German Online Satsang of September 1, 2026
German with German subtitles.
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Topics: Back from the Place of Meditation. Stay true to yourself, and there will be no problem. If it hurts, it’s the ego. Everything happens without thoughts. Contentment is the key. The Soul’s plan – you don’t need to know it. The greatest support as a mother. The soul’s trust. Those who hope will be disappointed. Dreams aren’t meant to be understood. You can neither seek nor find. I’m always referring to Samarpan Meditation. “You know my name: why are you worried?” Believe only what you discover for yourself. Being true to yourself is a dance. The truth holds no interest for the ego.
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About this Video:
How do you follow the soul’s plan when you don’t know what it is? What does a dream mean when it won’t let go of you? And how can you be true to yourself when you haven’t even discovered that self yet? As varied as the questions were that evening – almost all of them sought the same thing: to understand what is happening to us.
But that is precisely what isn’t necessary. The soul’s plan has long been set; we don’t need to know it – and we couldn’t even if we wanted to. A dream that stirs us up doesn’t need to be interpreted: what it reveals has long been at work within us. And as human beings, we don’t actually know what we’re looking for; that’s why it can neither be sought nor found. And yet, finding does happen – and this evening tells us how.
Even the most worldly question led there: what do you do when you’re in a relationship and a coworker suddenly confesses their feelings for you? The feelings aren’t the problem – the problem is the story the mind immediately constructs from them: what that means, what you should now do or decide… Without this story, there’s surprisingly little to decide.
It was also about concern for others: for a child in the hospital whose path you neither know nor can walk for it, and for relatives who want nothing to do with God or meditation. Can you help these people? Yes – but in a completely different way than expected: the greatest help for them is the peace you find with yourself.
And time and again, the conversation turned to expectations: about the birthday, about one’s own inner state, about what meditation is supposed to bring. Those who hope will be disappointed – and even that is a gift: the pain shows where we are still living in our thoughts. Contentment, on the other hand – wanting nothing that isn’t here – is the key to the inner door.
One quote that evening encapsulated it all. An Indian guru, when asked if he truly will take care of everything, replied: “You know my name: why do you worry?” He knew how long that connection had existed; the disciple did not.
That evening, I had just returned from the Place of Meditation – ten days with Swamiji – for which I still lack the words to describe. Perhaps that, too, is part of this evening: the most important things cannot be known, only lived. Thank you for this Satsang.
Complete German text:
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Zurück vom Ort der Meditation
Link to topic in video at 0m28s
[Dhyan Mikael:] Guten Abend, herzlich willkommen zum Online-Satsang.
Ich freue mich, dass wir heute Abend wieder zusammen sind; ganz herzlich willkommen.
Hier im Online-Satsang kannst du mir Fragen stellen zu deinem spirituellen Weg, zu deinem Leben, zu deinem Alltag, zu dir selbst, und ich werde etwas dazu sagen, wenn ich kann. Du kannst deine Frage im Chat hier auf Zoom oder auf YouTube schreiben, Simone wird sie dann vorlesen, und dann sage ich etwas dazu. Und zwischendurch lese ich immer wieder eine Frage vor, die mich per E-Mail erreicht hat, und sage etwas zu der E-Mail-Frage. Und das machen wir jetzt eineinhalb Stunden lang, bis um halb zehn.
Ich freue mich sehr. Ich komme gerade vom Ort der Meditation zurück, wo ich zehn Tage lang war, zusammen mit Swamiji und vielen, vielen anderen Menschen.
Es war eine sehr schöne Zeit, sehr intensiv. „Schön” und „intensiv” sind Worte, die da überhaupt nicht passen, aber mir fallen im Moment noch keine besseren ein. Zu gegebener Zeit werde ich dir noch ein bisschen von dieser Zeit erzählen, aber jetzt verdaue ich gerade noch und ruhe mich aus.
Bleib bei dir, dann gibt es kein Problem
Link to topic in video at 2m08s
Simone, guten Abend. Ganz, ganz herzlichen Dank, dass du wieder dabei bist.
[Simone:] Guten Abend, danke, dass ich dabei sein darf.
[Dhyan Mikael:] Ah ja.
Hast du schon eine Frage, die du vorlesen könntest?
[Simone:] Ja, habe ich.
[Dhyan Mikael:] Ah, wie schön. Bitte, schieß los.
[Simone:] Die erste Frage ist von jemandem, der sich Schmetterling nennt.
[Dhyan Mikael:] Hallo Schmetterling, guten Abend.
[Simone:] „Lieber Mikael, ich weiß gerade nicht so richtig, was ich mit meinen Gefühlen anfangen soll. Ich habe einen Partner, aber seit ein paar Monaten habe ich einen sehr guten Kontakt zu einem männlichen Kollegen. Wir verstehen uns super, vor allem humorvoll und emotional. Heute hat er mir gesagt, dass er Gefühle für mich hat. Ich habe ihn sehr gern, und durch unsere Verbindung fühlt es sich nach mehr als nur Kollegschaft an.
Aber ich weiß jetzt nicht genau, was ich fühle und ob ich jetzt auch meine Beziehung aufgeben kann. Ich zweifle schon länger an meiner Beziehung. Kannst du mir dazu etwas sagen?”
[Dhyan Mikael:] Oh wow. Danke für deine Frage und für deinen Bericht.
Also zunächst einmal ist es so, dass du mit deinen Gefühlen überhaupt nichts machen musst.
Du lässt sie einfach da sein.
Aber ich glaube, was du meinst, sind gar nicht so sehr deine Gefühle.
Es ist so: Wenn wir etwas erleben oder wenn wir etwas fühlen, dann gehen sofort die Gedanken los. Mein Meister Soham nannte das „die Story” – die Geschichte im Kopf.
Ich will dir ein Beispiel geben: du hast eine Beziehung, du lebst in einer Beziehung, aber jetzt hast du diesen Kollegen da bei der Arbeit, und da ist mehr als nur Kollegialität. Ihr versteht euch richtig gut.
Und daran gibt es überhaupt gar kein Problem, aber jetzt geht die Geschichte im Kopf los: „Was bedeutet das? Darf ich das? Muss ich meine Beziehung aufhören, wenn ich das jetzt genieße?” – Das nenne ich „die Geschichte” .
Mit den Gefühlen gibt es kein Problem.
Mit den Gefühlen gibt es kein Problem. Aber wir sind meistens nicht in der Lage, die Gefühle einfach Gefühle sein zu lassen. Du glaubst, sie bedeuten etwas; du glaubst, jetzt müsstest du wissen, was du willst; du glaubst, du müsstest dich entscheiden. Und all das hat mit Gefühlen überhaupt nichts zu tun. Das sind alles Gedanken. Ohne die Gedanken ist es einfach.
Link to quote in video at 4m36s
Du genießt den Mann bei der Arbeit, vielleicht genießt du deinen Partner, vielleicht gibt es Probleme bei der Partnerschaft. All das ist kein Problem: Das sind einfach Gefühle, einfach Erfahrungen.
Aber wir sind meistens nicht in der Lage, die Gefühle einfach Gefühle sein zu lassen.
Du glaubst, sie bedeuten etwas. Du glaubst, jetzt müsstest du wissen, was du willst.
Du glaubst, du müsstest dich entscheiden.
Und all das hat mit Gefühlen überhaupt nichts zu tun. Das sind alles Gedanken. Ohne die Gedanken ist es recht einfach.
Und deswegen ist mein Rat an dich, die Gedanken zu ignorieren.
Denke nicht darüber nach, was das bedeutet, was du gerade erlebst.
Triff keine Entscheidung, ändere nichts. Lass dein Leben einfach so, wie es ist.
Genieße das, was du genießt.
Fühle auch die Sachen, die du nicht genießt. Sei dabei: sei zu Hause dabei, wenn du mit deinem Partner bist; sei in der Arbeit dabei – mit deiner Aufmerksamkeit, weißt du, mit deinem Bewusstsein –, wenn du arbeitest und wenn dir dieser tolle Kollege über den Weg läuft.
Und an all dem ist nichts verkehrt.
Nur die Gedanken machen es kompliziert, und die Gedanken sind es, die daraus ein Problem machen, und die sagen entweder „das ist ein Problem” oder „du musst dich entscheiden”, oder sie sagen: „Das passt aber jetzt nicht zusammen.”
Das stimmt alles nicht.
Es gibt kein Problem.
Das Wichtigste und Hilfreichste für dich ist, wenn du deinen Gedanken keine Aufmerksamkeit gibst und mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bleibst, in dir.
Ich weiß nicht, ob du meditierst, aber wenn du meditierst, dann weißt du, was ich meine. Deine Aufmerksamkeit bleibt innen, beim Kronenchakra oder wo auch immer sie gerne ausruht.
Sobald du sie auf die Gedanken richtest, deine Aufmerksamkeit, gerätst du in Schwierigkeiten.
Sobald deine Aufmerksamkeit bei dem einen Mann ist oder bei dem anderen, gerätst du in Schwierigkeiten.
Dann fragst du dich: „Was will der von mir?”, oder: „Was hat der für ein Problem mit mir?”, wenn es um deinen Partner geht.
Aber wenn du einfach mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bleibst, bei dir zu Hause, da drin, dann gibt es kein Problem.
Dann kann dich der eine Mann lieben, der andere auch, aber es gibt kein Problem.
Aber normalerweise haben wir das nicht gelernt, dieses… die Aufmerksamkeit bei uns selbst zu lassen.
Normalerweise ist unsere Aufmerksamkeit immer da draußen, bei den anderen Menschen, beim Partner, bei einem anderen Mann.
