Weiter zum Hauptinhalt Weiter zum Fußbereich

Online-Satsang vom 12. Juni 2026

Deutsch mit deutschen Untertiteln.

Themen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind”. Akzeptanz lernt man nicht in einer Höhle. Es ist das Denken, das uns erschöpft. Wie man das Ego überlistet. Werde still, bevor du sprichst. Der Segen eines unspirituellen Partners. Schwierige Gefühle sind nicht schwierig. Angst stört die Meditation nicht. Mit dem sein, was ist, ist einfach. Mütter: die letzte große Herausforderung. Glaube an gar nichts. Die Erwartungen anderer gehen dich nichts an. Hab den Mut, dein Ding zu machen. In Wirklichkeit gibt es keine Fragen. Gefühle haben es nicht eilig. Es geht ums Essen, nicht um den Kellner. Es gibt nichts Unspirituelles.

Über dieses Video:

Viele, die auf dem spirituellen Weg sind, tragen eine heimliche Sehnsucht in sich: endlich Ruhe zu finden, einen stillen Ort, ungestört – eine Höhle, in die nichts mehr hineinreicht, was stört. Doch diese Sehnsucht täuscht uns.Denn das, was uns diesen Frieden und diese Stille beschert, ist nicht im Außen zu finden, sondern ausschließlich im Innern – durch unser Ja: durch Akzeptanz. Akzeptanz aber lernt man nicht in einer Höhle.

Wir stellen uns vor, wir müssten es still und leicht haben, damit wir zu uns kommen. Aber es ist genau umgekehrt: Das Leben schickt uns die unmöglichsten Situationen, außen wie innen, und gerade darin lehrt es uns das Einzige, worauf es ankommt – dieses eine Ja.

Seit zehn Jahren lebe ich mit meiner Partnerin und ihren Töchtern zusammen, und dieses Haus versinkt an jedem Tag im schönsten Chaos. Wäre ich allein, es wäre ruhig, aufgeräumt, still. Doch dieser tägliche Sturm macht mich stärker, verwurzelter, glücklicher, als es irgendeine äußere Stille je könnte. Und so ist es mit allem: nicht die Ruhe rettet uns, sondern die Bereitschaft und Fähigkeit, mitten im Getöse bei uns zu bleiben.

So drehten sich die Fragen dieses Abends um die immer gleichen Stürme: die erschöpfende Ausbildung, der Partner, an dem sich Wunde um Wunde entzündet, die Traurigkeit, vor der man Angst hat, die Angst, die die Meditation zu stören scheint. Und immer ist die Antwort dieselbe: Du brauchst den Sturm der Gefühle nicht zu bekämpfen und nicht zu fliehen. Lade ihn ein, ganz still, ohne die Geschichte darüber – und dann entwaffnet er sich von selbst.

Besonders berührt hat mich die Frage einer Frau, deren 89-jährige Mutter nicht müde wird, sie zu demütigen. Auch hier ist die Höhle, in der wir Freiden finden, in Wahrheit innen – und es sind gerade die Gefühle, die wir nicht spüren wollen, die uns dorthin führen. In dem Augenblick, in dem man etwa dieses Gedemütigtsein in sich zulässt – heimlich sozusagen, ganz für sich, ohne dass die Mutter etwas davon weiß –, verliert der andere jede Macht. Es waren nie die anderen. Es war immer nur ein Gefühl, das darauf wartete, endlich willkommen zu sein.

Und dann die Frage einer Frau zu ihrer Beziehung: sie lieben und sie schätzen sich, doch regelmäßig gibt es Auslöser, die triggern, und schon entsteht wieder Streit und Auseinandersetzung. Dann glauben wir mit jeder Faser, es ginge ums Verstehen und um Verständnis füreinander, und doch führt dies nicht weiter. Aber versuche einmal auch hier genau das Gegenteil: Bevor du sprichst, komm erst in Frieden mit allem in dir – und du wirst staunen, denn alles ändert sich.

Die Höhle, nach der wir uns sehnen, gibt es nirgendwo da draußen. Diesen Ort der Stille finden wir nur in uns. Dorthin finden wir nicht durch Situationen, in denen es still und friedlich ist, sondern mitten im Leben – in dem Moment, in dem wir aufhören, davonzulaufen.

Am Ende bleibt das eine, was ich nur bezeugen, aber niemandem beweisen kann: Es gibt nichts Unspirituelles, und nichts, was nicht auch Hilfe wäre. Glaube mir kein Wort – probiere es selbst. Sei dir treu, geh deinen Weg, und lasse das Leben die Arbeit tun. Sage Ja dazu, und es wird dich nach Hause bringen.

Danke für diesen wundervollen Abend!

Vollständiger Text der Aufzeichnung zum Mitlesen:

„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind”

[Dhyan Mikael:] Guten Abend.

Herzlich willkommen zum Satsang.

Ich freue mich, dass du da bist, und ich freue mich, dass wieder Satsang ist.

Hallo.

Ja, hier im Satsang kannst du mir, wenn du möchtest, eine Frage stellen zu deinem Leben, zu deinem spirituellen Weg, aber auch zu ganz gewöhnlichen Dingen, die dir vielleicht banal vorkommen, aber die dich trotzdem plagen.

Das ist alles im Satsang willkommen, denn letztlich führt uns das alles zu den Dingen, die wirklich wichtig sind.

Wenn du eine Frage hast, kannst du die im Zoom oder in YouTube in den Chat schreiben. Simone wird dann die Fragen vorlesen, und ich werde versuchen, etwas dazu zu sagen.

Und zwischendurch werde ich gelegentlich auch Fragen vorlesen, die mich per Brief oder per E-Mail erreicht haben. Ja, und so geht es immer hin und her, eineinhalb Stunden lang.

Und Satsang ist etwas ganz Besonderes. Es geht eigentlich gar nicht so sehr um das, was wir hier miteinander besprechen.

Ich sage immer das Gleiche.

Aber dadurch, dass wir hier zusammenkommen mit dieser aufrichtigen Aufgabe, uns selbst zu finden und herauszufinden, wie verdammt noch mal dieses Leben funktioniert und wie es eigentlich gedacht ist – dadurch, durch diese Energie, die gemeinsam entsteht, geschieht etwas mit jedem Einzelnen, auch mit mir, ganz besonders mit mir. Und das ist einfach ein Segen.

Jesus sagte: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen.” Da sprach er nicht von sich als Mensch, sondern von dieser Christus-Energie, von Gott: von dem, was wir suchen und doch nicht finden. Allein der Wunsch reicht. Wenn wir, die wir alle dieses gleiche Thema im Leben haben, zusammen kommen, ist es einfach da.

Und das hat Jesus schon gesagt. Er sagte: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen.” Und da sprach er nicht von sich als Mensch, von sich als Jesus, sondern von dieser Christus-Energie, von Gott, von dem, was wir suchen und doch nicht finden. Allein der Wunsch reicht. Und wenn wir dann, die wir alle dieses gleiche Thema im Leben haben, zusammenkommen, dann ist es einfach da.

Ich bin heute ganz besonders glücklich und entspannt, weil ich seit zwei Tagen endlich mit meinem riesigen Softwareprojekt an einem Punkt bin, wo ich fertig bin. Ich weiß nicht... vielleicht weißt du davon gar nichts. Aber diejenigen, die meinen Newsletter lesen, die wissen es vielleicht. Ich habe seit fast zwei Monaten keine Aufzeichnungen und kein Video mehr veröffentlicht, weil das für mich so viel Arbeit war, dass ich beschlossen habe, dass etwas anders werden muss.

Und ich fing an, mit Hilfe von KI eine Software zu schreiben, die mir dabei unglaublich hilft. Und jetzt, nach zwei Monaten intensiver Arbeit, ist das Ding fertig, und es ist einfach nur unglaublich.

Mir ist richtig nach Feiern zumute.

Die nächsten Tage gibt es einige Aufzeichnungen, auf die ihr noch wartet und die einfach warten mussten, bis ich mit diesem Projekt fertig bin.

Ich bin Perfektionist. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig.

Deswegen sind meine Videos so gut, wie ich sie nur machen kann. Ich meine das nicht inhaltlich: daran kann ich nichts ändern. Was da gesagt wird, das geht mich nichts an. Aber zumindest technisch kann ich versuchen, es gut zu machen. Und alles, was ich tue, versuche ich auf eine Weise zu machen, die dem Thema angemessen ist, also: so gut und perfekt, wie ich es nur kann. Weniger als das reicht mir nicht.

Ich will gute Untertitel, ich will schöne Morgenmomente, gute Shorts. Und das muss einfach möglich sein, habe ich mir gesagt. Und jetzt ist es möglich.

Also, in den nächsten Tagen gibt es noch einiges, was aufgelaufen ist und jetzt ganz schnell fertig wird, und ich freue mich ungemein.

Akzeptanz lernt man nicht in einer Höhle

Ja, lass uns loslegen. Simone, hast du schon etwas zum Vorlesen?

[Erzähler-in:] Oh ja.

[Dhyan Mikael:] Ah, wie schön, das freut mich. Bitte leg los.

[Erzähler-in:] Die erste Frage ist von Manfred.

[Dhyan Mikael:] Manfred, guten Abend, hallo. Ich freue mich, dass du hier bist.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, ich habe das Gefühl, dass ich nie wirklich zu mir komme. Immer wenn ich innerlich still werden oder zu mir finden will, bringt das Leben sofort die nächste Situation: Familie. Liegt der Weg im Innern, oder ist genau dieses Leben mit all seinen Anforderungen mein Weg zu mir selbst? Und wenn ich nach innen schaue, finde ich dann meistens keine Ruhe, sondern eher Aggressivität. Ich kann selten Trauer oder Verletzlichkeit spüren. Was hat es mit dieser Aggressivität auf sich? Danke für deine Antwort. Liebe Grüße, Manfred.”

