwenden und von den Sinneseindrücken, von der Welt, und beim Meditieren in uns ruhen, dann nehmen wir nichts weiter wahr als tote Leere, genau wie der schwarze, leere Raum, den du siehst, wenn du vom Sonnenlicht in einen dunklen Raum trittst.

Weil wir die Aufmerksamkeit ständig auf die Gedanken gerichtet haben, haben wir für das, was in uns geschieht, keine Sensibilität mehr. Wenn wir uns dann von den Gedanken abwenden, nehmen wir nichts weiter wahr als tote Leere, genau wie der schwarze, leere Raum, den du siehst, wenn du vom Sonnenlicht in einen dunklen Raum trittst.

Und meine einzige Aufgabe in all meinen Videos, in all meinen Satsangs, ist, dir Geduld zu geben; dir zu sagen: „Hey, wart noch ein kleines bisschen”. Und dann fängst du an, empfindsam zu werden. Und dann fängst du an, selbst zu spüren: „Oh wow, da ist etwas – etwas, was ich nicht begreifen kann, etwas, was ich nicht hören kann, was ich nicht sehen kann, etwas, was keinen Namen hat, etwas, wo ich immer noch stiller werden muss, immer noch feiner, immer noch leerer, um das überhaupt wahrnehmen zu können.” Da wohnt das Leben.

Meine einzige Aufgabe in all meinen Videos, in all meinen Satsangs, ist, dir Geduld zu geben; dir zu sagen: „Hey, wart noch ein kleines bisschen”. Und dann fängst du an, empfindsam zu werden.

Und wenn du das Leben kennst – das ist das ewige Leben, von dem Jesus Christus sprach –, dann werden die Gedanken wirklich uninteressant, und alles andere auch.

Dann fängst du an, selbst zu spüren: „Da ist etwas, was ich nicht begreifen, nicht hören, nicht sehen kann, etwas, wo ich immer noch stiller, feiner, leerer werden muss, um es wahrnehmen zu können.” Da wohnt das Leben. Das ist das ewige Leben, von dem Jesus Christus sprach. Wenn du das kennst, werden die Gedanken uninteressant, und alles andere auch.

Der Preis der Stille

Solange wir in Gedanken leben, solange wir große Gefühle gewohnt sind, Schmerz und Angst und Leid und Glück und Ekstase, solange können wir uns nicht vorstellen, was es heißt, zufrieden und angekommen zu sein.

Wir warten auf große Gefühle. Wir warten darauf, dass irgendetwas Grandioses geschieht. Aber der Himmel liegt nicht in dieser Richtung.

Es ist anders.

Solange wir in Gedanken leben und große Gefühle gewohnt sind, Schmerz und Angst, Leid, Glück und Ekstase, solange können wir uns nicht vorstellen, was es heißt, zufrieden und angekommen zu sein. Wir warten auf große Gefühle; darauf, dass irgendetwas Grandioses geschieht. Aber der Himmel liegt nicht in dieser Richtung. Es ist anders.

Ich will einmal versuchen, es so zu beschreiben... Etwas wie Zufriedenheit gibt es nicht. Es gibt keine Zufriedenheit, die du finden kannst. Es gibt keine Sache, die 'Zufriedenheit' heißt.

Zufriedenheit ist die Abwesenheit von etwas: die Abwesenheit von Gedanken, von Wünschen, von Erwartungen.

Etwas wie Zufriedenheit gibt es nicht. Es gibt keine Zufriedenheit, die du finden kannst. Es gibt keine Sache, die 'Zufriedenheit' heißt. Zufriedenheit ist die Abwesenheit von etwas: die Abwesenheit von Gedanken, von Wünschen, von Erwartungen.

Wenn diese Dinge wegfallen, in der Abwesenheit von Wünschen, in der Abwesenheit von Erwartungen, in der Abwesenheit von „ich will”, in der Abwesenheit von 'ich', in dieser Leere, erlebt man Zufriedenheit.

Es ist, als wäre das unser ganz natürlicher Zustand, wenn nichts anderes da ist – keine Wünsche, keine mentale Aktivität.