Unsere Aufmerksamkeit ist bei dem, was er uns sagt, was er von uns denkt, ob er uns mag oder nicht.
Aber das ist alles unwichtig; das ist alles nicht deine Angelegenheit.
Und wenn du mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bist, in deiner Mitte – nicht bei den Gedanken –, dann kannst du genießen, was da zu genießen ist, wenn du möchtest.
Du kannst das fühlen, was schwierig ist, und das fühlen, was schön ist, aber du bist immer bei dir.
Da gibt es nichts zu entscheiden und auch kein Problem.
Und ich sagte dir eben: Das ist etwas, was die meisten von uns nicht können. Wir haben es nie gelernt.
Es ist völlig normal, dass die Menschen mit ihrer Aufmerksamkeit ganz und gar da draußen sind, bei jemand anderem.
Deswegen gibt es so viele Liebesgeschichten und Filme und Bücher über genau diese Art von Leben.
Nur ganz, ganz wenige ruhen einfach in sich selbst und sind zufrieden und genießen alles und haben kein Problem mit irgendetwas.
Und immer, wenn wir etwas erleben, was du gerade berichtest, ist das eigentlich eine Gelegenheit, die uns das Leben schenkt, damit wir das lernen.
Immer, wenn wir in Stress geraten, weil wir nicht wissen, was wir jetzt tun sollen, weil da scheinbar etwas nicht zusammenpasst, ist das ein Zeichen für uns, dass unsere Aufmerksamkeit da ist, wo sie nicht hingehört: bei diesem schönen Mann oder bei dem anderen Mann oder bei anderen Menschen.
Du kannst es wie so eine Art Weckruf verwenden: „Ah, Moment mal, wo bin ich gerade mit meiner Aufmerksamkeit? Ah, ich denke an diesen Mann, ah, ich denke an meinen Partner und was der wohl denkt.” Okay – dann kommst du zu dir zurück.
Das ist die Herausforderung, und das ist die Ursache deines Problems, nicht die Gefühle – die sind, wie sie sind.
Und wenn du das praktizierst... wenn einfach mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bleibst und geschehen lässt, was geschieht, dann wird das Leben sehr lebendig und sehr spannend.
Und meine Erfahrung ist es, gerade in dem Bereich, wo wir immer denken: „Ah, da darf jetzt auf keinen Fall etwas schiefgehen”, dass sich alles auf wundersame Weise von selbst fügt, wenn ich mich nicht einmische und wenn meine Aufmerksamkeit da bleibt, wo sie hingehört: bei mir.
Und wie gesagt, du kannst es üben, wenn du meditierst.
Was du erlebst, wenn sich jemand in dich verliebt... Was du da erlebst, ist, dass dieser Mensch seine Aufmerksamkeit ganz und gar bei dir hat.
Er träumt von dir, er denkt an dich, wahrscheinlich hat sein Kopf schon eine ganz tolle Geschichte mit dir gebaut, und du spürst das. Das ist gar nicht so angenehm – wie eine Last.
Und der andere Mann, dein Freund, der macht das Gleiche, nur mit einem anderen Beigeschmack. Vielleicht denkt er: „Ah, wir haben ein Problem.” Ich weiß ja nicht, wie es zwischen euch gerade läuft, aber du kennst das Gefühl, wenn jemand seine Aufmerksamkeit und sein Hoffen, sein Wollen, sein Wünschen, seine Träume, ganz bei dir hat.
Das ist wie so ein Anzug, der zu eng ist: das passt nicht; das ist nicht schön.
Aber wenn du mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bleibst, dann ist das alles kein Problem. Dann können die Jungs machen, was sie wollen – du bist bei dir, als würdest du dich von diesem ganzen Drama entkoppeln.
Und deinen Gedanken keine Aufmerksamkeit geben heißt ganz praktisch: nicht träumen, nicht an die Zukunft denken: das erleben, was gerade passiert – „ja”, ganz und gar.
Aber nicht an morgen denken, keine Fantasien spinnen: dann bist du auf sicherem Boden; dann kann nichts schiefgehen.
Also genieße diese Gelegenheit, die dir das Leben gerade gibt.
Du kannst diese Gelegenheit nutzen, um zu lernen, bei dir zu bleiben – und du kannst genießen, was das Leben dir beschert. Aber bleibe bei dir: dann kannst du wirklich genießen, egal was passiert, egal was nicht passiert.
Danke, Schmetterling, danke für deine Frage. Ich liebe dieses Thema, denn es gibt keinen anderen Bereich im menschlichen Leben, wo wir so sehr in Gedanken leben, ohne es zu wissen.
Es gibt keinen anderen Bereich im menschlichen Leben, wo wir so sehr in Gedanken leben, ohne es zu wissen. All das Romantische, all das, was wir Liebe nennen, sind alles Gedanken, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.
Link to quote in video at 15m05s
All das Romantische, all das, was wir „Liebe” nennen, sind alles Gedanken, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.
Danke.
Und wenn du dazu noch eine Frage hast, wenn irgendetwas unklar geblieben ist – das ist ein großes Thema –, bitte, frag noch einmal. Ich freue mich, dass du da bist.
Wenn es weh tut, ist es das Ego
Link to topic in video at 15m49s
Simone, magst du fortfahren?
[Simone:] Ja, gerne. Die nächste Frage ist von Nadine.
[Dhyan Mikael:] Nadine, grüß dich. Ach, Nadine, ich habe noch eine Frage von dir. Das wäre die erste, die ich hier vorlese. Soll ich die zuerst beantworten, oder willst du erst… Soll ich erst deine Frage hier im Online-Satsang, die du jetzt gerade hast, beantworten? Was machen wir denn jetzt?
Ich lese erst Nadines Frage vor, und dann darfst du weitermachen, Simone.
„Der Morgenmoment von Samstag” – das ist jetzt nicht der letzte Samstag, sondern einer von vor ein paar Wochen; die E-Mail ist schon etwas älter – „kam für mich so absolut zur richtigen Zeit. Am Freitag hatte ich erlebt, wie ein Mensch, der mir sehr nahe ist, in einer Unterhaltung gesagt hat, ob ich jetzt mit meiner Heiligkeitsrede endlich fertig wäre.
Ich hatte nur erzählt, wie es für mich ist: dass es für mich immer weniger Sinn macht, dem Außen Aufmerksamkeit zu schenken, und wie mich mein Inneres immer mehr ergreift.
Seit Guru Purnima ist mir Swamiji so nah. Es fällt mir seitdem so leicht, mich in der Meditation komplett hinzugeben. Ich gebe ihm alles hin und sage: ‚Mach du, ich weiß nicht, wie es geht; mach bitte du.‘
Und dann kam diese Reaktion, die mich voll in die Gedankenwelt gezogen hat – wumms –, und ich war total verunsichert, die ganze Nacht.
Und am Morgen hat mir der Himmel dann diesen Morgenmoment geschenkt und das komplette Video dazu, welches ich bestimmt schon siebenmal angehört habe.
Ich kehre zurück, immer und immer wieder. Ja, diesen Weg muss ich alleine gehen, und ich habe den Mut, ihn zu gehen. Mir bleibt ja nichts anderes übrig.
Ich erinnere mich gerade an die sterbenden Menschen im Hospiz, in dem ich arbeite. Diese Menschen müssen ihren Weg auch alleine gehen, auch wenn sie nicht alleine sind. Ich sage Ja zum Leben und bringe immer mehr den Mut auf, meine Gefühle zu fühlen. Ohne Geschichte sind sie gar nicht so schlimm. Das sage ich jetzt noch etwas unsicher. Ich beobachte aber trotzdem, wie sich da Schmerzvermeidungsstrategien einschleichen, um es schlussendlich doch nicht fühlen zu müssen, und oft passiert das, ohne dass ich es merke. Wie gemein ist das denn?”
Danke für deine E-Mail. Ich danke dir.
Weißt du, was du erlebst, kannst du ja selbst kaum glauben.
Und es gibt kaum jemanden, mit dem man so etwas teilen kann.
Ich kann so etwas nur mit Menschen teilen, die dasselbe erleben, und selbst da nur manchmal.
Und ich verstehe schon: Man erlebt so etwas und ist mehr oder weniger fassungslos, dass man das Privileg als Mensch hat, das zu erleben – und man möchte es erzählen.
Aber meistens funktioniert das nicht.
Das nannte Jesus Christus „Perlen vor die Säue werfen”.
Es gibt viele, die können das nicht hören.
Es ist… Weißt du, dieser Mensch, der dir diese Reaktion gegeben hat, der meint es gar nicht böse.
Für den ist das, was du erzählt hast, obwohl du das natürlich einfach nur voller Freude erzählt hast, eine einzige Provokation.
Tief, tief, tief drin, an einer Stelle, von der er nichts weiß, tut es weh für ihn, das zu hören, weil er sich nicht treu ist, weil er den Mut nicht hat.
Ja, und dann reagieren die Menschen halt, auf die eine oder andere Weise, so wie du es erlebt hast.
Und das Zweite ist: wenn wir eine Reaktion wie diese bekommen, wird unser eigenes Ego getroffen. Und das ist etwas Gutes.
Wenn das, was du in dir heute entdeckst und was so neu und so wunderbar ist, tief in dir verankert ist und einfach selbstverständlich für dich geworden ist, wenn du selbst glaubst, das, was du da erlebst, wenn deine eigenen Zweifel dich nicht mehr kriegen können, dann wird dich ein Spruch wie der von diesem Menschen nicht mehr berühren.