[Dhyan Mikael:] Hallo Manfred, danke.

Ja, es ist ganz interessant. Wir haben zwar keine Ahnung, wo es hingeht, wir haben keine Ahnung, wie es aussieht, bei mir zu sein oder im Himmel zu sein, so wie ich das gerne ausdrücke, angekommen zu sein.

Aber wir glauben, wir wüssten, was dafür notwendig ist und was wir tun müssten.

Wir stellen uns vor, wir müssten eine ruhige Umgebung haben, wo wir nicht gestört werden, und wir müssten es leicht haben.

Und wenn wir nach innen gehen, dann sollte es da still und friedlich sein.

Aber es ist genau das Gegenteil.

Es ist genau umgekehrt.

Das Leben hilft dir dabei, indem es dich das eine lehrt, was dafür notwendig ist: Akzeptanz.

Das Leben hilft dir, indem es dich das eine lehrt, was notwendig ist: Akzeptanz. Und deswegen gibt dir das Leben die unmöglichsten Situationen, da draußen und da drin. Dann lernst du, da zu sein, wo du bist, mit dir, so wie du bist. Du glaubst, wenn du allein in einer Höhle wärst und alles still, dann hättest du es leichter. Das stimmt nicht.

Und deswegen gibt dir das Leben die unmöglichsten Situationen, da draußen und da drin.

Und das ist so hilfreich.

Dann lernst du, da zu sein, wo du bist, mit dir, so wie du bist, auch wenn du davon überzeugt bist, dass du eigentlich anders sein solltest, aber es klappt nicht – und mit dem, wie es in deinem Leben aussieht.

Du glaubst, wenn du alleine wärst in einer Höhle und alles wäre still, dann hättest du es leichter. Das stimmt nicht.

Es ist viel leichter, das Chaos in der Familie zu akzeptieren als das, was dir blüht, wenn du ganz allein bist mit dir die ganze Zeit.

Es reicht, wenn du eine halbe Stunde am Tag ganz alleine bist.

Du setzt dich irgendwo hin, wo du ungestört bist, wo du die Augen schließen kannst und dich nach innen wenden kannst. Wenn du die Samarpan-Meditation machst, dann gehst du mit deiner Aufmerksamkeit ins Kronenchakra.

Und dann merkst du, wie verrückt es in dir drin zugeht und dass du das überhaupt nicht kannst: still in dir ruhen.

Aber du probierst es trotzdem, jeden Morgen eine halbe Stunde. Und dann, den Rest des Tages, lebst du dein ganz normales Leben, mit Akzeptanz, mit diesem Nichtwissen, wie es sein sollte.

Unsere Vorstellungen darüber, was hilfreich wäre, sind falsch.

Ich habe das hier bei mir.

Ich lebe mit drei Mädels zusammen, mit meiner Partnerin und ihren Töchtern. Ich höre sie gerade hier durch die Wand. Es ist sehr lebendig.

Es ist alles andere als ruhig. Es ist total verrückt. Es ist das totale Chaos. Die sind ganz anders als ich.

Da geht es drunter und drüber.

Dieses Haus versinkt, seit ich hier lebe, im Chaos.

Wenn ich alleine wäre, dann wäre alles ordentlich und ruhig.

Ich wüsste, wo alles ist, denn es wäre immer aufgeräumt, es wäre immer sauber, ich hätte immer meine Ruhe.

Aber seit etwa zehn Jahren lebe ich mit dieser Meute zusammen.

Es ist immer dreckig, es ist immer Chaos, es ist nie aufgeräumt, es ist nie ruhig. Ich werde ständig gestört, die ganze Zeit.

Und ich werde immer mehr fähig, trotz dieses Sturmes bei mir zu sein. Ich werde immer fähiger, ruhig zu sein.

Ich werde immer fähiger, bei mir zu bleiben, wenn es nicht ruhig ist.

Ich werde immer kräftiger, immer schöner, immer glücklicher – wegen dieser Herausforderung, die mich jeden Tag bombardiert.

Es ist so gut für mich.

Das Gleiche gilt für das, was du in dir drin findest. Du wendest dich nach innen. Du willst natürlich Ruhe haben, aber du bekommst das Gegenteil. Und das ist deine Gelegenheit, zu lernen, stark zu werden. Die Gedanken ziehen an dir. Und dann übst du, trotzdem die Gedanken zu ignorieren, trotzdem mit deiner Aufmerksamkeit dahin zu gehen, wo du hin möchtest, ganz sanft, ganz nebenbei, ohne Kampf, ohne Streit.

Indem du das jeden Tag machst, immer wieder, tausendmal in jeder Meditation, wirst du immer stärker, immer verwurzelter in dir selbst.

Aggression ist im Prinzip das Nein des Egos, das Nein: „Ich habe die Schnauze voll, so geht es nicht weiter, ich will es anders haben.”

Auch die kannst du natürlich einfach nur akzeptieren. Und mit akzeptieren meine ich nicht zu sagen: „Ah, ich bin aggressiv, jetzt zeige ich es denen.” Nein, das tut man, wenn man die Aggression nicht haben will, diese Energie, diese Wut. Aber wenn du sie bei dir sein lässt, wenn du ihr gestattest, bei dir zu sein, in dir zu wohnen, dann braucht sie nicht wegzugehen.

Wenn du der Aggression gestattest, in dir zu wohnen, braucht sie nicht wegzugehen. Sie ist willkommen in dir: es ist deine Kraft. Wenn du Aggression spürst, zieh dich zurück und lade sie ganz still ein, aber ohne Gedanken, ohne die Geschichte, was sie bedeutet – einfach ganz pur und rein, nur du und die Aggression, ganz still.

Dann brauchst du niemandem deine Aggression um die Ohren zu hauen. Sie ist willkommen in dir: es ist deine Kraft.

Wenn du Aggression spürst, zieh dich zurück, da, wo du alleine bist, setz dich hin, schließ die Augen, und dann lade diese Aggression ganz still ein, aber ohne Gedanken, ohne die Geschichte, was sie bedeutet und was du damit tun musst und wieso du sie hast – einfach ganz pur und rein, nur du und die Aggression, ganz still.

Und so ist es mit allem in deinem Leben.

Es ist alles eine Hilfe.

Und alle unsere Vorstellungen über ein gutes Leben, über das, was uns hilft, sind völlig verkehrt, besonders wenn es um Partnerschaft und Familie geht.

Das Einzige, was wir hier lernen, ist Hingabe.

Das Einzige, was wir hier lernen, ist Hingabe: „Ah, Leben, so willst du das haben! Okay, ich mache mit.” Wenn du einverstanden bist damit, wie du bist, wie das Leben ist und deine Familie, dein Alltag, dein Inneres, dann bist du in Frieden. Dann kannst du die Gedanken ignorieren, denn was die sagen, interessiert dich nicht. Du bist eh einverstanden.

Hingabe heißt: „Ah, Leben, so willst du das haben! Okay, ich mache mit.”

Wenn du einverstanden bist damit, wie du bist, wenn du einverstanden bist damit, wie das Leben ist und deine Familie und dein Zuhause, dein Alltag, dein Körper, dein Inneres, dann bist du in Frieden. Dann kannst du die Gedanken ignorieren, denn alles, was die sagen, interessiert dich nicht. Du bist eh einverstanden.

Das ist der Weg.

Danke, Manfred. Danke, dass du gefragt hast.

Es ist das Denken, das uns erschöpft

[Erzähler-in:] Muss ich weitermachen?

[Dhyan Mikael:] Ja, bitte.

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Sofia.

[Dhyan Mikael:] Sofia, hallo, guten Abend. Ich freue mich, dass du da bist.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, ich fühle mich in letzter Zeit oft ausgelaugt und müde und merke, dass viele Gefühle in mir hochkommen. In diesen Momenten fällt es mir schwer zu funktionieren, vor allem in meiner teilweise wirklich stressigen Ausbildung. Gleichzeitig muss ich hingehen, weil wir strenge Fehlzeitenregelungen haben. Wie schaffe ich es, trotz dieser Erschöpfung im Alltag gut zurechtzukommen? Ich danke dir von tiefstem Herzen und bin so froh, wieder hier zu sein. Es fühlt sich immer an wie ein Ankommen. Ganz liebe Grüße, Sofia.”

[Dhyan Mikael:] Du bist hier so willkommen, Sofia.

Ja, ich sagte eben zu Manfred, dass wir bestimmte Vorstellungen haben, wie wir es gerne hätten und wie es gut für uns wäre, aber das Leben ist ganz anders. Und das gilt auch für dich.

Du bist erschöpft und müde, und jetzt serviert dir das Leben einen Alltag, da geht es die ganze Zeit zur Sache.

Und jetzt lernst du, damit zu tanzen, dazu Ja zu sagen, nicht darüber nachzudenken, nicht dagegen zu kämpfen, dir keine Gedanken darüber zu machen.

Du kannst morgens sagen: „Okay, Gott, ich weiß zwar nicht, was du dir dabei denkst.

Ich bin kraftlos, ich bin müde, ich bin erschöpft, aber ich muss da jetzt hin. Ich gehe natürlich auch hin, aber was daraus wird, das ist deine Angelegenheit, nicht meine.” Und dann gehst du einfach hin, ohne Kampf, so müde wie du bist.

Und ich will dir ein Geheimnis verraten: Das, was die meiste Energie kostet, sind die Gedanken – dieser innere Kampf, den wir mit uns selbst haben, dieses ständige Nachdenken über uns selbst oder darüber, wie es ist.