In der Abwesenheit von Wünschen, in der Abwesenheit von Erwartungen, in der Abwesenheit von „ich will”, in der Abwesenheit von 'ich', in dieser Leere, erlebt man Zufriedenheit. Es ist, als wäre das unser ganz natürlicher Zustand, wenn nichts anderes da ist – keine Wünsche, keine mentale Aktivität.

Und so ist es auch mit dem Glück, von dem ich manchmal spreche, mit dem Himmel. Für dich bedeutet das Wort 'Glück' ein Gefühl, aber davon spreche ich nicht.

Wenn alle Gedanken verschwinden, weil ich nicht auf sie achte, wenn ich mich nach innen wende, mehr und mehr, wenn ich immer still werde da drin, dann sind da keine Gedanken mehr, und da sind auch keine Gefühle, weder Unglück noch Glück, weder Schmerz noch Freude, weder Leid noch Genuss.

Und diese Abwesenheit von all diesen Dingen enthüllt etwas Subtiles. Ich nenne es „das Sein”, und das hat seine ganz eigene Qualität: Tiefe, Zufriedenheit, Glück, all diese Worte gehen in diese Richtung, aber beschreiben es </q+> Da ist so eine Lebendigkeit, aber diese Lebendigkeit, dieses Sein, hat nichts mit freudig rauf- und runterhüpfen zu tun oder mit lautem Lachen oder mit großen Gefühlen.

Wenn ich mich nach innen wende und still werde, sind da keine Gedanken mehr und auch keine Gefühle, weder Unglück noch Glück, weder Schmerz noch Freude, weder Leid noch Genuss. Diese Abwesenheit enthüllt etwas Subtiles, und das hat seine ganz eigene Qualität. Tiefe, Zufriedenheit, Glück... Man muss es selbst erleben. .

Nein, das hat eine ganz andere Dimension, und für die werden wir empfindsam, für diese Dimension, für diese Subtilität, wenn wir meditieren; wenn wir es immer wieder wagen, still zu werden.

Diese Lebendigkeit, dieses Sein, hat nichts mit freudig rauf- und runterhüpfen zu tun oder mit lautem Lachen oder mit großen Gefühlen. Nein, das hat eine ganz andere Dimension, und für die werden wir empfindsam, für diese Dimension, für diese Subtilität, wenn wir meditieren; wenn wir es immer wieder wagen, still zu werden.

Es scheint so zu sein... Wenn wir diesen Übergang machen von dem lauten Leben in Gedanken ins stille Leben ohne Gedanken, dann ist es, als müssten wir eine schwere Zeit durchleben. Swamiji nennt es: wir müssen das alte Karma durchleben, das Karma, das wir aus dem letzten Leben mitgebracht haben. Im Christentum heißt es, wir müssen uns von unseren Sünden reinwaschen. Irgendwie müssen wir dafür bezahlen.

Und was damit gemeint ist, ist, dass, wenn ich trotz meiner Gedanken, trotz all dieser Ängste, trotz all der Sünden, die wir im Kopf haben, trotz all der Vergangenheit, die wir im Kopf haben und all der Zukunft, die wir im Kopf haben, gespeichert in unseren Gedanken... wenn wir trotzdem still werden, dann ist es, als würden wir diese Last, die wir in uns tragen, die aus Gedanken besteht, umso deutlicher spüren.

Der erste Schritt in Richtung Empfindsamkeit, in Richtung Sensibilität. ist der, dass ich meine jetzige Realität noch deutlicher wahrnehme. Deswegen erscheint es anfangs so unangenehm oder so schwer oder so unmöglich. Es wird nicht schwerer, es wird nicht unmöglicher. Ich nehme nur das, was ohnehin in mir kocht, deutlicher wahr.

Es ist, als müsste man das Echo der Gedanken – der Schmerz, die Angst – durchleben, bevor ich wirklich still werden kann.

Aber diese Zeit ist nicht lang.

Diese Zeit, wo es unangenehm scheint, still zu werden oder fast bedrohlich, die ist nicht lang. Die Menschen, die trotzdem auf diesem Weg zu sich selbst bleiben, die erleben nach wenigen Jahren, wie alles leichter wird, ganz unerwarteterweise – nicht, weil man an Dingen arbeitet, nicht, weil man Gefühle auflöst, Probleme versteht, sondern einfach, weil man ganz allmählich die Gedanken immer mehr sein lässt und sie nicht mehr beachten kann.