Aber die sind deswegen so schmerzhaft, weil wir in uns selbst auch noch so viele Zweifel tragen, da oben.
Und deswegen ist es gut, dass diese Knöpfe in uns gedrückt werden.
Deswegen ist es gut, dass diese Knöpfe in uns gedrückt werden. Das ist das Ego. Und dann kannst du den Schmerz spüren und Hingabe üben, und alles wird kräftiger in dir. Mit jeder Gelegenheit, wo dir jemand einen Knopf drückt und du bereitwillig deine Gefühle fühlst, bist du immer noch mehr hier mit diesem Wunderbaren, was dir da geschenkt wird.
Link to quote in video at 22m27s
Das ist das Ego. Und dann kannst du den Schmerz spüren und da Hingabe üben.
Und dann wird das alles immer kräftiger in dir.
Mit jeder Gelegenheit, wo dir jemand einen Knopf drückt und du bereitwillig deine Gefühle fühlst, bist du immer noch mehr hier mit diesem Wunderbaren, was dir da geschenkt wird.
Mir geht es so: manchmal kriege ich irgendeinen blöden Kommentar, anonym natürlich, auf YouTube oder sonst wo... sehr, sehr selten, aber manchmal passiert es. Und wenn mich das dann trifft, dann weiß ich: „Ah, hier habe ich noch Hausaufgaben zu tun.” Dann nehme ich mir Zeit, den Schmerz zu spüren, die Gefühle zu spüren und zu fühlen, die da sind, die da an die Oberfläche gebracht werden. Und das dauert manchmal eine ganze Weile.
Und ich bin dankbar.
Solange mir diese Dinge wehtun können, bin ich dankbar für jede Gelegenheit, wo sie ans Licht gebracht werden, auch wenn es natürlich nicht besonders angenehm ist. Das ist schon klar.
Danke für deine E-Mail.
Alles geschieht ohne die Gedanken
Link to topic in video at 24m13s
So, Simone, jetzt bist du dran.
[Simone:] Soll ich jetzt die heutige Frage von Nadine vorlesen?
[Dhyan Mikael:] Ja, bitte, bitte.
[Simone:] „Geliebter Mikael, immer öfter kann ich sehen, dass im Leben alles geschieht. Da ist eine beobachtende Instanz, die erkennen kann: ah, das geschieht gerade. Ja, sogar mit den Gefühlen: ah, diese Gefühle zeigen sich gerade in diesem Körper. So viel Enge oder Weite. So viele Gefühle gibt es in diesem Körper nicht, wenn Gedanken und Worten keine Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Trotzdem scheint es, dass nur etwas geschieht, wenn ich davor denke: jetzt gehe ich zum Beispiel meditieren. Ist es so, dass die Gedanken sich das nur auf die Fahne schreiben, das, was geschieht, aber schon längst feststeht? Magst du etwas dazu sagen? Danke von Herzen, Nadine.”
[Dhyan Mikael:] Danke, das ist eine tolle Frage. Danke, Nadine. Ich freue mich, dass du da bist.
Ja, es ist genau, wie du sagst.
Das Bewusstsein des Körpers nimmt wahr, und die Gedanken, die das kommentieren, die geben uns das Gefühl, dass das, was passiert, deswegen passiert, weil unsere Gedanken das beschlossen haben.
Aber du kannst einmal ein Experiment machen.
Setz dich einmal hin und mach gar nichts mehr.
Achte auf keinerlei Gedanken mehr. Ignoriere alle Gedanken, auch den Gedanken, dass du jetzt für immer sitzen bleiben musst. Du ignorierst alles. Du hast keinerlei Idee, was du jetzt machen solltest: Schau einmal, wie lange du sitzen bleibst.
Und schau einmal, was passiert, wenn du die Gedanken konsequent ignorierst, wie spontan und lebendig und kraftvoll das Leben plötzlich wird und die Arbeit und alles.
Das alles ist so mühsam, weil wir ständig darüber nachdenken.
Abspülen wäre ganz einfach, wenn wir nicht darüber nachdenken würden, ob ich das jetzt will oder nicht, oder ob ich nicht lieber etwas anderes machen wollte.
Wenn du aufhörst zu denken und einfach mit dem Leben mitschwimmst und das tust, was gerade dran ist, passiert so viel und es ist alles so einfach.
Also, mein Rat an dich wäre: experimentiere einmal damit!
Lass es darauf ankommen, dass du den ganzen Tag lang nur dasitzt und dich nicht von der Stelle rührst. Schau einmal, wie lange es gut geht.
Weißt du, es gibt die Möglichkeit, ganz leer zu sein, ganz und gar leer zu sein.
Es gibt die Möglichkeit, ganz leer zu sein, ganz und gar leer zu sein. Da passiert das eigentliche Leben; da passiert so viel: Tun geschieht da, manchmal auch Nicht-Tun. Alles geschieht in diesem Dabeisein, diesem Beobachten, ohne dass man damit irgendwie verbunden wäre.
Link to quote in video at 27m47s
Da passiert das eigentliche Leben. Da passiert so viel: Tun geschieht da, manchmal auch Nicht-Tun. Alles geschieht in diesem, wie du es nennst, Dabeisein, dieses Beobachten, ohne dass man damit irgendwie verbunden wäre.
Ich habe das in meinem Newsletter heute beschrieben. Sportler kennen das. Manchmal kommen Sportler in einen mentalen Zustand, den sie „the zone” nennen auf Englisch, die Zone. Also das ist ein mentaler Zustand, wo man nicht denkt, sondern wo man einfach nur da ist, ganz klar und leer, so als wäre man gar nicht dabei. Alles geschieht einfach, und zwar auf so eine perfekte, wundersame Weise... Deswegen mögen Sportler diesen Zustand, weil da alles zehnmal so gut klappt wie sonst.
Es ist unglaublich, so etwas zu erleben.
Aber so können wir leben, immer.
Normalerweise, wenn ich sage, dass man auf die Gedanken nicht zu achten braucht, sagen die Leute: „Ja, das geht doch nicht, da passiert doch nichts mehr.” Meine Erfahrung ist genau das Gegenteil.
Danke, Nadine. Schön, dass du dabei bist. Ich freue mich sehr.
Zufriedenheit ist der Türöffner
Link to topic in video at 29m55s
Jetzt lese ich noch eine E-Mail vor.
„Lieber Mikael, ich habe gehört, dass das Nabelchakra für die spirituelle Entwicklung sehr bedeutsam ist. Ich spüre bei mir einen konstanten Druck hinter dem Bauchnabel, Spannungen drumherum und viel Luft im Bauch. Kannst du dazu etwas sagen?”
Ich danke dir für deine E-Mail und deine Frage.
Das Nabelchakra, dieser Bereich des Körpers, die Energien, die da wohnen, die haben mit Zufriedenheit zu tun.
Wenn du unzufrieden bist, dann ist dein Nabelchakra blockiert.
Und es stimmt: du sagst, du hast gehört, dass dieses Chakra für die spirituelle Entwicklung sehr bedeutsam ist.
Es ist im Grunde so: solange du unzufrieden bist, kannst du nicht beginnen, auf den spirituellen Weg zu gehen.
Solange du unzufrieden bist, kannst du den spirituellen Weg nicht beginnen: du bist mit anderen Dingen beschäftigt, weil du dir etwas anderes wünschst als das, was ist. Zufriedenheit heißt, nichts zu wollen, was nicht ist, und nichts nicht zu wollen, was ist: einfach Hingabe ans Leben. Dann kannst du nach innen gehen; dann zieht dich nichts nach außen.
Link to quote in video at 30m56s
Das geht nicht: dann bist du mit anderen Dingen beschäftigt. Dann machst du dir Sorgen wegen den praktischen Dingen des Lebens: was morgen geschehen soll; was passiert, wenn du kein Geld hast; was passiert, wenn du alleine bist und dein Partner stirbt...
Das sind die Dinge, die uns im Außen gefangen halten, die uns unzufrieden machen, weil wir uns etwas anderes wünschen als das, was ist.
Ja, und dann wendet sich kein Mensch nach innen.
Aber wenn du zufrieden bist… Zufriedenheit heißt, nichts zu wollen, was nicht ist, und nichts nicht zu wollen, was ist – einfach Hingabe ans Leben; dann, dann kannst du nach innen gehen; dann zieht dich nichts nach außen.
Und du kennst es ja: es gibt einige Dinge, wegen denen du dir normalerweise in deinem Leben viele Sorgen machst.
Aber manchmal machst du das nicht.
Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, war es ganz klar, dass da nichts von den Sorgen übrig geblieben ist: keine Blockade im Nabelchakra, einfach nur Offenheit und Hingabe.
Aber sei geduldig mit dir.
Wenn du dann wieder nach Hause fährst und wieder die alten Energien zurückkehren, die du so gut kennst im Leben, dann sei mit denen und sei damit zufrieden: „Okay, so bin ich. Okay...” Mach deinen Frieden mit dem, wie du bist, wie dein Leben ist, wie alles ist.
Und dann entspannt sich dein Bauch.
Ja...
Ich danke dir, dass du geschrieben hast; ganz herzlichen Dank.
Ich freue mich so sehr, dass du da bist.
Der Seelenplan, den du nicht kennen musst
Link to topic in video at 33m49s
Bitte, Simone, magst du fortfahren?
[Simone:] Ja, sehr gerne. Ich lese jetzt etwas von Marie Luise vor.
[Dhyan Mikael:] Marie Luise, grüß dich. Schön, dass du da bist. Ich freue mich.