Was die meiste Energie kostet, sind die Gedanken – dieser innere Kampf, dieses ständige Nachdenken über uns selbst. Aber wenn du dich weigerst, darüber nachzudenken, sondern einfach bist, wo und wie du bist, und da nur dieses Ja in dir ist – dann ist es immer noch intensiv, aber anders. Dann hast du für alles, was notwendig ist, Energie.

Aber wenn du dich weigerst, darüber nachzudenken, wie du bist oder wie irgendetwas ist, sondern wenn du einfach da bist, wo du bist, so wie du bist, und da einfach nur dieses Ja ist in dir, keine Frage – dann ist es immer noch intensiv, es kostet immer noch deine ganze Kraft, aber es ist ganz anders.

Dann ist es, als hättest du für alles, was notwendig ist, genau die richtige Energie. Du weißt zwar überhaupt nicht, wie das möglich ist, aber so ist es.

Die Gedanken erzählen uns den ganzen Tag, dass wir nicht gut genug sind oder dass wir zu müde sind oder zu wenig Energie haben oder dass irgendetwas zu viel ist oder zu anstrengend oder zu laut.

Aber wie du siehst, bin ich immer noch hier. Bisher war in meinem Leben noch nie irgendetwas zu viel, sonst hätte ich mich wahrscheinlich in Luft aufgelöst oder wäre tot umgefallen. Aber das ist noch nie passiert.

Meine Gedanken hatten noch nie recht.

Ich hatte noch nie zu wenig Energie, sonst wäre ich wohl tot.

Und das Gleiche gilt für dich.

Und das ist das Einzige, was wir üben: diesen Gedanken nicht zuzuhören – überhaupt nicht.

Und wenn wir da radikal sind, dann ändert das alles.

Und mit „radikal sein” meine ich nicht, dass man einmal diese Entscheidung trifft, sondern mit „radikal sein” meine ich: Immer, wenn ich mich dabei erwische, dass ich meinen Gedanken zuhöre, höre ich sofort damit auf und gebe noch nicht einmal dem Gedanken, dass ich ja jetzt gerade in Gedanken war, Aufmerksamkeit. Ich vergesse alles, was da oben los ist. Ich bin einfach still.

Und mit dieser Radikalität mache ich das immer wieder, immer wieder, eine Million Mal am Tag.

Ich arbeite viel. Ich bin immer am Rande der Erschöpfung, genau wie du.

Aber ich mache mir keine Gedanken darüber. Ich genieße es. Ich bin so gern erschöpft. Ich gebe so gern all meine Energie in dieses Leben, bis ich abends ins Bett falle und überhaupt keinen Piep mehr machen kann.

Vorgestern, als ich diese Software, von der ich erzählt habe, endlich fertig hatte, da war ich wirklich sehr verrückt.

Ich habe mich entschlossen, den nächsten Morgenmoment, der morgens um sechs Uhr verschickt wurde, nicht mehr auf die alte Art und Weise zu machen, sondern dass ich jetzt will, dass diese neue Software das macht.

Und ich habe es geschafft. Um drei Uhr morgens war ich damit fertig. Ich gehe sonst um neun Uhr ins Bett. Ich war so erschöpft und müde, ich konnte kaum sitzen. Ich dachte, jetzt zieht es mir gleich den Boden unter den Füßen weg. Aber es hat geklappt.

Ich weiß nicht, wie das möglich ist, aber wenn du nicht nachdenkst, ganz gleich wie verkehrt du bist, ganz gleich wie unmöglich alles ist, dann lernst du kennen, was möglich ist; dann lernst du dich kennen.

Heute war ich beim Zahnarzt, und als ich da hinging, war ich schon wieder ziemlich k. o., weil ich natürlich auch heute noch kräftig weitergearbeitet habe, aber dann musste ich dort warten.

Zehn Minuten oder eine Viertelstunde musste ich warten.

Und anstatt mein Handy in die Hand zu nehmen oder sonst irgendetwas zu tun, habe ich einfach die Augen geschlossen.

Ich habe nicht gedacht. Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit ins Kronenchakra und saß einfach da, im Wartezimmer.

Und in diesen zehn Minuten, in diesen zehn kurzen Minuten des Nichtdenkens, in dieser Pause, wurde ich so erfrischt, ich wurde so regeneriert...

Es geht so schnell.

Wenn wir innerlich still sind, wenn wir leer werden, dann werden wir aufgetankt.

Das ist das Einzige, was du lernen brauchst: die Gedanken ignorieren.

Dann hast du zehnmal mehr Energie als jetzt.

Danke, Sofia, dass du da bist. Ich freue mich so, dass du hier bist.

Wie man das Ego überlistet

Ich möchte jetzt eine E-Mail vorlesen, die ich bekommen habe.

„Geliebter Mikael, ich hatte 14 Tage lang aufgehört, Espresso zu trinken, und das hat mich viel tiefer in mich sinken lassen, da, wo ich mich zu Hause und sehr aufgehoben und sicher fühle. Und dann passierten noch andere schöne Sachen, und mir ging es irgendwie zu gut. Und das toleriert mein Ego überhaupt nicht. Seit gestern nun trinke ich wieder Espresso. Mein Ego lässt es einfach nicht zu, dass es mir so gut geht. Wie kann ich es überlisten?”

Danke für deine E-Mail und deine Frage. Da bist du bei mir genau richtig – mit Kaffeefragen.

Wie kann man das Ego überlisten?

Das geht ganz einfach.

Das Ego besteht aus Kampf, aus: „Ich will das so, aber nicht so.”

Und wenn das Ego dich jetzt wieder Espresso trinken lässt und es dir wieder schlechter geht und du das nicht magst und jetzt versuchst, herauszufinden, was du dagegen tun kannst, dann wird es immer noch stärker, so wie schon ein Leben lang.

Aber wenn du nicht kämpfst, wenn du sagst: „Okay, dann trinke ich eben wieder Espresso, ich kann nicht anders. Okay, dann bin ich eben wieder müde, weil ich nicht mehr so gut schlafe. Okay, dann geht es mir eben jetzt nicht mehr so gut. Jetzt geht es mir halt so, wie es mir jetzt geht. Einverstanden”...

Das Ego besteht aus Kampf, aus: „Ich will das nicht.” Aber wenn du nicht kämpfst, wenn du sagst: „Okay, einverstanden” – dagegen ist das Ego machtlos. Das ist der Trick: Sag Ja dazu, wie du bist, sag Ja dazu, wie es dir geht, sag Ja dazu, wie spirituell unvollkommen du bist – und alles ist bestens.

dagegen ist das Ego machtlos.

Das ist der Trick. Sag Ja dazu, wie du bist, sag Ja dazu, wie es dir geht, sag Ja dazu, wie spirituell unvollkommen du bist – und alles ist bestens.

Das klingt so einfach, und das ist das Einfachste der Welt. Kämpfen ist schwierig – das ist einfach. Aber da dies dem Ego die Lebensgrundlage raubt, wollen wir das nicht. Das ist ja viel zu einfach.

Das kann nicht richtig sein: einfach einverstanden sein – so denken wir.

Dabei ist es das Einzige, was wir lernen müssen: Akzeptanz. Und die fängt hier an, jetzt, hier, mit meinem ganz banalen Erleben, wie ich bin, so hirnverbrannt, wie ich bin.

Ich liebe ja auch Kaffee, ich liebe einen guten Espresso. Und wer meine Videos kennt und meinen Newsletter, der weiß, wie viele Kapriolen ich mit diesem Thema schon geschlagen habe. Und ich habe es genauso gemacht.

Wenn ich Kaffee trinke, geht es mir nicht gut.

Meine gesamte Energie ist anders. Ich schlafe nicht mehr so gut, ich bin innerlich nicht mehr so ruhig, aber ich habe immer wieder angefangen, und ich habe immer wieder neu gelernt zu sagen: „Okay, es ist jetzt so.

Okay.”

Wenn ich morgens aufgewacht bin und nicht erholt war: okay, so ist es, ja.

Das ist der eine Trick – und der einzige, gegen den das Ego nichts aufzubieten hat.

Also: genieß deinen Espresso.

Danke fürs Schreiben.

Werde still, bevor du sprichst

Simone, magst du fortfahren?

[Erzähler-in:] Sehr gerne. Die nächste Frage ist von Mimi.

[Dhyan Mikael:] Mimi, guten Abend, hallo. Ich freue mich, dass du hier bist.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, mein Partner und ich führen eigentlich eine liebevolle, verbundene Beziehung, doch regelmäßig gibt es Auslöser, die die eine Seite triggern, und dann streiten wir und finden keinen Weg mehr heraus. Es fühlt sich dann oft existenziell bedrohlich an für beide. Es geraten zwei Nervensysteme aneinander, die im Anschluss beide oft mehrere Tage erschöpft sind. Wir wollen etwas ändern, aber wir wissen nicht, wie. Kannst du dazu etwas sagen? Danke.”

[Dhyan Mikael:] Danke, dass du fragst.

Ich möchte gerne zwei Sachen dazu sagen. Das eine ist, dass es kein schlechtes Zeichen ist, dass das bei euch passiert.

Je näher wir einem anderen Menschen kommen, desto verletzlicher werden wir.

Das ist einfach so.

Man lebt zusammen, weil man offen füreinander ist, und in dieser Offenheit werden wir verletzlich.

Und deswegen werden in der Beziehung Knöpfe gedrückt, Gefühle ausgelöst und gestritten über Dinge, mit denen man bei anderen Menschen überhaupt kein Problem hat.

Und das Zweite, was ich dir gerne sagen möchte, ist, wie man damit umgehen kann. Und das geht ganz leicht.