In dem Maße verschwinden all diese Lasten. Und dann, wenn es so weit ist, dann verstehst du, warum der Guru sagt: „all deine Probleme kommen, nur dadurch, dass du den Gedanken Aufmerksamkeit schenkst.” Ja, so ist das.

Wenn das Echo der Gedanken verklingt

Viele Menschen glauben, dass Meditation bedeutet, abzuheben, sozusagen die wahren Probleme zu ignorieren und sich in eine mentale Welt zurückzuziehen, und das ist etwas Krankhaftes.

Und man kann von außen nicht unterscheiden, was da ein Mensch wirklich treibt. Es ist ganz leicht, sich Frieden und Stille vorzumachen und in einer vorgestellten Glückseligkeit zu ruhen, aber die ist neurotisch.

Aber wovon ich spreche, ist etwas anders.

Wenn du dich nicht in Gedanken von Gedankenlosigkeit flüchtest, wenn du dich nicht in Gedanken von Stille und Glück flüchtest, sondern wirklich die Gedanken ignorierst, dann fühlt sich das für die ersten paar Jahre zutiefst verletzlich an, unangenehm, fast unsicher. Deswegen sprach ich gerade von dieser Zeit, in der man scheinbar durch diese alten Lasten hindurchgehen muss. Es ist, als müsste man bereit sein, all diesen Gefühlen, die letztlich nur durch Gedanken erzeugt werden, zu begegnen.

Wenn du nicht in Gedanken von Gedankenlosigkeit, Stille und Glück flüchtest, sondern sie ignorierst, fühlt sich das für die ersten Jahre zutiefst verletzlich an. Deswegen sprach ich von der Zeit, in der man scheinbar durch diese alten Lasten hindurchgehen muss, als müsste man bereit sein, all diesen Gefühlen, die nur durch Gedanken erzeugt werden, zu begegnen.

Die Gedanken, die so tun, als würden sie uns vor all den Problemen schützen, obwohl sie eigentlich die Ursache aller Probleme sind, wenn wir die ignorieren, bleibt zunächst einmal das Echo der Gedanken zurück: die Dramen, die Ängste, auch das, was wir durch unsere Gedanken im Leben angerichtet haben und in uns. All das bleibt zurück, und wenn wir nicht mehr denken, sondern einfach hier sind, dann spüren wir das.

Aber wenn wir trotzdem da bleiben, trotzdem immer wieder uns von den Gedanken abwenden, dann verklingt dieses Echo. Diese Schmerzen, diese Ängste, diese Erinnerungen, die verklingen erstaunlich schnell – ein paar Jahre...

Wenn wir die Gedanken, die so tun, als würden sie uns vor Problemen schützen, obwohl sie deren Ursache sind, ignorieren, bleibt ihr Echo zurück: Dramen; Ängste; das, was wir im Leben angerichtet haben und in uns. Wenn wir uns trotzdem von ihnen abwenden, verklingt ihr Echo – die Schmerzen, Ängste, Erinnerungen – erstaunlich schnell. Ein paar Jahre...

Und der einzelne Mensch kann nicht unterscheiden, wo er steht: „drifte ich jetzt in den Wahnsinn ab oder in den Himmel?” Das kann man nicht unterscheiden. Aber wenn du immer wieder bei einem lebendigen Guru sitzt, da erlebst du wahre Stille. Das ist deine Referenz, immer wieder. Da bist du auf der sicheren Seite.

Und deine Welt wird hell

Ich möchte jetzt, am Schluss des Videos, noch auf eine Angst eingehen, die viele Menschen haben, die sagen, dass es unbestreitbar ist, dass es in der Welt schreckliche Dinge gibt, die ständig geschehen, und dass man im eigenen Leben vielleicht auch erlebt hat, wie man selbst schreckliche Dinge tut.

Und man ist sich absolut sicher, dass der einzige Weg, das zu verhindern, ist, dass man aufpasst, Acht gibt; dass das Letzte, was man tun darf, das ist, nicht mehr zu denken. Man hat das Gefühl, dass dann alles Schreckliche ungehindert geschehen kann.