[Simone:] „Es heißt oft, man soll seinem Seelenplan folgen. Es fühlt sich für mich immer so an, als müsse man auf die Suche gehen, was überhaupt der Seelenplan ist. Mein Verständnis davon ist, dass ich die Arbeit mache, die ich aus dem Herzen mache, und auch sonst in meinem Leben darauf achte, ob es sich für mich stimmig anfühlt. Wenn ich dir zuhöre, habe ich das Gefühl, ich muss nicht wählen, sondern alles annehmen, wie es ist und was auf einen zukommt.”
[Dhyan Mikael:] Ja, genauso ist es. Du hast es wunderbar in Worte gefasst.
Es gibt einen Seelenplan. Die Seele hat bestimmte Dinge zu erledigen in diesem Leben, und deswegen hat die Seele, die wir sind, genau dieses Leben gewählt, mit diesen Eltern, mit diesen Partnern, mit all den Schwierigkeiten und schönen Dingen.
Dieses Leben ist maßgeschneidert für das, was diese Seele hier vorhat.
Doch wir brauchen darüber nichts wissen, und wir können darüber auch nichts wissen.
Es ist viel direkter als irgendein intellektuelles Verstehen eines Planes. Es ist genau, wie du das beschrieben hast.
Unser Innerstes führt uns durch die Energie, die wir für etwas spüren, durch die Freude, die wir für etwas spüren, durch Neugier und durch Abgestoßensein und irgendwo nicht hinwollen. Wir werden irgendwo weggestoßen, irgendwo hingezogen: so führt uns das Leben, so führt uns die Seele. Und da machen wir einfach mit.
Der Plan steht schon fest, den brauchen wir nicht kennen. Die Seele sagt uns in jedem Augenblick ganz direkt, wo es langgeht – aber nicht durch Worte, nicht durch Gedanken, sondern dadurch, wie es ist; dadurch, wie ich bin.
Also eine ganz unmittelbare, praktische Angelegenheit. Dafür braucht man kein Seminar, man muss einfach nur da sein, wo man ist, und so sein, wie man ist. Dann bist du voll im Plan.
Ja.
Danke. Danke, Marie Luise.
Die größte Unterstützung als Mutter
Link to topic in video at 36m53s
Bitte fahr fort, Simone.
[Simone:] Die nächste Frage ist von Jessica.
[Dhyan Mikael:] Jessica, guten Abend. Hallo. Wie schön, dass du da bist.
[Simone:] „Hallo, Mikael. Heute wurde meine Tochter – du bist ihr einmal begegnet, als sie noch ganz klein war – stationär in der Klinik in Leipzig aufgenommen. Ihr geht es psychisch schon länger nicht gut und sie hat sich aktiv dafür entschieden. Allerdings ging es nun ganz plötzlich. Eigentlich hatte ich gedacht, dass es noch etwas dauert bis zum Aufenthalt. Nun ist sie weg. Ich wollte mich nicht einmal verabschieden.
Mein Mann und ich haben nur schnell alle Sachen zusammengesammelt und mein Mann hat sie hingebracht. Ich habe sie nicht mehr gesehen heute. Es fühlt sich an, als ob mir jemand mein Herz herausgerissen hat. Ich kann nur hoffen, dass ihr der Klinikaufenthalt wirklich guttut und sie danach wieder erfolgreich ins normale Leben findet. Sie fehlt mir so. Bitte sei einen Moment mit mir. Danke; alles Liebe, Jessica.”
[Dhyan Mikael:] Ah ja.
Es ist gut, dass sie dort ist, und es ist gut, wie es gelaufen ist.
Und weißt du, sie hat kein normales Leben, in das sie zurückkehren kann.
Ihre Aufgabe ist es, ihr Leben zu entdecken, sich selbst zu entdecken – und das ist nicht immer leicht.
Und du kannst dir dabei nicht helfen.
Die einzige Art und Weise, wie du ihr dabei helfen kannst, ist, indem du sie loslässt, indem du sie gehen lässt, und indem du Frieden schließt mit deinen Gefühlen.
Du kannst ihr nur helfen, indem du sie gehen lässt und Frieden schließt mit deinen Gefühlen. Sie geht einen Weg, den du nicht kennst. Sie muss ihn gehen. Du kannst ihn nicht für sie gehen. Du kannst sie lieben, wie sie ist, und sie unterstützen, indem du in Frieden bist mit dir und deinen Gefühlen. Das ist die größte Unterstützung, die du als Mutter geben kannst.
Link to quote in video at 39m00s
Lass sie gehen, da drin.
Schließe Frieden mit deinen Gefühlen.
Ja, ich erinnere mich an sie.
Sie geht einen Weg, den du nicht kennst.
Sie geht einen Weg, von dem du nichts weißt, und sie muss hingehen. Du kannst ihn nicht für sie gehen; das geht nicht.
Du kannst sie lieben, du kannst sie akzeptieren, so wie sie ist, und du kannst sie dadurch unterstützen, indem du in Frieden bist mit dir selbst und mit deinen Gefühlen.
Das ist die größte Unterstützung, die du jetzt als Mutter ihr geben kannst.
Und es ist wunderbar, dass sie dort eine Umgebung hat, die sie jetzt unterstützt in ihrem derzeitigen Zustand. Du kannst ihr da nicht helfen.
Sei dankbar.
Ja, das ist eine große Gelegenheit für dich.
Danke, Jessica, ich bin bei euch.
Danke.
Und alles ist gut, so viel kann ich dir sagen.
Das Vertrauen der Seele
Link to topic in video at 41m47s
Ich lese noch eine E-Mail vor: „Viele aus meiner Familie wissen nichts von Gott, von Spiritualität oder Meditation. Auch meine Kinder leben vollkommen im Außen: Arbeit, Feste und Reisen bestimmen ihren Alltag ganz und gar. Nun frage ich mich: Was passiert, wenn sie sterben? Irgendwo in der Bibel steht, dass, wer nicht glaubt, schon verloren ist. Mich bekümmert dies so sehr. Was geschieht mit ihnen nach dem Tod? Kannst du mir hierzu bitte etwas sagen?”
Mach dir keine Gedanken über diese Menschen.
Schau, wie es um dich steht: Das ist das Einzige, was notwendig ist.
Bist du zu allem bereit?
Weißt du, wenn in der Bibel steht: „Wer nicht glaubt, der ist jetzt schon verloren” – dieses Glauben wird auf eine Art und Weise übersetzt, die nicht besonders glücklich ist.
Wenn in der Bibel steht: „Wer nicht glaubt, ist jetzt schon verloren”, ist damit Vertrauen gemeint – keines aus blindem Glauben, sondern das Vertrauen der Seele, dieses innere Wissen: „Alles ist gut.” Wer das hat und sich dem Leben hingeben kann, kommt an. Aber wer dieses Vertrauen nicht hat, kann nicht nach innen gehen; der kann nur nach außen leben.
Link to quote in video at 43m10s
Eigentlich weist dieses Wort im Original auf etwas anderes hin: Eigentlich ist damit Vertrauen gemeint.
Dieses Vertrauen...
Kein Vertrauen, das aus blindem Glauben entsteht, sondern das Vertrauen der Seele, dieses innere Wissen: „Alles ist gut.” Wer das hat, wer sich dem Leben hingeben kann, der kommt an.
Aber wer dieses Vertrauen nicht hat, wird nicht nach innen gehen können; der kann nur nach außen leben.
Und das ist damit gemeint.
Es ist nicht so, dass diese Menschen dann, weil sie nicht glauben, an irgendeinen ganz schrecklichen Ort kommen.
Vorhin sprach ich darüber, dass jede Seele mit einem Plan auf diese Welt kommt. Das ist eine große Gelegenheit, dieses Leben im menschlichen Körper: dieses Leben im menschlichen Körper gibt uns die Gelegenheit zu erkennen, wer ich wirklich bin: nicht dieser Körper, nicht die Gedanken, nicht die Geschichte dieses Lebens, sondern die Seele – die Seele, die sich selbst erkennt; Gott, der sich selbst erfährt.
Dieses Leben im menschlichen Körper gibt uns die Gelegenheit zu erkennen, wer ich wirklich bin: nicht dieser Körper, nicht die Gedanken, nicht die Geschichte dieses Lebens, sondern die Seele, die sich selbst erkennt, Gott, der sich selbst erfährt. Dazu kommen wir hierher.
Link to quote in video at 44m37s
Dazu kommen wir hierher. Und wenn du dieses Leben lebst und diese Gelegenheit nicht nutzt und du dann aus diesem Leben heraustrittst, wenn dieser Körper stirbt, dann bist du nicht besonders glücklich, denn du hast dieses Leben verpasst, so wie alle anderen Leben auch. Und du hattest dir so sehr vorgenommen vor der letzten Geburt: „Diesmal vergesse ich nicht.”
Aber du hast wieder vergessen. Aber in jedem Leben kommen wir dieser Fähigkeit, zu vertrauen, ein kleines Stückchen näher.
Es braucht viele Leben als Mensch, bis wir an den Punkt kommen, wo wir das wirklich können. Und die Christen haben das Ganze sehr negativ dramatisiert. Da gibt es viel Angst davor, dass man etwas verkehrt macht und dass man etwas verpasst.
Und das ist überhaupt nicht hilfreich und auch überhaupt nicht notwendig. Es passiert nichts Schreckliches. Es ist einfach so, dass du die Gelegenheit, die du hattest, nicht genutzt hast.
Und dann probierst du es noch einmal.
Beim nächsten Mal geht es besser.