Immer, wenn dir ein Knopf gedrückt wird, wenn er etwas sagt, was dich verletzt oder dich auf irgendeine Art und Weise triggert, und du etwas sagen möchtest oder etwas diskutieren möchtest oder wütend wirst oder dich sonst wie fühlst, probiere eine Sache aus. Bevor du etwas sagst, werde in dir still.

Bevor du etwas sagst, werde in dir still. Wenn er etwas sagt und du fühlst dich zutiefst verletzt, nicht gesehen, nicht respektiert: Warte, bis du mit diesen Gefühlen Frieden geschlossen hast. Warte, bis diese Gefühle still geworden sind. Und wenn es ganz still geworden ist – und das kann dauern –, und du dann noch Lust hast, zu sprechen, dann sprich. Aber nicht vorher.

Wenn er etwas sagt und du fühlst dich zutiefst verletzt, nicht gesehen, nicht respektiert: Warte, bis du mit diesen Gefühlen, die in dir sind, Frieden geschlossen hast. Warte, bis diese Gefühle in dir still geworden sind.

Und wenn es wieder ganz still geworden ist – und das kann einige Tage dauern, es geht mir genauso –, wenn es in dir still geworden ist und du dann noch Lust hast, etwas zu sagen, dann sprich. Aber nicht vorher.

Er tut irgendetwas, du bekommst Angst – Angst, dass er weggehen könnte oder dass er dich nicht mehr liebt oder dass du verkehrt bist in seinen Augen.

Aber anstatt ihn zu fragen oder etwas klären zu wollen oder etwas zu besprechen oder zu diskutieren, komm erst mit dieser Angst, mit dieser tiefen Unsicherheit in dir in Frieden. Und wenn diese Angst in dir still geworden ist und sich entspannt hat und du sie getröstet hast und ihr eins geworden seid und es in dir wieder ganz still ist, wenn die Wellen in deinem inneren See vollkommen verschwunden sind und es wieder ganz glatt ist, ganz still, und du dann noch Lust hast zu fragen oder ihm etwas zu sagen, dann tu es, aber nicht vorher.

Das wird eure Beziehung vollkommen verändern.

Es wird die Beziehung, die du mit dir selbst hast, vollkommen verändern.

Du wirst beginnen, eine Intimität mit dir selbst zu erleben, die du bisher noch nicht gekannt hast.

Und du wirst beginnen, mit deinem Partner eine Intimität zu erleben, die du bisher noch nicht kennst. Du glaubst, Gemeinsamkeit und Nähe und Intimität hat mit Sprechen und Streiten und mit Einverstandensein zu tun. Das stimmt überhaupt nicht.

Du glaubst, Gemeinsamkeit und Nähe und Intimität hat mit Sprechen und Streiten und mit Einverstandensein zu tun. Das stimmt überhaupt nicht. Intimität fängt mit dir selbst an. Wenn du mit dir selbst intim bist und in Frieden, passiert der Rest von selbst. Das ist das Einzige, was du üben musst. Es geht ganz leicht.

Intimität fängt mit dir selbst an. Wenn du mit dir selbst intim bist und in Frieden, passiert der Rest von selbst. Das ist meine Erfahrung.

Das ist das Einzige, was du üben musst. Es geht ganz leicht.

Und wenn du dich dann zurückziehst, weil du Zeit brauchst, um mit dem Sturm in dir zu sein, so lange, bis er sich geglättet hat, wenn er sich wundert, dann sag einfach: „Du, alles okay, es gibt überhaupt kein Problem, ich brauche gerade einfach Zeit mit irgendetwas in mir, was meine Aufmerksamkeit braucht. Mach dir keine Gedanken.” Mehr brauchst du nicht zu sagen. Sag ihm einfach: „Du, ich brauche Zeit für mich, es ist alles okay.”

Und du kannst das tun, ganz gleich, was er tut.

Er muss nicht einverstanden sein.

Du kannst das mit dir tun. Das wird alles ändern, ganz gleich, was er tut.

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mit meiner Partnerin das letzte Mal ein Beziehungsgespräch geführt habe. Ich glaube, wir hatten so etwas noch nie, in zehn Jahren nicht.

Das käme mir völlig absurd vor. Ich will dir ein Geheimnis verraten: Wenn du mit dir in Frieden kommst, mit all dem, was in dir getriggert wurde, wenn es wieder still geworden ist in dir, dann gibt es nichts mehr zu sagen.

Wenn du mit dir in Frieden kommst, mit all dem, was in dir getriggert wurde, wenn es wieder still geworden ist in dir, dann gibt es nichts mehr zu sagen. Wir reden und streiten, weil wir mit dem, was in uns ist, nichts zu tun haben wollen. Aber wenn wir damit in Frieden kommen, ist alles okay. Das Problem war nie da draußen. Dann wird Beziehung so einfach.

Wir reden und streiten und diskutieren, weil wir mit dem, was in uns ist, nichts zu tun haben wollen.

Aber wenn wir mit dem in Frieden kommen, ist alles okay. Das Problem war nie da draußen.

Dann wird Beziehung so einfach.

Danke, Mimi, dass du gefragt hast. Dieses Thema ist so mysteriös für die meisten Menschen – dabei ist es so einfach: Fang bei dir an, mit dem, was in dir geschieht.

Danke, Mimi.

Ich freue mich, dass du da bist.

Der Segen eines unspirituellen Partners

Ich lese noch eine E-Mail vor, die mich gerade eben noch per E-Mail erreicht hat...

eine Frage, meine ich natürlich.

Das passt auch zu deiner Frage, Mimi, die du eben gestellt hast.

„Swamiji schreibt in seinem ersten Band seiner Autobiografie, dass Ehepartner wie eine U-Säule sind, die immer im Energieaustausch sind. Ich habe ihn so verstanden, dass es schwierig ist, sich zu entwickeln, wenn der Partner sich nicht auch entwickelt. Heißt das, wenn mein Mann nicht meditiert, mache ich keine Fortschritte?

Es heißt doch auch, dass man ein normales Leben führen kann und die Seele mit der Samarpan-Meditation Fortschritte macht.”

Ich danke dir für deine E-Mail und für diese wunderschöne Frage.

Swamiji hat da oft darüber gesprochen. Er spricht von diesem U-Rohr und beschreibt das... Er nimmt dieses Bild eines Reagenzglases, das man im Labor hat, das zwei Schenkel hat, die nach oben zeigen. Wenn man auf der einen Seite in dieses U-Rohr Wasser kippt, wenn man da 100 Milliliter Wasser in die eine Seite hineinkippt, dann verteilt sich dieses Wasser auf beide Schenkel des U-Rohrs gleichmäßig. Das heißt: einer der Schenkel kann nie mehr Wasser haben als der andere. Und so, beschreibt er es, ist es zwischen Partnern.

Das, was in dir ist, ist automatisch im Partner. Das, was dein Partner beschäftigt, beschäftigt automatisch auch dich. Wenn du in Frieden kommst, kommt auch dein Partner leichter in Frieden. Wenn dein Partner irgendetwas Gutes für sich macht, hilft es auch dir. Wenn du meditierst, hilft es auch deinem Partner, selbst wenn er nicht meditiert.

Wir sind miteinander verbunden, ob wir wollen oder nicht, ob wir es wissen oder nicht.

Wir haben uns unseren Partner gut ausgesucht, lange bevor wir in dieses Leben gekommen sind, auch wenn wir es heute manchmal überhaupt nicht begreifen können und denken: „Was habe ich da nur gemacht?”

Aber wir wissen nicht, wie es wirklich ist. Du kannst nicht erkennen, was das Gute daran ist, dass dieser Mann in deinem Leben ist.

Du siehst nur das, was du tust, aber nicht das, was er tut. Aber das ist normal.

Die Segnungen, die in dein Leben kommen, weil er in deinem Leben ist, die kommen automatisch zu dir, unsichtbar, die Unterstützung, die Kraft.

Und umgekehrt ist es genauso. Alles, was du für dich tust, segnet auch ihn.

Und es ist häufig so, dass einer der beiden Partner auf dem spirituellen Weg ist, so wie du, der andere aber überhaupt nicht. Und das ist eine unendliche Hilfe.

Es gab einmal einen indischen Meister, der sagte: „Roots and Wings.” Wir brauchen Wurzeln und Flügel. Wir brauchen den spirituellen Weg, und wir brauchen die Erde. Aber die meisten Menschen können das nicht zusammen, und da ist eine Partnerschaft eine unendliche Hilfe. Du bist auf deinem Weg, du meditierst, würdest am liebsten allein sein, in eine Höhle gehen und dich nur noch um deine Erleuchtung kümmern.

Du meditierst und willst dich nur noch um deine Erleuchtung kümmern. Und dann ist da dieser Partner, der davon überhaupt nichts wissen will. Du denkst, der ist völlig verkehrt, aber das stimmt nicht. Ihr ergänzt euch perfekt. Du tust, was du am besten kannst, und er, was er am besten kann. Beide profitieren davon. Es ist einfach nur magisch.

Aber das wäre überhaupt nicht gut für dich. Und dann ist da dieser Partner, der von diesen Flausen überhaupt nichts wissen will, der geerdet ist, der sich um den Job kümmert oder um sonst etwas, um das Geld. Du denkst, was der macht, ist völlig verkehrt und unnötig, aber das stimmt nicht.

Ihr ergänzt euch perfekt.

Und du tust das, was du am besten kannst, und er tut das, was er am besten kann, etwas, was dir unmöglich ist.

Und beide profitieren davon. Es ist einfach nur magisch. Das Einzige, was das Ganze schwierig macht, sind unsere Vorstellungen.