Meine Erfahrung mit mir selbst und in meinem Leben ist eine ganz andere.

Swamiji sagt, dass durch unsere negativen Gedanken negative Dinge in unserem Leben geschehen, durch uns und durch andere.

Diesen Zusammenhang können wir anfangs in unserem Leben nicht sehen, solange wir in Gedanken leben.

Aber es ist meine Erfahrung in meinem Leben: je weniger ich meinen Gedanken Beachtung schenke, desto weniger Schlechtes geschieht durch mich und durch andere.

Es ist, als wäre gar kein Platz mehr für negative Dinge in meinem Leben, wenn ich nicht denke.

Aber auch das ist etwas, was jeder selbst erleben muss, bevor man es glauben kann. Nur die eigene Erfahrung zählt.

Je weniger ich meinen Gedanken Beachtung schenke, desto weniger Schlechtes geschieht durch mich und durch andere. Es ist, als wäre gar kein Platz mehr für negative Dinge in meinem Leben, wenn ich nicht denke. Aber auch das ist etwas, was jeder selbst erleben muss, bevor man es glauben kann. Nur die eigene Erfahrung zählt.

Aber das ist meine Erfahrung: je weniger ich denke, je weniger Beachtung ich den Gedanken schenke, die da sind – die probieren es ja immer wieder, Aufmerksamkeit zu bekommen –, desto friedlicher wird mein Leben, und desto einfacher wird alles.

Wir versuchen, die Welt so zu verändern, dass es nichts Schlechtes mehr gibt, damit ich dann in Frieden sein kann und nicht mehr denken muss. Aber das funktioniert nicht. Du kannst die Welt nicht verändern – und dein Denken ist die Ursache all der Probleme.

Wir versuchen, die Welt so zu verändern, dass es nichts Schlechtes mehr gibt, damit ich dann in Frieden sein kann und nicht mehr denken muss. Aber das funktioniert nicht. Du kannst die Welt nicht verändern – und dein Denken ist die Ursache all der Probleme.

Es ist wirklich so: wenn ich beginne, mich nach innen zu wenden, weg von den Gedanken, hin zu meiner Seele – das, was ich in der Samarpan-Meditation jeden Tag übe –, dann ist es, als ob sich dieser Friede, diese Zufriedenheit, diese Stille, um mich herum ausbreitet, wie eine Druckwelle, und die reicht so weit, wie ich sehen kann mit meinem inneren Auge. Und in diesem Bereich, in dieser Welt um mich herum, geschehen nur die Dinge, die zu meinem inneren Zustand passen. Und deswegen gibt es dann nichts Schreckliches mehr in dieser kleinen Welt um mich herum; in meiner Welt.

Wenn ich beginne, mich nach innen zu wenden, weg von den Gedanken, hin zu meiner Seele, ist es, als ob sich dieser Friede, diese Zufriedenheit, diese Stille, um mich herum ausbreitet. Und in diesem Bereich um mich herum geschehen nur Dinge, die zu meinem inneren Zustand passen. Und deswegen gibt es dann nichts Schreckliches mehr in meiner Welt.

Das ist, wie diese Magie funktioniert, wenn du einem Meister oder Guru nahekommst, oder vielleicht auch im Kleinen, wenn du mir nahekommst. Du trittst in die Aura dieses Menschen – in die Welt dieses Menschen –, und da ist alles friedlich. Da gibt es keine Probleme. Da passiert nichts Schreckliches. Und dann bist du wieder bei dir, allein, und dann bist du in deiner Welt. Und deswegen geht es darum, dass du deine Welt transformierst, und das geschieht ganz einfach, indem du lernst, dich von den Gedanken abzuwenden und nach innen zu blicken – hier ist mein Innen.

Und dadurch, von selbst, ändert sich deine Energie, deine Aura und die Welt um dich herum.

Und dann geschehen durch dich keine schlechten Dinge mehr, weil du nicht denkst, und alles, was in deiner Welt geschieht, ist kein Problem und gut für dich. So erlebe ich das. Du kannst die Welt da draußen nicht ändern. Du kannst die Welt für andere Menschen nicht ändern – nur für dich. Und der einzige Weg dafür ist, zu lernen, die Gedanken nicht mehr ernst zu nehmen, denn die Gedanken sind das, was deine schwere Welt, dein schweres Leben, erschaffen hat.

