Whose Life do you live ?
The paradoxical path from the I to the Whole.
German with German subtitles.
The path to Heaven is hidden from us by our thoughts: we think we know what is right, and yet we must go in the opposite direction, as the black sheep, as the prodigal son. And there is no shortcut: only those who get lost will be found.
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About this Video:
I sometimes say, “Be true to yourself; just take care of yourself,” and I know how wrong that sounds. And immediately, objections arise: that this is selfish and that living together this way is impossible. After all, how could society function if no one thinks of others, but only of themselves?
Then we see Saints, Gurus, a Jesus Christ, and what we see seems to prove us right: to us, these are people who are there only for others – not a trace of selfishness, not a trace of “I.”
We begin to emulate them and imitate what we see in them from the outside: we forget ourselves and love our neighbor. But no matter how hard we try, this does not make us happy – nor does it make the others happy; on the contrary. And we do not understand what is going wrong.
We do not understand why we, too, cannot succeed in becoming as whole and happy as these Saints—because we do not know what made them so. The truth is: We cannot understand their secret – because what these people do cannot be recognized from the outside: the path leads straight inward, and what we can see of it looks wrong and simply impossible to us.
In this video, I’ll tell you how I nevertheless ended up on this path, and how I finally discovered what no one can imagine unless they’ve experienced it for themselves. And although I know that it is impossible for me to convince anyone through words alone, I’m telling you about it anyway, because I know: eventually, something inside us will be touched, and then we’ll have no choice but to set out on the very path we consider so wrong.
Then we, too, become the black sheep, the prodigal son, the prodigal daughter, and – almost against our will—we walk the path that the Saints and the Bible have always spoken of. And now that we’re walking it ourselves, we discover the true meaning of their words.
But there are no shortcuts – the order matters, and no one can avoid it: First comes the ego, then comes God. Only those who are lost will be found.
Complete German text:
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Die unerkannte Frucht der Akzeptanz
Link to topic in video at 0m32s
Guten Morgen.
Heute Morgen möchte ich dir von etwas erzählen, was ich gestern Abend erlebt habe.
Es ist eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber wie oft führen Kleinigkeiten zu großen Dingen.
Gestern Abend lag ich im Bett, und wie oft war ich noch mit meinem Handy beschäftigt. Ich scrollte sinnlos in Facebook oder YouTube herum und habe mir auch einige interessante Shorts angeschaut.
Aber so interessant diese Dinge auch sind, eigentlich ist es vollkommene Zeitverschwendung.
Zu einer normalen Tageszeit würde ich so etwas nie tun.
Aber abends, müde und erschöpft, bettreif, bereit zu schlafen, da tue ich das dann manchmal und beraube mich dadurch wertvoller Schlafenszeit.
Und oft kann ich einfach nur den Kopf darüber schütteln.
Aber dann tue ich das, was ich auch dir immer wieder rate und erzähle: Ich denke nicht darüber nach.
Ich akzeptiere mich und meine Dummheit, so wie sie ist.
Ich akzeptiere meinen Schlaf, so wie er dann ist, und meinen Zustand am nächsten Tag, so wie der dann ist.
Aber aus dieser Akzeptanz heraus geschehen dann Dinge: Dinge, die wir uns nicht erklären können, und Dinge, von denen wir auch nicht wissen, wo sie herkommen. Und oft setzen wir das eine mit dem anderen auch überhaupt nicht in Zusammenhang. Oft ist uns gar nicht klar, dass das, was dann geschieht, scheinbar von selbst, scheinbar doch Zufall, die Frucht unserer Akzeptanz war.
Gestern Abend, als ich nun im Bett lag und meine Zeit mit Social Media vergeudete, wurde ich plötzlich und ganz überraschend sehr still in mir drin. Und die Frage tauchte plötzlich in mir auf, woher, weiß ich nicht: Wessen Leben lebst du?
Und ich konnte nicht anders und schaltete das Handy aus und schloss die Augen.
Denn das, was ich da betrachtete, die Shorts, die ich mir reinzog, so interessant sie auch sein mögen, sind nicht meins. Da erzählen Leute von den Dingen, die sie faszinierend finden oder wichtig oder interessant.
Da erzählen Menschen von dem, was sie erlebt haben.
Ich aber will mein Leben leben.
Ich aber will mein Leben leben. Indem ich mir anschaue, was andere die ganze Zeit erzählen, ist es, als würde ich meine Zeit und Aufmerksamkeit deren Leben schenken anstatt meinem eigenen. Wir lesen Bücher, schauen Filme und leben das Leben anderer Menschen, weil wir unser eigenes Leben nicht kennen; weil wir uns selbst nicht kennen.