Du denkst natürlich, was du tust, ist besser. Das stimmt nicht.

Er denkt wahrscheinlich das Gleiche über dich: dieser spirituelle Quatsch. Und er hat keine Ahnung, wohin ihn dieser spirituelle Quatsch mit den Jahren bringen wird, einfach so, automatisch.

Es ist also überhaupt nichts verkehrt. Erwarte nicht, dass dein Mann das tut, was auch du tust. Kümmere du dich um dich, und vertraue, dass das Leben schon weiß, was es tut.

Danke für deine wunderbare Frage.

Danke.

Schwierige Gefühle sind nicht schwierig

Simone, magst du fortfahren mit einer Frage?

[Erzähler-in:] Ja, sehr gerne.

„Lieber Mikael”... die nächste Frage ist von Sabine übrigens.

[Dhyan Mikael:] Von Sabine?

[Erzähler-in:] Ja.

[Dhyan Mikael:] Hallo Sabine, guten Abend. Ich freue mich, dass du hier bist.

[Erzähler-in:] „Öfters sprichst du davon, dass man durch die Traurigkeit tief bei sich selbst ankommen kann. Kannst du das bitte noch einmal genauer erläutern? Ich bin oft traurig, muss dann aber oft weinen und habe deshalb Angst, dadurch in ein Loch zu fallen, weil mich das Weinen und die Traurigkeit so herunterziehen.”

[Dhyan Mikael:] Danke Sabine.

Deine schöne Frage erinnert mich an ein Bild, das mein Meister Soham oft verwendet.

Er sagt: Wir benehmen uns, als würden wir in einem Trichter sitzen, und wir versuchen, die Wand des Trichters hochzuklettern, um da oben herauszukommen. Aber die Wand ist glatt, und wir rutschen immer wieder herunter.

Wir wollen uns nicht nach unten ziehen lassen. Wir tun alles, um irgendwie da hochzukommen. Wir sind überzeugt davon, das ist wichtig.

Und so verbringen wir unser Leben lang in diesem Kampf, dem zu entkommen, was uns scheinbar nach unten zieht. Und irgendwann können wir nicht mehr anders: irgendwann brechen wir zusammen, uns geht die Kraft aus und wir lassen los – aber nicht, weil wir weise geworden sind, sondern weil wir schwach und erschöpft sind.

Und dann rutschen wir herunter und stellen fest, dass der Ausgang unten ist.

Wir fallen unten aus dem ganzen Drama heraus.

Mir gefällt dieses Bild des Trichters.

Wir sind überzeugt davon: „Ich darf mich auf keinen Fall von dieser Traurigkeit nach unten ziehen lassen.”

Hast du es schon einmal ausprobiert?

Dich von der Traurigkeit tragen zu lassen? Weißt du, wo sie dich hinträgt?

Aber ich spreche nicht von der Geschichte über die Traurigkeit, nicht von den Gedanken dazu. Wir verwechseln das oft.

Wenn du die Traurigkeit als Gefühl ganz rein in dir spürst und nicht darüber nachdenkst, wo sie herkommt, was sie zu bedeuten hat, sondern einfach nur fühlst, was da ist, ohne Gedanken an gestern oder an morgen oder was geschehen könnte, einfach nur das Gefühl – davon spreche ich –, dann trägt sie dich an einen Ort, wo du alleine nicht hinkommst. Davon spreche ich.

Wenn du die Traurigkeit als Gefühl ganz rein in dir spürst und nicht darüber nachdenkst, wo sie herkommt und was sie zu bedeuten hat, sondern einfach nur fühlst, was da ist, ohne Gedanken an gestern oder morgen – einfach nur das Gefühl –, dann trägt sie dich an einen Ort, wo du alleine nicht hinkommst.

All diese schwierigen Gefühle, die wir nicht haben wollen, tun genau das Gleiche.

Diese schwierigen Gefühle sind überhaupt nicht schwierig. Schwierig ist es, ihnen zu entkommen – das ist unmöglich. Wir versuchen es aber trotzdem. Die Traurigkeit ist schon seit Ewigkeiten bei dir. Es ist an der Zeit, herauszufinden, was da unten wartet – aber ohne Gedanken, mit stillem Verstand, mit stillem Geist.

Und die Gefühle sind überhaupt nicht schwierig. Was schwierig ist, ist, den Gefühlen zu entkommen. Das ist nicht schwierig – das ist unmöglich. Wir versuchen es aber trotzdem, und das macht es so schwierig.

Die Traurigkeit, von der du sprichst, ist doch schon seit Ewigkeiten bei dir. Die kennst du schon dein Leben lang.

Seltsam, oder?

Es ist an der Zeit, herauszufinden, was da unten wartet – aber wie gesagt: ohne Gedanken, mit stillem Verstand, mit stillem Geist.

Die Antwort auf deine Frage musst du selbst herausfinden. Ich kann dir nur Mut machen, es zu probieren.

Danke, Sabine. Wie schön, dass du da bist.

Angst stört die Meditation nicht

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Johanna.

[Dhyan Mikael:] Johanna, guten Abend. Hallo. Ich freue mich, dass du da bist.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, ich habe schon vor einigen Jahren die Samarpan-Meditation eine ganze Zeit lang gemacht, habe dann wieder aufgehört, weil ich den Eindruck hatte, dass sie nichts für mich ist. Jetzt habe ich vor zweieinhalb Wochen wieder damit angefangen und meditiere regelmäßig jeden Morgen. Meine Frage: Was mache ich, wenn Gefühle auftauchen, zum Beispiel Angst? Fühle ich dann die Angst, oder gehe ich zurück ins Kronenchakra? Liebe Grüße, Johanna.”

[Dhyan Mikael:] Danke.

Ich mache das so: Alles, was in mir geschieht, während ich meditiere, lasse ich einfach da sein. Ich mache mir keinerlei Gedanken darüber. Und mache dir keine Sorgen – die Angst wartet.

Du brauchst dich um sie während der halben Stunde überhaupt nicht zu kümmern.

Irgendwann merkst du: oh, ich stecke gerade in dieser Angst, oder ich denke gerade über diese Angst nach, oder ich habe Angst vor der Angst. Und dann einfach wieder zum Kronenchakra zurückkommen, ganz, ganz entspannt, ganz ruhig. Die Angst kann ruhig dableiben, die stört die Meditation überhaupt nicht.

Alles Mögliche wird kommen, um dich beim Meditieren zu stören.

Das ist die Zeit, wo du es ignorieren kannst. Und dann, später, wenn du fertig bist, dann kannst du ihr sagen: Ja, komm, jetzt spielen wir wieder zusammen.

Aber diese halbe Stunde, die ist für dich.

Das Ego schickt dir alle möglichen Geschichten, Hauptsache, du meditierst nicht.

Aber wenn du die Meditation einfach fertig machst, diese halbe Stunde, dann ist die Angst, die nach der halben Stunde auf dich wartet, etwas ganz anderes. Das ist meine Erfahrung. Probiere es einmal aus.

Und ich kann ja nicht für Swamiji sprechen, der ja diese Samarpan-Meditation bringt.

Diese Meditation hat mit mir nichts zu tun. Ich spreche nicht darüber, über diese Meditation, weil ich der große Experte bin. Das bin ich nicht. Ich habe sie einfach vor achteinhalb oder so Jahren kennengelernt.

Sie hat mein Leben sofort vollkommen verändert, und deswegen spreche ich darüber als Meditierender, genau wie du. Aber du kannst auch Swamiji direkt fragen, wie das geht. Und dazu, da spreche ich jetzt nicht nur zu dir, Johanna, sondern zu allen Menschen, die zuhören und sich für diese Meditation interessieren oder Fragen dazu haben: auf meiner Webseite gibt es die Seite Himalaya-Samarpan-Meditation, da habe ich die Kontaktinformationen für den deutschsprachigen Verein, den es für diese Meditation gibt, aufgeschrieben, und auch die E-Mail-Adresse vom Büro von Swamiji.

Auch da kann man hinschreiben. Aber ich bin gerne bereit, dir meine Erfahrungen zu erzählen, wenn dir das hilft und Mut macht, einfach weiterzumachen. Mir ist es nur wichtig, dass du weißt, dass ich nicht die große Autorität auf dem Gebiet bin. Ich kann nur sagen: Es gibt nichts Besseres.

Danke, Johanna, schön, dass du da bist.

Die Angst erinnert mich an eine Frage, die ich neulich bekommen habe von einer Frau, die sagt... Sie hat dieses neugeborene Kind, sie ist Mutter geworden.

Was macht sie jetzt mit dem Kind beim Meditieren? Das will ständig bei ihr sein. Ja, natürlich! Das Kind will ständig bei ihr sein. Das ist auch gut so. Das soll es auch, und es ist überhaupt kein Problem. Das Kind kann einfach da sein, im Schoß liegen oder an die Brust gebunden oder wie auch immer. und du meditierst einfach und bist dir selbst nahe und damit dem Kind. Und so mache das mit der Angst auch. Du brauchst nicht an die Angst zu denken, du brauchst dich nicht um die Angst zu kümmern. Sie kann einfach da sein – und du meditierst, als wäre es dein Kind.

Mit dem sein, was ist, ist einfach

Bitte, fahr fort, Simone.

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Katharina.

[Dhyan Mikael:] Katharina, hallo. Grüß dich.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, ich bin seit Wochen ziemlich gestresst, genauso wie mein Partner und meine Umgebung.

Wie kann ich genau diese Situation akzeptieren und den Fokus einfach auf das Gute richten? Liebe Grüße, Katharina.” Danke.

[Dhyan Mikael:] Nein, du brauchst den Fokus nicht auf das Gute zu richten.