Und ich lade ich dazu ein, das zu entdecken.

Du kannst die Welt da draußen nicht ändern. Du kannst die Welt für andere Menschen nicht ändern – nur für dich. Und der einzige Weg dafür ist, zu lernen, die Gedanken nicht mehr ernst zu nehmen, denn die Gedanken sind das, was deine schwere Welt, dein schweres Leben, erschaffen hat. Und ich lade ich dazu ein, das zu entdecken.

Swamiji sagt es mit seinen eigenen wunderbaren Worten so: „Suche nicht das Ende der Dunkelheit in der Welt. Das Ende wirst du nie finden. Wenn du die Dunkelheit der Welt verändern möchtest, wirst du selbst in der Dunkelheit verloren gehen. Aber entzünde du dein eigenes Licht.” Werde du bewusst und still, wende du dich nach innen. Dann entzündest du dein eigenes Licht, und deine Welt, in dem Maße, so weit, wie dein Licht reicht: die Welt ist hell.

Und dieses Licht ist ansteckend. Das ermutigt und inspiriert andere Menschen dazu, ihr Licht zu entzünden.

So können wir als Menschheit Frieden finden und glücklich werden – nur so.

Wie Jesus mit Gedanken verfährt

Ja, zum Schluss möchte ich wieder auf Jesus zurückkommen, weil er einfach so viele Worte verwendet hat, die Wahrheit so schön treffen, und die wir doch so sehr missverstehen.

Er sprach auch von den Gedanken, aber damals, vor 2000 Jahren, waren die Worte, die für diese inneren Dinge verwendet wurden, ganz andere. Wir leben heute in einer Zeit, wo uns diese Dinge viel näher sind und wir sie viel besser direkt spüren können. Das ist der Segen unserer Zeit. Damals war das anders für die meisten Menschen. Jesus konnte nicht über 'Gedanken' sprechen. Er sprach auch nie über 'Gefühle'.

Er sprach vom Teufel. Da gibt es diese eine Geschichte in der Bibel, da beschreibt er, was seine Gedanken ihm so alles einflüstern. Ich sagte ja eben, dass die Gedanken der Grund sind für alles Schlechte und Problematische, was in unserer Welt geschieht. Und Jesus hatte auch Gedanken, wie jeder Kopf. Da gibt es diese eine Szene, wo er auf dem Dach des Tempels steht, und seine Gedanken sagen ihm: „Wirf dich hinab!

Dir kann nichts geschehen – du bist Gottes Sohn.” Und er sagte zu seinen Gedanken – zum Teufel: „stell dich hinter mich; verschwinde.” Das ist ein schönes Bild; das heißt: er hat sich abgewandt vom Teufel, sodass der Teufel hinter ihm steht – die Gedanken. Er blickt in die entgegengesetzte Richtung, nach innen.

Jesus hatte auch Gedanken. Da gibt es die Szene auf dem Dach des Tempels, und seine Gedanken sagen ihm: „Wirf dich hinab! Dir kann nichts geschehen – du bist Gottes Sohn.” Und er sagte zu seinen Gedanken – zum Teufel: „stell dich hinter mich; verschwinde” – er hat sich abgewandt und blickt in die entgegengesetzte Richtung, nach innen.

So sprach Jesus über die Gedanken. Das Wort Gedanken gab es damals nicht in dieser Form für die Menschen, die damals lebten.

Aber diese Stimme im Kopf, die nannte er „der Teufel”. Diese Stimme im Kopf, die du für dich selbst hältst – „meine Gedanken, meine Ideen, meine Wünsche, meine Ängste” –, sind einfach Gedanken. Die haben mit dir nichts zu tun. Wende dich ab von ihnen. Du hast nichts zu verlieren.