Link to quote in video at 4m38s
Und indem ich mir das anschaue und anhöre, was andere die ganze Zeit erzählen, ist es fast, als würde ich meine Zeit und meine Aufmerksamkeit deren Leben schenken und deren Leben mitleben – anstatt meinem eigenen.
Wir lesen Bücher, Geschichten, wir schauen Filme an und leben die ganze Zeit das Leben anderer Menschen, weil wir unser eigenes Leben nicht kennen; weil wir uns selbst nicht kennen.
Und diese eine Frage, von der ich nicht weiß, wo sie herkam, hat es einfach durchschnitten.
Vielleicht magst du dich auch fragen, wenn du in einer Situation bist, wo du über dich selbst den Kopf schüttelst und nicht weißt, was du da gerade tust und warum: „Wessen Leben lebe ich?
Meins – oder das dieser Menschen, die ich noch nicht einmal kenne?”
Und vielleicht erinnerst du dich an Situationen in deinem Leben, in deinem Alltag, in deiner Beziehung, in deiner Interaktion mit anderen Menschen, wo dich jemand etwas fragt, wo jemand etwas von dir möchte oder einfach nur eine Entscheidung von dir will.
Und du fühlst dich hilflos zu antworten. Du weißt überhaupt nicht, was du tun sollst.
Und dann die Frage: Wessen Leben lebe ich?
Ist diese Frage meine Angelegenheit? Entstammt sie meinem Leben – oder dem Leben dieses anderen Menschen?
Und dann wird alles ganz einfach.
Nicht ich lebe – ich werde gelebt
Link to topic in video at 8m03s
Aber warum ich dir das überhaupt erzähle heute Morgen, hat auch noch einen anderen Grund, denn nur deswegen hätte ich wahrscheinlich kein Video begonnen. Aber heute Morgen, nachdem ich mit dieser Frage gestern Abend viel zu spät eingeschlafen war, wachte ich um vier Uhr auf, hellwach, erfrischt, und ich wollte gerade sagen: glücklich. Aber wenn ich glücklich sage, stellst du dir irgendeinen aufregenden Zustand vor, aber das meine ich damit nicht – mir selbst nahe; still.
Ich setzte mich um kurz nach vier zur Meditation hin.
Und während ich dort saß mit meiner Aufmerksamkeit im Kronenchakra, da kam diese Frage wieder: „Wessen Leben lebst du?”
Und da war die Antwort jetzt eine ganz andere, denn es ist nicht mein Leben, das ich lebe.
Während meine Aufmerksamkeit im Kronenchakra ruhte, war die Antwort ein seltsames Nichtwissen.
Ich lebe hier das Leben dessen, in dessen Richtung ich blicke, wenn ich hier oben ruhe mit meiner Aufmerksamkeit, mit meinem Blick, mit meinem Inneren, und das ich doch nicht kenne; das ich nicht benennen kann; von dem ich nichts weiß.
Ich lebe das Leben dessen, in dessen Richtung ich blicke, wenn ich hier oben ruhe mit meiner Aufmerksamkeit, mit meinem Inneren – und das ich doch nicht kenne, nicht benennen kann, von dem ich nichts weiß und das mit mir nichts zu tun hat, mit diesem Ich, das sich diese Gedanken macht. Dieses, das ich nicht kenne, das lebt mich, entscheidet und trägt alles.
Link to quote in video at 9m48s
Dessen Leben lebt sich hier und hat mit mir nichts zu tun, mit diesem Ich, das sich diese Gedanken macht und diese Fragen stellt.
Dieses, das ich nicht kenne, das lebt mich und dieses Leben und entscheidet und trägt alles. Und dann wird alles ganz einfach.
Manche Menschen nennen es Gott. Aber wenn ich ein Wort verwende wie Gott, dann gehen die Gedanken los. Dann stellt man sich irgendetwas vor, irgendjemanden, irgendein Wesen oder etwas mit Anforderungen an mich oder Anweisungen, etwas, was ich verstehen und begreifen müsste, aber das ist es für mich nicht.
Swamiji nennt das, wovon ich spreche, die Seele.
Aber auch wenn ich dieses Wort Seele in den Mund nehme oder darüber nachdenke, kommen ähnliche Gedanken: Was will meine Seele mir sagen?
Was will meine Seele, dass ich tue?