Sei mit dem, wie es für dich gerade ist.

Stress? Okay.

Fühle, wie es sich anfühlt, Katharina zu sein, jetzt gerade, ganz still.

Das akzeptiere.

Sei da, wo du jetzt bist, mehr ist nicht notwendig: müde, gestresst, neben dir.

Das ist das Gegenteil von darüber nachdenken.

Normalerweise sind wir gestresst, wir wollen aber nicht gestresst sein.

Und dann denken wir darüber nach, wie dumm wir sind und was wir falsch machen. Warum bin ich so gestresst?

Aber wenn du diesen Unfug sein lässt und einfach ganz still gestresst bist, in diesem Erleben dessen, wie es für dich gerade ist, darin kommt die Inspiration, was zu tun ist – wenn etwas zu tun ist. Das geht ganz einfach. Du musst nichts wissen. Du brauchst nicht nachzudenken.

So mache ich das die ganze Zeit, wenn ich mich unsicher fühle, wenn ich nicht weiter weiß, wenn ich erschöpft bin. Ich bin mit dem, was ist, ganz und gar, ohne Frage, ohne auf eine Lösung zu warten.

Das tust du nur, wenn du da heraus willst. Ich aber gehe da hinein und bin einfach da, wo ich bin.

Und wenn du das tust, dann ist es, als würde irgendwo eine Tür aufgehen, und das, was du in dieser Situation brauchst, kommt zu dir: Energie, Weisheit, Trost, was auch immer.

Dann kommt maßgeschneidert das zu dir, was du jetzt gerade brauchst – oder vielleicht einfach nur eine große Portion Stille, und dann geht das Gestresstsein gleich viel leichter.

Das wäre mein Rat an dich.

Also bewerte nicht, wie es für dich ist, sondern sei da, wie es für dich ist, ganz neutral, ganz bereitwillig, ganz still.

Dann ist es sehr schwer, damit noch gestresst zu sein.

Verstehst du, wovon ich spreche? Hast du einen Geschmack davon? Wenn nicht, dann frag gerne noch einmal. Ich weiß: was ich hier sage, ist manchmal ein bisschen anders als das, was du sonst hörst. Du kannst gerne noch einmal fragen. Das ist überhaupt gar kein Problem. Hier ist jede Frage willkommen.

Danke, Katharina. Schön, dass du da bist.

Mütter: die letzte große Herausforderung

Ich lese noch eine E-Mail-Frage vor.

„Wie gehe ich am besten mit einer kalten Mutter um? Meine Mutter ist 89 und sie wird nicht müde, mich zu demütigen und zu unterdrücken. Den Kontakt abzubrechen schaffe ich nicht, obwohl es meist schmerzhaft ist.”

Ich danke dir für deine Frage. Danke für deine E-Mail.

Ja, Mütter, die letzte große Herausforderung; die größte.

Weißt du, mit Müttern ist es deswegen so schwierig, weil wir mit unseren Müttern im Grunde eins sind, und alle Knöpfe, die wir eingebaut haben, alle Verletzlichkeiten – sie kennt sie. Sie hat sie da sozusagen in dich eingebaut... natürlich nicht absichtlich und natürlich auch nicht böswillig. Es ist einfach völlig normal: ein Blick reicht, ein Wort reicht, und es ist fast, als könnte sie dich damit vernichten.

Der Trick besteht darin, dass du Freundschaft schließt mit dem, was das in dir auslöst.

Du sagst, sie wird nicht müde, dich zu demütigen.

Wir können einfach einmal das Wort weglassen, diese Bezeichnung.

Aber wenn dir das einmal wieder geschehen ist und diese Gefühle – wahrscheinlich ist es ja nicht nur ein Gefühl, sondern gleich ein ganzes Bündel, was dich da besuchen kommt –, wenn du diese Gefühle da sein lässt: Du musst damit nichts machen, du brauchst sie nicht zu analysieren, du brauchst sie auch nicht unbedingt zu mögen, das ist ja sehr schwer, aber sie einfach da sein lassen und einmal sehen, was passiert, wenn sie einfach da sein dürfen –, dann ist es, als würdest du deine Mutter entwaffnen.

In dem Moment, wo du bereit bist, dieses Gedemütigtsein in dir zuzulassen – heimlich, davon braucht deine Mutter überhaupt nichts zu wissen, das ist nur etwas zwischen dir und dir selbst –, dann hat diese Person keine Macht mehr über dich.

In dem Moment, wo du bereit bist, dieses Gedemütigtsein in dir zuzulassen – heimlich, davon braucht deine Mutter überhaupt nichts zu wissen, das ist nur etwas zwischen dir und dir selbst –, dann hat diese Person keine Macht mehr über dich. Das ist der Schlüssel. Wenn du das einmal probierst, dann entdeckst du: wow, das ist ja nur ein Gefühl, mehr nicht.

Das ist der Schlüssel.

Wenn du das einmal probierst, einmal, dann entdeckst du: wow, das ist ja nur ein Gefühl, mehr nicht.

Aber das musst du selbst ausprobieren.

Das ist wie eine unendliche Befreiung.

Und wenn du dann einmal mit dir Frieden geschlossen hast, so wie du dich da fühlst, und entdeckst: „wow, das sind ja nur Gefühle, nichts weiter”, dann wird irgendetwas geschehen. Was? Das wissen wir nicht. Irgendetwas wird mit deiner Mutter geschehen, oder mit dir. Vielleicht gehst du nicht mehr hin, vielleicht ändert sie sich, aber das spielt dann überhaupt keine Rolle mehr: diese Gefühle haben plötzlich keine Macht mehr über dich. Wenn du sie einmal zugelassen hast, Frieden damit gemacht hast, dann wird alles anders.

Bevor man das macht, bevor man das erlebt, glaubt man, das ist unmöglich.

Danach denkt man: „Wie konnte ich davor nur je Angst haben? Es ist nichts!”

Deswegen ermutige ich dich und alle anderen immer wieder dazu, es einfach einmal zu wagen, die Gefühle da sein zu lassen, und nicht darüber nachzudenken, nicht darüber zu sprechen.

Das ist der Schlüssel mit deiner Mutter.

Es geht um die Beziehung zwischen dir und deinen Gefühlen.

Wenn ihr euch mögt, dann kann deine Mutter machen, was sie will: es berührt dich nicht mehr.

Und insofern tut dir diese unmögliche Frau einen Gefallen.

Diese Gefühle sind nichts weiter als ein Teil von dir selbst. Wenn du sie willkommen heißt, wirst du ganz, rund und stark.

Und normalerweise sträuben wir uns dagegen. Wir wollen das nicht. Wir trauen uns nicht, es zu riskieren.

Aber dann bringt uns das Leben immer in eine Situation, in der wir nicht mehr ausweichen können: entweder, weil unser Partner ständig Gefühle auslöst, die wir alle nicht haben wollen, aber wir wollen den Partner auch nicht verlassen, oder weil es die eigene Mutter ist, die wir nicht umtauschen können; die ist nun mal da.

Und da zwingt uns das Leben dazu, irgendwann einmal diese Gefühle, die schon ein Leben lang da sind, einfach willkommen zu heißen.

Und dann wird alles anders.

Danke für deine Frage, danke, dass du geschrieben hast.

Glaube an gar nichts

Bitte, Simone, fahr fort.

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Biarca.

[Dhyan Mikael:] Hallo, Bianca, guten Abend. Bianca. Ich freue mich, dass du hier bist. Ich

[Erzähler-in:] sage den Namen noch einmal: Biarca.

[Dhyan Mikael:] Ach, Biarca, danke. Biarca. Willkommen, Biarca. Ja, es ist mir wichtig, dass ich den Namen richtig höre.

[Erzähler-in:] Ich lese die Frage vor. „Binytha, die Sprecherin der Samarpan-Meditation in Deutschland, macht diese seit 23 Jahren und sagt, sie sei noch lange nicht am Ziel, aber ihr reiche der innere Frieden. Innerer, persönlicher Frieden hat nichts mit Erleuchtung zu tun, sondern hindert am wirklichen, dauerhaften Erwachen. Kannst du beschreiben, wieso du dennoch daran glaubst?”

[Dhyan Mikael:] Ich glaube an gar nichts.

Ich erzähle hier einfach von meiner Erfahrung.

Das empfehle ich auch dir. Glaube nichts. Probiere alles selbst aus.

Und ich habe das Ende des Weges nicht gesehen – da ist immer noch mehr.

Es ist unglaublich spannend.

Immer, wenn du glaubst: „ah, jetzt bin ich angekommen”, entdeckst du: „wow, da geht es doch noch weiter.” Hier wird es nicht langweilig.

Das Einzige, was wichtig ist für dich, ist, dass du weißt, was dein Weg ist.

Du brauchst nicht mit anderen Menschen darüber zu diskutieren, warum sie denn ihren Weg gehen, wenn es nicht deiner ist.

Das ist Zeitverschwendung für dich.

Also tu einfach das, wo deine Energie dich hinzieht.

Deswegen bin ich hier, deswegen mache ich die Samarpan-Meditation: das ist für mich gar keine Frage. Ich weiß, das ist genau das Richtige für mich. Ich wusste das vom ersten Augenblick an, und ich weiß es immer mehr.

Aber wenn das für dich anders ist, dann folge dem, wo deine Energie dich hinzieht.

Dazu ermutige ich dich.

Ich will dich nicht dazu überzeugen, irgendetwas zu machen, was ich gut finde. Was ich gut finde, was für mich hilfreich ist, ist völlig irrelevant für dich.

Aber das eine, was ich dir raten kann, ist: Sei dir selbst treu. Geh deinen Weg.