Also mach dir überhaupt keine Gedanken über diese Menschen. Die gehen ihren Weg, genau so wie vorgesehen. Wir brauchen… noch einmal, wir brauchen viele Leben als Mensch, um an den Punkt zu kommen, wo wir uns hingeben können, wo wir Ja sagen können zum Leben und das, was wir denken und wollen, vergessen können.
Das Einzige, was du zu tun hast, ist, darauf zu achten, dass du das lernst.
Und wenn du das lernst, bist du für die anderen Menschen die allergrößte Hilfe. Sich um sie Sorgen zu machen, ist unnötig und bringt nichts.
Aber wenn du dieses Leben nutzt, wenn du jetzt stirbst, bevor der Körper gestorben ist – wenn dein Ego stirbt, wenn dein Ich stirbt, weil du zu einem lebendigen „Ja” geworden bist –, dann ist das wie eine Sonne, deren Licht zu unzähligen anderen Menschen strahlt, in deiner Umgebung. Dann wärmst du die anderen und leuchtest ihren Weg, aber nicht, weil du etwas für sie tust: einfach weil du deine Aufgabe für dich erledigt hast. So funktioniert dieses Leben.
Wenn du jetzt stirbst, bevor der Körper gestorben ist, wenn dein Ego stirbt, dein Ich, weil du zu einem lebendigen „Ja” geworden bist, dann ist das wie eine Sonne, deren Licht zu unzähligen anderen strahlt. Dann wärmst du die anderen und leuchtest ihren Weg, aber nicht, weil du etwas für sie tust, sondern weil du deine Aufgabe erledigt hast.
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Also sorge dich nicht um die anderen.
Kümmere dich nur darum, dass du in die richtige Richtung schaust.
Damit hast du genug zu tun; jeder Einzelne von uns. Ich danke dir so sehr für deine E-Mail. Ganz herzlichen Dank. Ich freue mich, dass du da bist.
Wer hofft, wird enttäuscht werden
Link to topic in video at 48m34s
Simone, magst du fortfahren?
[Simone:] Ja, gerne. Die nächste Frage ist von Eva.
[Dhyan Mikael:] Eva!
[Simone:] Die erste Eva.
[Dhyan Mikael:] Guten Abend, erste Eva. Wie schön, dass du da bist.
[Simone:] „Lieber Mikael, was denkst du über den Geburtstag? Im Alter ist er nicht mehr so wichtig, und doch erhofft man sich, dass gewisse Leute oder die Familie sich melden. Vielen Dank; alles Liebe, Eva.”
[Dhyan Mikael:] Das Problem daran hat nichts mit dem Geburtstag zu tun. Wenn du irgendetwas hoffst, wirst du enttäuscht werden. Wenn du hoffst, dass sich irgendjemand bei dir meldet, dann wirst du enttäuscht werden. So ist es einfach.
Freu dich doch einfach an dem, was geschieht, anstatt dir Gedanken darüber zu machen, was nicht geschieht.
Es macht viel mehr Spaß.
Wirklich.
Erwartungen sind schrecklich.
Und wie gesagt, das hat mit dem Geburtstag überhaupt nichts zu tun: das gilt für alles im Leben.
Mir ist mein Geburtstag völlig einerlei. Ich bin dankbar für dieses Leben, jeden Tag.
Mir gratulieren die Menschen auch nicht, weil sie mich kennen.
Und weißt du, immer wenn du enttäuscht wirst, ist es ein Geschenk – denn der Schmerz der Enttäuschung zeigt dir, wo du noch da oben lebst, wo du noch Erwartungen hast und bestimmte Vorstellungen darüber, was jemand tun sollte und was er nicht tun sollte.
Dann spürst du das, und dann kannst du merken: „Ah, okay, jetzt habe ich mich wieder erwischt.”
Ich warte auf überhaupt nichts von anderen Menschen.
Ich mache das, was ich mache, aber nicht, um etwas von anderen Menschen zu bekommen, sondern einfach, weil es mir unendliche Freude bereitet.
Anstatt von anderen etwas zu erwarten, verschenke einfach deine Liebe, deine Aufmerksamkeit, deine Glückwünsche.
Das macht viel mehr Spaß.
Danke, Eva.
Schön, dass du da bist.
Schön, dass du geboren bist.
Träum sind nicht zum Verstehen da
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Bitte fahr fort, Simone.
[Simone:] Ich lese eine Frage von Johanna vor.
[Dhyan Mikael:] Johanna, guten Abend, hallo.
[Simone:] „Lieber Mikael, über die tägliche Meditationspraxis hat sich bei mir entwickelt, dass ich inzwischen jeden Morgen mit Erinnerungen an einen Traum aufwache, ohne dass ich die geringste Absicht in diese Richtung gehabt hätte. Ich wache schon seit jeher nach Träumen, selbst nach Albträumen, eigentlich immer befriedet auf. Vor drei Tagen hatte ich aber einen Traum, der bestürzend war.
Ich habe den Eindruck, dass er eine Bedeutung für mich hat und mich zu etwas aufzufordern, ohne dass ich weiß, wozu konkret. Ich habe dann nach dem Aufstehen wie immer als Erstes meditiert und im Laufe des Vormittags aber den Traum aufgeschrieben. Was meinst du, wie ich mit diesem Traum umgehen sollte? Ganz liebe Grüße und danke für dich, Johanna.”
[Dhyan Mikael:] Mit solchen speziellen Träumen ist es so: Du brauchst sie nicht zu verstehen. Es ist vielmehr ein Spiegel dessen, was in dir gerade arbeitet.
Mit solchen speziellen Träumen ist es so: Du brauchst sie nicht zu verstehen. Es ist ein Spiegel dessen, was in dir gerade arbeitet. Aber die Arbeit passiert gerade. Du brauchst es nicht zu verstehen, damit die Arbeit geschehen kann. Sei in Frieden damit. Damit unterstützt du das, was in dir gerade geschieht. Verstehen brauchst du nichts.
Link to quote in video at 53m18s
Aber die Arbeit passiert gerade. Du brauchst nicht zu verstehen, damit die Arbeit geschehen kann.
In dir drin ist gerade eine Umbauarbeit am Werk, da wird altes Zeug aufgewirbelt.
Du weißt nicht, was es zu bedeuten hat.
Wenn der Traum bei dir Gefühle auslöst, schließe Frieden mit den Gefühlen, oder, noch praktischer ausgedrückt: gestatte es diesen Gefühlen, einfach da zu sein.
Ich könnte es auch so ausdrücken: Gestatte es dem Traum, diesem Gefühl, das der Traum hinterlässt, da zu sein.
Gestatte es dem Traum, dich wieder zu besuchen. Sei in Frieden damit. Damit unterstützt du das, was in dir gerade geschieht. Verstehen brauchst du überhaupt nichts.
Wenn du versuchen würdest, es zu verstehen, würdest du es falsch verstehen.
Du kannst es im Moment noch nicht verstehen. Sobald du es verstehen könntest, ist die Arbeit des Traumes erledigt, und es ist nicht mehr notwendig. Ich möchte ein Beispiel geben.
Ich hatte jahrelang, jahrzehntelang, einen Albtraum, jede Nacht, immer gleich.
Noch heute kenne ich diesen Traum in jedem Detail, obwohl ich ihn seit vielen, vielen Jahren nicht mehr träume.
Und damals, als es begann – als ich Kind war –, war das ein ganz schrecklicher Traum für mich.
Und dieser Traum hörte auf, als ich begann, bei mir und meiner Seele anzukommen.
Und dann habe ich nie wieder geträumt.
Und das, was ich als Albtraum empfunden hatte, könnte ich heute beschreiben als ein tiefes Seelenwissen, was mir in diesem Leben noch blüht: nämlich das Sterben, das Vernichtetwerden und das Wiederauferstehen, von dem man aber nichts weiß, bevor es geschieht. Man weiß nur etwas von der Vernichtung, die auf einen wartet.
Und natürlich konnte ich das nicht verstehen.
Aber als die innere Arbeit, für die ich in dieses Leben gekommen bin, beendet war, da konnte ich den Traum plötzlich verstehen.
Aber dann brauchte er auch nicht mehr zu kommen.
Ja, im Grunde brauchst du nichts weiter zu tun, aber wenn du magst, schließe Frieden mit den Gefühlen. Schließe Frieden mit dem Traum. Was auch immer die Botschaft ist, sei bereit zu dem, was dort geschieht.
Ich hatte meinen Albtraum zum ersten Mal, als ich ein junges Kind war. Ich weiß nicht mehr genau, in welchem Alter es anfing, aber ich war sehr jung.
Und ich habe etwa 50 Jahre gebraucht, um zu lernen, bereit zu sein zu sterben, und bereit zu werden für das, was im Traum jede Nacht geschah.
Und dann war die Arbeit erledigt – nicht durch mich, die geschieht von selbst, aber wenn wir bereit sind, dann geht alles ganz einfach.
So viel zu meiner Traumdeutung.
Danke für deine Frage.
Du kannst weder suchen noch finden
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Bitte fahr fort, Simone, falls du noch eine Frage hast.
[Simone:] Ja, ich habe noch einige. Die nächste ist von Sebi.
[Dhyan Mikael:] Sebi, guten Abend, hallo. Schön, dass du da bist.
[Simone:] „Man hört in letzter Zeit so viel, dass man aufhören soll zu suchen, aber dann kommt doch das Weltliche zu stark in den Vordergrund. Wo sind die spirituellen Werte von früher geblieben? Danke.”
[Dhyan Mikael:] Nun, schau, es ist so: Du kannst den weltlichen Dingen hinterherrennen, aber du kannst genauso gut den spirituellen Dingen hinterherrennen. Aber das macht im Grunde keinen Unterschied.