So sprach Jesus über die Gedanken. Dieses Wort gab es damals nicht. Diese Stimme im Kopf, die nannte er „der Teufel”. Diese Stimme im Kopf, die du für dich selbst hältst – „meine Gedanken, meine Ideen, meine Wünsche, meine Ängste” –, sind einfach Gedanken. Die haben mit dir nichts zu tun. Wende dich ab von ihnen. Du hast nichts zu verlieren.

Wenn du dich dafür interessierst, wie das geht und du keinem Guru begegnet bist und keinem Meister und die Samarpan-Meditation ausprobieren möchtest, dann lege ich dir ans Herz, das zu tun. Die ist ganz einfach. Die kostet nichts. Man muss nicht Mitglied in irgendeinem Club werden oder in irgendeiner Sekte. Sie geht so einfach.

Und jeder Mensch kann diese Meditation ins Leben integrieren, ganz gleich, wie du lebst. Die widerspricht keiner Religion. Ganz gleich, welcher Religion du angehörst oder wie du lebst, du brauchst nicht Vegetarier werden, du brauchst das Rauchen und den Sex nicht aufhören. Es hat damit alles nichts zu tun. Du kannst einfach dein Leben weiterleben, du kannst einfach bleiben, wie du bist – und meditieren.

Wenn du über diese so einfache und doch so segensreiche Meditation etwas erfahren möchtest: hier im deutschsprachigen Raum gibt es den gemeinnützigen Verein Samarpan-Meditation e.V., und die Website-Adresse und auch die E-Mail-Adresse und ein paar andere Informationen habe ich dir auf meiner Website auf der Seite 'Samarpan-Meditation' zusammengetragen, damit du den Weg leichter findest zu den offiziellen Informationen zu dieser schönen Meditation.

Jeden Montagabend gibt es eine Onlineveranstaltung von diesem Verein, da kann man die Meditation kennenlernen. Man nennt es eine „Einführung in die Samarpan-Meditation”. Ich glaube, zurzeit findet das jeden Montagabend um Viertel vor Sieben statt, aber auf der Website von diesem Verein findest du alle Informationen dazu. Ja, und dann meditierst du einfach jeden Tag, und du weißt nicht, wie, aber alles wird anders.

Und wenn du die Meditation bereits kennst und machst, möchte ich dich dazu ermutigen: mach diese Meditation jeden Tag. Vielleicht wachst du morgens auf, und irgendwie hast du vergessen zu meditieren. Dann mache es später, wenn du dich erst abends daran erinnerst, mach's abends – aber mache es jeden Tag. Das setzt eine Zäsur in deinem Inneren, wenn das, dieses sich nach innen wenden, wenn dieses wenigstens für ein paar Minuten versuchen, die Gedanken zu ignorieren, das Wichtigste in deinem Leben wird. Es kommt nicht darauf an, dass man es richtig macht.

Es kommt überhaupt nicht darauf an, dass man es gut macht. Ich sagte eingangs, dass es in dieser Meditation kein Ziel gibt. Es ist nicht das Ziel, eine halbe Stunde gedankenlos dazusitzen. Das liegt nicht in deiner Macht. Es geht nur um eines: „ich will mich von meinen Gedanken abwenden. Das tue ich jetzt.” Dann ruhst du in der Stille des Kronenchakras, für Momente, ganz gleich wie lang, es spielt überhaupt gar keine Rolle. Allein diese Absicht, die zählt. Und wenn du das jeden Tag machst, dann verändert dich das, grundlegend. Alles wird anders.

Das setzt eine Zäsur in deinem Inneren, wenn das Ignorieren der Gedanken zum Wichtigsten in deinem Leben wird. Es kommt nicht darauf an, dass du es richtig machst. Du ruhst in der Stille des Kronenchakras, ganz gleich wie lang – und allein diese Absicht verändert dich grundlegend. Alles wird anders.

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Deswegen ist alles, was ich tue, kostenlos. Aber ich freue mich über Spenden. Ich freue mich über Menschen, die mich finanziell unterstützen möchten, damit es mir möglich ist, meine Zeit und meine Kraft darauf zu verwenden. Nichts tue ich lieber. Wenn du Lust hast, mich dabei zu unterstützen: auf meiner Website, auf der Spende-Seite, findest du alle Informationen darüber, wie das möglich ist.

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Danke, dass du da bist.

Ich liebe dich.