Sei dir selbst treu. Geh deinen Weg. Ich gehe immer nur meinen Weg. Ich höre auf niemanden. Ich meditiere nicht, weil irgendjemand gesagt hat, das sei gut. Ich mache diese Meditation, weil alles in mir das möchte, sonst würde ich sie nicht machen, egal was die ganze Welt sagt. Und diese Radikalität, diese Entschlossenheit, die wünsche ich dir auch.

Ich gehe immer nur meinen Weg. Ich höre auf niemanden.

Ich meditiere nicht, weil irgendjemand gesagt hat, das sei gut.

Ich mache diese Meditation, weil alles in mir das möchte, sonst würde ich sie nicht machen, egal was die ganze Welt sagt. Und diese Radikalität, diese Entschlossenheit, die wünsche ich dir auch.

Wo dich das hinführt, das kannst nur du erkennen, sonst niemand. Also hör auf niemand anderen.

Danke, Bianca.

Die Erwartungen anderer gehen dich nichts an

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Kundalinus.

[Dhyan Mikael:] Kundalinus, guten Abend. Hallo.

[Erzähler-in:] „Hallo, Mikael. Seit Längerem ist meine Standardreaktion auf Nachrichten, die ich erhalte, die, dass ich keine Ahnung habe. Will ich, will ich nicht? Kontakt wollen, ihn aber irgendwie gleichzeitig scheuen. So antworte ich meistens einfach gar nicht. Wirklich gut fühlt sich das auch nicht an, aber alles andere ist irgendwie erzwungen. Und wenn eine Antwort wirklich passieren soll, wird sie schon kommen? Und dann so, dass ich gar nicht anders kann? Vielleicht möchtest du mir etwas dazu sagen.”

[Dhyan Mikael:] Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Frage wirklich verstehe. Was meinst du mit Nachrichten, die zu dir kommen?

Mich interessieren Nachrichten überhaupt nicht.

Nachrichten über die Welt, Nachrichten über irgendwelche Menschen, mit denen ich nichts zu tun habe.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob du das meinst.

Deswegen bitte ich dich, noch einmal ein oder zwei Sätze dazu zu sagen, und dann spreche ich sehr gerne darüber.

Simone, schreibt Kundalinus noch etwas? Noch eine Frage?

[Erzähler-in:] Er hat schon geschrieben. Er meint Textnachrichten, WhatsApp und Ähnliches.

[Dhyan Mikael:] Ja, okay, danke.

Ich bin da ganz schrecklich mit solchen Dingen.

Ich lese die Nachricht, und ich weiß, da erwartet jetzt jemand eine Antwort oder ich sollte antworten, aber auf viele Nachrichten antworte ich einfach nicht.

Ich weiß nicht warum.

Und dann, manchmal, bekomme ich eine Nachricht oder einen Brief oder eine E-Mail, und da ist so eine Energie da.

Manchmal kann ich nicht sofort antworten, aber ich möchte einfach.

Nachrichten, die wirklich für mich sind, die lese ich gerne.

Aber meistens sind Nachrichten etwas, wo jemand mir sagt, was ich tun sollte, oder jemand mir sagt, was dieser Mensch von mir will. Aber das geht mich alles nichts an.

Die Erwartungen eines anderen Menschen haben mit dir nichts zu tun.

Das ist deren Problem, nicht deins. Dann wird alles einfach.

Danke, Kundalinus.

Danke.

[Erzähler-in:] John hat einige Fragen zur Samarpan-Meditation zusammengestellt, aber er möchte davor noch – also, er hat gesagt, er schreibt dir eine E-Mail, aber er möchte davor noch etwas wissen, und zwar, welche KI du benutzt.

[Dhyan Mikael:] Das erzähle ich jetzt hier nicht. Ich möchte in keinerlei Richtung irgendeine Art von Werbung machen.

Es tut auch nichts zur Sache. Die Dinge sind ja im Grunde fast alle gleich, denke ich. Wenn du das wissen willst, schreib mir eine E-Mail, dann antworte ich dir privat.

Hab den Mut, dein Ding zu machen

[Erzähler-in:] Dann lese ich eine Frage vor von Tara, wo es auch um die Samarpan-Meditation geht.

[Dhyan Mikael:] Ja, sehr gerne. Tara, guten Abend. Ich freue mich, dass du fragst und dass du da bist.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, welche Alternative gibt es zur Samarpan-Meditation? Meine Familie möchte nicht auf diese Weise meditieren – Mutter, Schwester. Diese Meditation finden sie zu unklar und diffus, und sie fragen nach anderen Möglichkeiten.”

[Dhyan Mikael:] Danke, dass du schreibst.

Also...

Meditation, oder ich will einmal allgemeiner sagen, der spirituelle Weg, ist etwas höchst Individuelles.

Was willst du?

Das ist das Einzige, was zählt.

Wenn deine Schwester und deine Mutter gerne meditieren, aber anders, dann sollen sie das doch tun.

Aber sei du dir darüber im Klaren, was du möchtest, und falls das die Samarpan-Meditation ist, dann tu sie.

Da gibt es überhaupt kein Problem. Ihr müsst nicht alle dieselbe Meditation machen.

Beim Weg zu Gott gibt es keine Einigkeit, da muss jeder alleine gehen. Jeder ist verkehrt in den Augen aller anderen – es ist einfach so –, ganz besonders in den Augen der eigenen Familie.

Die Samarpan-Meditation ist, so wie ich das erlebe, wirklich nur für recht wenige Menschen, weil sie so – deine Mutter sagt das schon richtig – so diffus, so ungreifbar ist. Man hat da nichts zu tun.

Man weiß gar nicht, was da passiert. Es gibt andere Meditationen, da geht es viel besser zur Sache, da weiß man, was man tut, da fühlt man sich wie jemand, der etwas richtig macht.

Aber bei der Samarpan-Meditation kommt dir genau dieses Gefühl abhanden – und das mag das Ego überhaupt nicht.

Und nur wenige Verrückte sind dazu bereit.

Warte nicht auf deine Mutter, warte nicht auf deine Schwester. Geh du deinen Weg, egal wohin er dich führt. Es hat nichts mit der Samarpan-Meditation zu tun, was ich dir hier sage. Geh deinen Weg, und du wirst überrascht sein.

Wenn du deinen Weg gehst, wenn du dir selbst treu bist, tust du damit für deine Mutter und deine Schwester mehr, als du dir vorstellen kannst, aber das wirst du erst in ein paar Jahren feststellen.

Nichts ist für jeden. Swamiji sagt selbst: die Samarpan-Meditation ist nicht für jeden.

Es gibt Menschen, die interessieren sich nicht dafür, und die finden dann ihr Ding.

Hab du den Mut, dein Ding zu machen. Dazu möchte ich dich gerne ermutigen.

Ich freue mich, dass du da bist. Danke, dass du gefragt hast.

In Wirklichkeit gibt es keine Fragen

[Erzähler-in:] Ich lese eine Frage vor von einer Person, deren Name auf YouTube mit L-Y beginnt. Ich taufe sie jetzt mal Lydia.

[Dhyan Mikael:] Okay.

[Erzähler-in:] „Du bist so wundervoll. Gerne würde ich dir auch eine Frage stellen, aber ich habe keine. Was ist das denn? Jeder hat Fragen an dich, ich nicht. Wieso? Magst du etwas dazu sagen?”

[Dhyan Mikael:] Da bist du wirklich nicht allein.

Die allermeisten Menschen haben keine Fragen.

Aber zum Glück gibt es ein paar Leute, die Fragen haben, sonst würden wir hier sitzen, und es wäre ganz, ganz schrecklich langweilig.

Und diese wenigen Menschen, die Fragen haben, die ermöglichen Satsang. Und deswegen bin ich so dankbar für jede Frage, weil ich sonst überhaupt nicht wüsste, was ich sagen soll.

Aber die meisten Menschen haben eigentlich gar keine Frage.

Du bist einfach da, und du bist zufrieden und dankbar und glücklich.

Aber ich freue mich, dass du trotzdem schreibst. Weißt du, das erinnert mich an meine Zeit, als ich zu meinem spirituellen Meister Soham kam, vor 26 Jahren.

Fragen hatte ich eigentlich damals schon keine.

Ich habe ihn eigentlich nie etwas Spirituelles gefragt. Das war eigentlich nie notwendig: einfach in seiner Nähe zu sein, hat alle Fragen beantwortet. Ich habe ihn ab und zu mal etwas gefragt, wenn ich Stress mit meiner Freundin hatte, da war ich wirklich hilflos, aber sonst gab es eigentlich nichts zu besprechen.

Ja, wir waren einfach zusammen, und da waren keine Fragen.

Ich habe ihm dann immer von mir erzählt und ihm Briefe geschrieben, aber nicht, weil ich Fragen hatte, sondern einfach, weil ich ihm erzählen wollte. Nach ein paar Jahren hat auch das aufgehört.

Ja, so ist es: In Wirklichkeit gibt es keine Fragen. Du bist einfach hier und sagst Ja zum Leben.

Was könnte einfacher sein?

Ich danke dir. So eine Freude, dich hier zu haben. Und ich weiß von den vielen Menschen, die dabei sind und nicht fragen. Ich spüre sie, ich spüre dich.

Fragen sind nicht notwendig.

Danke an dich und an alle anderen.

Gefühle haben es nicht eilig

[Erzähler-in:] Nanda hat noch eine Frage.

[Dhyan Mikael:] Ja, Nanda, guten Abend. Hallo.