Aber wenn du einfach da bist, wo du bist, Frieden schließt mit dir selbst und deinen Wünschen keine Aufmerksamkeit gibst, sondern hier bist mit dem, was das Leben dir bringt...
wenn du dein Leben lebst, deine Aufgaben erfüllst, deine Pflichten erfüllst, fühlst, was du fühlst, und so leer und so direkt, wie du nur kannst, hier bist, das ist eine andere Nummer.
Das ist das, was man Hingabe nennt.
Ich habe nie in meinem Leben gesucht.
Ich habe nie in meinem Leben gesucht. Ich hätte gar nicht gewusst, wonach ich suchen soll, denn das, was wir suchen als Seele, kennen wir nicht als Mensch. Wir haben keine Ahnung davon. Das Einzige, was wir tun können, ist, uns dem Leben zu überlassen. Alles andere ist ein Umweg.
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Ich hätte gar nicht gewusst, wonach ich suchen soll, denn das, was wir suchen als Seele, kennen wir nicht als Mensch.
Wir haben keine Ahnung davon.
Das Einzige, was wir tun können, ist, uns dem Leben zu überlassen.
Alles andere ist ein Umweg.
Jetzt gibt es aber Menschen, die sind ergriffen von einer Suche. Da können sie nichts dagegen tun. Wenn ich sage: Sei einfach hier und geh mit dem um, was das Leben dir serviert, anstatt irgendwo anders hinzuwollen... Es gibt Menschen, denen serviert das Leben „Suche” mit jeder Faser, mit jeder Zelle.
Die können nicht anders, aber das sind wenige. Für die meisten Menschen ist das, was du Suche nennst, eine Gedankenangelegenheit, und die ist völlig unnötig und führt zu nichts.
Aber die Menschen, für die das existenziell ist – und damit meine ich: es passiert einfach, ob sie wollen oder nicht –, das ist eine andere Geschichte. Aber die haben keine Wahl; da passiert es einfach.
Und wenn du da bist, wo du bist, und lernst, das immer besser zu können – einfach da sein, wo du bist, das fühlen, was du fühlst, so sein, wie du bist –, dann passiert dieses, was man spirituellen Weg nennt, von alleine am allerbesten, am einfachsten und am schnellsten.
Und noch einmal: Das, was wir eigentlich suchen, davon haben wir keine Ahnung.
Aber das Leben serviert dir jeden einzelnen Schritt, wenn du da bist, wo du heute bist. Du brauchst nicht wissen, wo es lang geht, du brauchst nichts suchen.
Erlebe das, was du heute erlebst, ob es schön ist, ob es schmerzhaft ist, ob es etwas Weltliches ist oder etwas, was du spirituell nennen würdest – da gibt es in Wirklichkeit überhaupt keinen Unterschied. Erlebe das, was du erlebst, ohne Präferenz, und dann hat das Leben es ganz leicht, dich zu leiten und dich dorthin zu bringen, wo du das findest, wofür du hier bist in diesem Leben.
Aber du kannst es nicht suchen; du kannst es auch nicht finden; das geht nicht.
Und doch finden wir.
Das Finden geschieht. Und dann sind wir vollkommen fassungslos, wenn wir etwas finden, weil wir uns überhaupt nicht hätten vorstellen können, wie das ist.
Das erkennen wir erst, wenn wir es dann erleben.
Deswegen kann ich wirklich mit Inbrunst sagen: Vergiss das Suchen. Du kannst es nicht finden. Du kannst es nicht suchen.
Vergiss das Suchen. Du kannst es nicht finden. Du kannst es nicht suchen. Trotzdem geschieht Finden. Lerne, hier zu sein; lerne, die Gedanken loszulassen. Meditiere, wenn du magst.
Link to quote in video at 1h04m12s
Trotzdem geschieht Finden.
Lerne, hier zu sein; lerne, die ganzen Gedanken loszulassen.
Meditiere, wenn du magst.
Danke für deine Frage.
Ich meine immer die Samarpan-Meditation
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Und wenn ich sage „Meditiere”, dann meine ich immer die Samarpan-Meditation.
Ich möchte kurz die Gelegenheit nutzen, ein paar Sätze darüber zu verlieren. Ich spreche eigentlich in jedem Satsang und in jedem Video auch über diese Meditation, aber die hat mit mir nichts zu tun. Das ist nicht meine Meditation; die habe ich nicht erfunden.
Vor neun Jahren kam diese Meditation in mein Leben.
Seitdem praktiziere ich die jeden Tag, und sie hat alles in meinem Leben verändert, in kürzester Zeit.
Sie ist ganz einfach, sie kostet nichts, man muss nicht Mitglied in irgendeinem Club werden...
Jeder Mensch kann diese Meditation aufnehmen, und du brauchst dein Leben dafür nicht verändern. Du kannst weiterleben wie bisher. Du brauchst keine schlechten Gewohnheiten ablegen oder sonst etwas: du lebst weiter wie bisher, du bleibst wie du bist, und du fügst einfach diese Meditation deinem Leben hinzu.
Und auf Weisen, die du dir nicht erklären kannst, wird mit der Zeit alles anders, und Finden geschieht, immer mehr, auf Weisen, die du dir nicht vorstellen kannst.
Ja, ich sagte schon, die Meditation kommt nicht von mir. Swamiji, dieser indische Meditationsmeister aus dem Himalaya, der bringt die zu uns.
Er ist gerade noch in Deutschland, reist jetzt die nächsten Tage wieder ab, zurück nach Indien.
Und hier in Deutschland gibt es einen Verein, einen gemeinnützigen Verein, Samarpan-Meditation Deutschland e.V., und die verbreiten die Informationen zu dieser einfachen Meditation. Die kann jeder lernen, es geht ganz leicht. Man kann es zum Beispiel Montagabend online machen, da strahlt dieser Verein eine Veranstaltung aus, da geht es, und auch zu anderen Gelegenheiten.
Jetzt am Wochenende bin ich in Österreich bei den Nicht-Dualität-Tagen von Jetzt.TV.
Da gibt es Gelegenheiten, mit mir an den Abenden zu meditieren, und am Samstagabend gibt es dort vor Ort auch eine Online-Einführung für die, die Interesse haben.
Und bei diesem Verein, auf deren Website, findest du Informationen darüber, und auf meiner Website, auf der Himalaya-Samarpan-Meditation-Seite meiner Website, da habe ich dir die Links zu diesen Informationen zusammengestellt, damit du es einfacher hast, falls du dich interessierst.
Ja, so viel dazu.
„Du kennst meinen Namen: warum sorgst du dich?”
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Und jetzt schaue ich einmal, ob ich noch eine E-Mail habe.
„Ich habe eine Frage. Ich habe Swamiji noch nicht live gesehen. Nur über dieses Energiebild von ihm bin ich verbunden und über die tägliche Meditation. Ist es so, dass Swamiji trotzdem all meine Probleme und Anliegen sieht und in seine Obhut nimmt und für mich die beste Lösung findet? Ich bitte ihn nach der Meditation um Hilfe, dass er für mich sorgt, auch um mein Wohlergehen auf allen Ebenen, und gebe mein Anliegen in seine Guru-Hände.”
Wow, wow, danke für deine berührende E-Mail.
Ja, das ist das, was Jesus Glaube nannte: Vertrauen, Hingabe.
Und es ist, wie du sagst: Wenn du dich dem Leben hingibst, wenn du dich dem Guru hingibst, dann geschieht Unglaubliches.
Alles wird für dich arrangiert; jede Kleinigkeit im Leben, um die wird sich gekümmert.
Jemand, der das nicht kann, diese Art von Hingabe, die du beschreibst, der kann sich das nicht vorstellen.
Für jemanden, der das selbst nicht kann und erlebt, klingt es kindisch, verrückt, absurd.
Aber es ist meine Erfahrung: Wenn du dich in die Hände des Gurus begibst, ganz gleich wer dein Guru ist, ganz gleich wie der aussieht, ob das ein Mensch ist oder das Leben selbst oder Gott, dann kümmert er sich um alles.
Es gab einmal einen ganz verrückten Guru, Shirdi Sai Baba hieß der – nicht zu verwechseln mit Satya Sai Baba, das ist ein anderer –, der wurde auch einmal so etwas gefragt von einem seiner Schüler, und der sagte: „Du kennst meinen Namen. Was also sorgst du dich?”
Du brauchst noch nicht einmal zur Hingabe fähig sein. Alleine den Namen des Gurus zu kennen reicht.
Schau, es ist so... und andere Menschen verstehen das, was ich jetzt sage, vielleicht nicht, aber du wirst es verstehen: Der Grund dafür, dass du fähig bist, dein Leben in die Hände dieses Mediums von Gott zu legen, ist der, dass du schon seit vielen, vielen Leben mit ihm verbunden bist, und du hast ihn einfach in diesem Leben wiedererkannt.
Und du erinnerst dich; etwas tief in dir erinnert sich, und du weißt: „Ah, da ist er.” Jetzt bleibt dir nur noch eins zu tun –und das tust du.
Und wenn einer wie Shirdi Sai Baba sagt: „Du kennst meinen Namen, was also sorgst du dich?”, dann meint er damit folgendes: Wenn du seinen Namen hörst in diesem Leben, wenn der Guru in dein Leben tritt, und sei es nur als Information, dann ist es nur deswegen möglich, weil du längst mit ihm verbunden bist, seit langer, langer, langer Zeit. Er weiß das, du nicht.
Ja...