Wenn ich nichts weiß, noch nicht einmal einen Namen, dann bleibe ich einfach in diesem Nichtwissen. Ich weiß nichts von dem, was mich lebt. Ich weiß auch nicht, was das will; in welche Richtung es leben möchte. Das ist nicht meine Angelegenheit. Wenn ich mir diese Fragen nicht stelle, dann lebt sich alles von selbst.
Wenn ich nichts weiß, noch nicht einmal einen Namen, dann bleibe ich einfach in diesem Nichtwissen. Ich weiß nichts von dem, was mich lebt, und auch nicht, in welche Richtung es leben möchte. Das ist nicht meine Angelegenheit. Wenn ich mir diese Fragen nicht stelle, dann lebt sich alles von selbst.
Link to quote in video at 12m12s
Dann brauche ich keine Entscheidungen zu treffen.
Ich lasse mich einfach leben von dem, was ich nicht begreife und was ich doch erahnen und spüren kann – aber nicht durch Worte, nicht durch Bilder, nicht durch Vorstellungen, nicht durch Farben oder Klänge, noch nicht einmal durch ein Gefühl, als wäre es jenseits von all dem und doch da.
Ja, und so ruhte ich heute Morgen in meiner Meditation in dieser Frage: „Wessen Leben lebt sich hier?”
Ich hatte keine Antwort, aber diese Meditation war so schnell vorbei, als wäre es ein Atemzug gewesen.
Und doch war eine halbe Stunde vergangen.
Erst kommt das Ego, dann kommt Gott
Link to topic in video at 14m31s
Mancher, der dieses hört, was ich hier sage, hat jetzt einen Einwand im Herzen oder im Kopf, einen Einwand, den ich oft zu hören bekomme: „Ja, aber das kann nicht wahr sein. In diesem Leben geht es darum, füreinander da zu sein. Wir sind nicht allein, wie auf einer einsamen Insel. Wir können nicht so egozentrisch leben, wie du da sprichst”, höre ich dann.
Die meisten Menschen wagen es nicht, so explizit zu sprechen, aber das sind die Gedanken, die ich dahinter spüre.
Und zunächst einmal scheint es richtig zu sein.
Wo soll das hinführen, wenn jeder nur noch in sich selbst hineinschaut und das tut, was er will?
Ich sage oft: „Kümmere dich nur um dich selbst.
Das ist deine erste Aufgabe.”
Und dann schütteln viele den Kopf und sagen: das ist völlig verkehrt.
Als ich diesen Ratschlag zum ersten Mal von meinem Meister hörte, war meine Reaktion genau die gleiche.
Ich dachte: Ich bin bei einem großartigen Meister, er weiß alles über das Leben, aber in diesem Punkt hat er nicht recht. Das kann nicht sein. Ich war genauso überzeugt davon, wie du vielleicht jetzt gerade überzeugt davon bist, dass das, was ich sage, einfach nicht wahr sein kann.
Aber ich blieb damals bei meinem Meister. Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht. Ich wusste nur: „In dem Punkt hat er keine Ahnung, da weiß ich es besser.”
Und ich lernte weiter von ihm. Ich kam mir selbst näher, ich wurde stiller, ich wurde glücklicher.
Zehn Jahre später begriff ich, wovon er damals sprach – damals, als ich es nicht begreifen konnte.
Und natürlich stimmt es.
Wir sind hier nicht allein. Im Grunde gibt es mich gar nicht. Wir sind im Grunde alle eins, wir gehören zusammen.
Und so wie mein Leben heute geschieht, bin ich im Grunde nur für andere Menschen da.
Und ich könnte sagen: Ich habe mich selbst vollkommen vergessen, obwohl ich immer noch jeden Tag damit verbringe, zu schauen, was dieser Kerl hier braucht und wie ich mich um ihn kümmern kann. Und doch ist die gesamte Orientierung meines Lebens und die Motivation, dass dieses Leben sich lebt, im Grunde nur noch für andere. Ich brauche nichts.
Die Reihenfolge ist wichtig
Link to topic in video at 18m39s
Aber die Reihenfolge ist wichtig.
Und das ist das, was der, der solche Worte zum ersten Mal hört, noch nicht weiß und deswegen auch nicht verstehen kann.
Ein Mensch, der nichts von sich selbst weiß, ein Mensch, der nichts von seiner Seele weiß, der sich selbst nicht kennt, ein Mensch, der Gott nicht kennt, ein Mensch, der nicht gelebt wird von diesem Unbekannten, das dir in der Meditation begegnet, wenn der beginnt, für andere zu leben, weil er hört, „das ist der richtige Weg, das ist wichtig, denn wir sind nicht allein”, dann geht das schief.