[Erzähler-in:] „Lieber Mikael, meine Kopfschmerzen werden immer stärker, während ich dir zuhöre. Ich kenne mich: Wenn ich Gefühle nicht zulassen will oder kann, dann werden sie immer schlimmer. Ich war früher auch bei Soham und kenne dich von dort. So viele Jahre habe ich mich mit anderen Sachen beschäftigt. Deine Worte lösen viel in mir aus. Magst du etwas dazu sagen? Ich danke dir.”

[Dhyan Mikael:] Sei geduldig mit dir selbst.

Die Gefühle sind geduldig. Die haben es nicht eilig mit dir.

Weißt du, du bist keine Konserve, die du jetzt mit einem Dosenöffner möglichst schnell aufmachen musst.

Sei einfach da, wo du bist.

Du brauchst nirgendwo hinzugehen, du brauchst dich nicht zu ändern.

Es braucht eine Weile, bis wir bereit werden für das eine oder andere Gefühl.

Aber das macht nichts: die sind geduldig. Und dann, nach ein, zwei Tagen, so ganz allmählich, ganz langsam, beschnuppern wir das Gefühl so ein bisschen, und ganz allmählich werden wir weich und offen.

Es besteht überhaupt keine Eile.

Alles ist gut. Ich freue mich, dass du da bist. Was für ein Segen.

Es geht ums Essen, nicht um den Kellner

Oh Gott, es ist schon wieder fast halb.

[Erzähler-in:] Ich habe noch zwei Fragen.

[Dhyan Mikael:] Dann lies doch noch einmal eine vor, dann sehen wir, wie spät es dann ist.

[Erzähler-in:] Die Frage ist von Silvia.

[Dhyan Mikael:] Silvia, guten Abend, hallo.

[Erzähler-in:] „Wie kann man eine Beziehung zum Guru aufbauen, wenn man ihn gar nicht kennt? Ist die Meditation auch wirksam, wenn man keine Beziehung zum Guru hat?”

[Dhyan Mikael:] Bitte lies die Frage noch einmal vor.

[Erzähler-in:] „Wie kann man eine Beziehung zum Guru aufbauen, wenn man ihn gar nicht kennt? Ist die Meditation auch wirksam, wenn man keine Beziehung zum Guru hat?”

[Dhyan Mikael:] Ich danke dir. Danke für deine Frage. Das sind Fragen, über die brauchst du dir überhaupt keine Sorgen zu machen.

Du brauchst keine Beziehung zu einem Guru aufzubauen.

Du brauchst keine Beziehung zu einem Guru aufbauen. Das funktioniert ganz anders. Was in deinem Leben dran und wichtig ist, das passiert einfach. Und wenn du spürst, dass du diese Meditation machen möchtest, dann tu sie. Mehr ist nicht notwendig. Gott findet dich. Ob er sich als Guru verkleidet oder anders, spielt überhaupt keine Rolle.

Das funktioniert ganz anders, weißt du... Das, was in deinem Leben dran ist und wichtig ist, das passiert einfach – wirklich.

Und wenn du spürst, dass du diese Meditation machen möchtest, dann tu sie. Mehr ist nicht notwendig.

Gott findet dich. Ob er sich als Guru verkleidet oder irgendwie anders, spielt überhaupt keine Rolle.

Das ist, wie wenn jemand fragt: „Wie erkenne ich den Mann meines Lebens?”

Keine Sorge: der wird plötzlich mitten in deinem Leben stehen, und zwar ob du willst oder nicht.

Den braucht man nicht zu suchen. Und so ist es mit Gott auch, oder mit einem Guru, oder mit wie auch immer das Leben dich führt.

Ich habe nie nach einem spirituellen Meister gesucht. Das war das Letzte, woran ich gedacht habe.

Aber plötzlich war er da, und ich konnte nichts tun: er war einfach da.

Und das Allerletzte, also wirklich das Allerletzte, was ich wollte, war ein Guru. Ich kannte das Wort Guru gar nicht. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht.

Wenn du mir einen Tag, bevor ich von Swamiji gehört habe, gesagt hättest, dass ich einmal einen Guru haben werde, dann hätte ich dir gesagt: „Hör mal, vergiss es, mit so etwas gebe ich mich nicht ab. Das ist totaler Schwachsinn.”

Aber als er dann in mein Leben kam, war alles anders. Aber es gibt Menschen, für die ist das anders, und daran ist überhaupt nichts verkehrt. Das ist das Tolle an diesem Leben, weißt du... Dein Leben ist maßgeschneidert für dich. Es passieren genau die Dinge zu genau der richtigen Zeit, die für dich wichtig und richtig sind.

Und deswegen sage ich, dass du dir über diese Dinge überhaupt keine Sorgen und Gedanken zu machen brauchst.

Diese Meditation ist vollkommen unabhängig von Swamiji. Er beschreibt es so: Er ist der Kellner, der das Essen serviert.

Diese Meditation ist vollkommen unabhängig von Swamiji. Er beschreibt es so: Er ist der Kellner, der das Essen serviert. Er hat es nicht gekocht, er ist nicht das Essen, er serviert es dir nur. Und dann geht es ums Essen, nicht um den Kellner. Schau auf das, was er bringt. Mehr ist nicht notwendig,

Er hat es nicht gekocht, er ist nicht das Essen, er serviert es dir nur.

Und dann geht es ums Essen, nicht um den Kellner.

Schau auf das, was er bringt. Mehr ist nicht notwendig, das ist meine Erfahrung.

Danke, danke für diese schöne Frage.

Es gibt nichts Unspirituelles

Eine Frage schaffen wir, glaube ich, noch.

[Erzähler-in:] Die nächste Frage ist von Sahaba.

[Dhyan Mikael:] Sahaba?

[Erzähler-in:] Sahaba.

[Dhyan Mikael:] Ah, Sahaba. Guten Abend, Sahaba, grüß dich.

[Erzähler-in:] „Ein guter Bekannter hat nach der Samarpan-Meditation psychische Probleme bekommen. Wie kann ihm geholfen werden?”

[Dhyan Mikael:] Danke.

Ich bin kein Psychologe, ich bin kein Psychiater. Ich kann deine Frage nicht beantworten.

Aber wenn ein Mensch in einer Lebensphase ist, wo er dazu neigt, innerlich instabil zu werden, dann wird irgendetwas im Leben geschehen, was das auslöst.

Eine Krise in der Beziehung, Meditation, irgendeine Katastrophe – und das bringt den Menschen dann aus der Bahn.

Aber die Instabilität, dieser Zustand, der war vorher schon da.

Und für solche Menschen gibt es Hilfe, aber da bin ich nicht der Richtige.

Ich kann dir nur sagen, dass es nichts Unspirituelles gibt. Es gibt manche Menschen, die sagen, man sollte auf keinen Fall zum Psychiater gehen oder zum Psychologen; das geht alles von selbst; das sollte man nicht tun. Das ist nicht meine Ansicht. Diese Menschen gibt es aus gutem Grund.

Ich nehme jede Hilfe in Anspruch, die ich brauche. Ich war heute beim Zahnarzt. Ich bin so dankbar für diesen Kerl, dass er meine Zähne in Ordnung bringt.

Ich bin so dankbar für meinen Meister, dass er meine Seele in Ordnung bringt. Und wenn ich psychische Probleme hätte, dann wäre ich so dankbar, wenn es jemanden gibt, der genau weiß, was mit mir los ist, und mir dabei hilft.

Es gibt also keine Tabus, es gibt keine Sachen, die nicht spirituell wären oder so einen Unsinn.

Das ist das, was ich dazu sagen kann.

Also: wenn dieser Mensch dafür offen ist, für Hinweise oder Hilfe, dann tu mit ihm das Offensichtliche.

Das würde ich versuchen. Ja...

Danke.

Unterstütze mich, wenn es dir Freude macht

So, und jetzt müssen wir aufhören, so leid es mir tut.

Falls du dich für die Samarpan-Meditation interessierst, möchte ich noch einmal dazu sagen, dass ich nicht derjenige bin, der diese Meditation bringt. Das ist nicht meine Meditation. Ich erzähle davon, weil sie in meinem Leben Gutes bewirkt.

Und du selbst wirst spüren, ob das etwas für dich ist. Und wenn du dich dafür interessierst: auf meiner Webseite, auf der Seite Himalaya-Samarpan-Meditation, da findest du mehr Informationen dazu, wo du die echten Informationen dazu herbekommst: von Swamiji, vom Verein hier in Deutschland.

Da kannst du dann aus erster Hand alles erfahren, was es da so zu erfahren gibt. Es gibt auch von diesem Verein einmal in der Woche, immer Montagabends, eine Online-Einführung in die Meditation, da kann man sie lernen. Das geht total unkompliziert, es ist überhaupt nicht schwierig und kostet auch nichts. Und wenn du dich dafür interessierst, dann empfehle ich dir, daran einmal teilzunehmen. Das macht Spaß, die machen es wirklich sehr, sehr schön.

Wenn du den Satsang genossen hast und gerne wiederkommen möchtest, freue ich mich sehr. Du kannst auch sehr gerne meinen kostenlosen Newsletter abonnieren, das geht auch auf meiner Webseite. Und wenn du Lust hast, das, was ich hier tue, zu unterstützen, dann geht das auch sehr leicht.

Auch dazu gibt es auf meiner Webseite, auf der Spendenseite, die Information, wie das geht. Hier ist alles kostenlos, und das ist mir total wichtig: dass du hierherkommen kannst und dich zu nichts verpflichtet fühlen musst. Und gleichzeitig freue ich mich, wenn es ein paar Menschen gibt, die mich dabei unterstützen, denn ich gebe einfach mit Freude alles, was ich habe an Zeit, Geld und Kraft, um das möglich zu machen. Es gibt nichts Schöneres für mich.

Danke.

Danke.

Ich liebe dich.