Wir haben keine Ahnung, was möglich ist. Wir haben keine Ahnung, was um uns herum geschieht.
Wir haben keine Ahnung, von welchem Segen wir umgeben sind.
Ganz, ganz langsam entdecken wir es.
Danke für deine E-Mail.
Glaube nur, was du selbst erforschst
Link to topic in video at 1h13m14s
Simone, bitte fahr fort.
[Simone:] Die nächste Frage ist von Sangeeta.
[Dhyan Mikael:] Sangeeta, guten Abend. Wie schön, dass du da bist. Hallo.
[Simone:] „Hat die Murti Auswirkung auf alle Meditierenden in Deutschland, auch wenn man nicht bei der Einweihung war?”
[Dhyan Mikael:] Das musst du Swamiji fragen.
Aber ich kann dir eines sagen: Dass diese Murti hier in Deutschland ist, dass Swamiji so oft in Deutschland ist, hat unglaubliche Auswirkungen auf dieses Land.
Für diejenigen, die nicht wissen, wovon hier die Rede ist: Swamiji war gerade zehn Tage am Ort der Meditation... Er war viel länger dort, aber während der letzten zehn Tage hat er in der neuen Meditationshalle, die dort gerade gebaut wird, eine Meditationsstatue eingeweiht und energetisiert.
Zehn Tage lang hat er viele, viele Stunden am Tag mit dieser Statue zugebracht und seine Energie dort hineingegeben.
Und das ist jetzt etwas, was in unserer westlichen Kultur sehr seltsam anmutet, wenn man so etwas hört, wie alles Spirituelle.
Auch ein spiritueller Meister und ein Guru ist für westliche Ohren etwas höchst Absurdes, und so eine Statue, die die Energie des Gurus trägt, erst recht.
Aber ich empfehle dir – und ich meine jetzt nicht dich, Sangeeta, sondern alle –, nur das zu glauben oder nicht zu glauben, was du selbst erforscht hast.
Glaube nichts.
Und diese Statue, die ist jetzt erst einmal wieder nicht zugänglich, weil die Bauarbeiten am Ort der Meditation, an dieser Meditationshalle, noch weitergehen für ein, zwei Monate.
Aber wenn alles nach Plan läuft, ist das dort in etwa zwei Monaten abgeschlossen, und dann kann man die wieder besuchen. Und, Sangeeta, ich kann dir nur empfehlen: Geh da einmal hin.
Man kann es nicht beschreiben...
Aber du bekommst ja meinen Newsletter, soweit ich weiß, darin habe ich heute etwas geschrieben darüber.
Wir haben so wenig Ahnung, was möglich ist.
Ich schrieb in dem Newsletter heute, dass vor neun Jahren, als ich zum ersten Mal den Namen von Swamiji hörte – als Soham mir von ihm erzählte, Soham, mein spiritueller Meister –, in diesem Moment ein neues Leben für mich begann.
Danach war alles anders.
Am Samstag, als ich zum ersten Mal vor der Murti saß, ist das wieder geschehen.
Aber mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.
Jeder muss selbst forschen und erleben.
Aber die Nähe eines Meisters oder Gurus und auch die Nähe dieser höchst erstaunlichen Statue ist eine unendliche Hilfe für jeden, egal wo auf dem Weg.
Und um auf deine Frage zurückzukommen: Du wirst Swamiji fragen müssen, wenn du eine kompetente Antwort möchtest, aber mein Gefühl ist folgendes: Worauf es ankommt, ist deine Offenheit.
Wenn du Offenheit verspürst für einen Meister, für einen Guru oder für diese Murti, dann kommt die zu dir, sofort, jetzt.
Die Energie kommt zu dir; die Hilfe kommt zu dir.
Du brauchst dafür nichts tun, du kannst dafür nichts tun.
Nur diese Offenheit, die ja von selbst geschieht, für die du auch nichts kannst, die reicht.
Und dann kann der Guru auf der anderen Erdhalbkugel sein, völlig egal, oder die Murti sonst wo, es spielt keine Rolle...
Und trotzdem: es einmal selbst zu erleben, ist wirklich ein Augenöffner.
So viel kann ich sagen.
Danke, Sangeeta. Danke, dass du da bist.
Sich selbst treu sein ist ein Tanz
Link to topic in video at 1h19m45s
Simone, bitte fort.
[Simone:] Die nächste Frage ist von Susanne.
[Dhyan Mikael:] Susanne, guten Abend, hallo.
[Simone:] „Lieber Mikael, mich beschäftigt deine Aussage: bleib dir treu. Ich hatte heute einen wunderschönen Ausflug mit meinem Partner. Doch nach einer Zeit hatten wir unterschiedliche Bedürfnisse, und dann haben wir Kompromisse gemacht, beide. Mein Partner war nur kurz verärgert, weil er sich nicht treu blieb. Doch ich bin richtig sauer, zuerst auf mich selbst und immer mehr dann auch auf meinen Partner.
Bis heute Abend, da konnte ich das ansprechen, und dann kann es aus meinem System gehen. Ich würde mir wünschen, so damit umgehen zu können wie er: den Gedanken kurz bemerken, das Gefühl fühlen, fertig. Kannst du dazu etwas sagen?”
[Dhyan Mikael:] Oh, sehr gerne. Danke, Susanne. Du musst so sein, wie du bist, weißt du. Du kannst nicht so sein wie dein Partner.
Und du hast auch keine Ahnung, was in ihm wirklich passiert. Er ist ein Mann.
Aber das spielt keine Rolle: Vergleiche dich nicht.
Weißt du, dieses sich selbst treu sein… Wir wissen nicht, was das bedeutet, und wir haben es nie gelernt, wir haben es nie ausprobiert, wir haben nie damit gespielt. Das ist ganz neu. Und erst jetzt als Erwachsene – oder manche Menschen als alte Menschen – da lernen sie das zum ersten Mal. Und das lernt man nicht an einem Tag. Damit muss man spielen und experimentieren und ausprobieren und falsch machen und noch einmal falsch machen und immer wieder falsch machen... und dann, ganz allmählich, ganz allmählich, beginnt man zu begreifen, was damit gemeint ist.
Ich habe zehn Jahre dafür gebraucht, aber das ist nicht schlimm. Dafür sind wir hier: das zu lernen. Es besteht keine Eile.
Sich selbst treu sein – du weißt nicht, was das bedeutet. Es heißt nicht: das tun, was ich will – das sind Gedanken. Dieses Selbst, dem du treu sein sollst, das kennst du nicht.
Und der erste Schritt ist – und das hat alles nur mit dir zu tun, nicht mit deinem Partner – : Gib den Gedanken keine Aufmerksamkeit; ruhe in dir. Das lernst du beim Meditieren.
Und wenn du ganz allmählich lernst, dir selbst nahe zu kommen, diesem Selbst in dir, von dem du überhaupt nicht weißt, was es sein soll, dann erlebst du die Führung durch deine Seele. Und das merkst du daran, was für dich Energie hat und was nicht, was dir Freude bereitet und was nicht. Ich möchte dir ein Beispiel geben.
Nehmen wir einmal an, ihr macht etwas zusammen, du und dein Partner, und jetzt hast du eine bestimmte Vorstellung davon, was du jetzt brauchst, was du jetzt willst.
Aber das sind nur Gedanken.
Aber es kann sein, dass du, wenn du das machst, von dem du glaubst, dass du es willst und dass du es brauchst, wenn du das einfach tust, dass du merkst: „Das macht keinen Spaß. Ja, ich will das; ja, ich glaube, ich brauche das; ja, ich habe recht; ja, ich darf das – aber was mache ich hier?
Es macht mich unglücklich; ich freue mich nicht daran.”
Und dann machst du etwas anderes, vielleicht das, was dein Partner will und überhaupt nicht das, was du willst – aber du freust dich.
Ich gebe dir das als Beispiel nicht, um zu sagen, dass du das tun sollst, was dein Partner will.
Ich mache dieses Beispiel, um dir zu sagen, dass wir da oben nicht wissen können, was es bedeutet, mir treu zu sein. Es ist etwas, was du nur im Augenblick herausfinden kannst, einfach, indem du es ausprobierst, und dann merkst du, ob du damit glücklich bist.
Lass dir Zeit mit diesem Lernen. Das geht nicht über Nacht.
Und das Wichtigste dabei ist, zu lernen, den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben. Und erinnere dich daran, dass du nicht weißt, was es bedeutet, dir treu zu sein. Ich weiß nicht, was es bedeutet, mir treu zu sein, nachher, wenn ich aus diesem Zimmer herausgehe und vielleicht jemandem hier im Haus begegne. Das kann ich jetzt noch nicht wissen; das weiß ich erst in dem Moment.
Und selbst dann kann es sein, dass es sich ändert und fünf Minuten später schon wieder etwas anderes ist.
Es ist ein Tanz, und wann die Drehung dran ist, das können wir nur im Tanz erfahren, nicht vorher.
Sich selbst treu zu ein, ist ein Tanz, und wann Drehung dran ist, können wir nur im Tanz erfahren, nicht vorher. Da gibt es keine Regeln: was in einer bestimmten Situation heute das Richtige ist, kann ein paar Tage später etwas völlig anderes sein. Man kann daraus keine Konzepte machen, keine Regeln und keine Ratschläge.
Link to quote in video at 1h25m58s
Und da gibt es auch keine Regeln: Was in einer bestimmten Situation jetzt, heute, das Richtige ist, kann ein paar Tage später, in genau der gleichen Situation, etwas völlig anderes sein.
Man kann daraus keine Konzepte machen, keine Regeln und keine Ratschläge.