Wenn ein Mensch, der seine Seele, Gott, nicht kennt, beginnt, für andere zu leben, dann geht das schief, denn es ist nicht echt. Wenn du versuchst, für andere da zu sein, obwohl du selbst nicht voll und glücklich und zufrieden bist, wird das, was du tust, vergiftet sein. Du tust es, weil du dich nicht traust, das zu tun, was du eigentlich tun willst.
Link to quote in video at 19m04s
Denn es ist nicht echt.
Wenn du versuchst, für andere da zu sein, obwohl du selbst nicht voll und glücklich und zufrieden bist, dann wird das, was du für andere tust, innerlich vergiftet sein.
Es ist nicht aufrichtig. Du tust es, weil du dich nicht traust, das zu tun, was du eigentlich tun willst, nämlich das, was du willst.
Und deswegen ist die Welt im Zustand, in dem sie ist. Vordergründig tun alle Menschen das Richtige und sind füreinander da – und sobald keiner hinschaut, macht jeder, was er will.
Und das ist bei jedem Menschen so, bei jedem Einzelnen.
Und wenn du ehrlich bist zu dir selbst – nicht zu mir; zu dir selbst –, dann ist es bei dir auch so.
Aber wir kennen keine Alternative.
Wenn einer sagt: „Kümmere dich nur um dich, schau nur auf dich, lebe nur dein Leben”, dann klingt das einfach nur verkehrt. Das können wir nicht. Das trauen wir uns nicht. Das ist verkehrt.
Aber irgendwann kannst du nicht mehr anders. Irgendwann wird der Schmerz der Lüge zu groß.
Dieser Spagat, den die Menschen tun, wird zu schmerzhaft.
Ja, irgendwo weißt du, es stimmt: wir sind alle eins. Irgendwo weißt du: das, was du deinem Nächsten tust, tust du dir selbst. Aber es ist mental, es ist nicht deine eigene, echte Erfahrung.
Und dann kannst du nicht mehr anders. Du fühlst dich zwar völlig verkehrt, aber du beginnst den Weg zu dir selbst. Du beginnst zu lernen, dich selbst zu lieben. Du beginnst zu lernen, dich um dich selbst zu kümmern, obwohl du überhaupt nicht weißt, was das bedeutet.
Du fühlst dich völlig verkehrt, aber du kannst nicht anders.
Du schließt Frieden mit dir selbst. Und mit den Jahren, ganz allmählich, kommst du dir selbst näher.
Du beginnst zu meditieren, weil irgendein Verrückter dir gesagt hat: Das ist gut.
Du beginnst nur noch, auf dich selbst zu achten und zu lernen, dich zu spüren, weil irgendein Verrückter dir gesagt hat: Das ist der Weg, auch wenn es völlig verkehrt klingt.
Und dann kommst du dir selbst abhanden
Link to topic in video at 24m13s
Und dann kommst du dir selbst näher. Am Anfang glaubst du, dieses Selbst sind deine Wünsche, deine Meinungen. Am Anfang glaubst du, es geht darum, dazu zu stehen, was du glaubst und was du willst.
Aber du gehst weiter und kommst dir selbst noch näher, und du lernst, dass deine Wünsche nichts mit dir zu tun haben und deine Meinungen auch nicht.
Und du kommst dir noch näher und du weißt immer weniger über dich. Es ist, als würdest du dich selbst immer weniger kennen, als würde sich das, was du für dich selbst gehalten hast, als Fata Morgana entpuppen.
Und du kommst immer näher zu etwas, was du nicht begreifen kannst.
Und dann irgendwann ist es, als würdest du von etwas gelebt – aber es sind nicht deine Meinungen, es sind nicht deine Gedanken, nicht deine Pläne, nicht deine Wünsche.
Es ist etwas anderes, was dich lebt, und doch weißt du nicht, was es ist.
Aber das, was dich da lebt, das hat nichts mit diesem Ich zu tun, das egoistisch ist.
Da ist nichts mehr übrig von diesem Ich.
Und das, was dann das Leben lebt, lebt auf ganz magische Weise.
Das, was dann das Leben lebt, lebt auf ganz magische Weise. Auf unerklärliche Weise lebt das dieses Leben so, dass es für mich und alle anderen gleichermaßen richtig ist, obwohl ich überhaupt nicht weiß, wie das möglich ist. Das ist kein Konflikt. Da sind keine Wünsche, die erfüllt werden. Und doch ist es perfekt.
Link to quote in video at 26m18s
Ich kann es nicht anders beschreiben als mit dem folgenden Satz: Auf unerklärliche Weise lebt das dieses Leben so, dass es für mich und alle anderen gleichermaßen richtig ist, obwohl ich überhaupt nicht weiß, wie das möglich ist. Das ist kein Konflikt.
Da sind keine Wünsche, die erfüllt werden.
Und doch ist es perfekt.
Aber es kommt nicht von mir, von dem da oben. Es kommt von etwas Höherem im wahrsten Sinne des Wortes, von dem, was du manchmal, wenn du Glück hast, in der Meditation spürst und erlebst.
Und ich sagte eben: Die Reihenfolge ist wichtig. Wenn du beginnst, ein Leben für andere zu führen, aber du hast in Wirklichkeit noch Wünsche, du bist noch wer, dann geht das schief, auch wenn du nur das Beste willst. Du kommst nicht darum herum, den steinigen Weg zu gehen, den verkehrten Weg, den, den alle anderen für verkehrt halten, den Weg nach innen, zu dir, nur zu dir.
Du kommst nicht darum herum, den steinigen Weg zu gehen, den, den alle anderen für verkehrt halten, den Weg nach innen, zu dir, nur zu dir. Und auf diesem Weg – ohne dass du das tun kannst –, da kommst du dir selbst abhanden. Und übrig bleibt das, was alles lebt, nicht nur dich, nicht nur mein Leben: alles gleichermaßen und gleichzeitig.
Link to quote in video at 27m50s
Und auf diesem Weg – ohne dass du das tun kannst, das geschieht von selbst –, da kommst du dir selbst abhanden.
Und übrig bleibt das, was alles lebt, nicht nur dich, nicht nur mein Leben: alles gleichermaßen und gleichzeitig.
Du weißt nichts darüber, du kannst es dir nicht erklären, und doch erlebst du, wie es geschieht.
Doch das ist etwas, was sich niemand vorstellen kann, der es selbst nicht erlebt. Und deswegen habe ich auch völliges Verständnis für diese Menschen, die über das, was ich sage, einfach nur den Kopf schütteln können. Aber manche hören es und können nicht anders und machen sich auf den Weg.
Wir können diese Schritte nicht überspringen.
Die Reihenfolge ist wichtig.
Erst kommen wir zu uns selbst, zu dem, was wir für uns selbst halten, das, was uns so lieb und teuer ist: unsere Vorstellungen, unsere Wünsche, unsere Pläne, unsere Träume.
Aber je näher wir uns selbst kommen, desto mehr erledigt sich das alles von selbst.
Das Unbekannte führt dich schon heute
Link to topic in video at 30m10s
Ich erwarte nicht, dass du mir glaubst.
Ich erwarte nicht, dass du mir glaubst. Mein einziger Rat an dich ist: sei dir selbst treu. Glaube niemandem – weder mir, der dir sagt, dass der Weg nach innen geht, zu dir selbst, aber auch nicht den anderen, die sagen, dass das alles verkehrt und falsch und unmöglich ist. Glaube nur eins: das, was du jetzt gerade spürst und erlebst. Und dem sei treu. Dem folge.
Link to quote in video at 30m10s
Mein einziger Rat an dich ist: sei dir selbst treu.
Glaube niemandem.
Glaube weder mir, der dir sagt, dass der Weg nach innen geht, zu dir selbst, zu dem, was ich dir selbst treu sein nenne, aber glaube auch nicht den anderen, die sagen, dass das alles verkehrt und falsch und unmöglich ist.
Glaube nur eins: das, was du jetzt gerade spürst und erlebst. Und dem sei treu; dem folge.
Und dann tust du etwas, wofür du Neugier und Offenheit und Energie verspürst, auch wenn du es nicht verstehst und du nicht weißt, was das sein wird.
Lebe „dein Leben”, nur deins.
Wenn du das tust, kommt dir irgendwann von selbst, ohne dass du weißt, wie das möglich ist, das „Dein” abhanden, und was bleibt, ist Leben.
Ich weiß, dass nicht viele das verstehen wollen, aber wenn du es verstehst, dann freue ich mich.
Verstehen kann man es nicht, und doch: manchmal hören wir Dinge und wir wissen, obwohl wir sie noch nie gehört haben... Wir hören sie zum ersten Mal. Wir wissen nichts darüber und wir verstehen kein Wort. Es geht gegen alles, was wir glauben und wissen. Und doch weißt du: das ist wahr.
Dem vertraue; nur dem.
Glaube nicht mir, und glaube niemand anderem.
Das Unbekannte führt dich auch heute schon und hat dich immer geführt. Darauf kannst du dich verlassen.
Danke, dass du da bist.
Ich liebe dich.