„Tu dies; tu das nicht” – das kann man nicht machen.
Der einzige Ratschlag, den ich dir geben kann, ist: Lerne, den Gedanken keine Aufmerksamkeit zu geben. Lerne, hier zu sein, nichts zu wissen.
Lerne zu schauen, was passiert.
Sich selbst treu sein hat nichts mit Willen zu tun und nichts mit Wollen.
Die Sache ist deswegen so spannend, weil du dieses Selbst erst einmal überhaupt entdecken musst.
Sich selbst treu zu sein ist deswegen so spannend, weil du dieses Selbst erst einmal entdecken musst. Wir müssen erst einmal beginnen, mit diesem Selbst eine Verbindung aufzubauen. Das geht nicht über Verstehen und Gedanken; das geht durch Meditation, durch Leerwerden, durch Nichtwissen, durch Hingabe.
Link to quote in video at 1h27m33s
Wir müssen erst einmal beginnen, mit diesem Selbst, von dem hier die Rede ist, überhaupt einmal eine Verbindung aufzubauen. Das geht nicht über Verstehen, das geht nicht mit Gedanken, das geht durch Meditation, durch Leerwerden, durch Nichtwissen, durch Hingabe.
Und dann erlebst du eine Überraschung nach der anderen.
Danke, Susanne; danke.
Die Wahrheit ist fürs Ego uninteressant
Link to topic in video at 1h28m17s
Eine Frage geht noch, glaube ich. Simone, hast du noch eine?
[Simone:] Ja, ich habe noch eine Frage – von Lukas.
[Dhyan Mikael:] Lukas, guten Abend. Hallo.
[Simone:] „Hallo, lieber Mikael. Durch die Samarpan-Meditation kann ich klarer denken, besser Probleme lösen. Aber das Sein, das ich bei Satsang in Präsenz erlebt habe, vermisse ich. Es scheint zu verschwinden. Dabei ist es mein größtes Herzensanliegen, nur im Sein zu leben. So hilft mir die Meditation nicht, um in diesen wahren Seinszustand zu kommen.”
[Dhyan Mikael:] Vergiss das.
Das musst du vergessen, Lukas.
Schau, wenn du im Satsang bei einem Meister sitzt, dann leiht er dir sein Bewusstsein.
Du sitzt in seiner Aura und bist plötzlich erleuchtet, und du magst es. Und dann bist du wieder zu Hause, und alles ist anders. Und du willst das aber wiederhaben.
Ja, du kriegst das auch wieder, aber ganz anders, als du dir das vorstellst: nicht, indem du dich an etwas erinnerst und denkst: „Das will ich wiederhaben.” Dann bist du in Gedanken.
Merkst du das?
Du bist in der Vergangenheit.
Die ist weg.
Das, was du da erlebt hast, wirst du nie wieder erleben. Ich wiederhole das noch einmal für dich: Was du dort erlebt hast, wirst du nie wieder erleben.
Und jetzt erlebst du etwas Neues, aber du vergleichst es mit damals – und dann bist du wieder in Gedanken.
Meditiere ohne jede Erwartung. Beginne den morgigen Tag ohne jede Erwartung daran, wie du dich fühlst, wie dein innerer Zustand ist, was du innerlich erlebst.
Meditiere ohne jede Erwartung. Beginne den Tag ohne jede Erwartung daran, wie du dich fühlst, wie dein innerer Zustand ist, was du innerlich erlebst. Entdecke, wie es heute ist. Wenn du ganz und gar hier bist, ohne Erinnerung, ohne Erwartungen, ohne Vergleich, das ist echtes Leben: du weißt nichts darüber.
Link to quote in video at 1h30m30s
Entdecke, wie es heute ist.
Wenn du ganz und gar hier bist, ohne Erinnerung, ohne Erwartungen, ohne Vergleich…
Und weißt du, es ist so: Das, was jetzt gerade hier geschieht, damit kann der Verstand nichts anfangen.
Aber die Vergangenheit, die kann er konstruieren, die serviert er dir dann.
Wenn du einfach hier bist... du weißt nichts darüber, du weißt nicht, wie erleuchtet du bist, du weißt nicht, wo du bist auf irgendeinem spirituellen Weg.
Aber das ist echtes Leben: du weißt nichts darüber.
Ich will dir meine ganz persönliche Erfahrung damit sagen.
Mit den Jahren weiß ich immer weniger irgendetwas darüber, was ich erlebe.
Zum Glück fragt mich das niemand, aber eine Frage wie die, ob ich erleuchtet sei oder wie erleuchtet ich sei oder ob ich angekommen sei oder irgendwie solchen Unsinn, könnte ich nicht beantworten, weil ich nichts darüber weiß. Vor vielen Jahren wusste ich vielleicht noch ein bisschen etwas darüber; das ist alles verschwunden.
Ich habe vergessen, wie es gestern war.
So nackt zu leben, ohne darüber zu wissen, wie es ist oder wie es sein könnte, das ist die Richtung.
Alles andere ist das, was Soham „Mindfuck” nannte.
Da macht man sich etwas vor: Das sind die Gedanken, die dir eine Fata Morgana vorsetzen.
Vergiss, was du damals erlebt hast.
Sei hier, egal wie es ist, sag dazu ja, ganz und gar, weißt du, mit Haut und Haar, so richtig hier, in dem, wie es für dich jetzt gerade ist, baden, das Ganze an dich heranlassen, darin sein...
und dann schau mal, wie das ist.
Das wäre mein Rat an dich. Danke, Lukas, ich freue mich, dass du da bist. Danke.
Ja, ich weiß zwar nicht, wie es möglich ist, aber eineinhalb Stunden sind schon wieder vorbei.
Das, was wir gerade am Schluss gehört haben von Lukas, das, was ich dazu gesagt habe, das ist etwas, was für die Gedanken, fürs Ego, für den Verstand sehr, sehr unbefriedigend ist. Wir denken gerne über den spirituellen Weg nach und wie wir uns fühlen möchten und wie es sein könnte. Wir lesen tolle Geschichten und wissen: „Ah, das will ich auch.”
Aber einfach hier sein, ohne Wünsche, ohne Plan und ohne irgendetwas darüber zu wissen, ohne die Fähigkeit, einzuordnen, was das bedeutet, was ich gerade erlebe – das ist für das Ego und für die Gedanken sehr unerquicklich, völlig uninteressant.
Dazu aber lade ich dich ein.
Unterstütze mich, wenn es dir Freude macht
Link to topic in video at 1h35m36s
Aber jetzt muss ich leider aufhören. Danke, dass du da bist.
Wenn es dir hier im Satsang gefällt und du gerne informiert werden möchtest, wenn es einen neuen Satsang gibt oder neue Live-Veranstaltungen oder ein neues Video, dann lade ich dich dazu ein, meinen Newsletter zu abonnieren. Den gibt es natürlich kostenlos; den kannst du auf meiner Website bestellen. Ich versende auch jeden Morgen um sechs eine kurze E-Mail mit einem kleinen Zitat, als Erinnerung. Manche Menschen finden das hilfreich, um den Tag damit zu beginnen, nach innen zu schauen.
Alles, was ich hier mache – die Satsangs, die Videos, auch die Retreats –, ist kostenlos, einfach deswegen, weil es nicht mir gehört.
Ich gebe einfach weiter, was ich auch fortwährend geschenkt bekomme.
Es wäre für mich völlig absurd, dafür Geld zu verlangen.
Aber es ist für mich hilfreich, wenn es Menschen gibt, die – einfach aus Freude, weil sie gerne möchten – mich finanziell unterstützen; denn all meine Zeit, sehr viel Energie und Geld geht da hinein, dass das so möglich ist, wie ich das hier mache. Wenn du Lust dazu hast: auf meiner Webseite, auf der Spende-Seite, da habe ich dir aufgeschrieben, wie du mich unterstützen kannst, wenn du möchtest.
Und was sehr hilfreich für mich ist, das ist, wenn jemand bei Steady eine Mitgliedschaft abschließt. Da bekomme ich jeden Monat einen gewissen Betrag, und man kann da unter verschiedenen Beträgen auswählen. Und es hilft mir sehr dabei, absehen zu können, wie viel Zeit ich für das, was ich hier tue, aufwenden kann.
Aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten. Mach es so, wie du magst. Ich sage immer: Freude ist ein guter Kompass – mach das, was dir Freude macht.
Wichtig ist mir, dass sich niemand zu irgendetwas verpflichtet fühlt. Das ist alles ein Geschenk, genau wie das Leben.
Übermorgen sitze ich schon wieder im Zug, da fahre ich nach Oberösterreich zu den Nicht-Dualität-Tagen. Am Samstag und Sonntag gibt es dort, mit insgesamt fünf Satsang-Lehrern bei dieser Veranstaltung, die verschiedensten Satsangs. Ich darf da fünf Satsangs geben, drei am Samstag, zwei am Sonntag. Wenn du Lust auf Live-Satsang hast, dann komm einfach. Es ist wunderschön.
Und Mitte September bin ich noch einmal dort – oder Ende September vielmehr – zum Herbstretreat: eine Woche Satsang, jeden Tag zwei Satsangs; absolut magisch, für mich und für die Teilnehmer, so viel ich gehört habe, auch. Wenn du Lust hast, dir eine besondere Woche Urlaub zu gönnen – Urlaub mit dir und deiner Seele –, dann komm; es gibt noch ein paar Plätze. Wenn du dich dafür interessierst: Dazu findest du auch auf der Website alle Infos.
Danke für Satsang. Danke, danke, danke.
Ich liebe dich.